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Ich liebe meine Freundin aber es tut weh

es geht nicht um sexuelle erfahrung, sondern einen teil der liebe. körperliche vereinigung und damit sex, gehört für die meisten menschen zur liebe dazu. damit muss ja nicht gemeint sein, jede/n, der bei drei nicht auf dem baum ist, zu bespringen. im gegenteil. es macht wenig sinn, immer nur in extremen zu denken - auf der einen seite ewig warten bis zur hochzeit, auf der anderen am besrten beim ersten date ab in die kiste. das mittelding macht es, und trennt die spreu vom weizen.

guten und schlechten sex definiert jeder für sich anders. damit ist in diesem fall gemeint : schön, leidenschaftlich, sinnlich, erregend, befriedigend, was auch immer.

wenn frau oder mann sich aber bis zur hochzeit aufspart, ist die chance gut, dass man danach genau das bekommt, was man gar nicht wollte. partner, der eben genau das gegenteil bietet, was man sich eigentlich erträumt hat. und das kann ALLES sein, deshalb auch allgemein formuliert.
Für mich gehört Sex auch dazu, nur steht er nicht an erster Stelle.

Wenn man jemanden über einen längeren Zeitraum kennt, kann man doch abschätzen, wie derjenige sich im Bett verhalten würde. Man kann ja auch darüber reden, ist mir nicht bekannt, dass der Koran dieses auch verbietet vor der Hochzeit.
 

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deine gedanken gefallen mir. das problem bei den meisten menschen, die auf sex (bis zur ehe) warten wollen, liegt darin, dass dies nicht aus eigenüberzeugung heraus geschieht ("meine jungfräulichkeit ist kostbar, die schenke ich nur dem richtigen"), sondern ausschließlich daraus resultiert, wie diese leute aufgewachsen und aufgezogen (= erzogen) worden sind. eltern, tanten, onkels, großeltern indoktrinieren nicht selten von früh bis spät ("selbstfriedigung ist schlecht" "mit sex muss bis zur ehe gewartet werden") und der glauben tut - leider oft falsch interpretiert - sein übriges.

ein mensch, der aus freien stücken, unabhängig von eltern und glauben, für sich entscheidet, dass er eine bestimmte art sexualität leben will, hat meinen größten respekt und auch verständnis bis zum jüngsten gericht. aber diese fälle sind extrem selten. die chance, dass die freundin des TE ausschließlich wegen glauben und familie bis zur ehe warten will, sind nahe 100%. und dafür habe ich wenig verständnis, und würde als mann auch nicht warten - im gegensatz zu dem anderen, oben skizzierten fall. warum? weil jemand, der von familie und glauben entscheiden lässt, wie zu leben ist, keine freien entscheidungen treffen kann - und mit so jemand würde ich keine beziehung führen wollen, da ist man ja immer (!) von anderen bzw dem, was diese vorleben, abhängig.
Und wenn derjenige es für den Familienfrieden tut? Diese Entscheidung an andere Entscheidungen zu knüpfen, halte ich für übertrieben.
 

Bodenschatz

Namhaftes Mitglied
(...)dass die freundin des TE ausschließlich wegen glauben und familie bis zur ehe warten will, sind nahe 100%. und dafür habe ich wenig verständnis, und würde als mann auch nicht warten(..)
Vielleicht kann man es verstehen, wenn man sich vor Augen hält, wie die Entwicklung einer Kultur von statten geht.
Es gab nicht immer und überall Internet, daher war es früher wichtig, Leute zu finden, die Wissen haben um von ihnen zu lernen. Und oben an der Spitze stand jemand, der die Macht ausübt und sich so Respekt verschafft. Den Respekt bekam er daher, dass er scheinbar alles weiss. Dieses Wissen wurde nach unten verteilt. Die kleinsten Machthaber schließlich waren Familienoberhäupter, die gleichzeitig auch die Ältesten waren und damit die Weisesten sein mussten.
Das System insgesamt funktionierte nur so, und funktioniert sogar heute noch ähnlich in dem kleinen asiatischen Land bzw in Gegenden Afrikas.

Heute gibt es die Möglichkeit, sich beliebige Informationen zu beschaffen und mit anderen auszutauschen.
Der Fortschritt ist zwar durchgesickert, wird aber nicht überall wohlwollend aufgenommen. Auch deswegen nicht, weil eine "mühsam" erarbeitete Stellung nicht aufgegeben werden mag; weil es um Status, Ehre und Anerkennung im Umfeld geht und man ohne diese Attribute erfolglos ist.
Eine Stellung als Familienoberhaupt bringt es mit sich, dass man das Ansehen der anderen nur behalten kann, wenn man nicht versagt. Zum Beispiel bei der Erziehung.

Befindet sich ein Familienmitglied in einem anderen Land, so mag der Grund sein, dass man erwartet, dass es dort Erfolg hat - und hierdurch die Eltern per Rücküberweisung unterstützt.

Das Familienmitglied wird sich, weil in der anderen Umgebung nicht alles selbsterklärend ist, mit anderen vernetzen, die wiederum mit den Leuten in der Heimat vernetzt sind.
So bleibt kaum etwas verborgen.

Würde die junge Frau hier mit deutschen Jungs abwechselnde Partnerschaften ausleben, so wäre dies gegen die Erziehung und der Vater wäre schuld, da er versagt hat. Seine Ehre würde angegriffen und damit die Ehre der Familie beschmutzt, die danach dort als unehrenhaft gilt und den sozialen Rückhalt verliert.
Eine Trennung auszusprechen könnte es heilen, bedeutet aber auch, die erwartete Unterstützung zu verlieren.
Die junge Frau hätte dann weder hier noch dort einen Ansprechpartner und bekäme nur noch einen ab, der ihr gerade noch zugesteht, an der Spüle zu stehen und ihm die Pantoffeln hinterher zu tragen.
 
Zuletzt bearbeitet:

nichtabgeholt

Namhaftes Mitglied
Erst musst du zum Islam konvertieren, dann musst du heiraten, und dann bekommst du deinen Sex.
So läuft das dort.

Das GG kannst du in die Tonne treten.
Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.
 

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