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ich komm nicht mehr klar

dienati

Mitglied
hi.
einen teil hab ich schon geschrieben unter dem thema ich hatte schon mal soizid (suizid ).
hinzu kommt noch das ich meine therapie nicht erfolgreich weiter geführt hab...ich liet unter panikattacken richtigen angst zuständen und leider dann auch an nem drogen problem...ich hab gras, schnelles und pillen genommen ( marijuhana, anphitamin, ectasy)
die härteren drogen nehme ich nicht mehr...das rauchen um ehrlich zu sein schon.ich hab das gefühl ohne das kiffen käm ich garnicht mehr klar...dadurch tuen mir die gedanken nicht so weh...die erinnerung an das was alles passiert ist ist wieder so present als wäre es erst letzte woche passiert...
:(
es gab eine zeit da ging es mir echt gut...ich ging arbeiten hab meinen führerschein gemacht...hab mir nen hund geholt (der übrigens mein ein und alles ist,mit meinem freund natürlich)
aber dann fing wieder alles von vorne an...die ganze vergewaltigungs geschichte...wenn mein freund nicht gewesen wäre damals und heute dann weiss ich nicht was jetzt mit mir wäre...
ich habe auffeinmal den überblick verloren über mein leben...die schulden häufen sich...der gerichtsvollzieher kommt schon zum 5 mal...ich weiss nicht mehr weiter....:(:(:( mein leben zieht an mir vorbei...es passiert nur noch mist und ich hab das gefühl ich kann nix ändern...
 

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soulfire

Aktives Mitglied
Mach ne Liste, was alles geregelt werden muss, sonst wird es immer unübersichtlicher.

Mit den aufgelisteten Schulden geh zu einer Schuldnerberatung.

Bist du in psychologischer beahndlung?


Prinzipiell schadet dir das Kiffen derzeit vor allem insofern, dass du nicht ausreichend sachen geregelt bekommst und vielleicht auch stellenweise der Antrieb fehlt.
 

dienati

Mitglied
eine liste hab ich schon mal angefangen...danke für den tipp.:)
das mit dem schuldner berater werde ich auch mal versuchen...ich hab nur leider überhaupt keine ahnung wie so was alles fuktioniert...aber ich werde mich mal schlau machen.

ich war mal in psychologischer behandlung aber das ist schon was her...hab damals nicht weiter gemacht nachdem ich mit der klinik fertig war...ich war froh wieder zuhause zu sein....und jetzt weiss ich nicht wo ich noch hin kann....

da mit dem kiffen hast du auf jeden fall recht...aber ohne das könnt ich nicht schlafen...hört sich echt blöd an aber es ist leider so...:(
 

Walther

Mitglied
wie oft kiffst du denn?
ich hab meinen konsum nach den sommerferien stark runtergesetzt(war bitter nötig) und hatte das selbe problem mit dem einschlafen...geholfen hat:
Baldrian tabletten(kosten glaube garnicht so viel in der apotheke)
davon zwei oder drei ne stunde vorm schlafen gehen nehmen(wenns nich so wirkt zerkauen und dann schlucken..) und dazu vll ne langweilige doku auf phoenix n24 oder so fernseher auf timer 1,5 stunden und dann solltest du auch schlafen können!
die schulden häufen sich....geh am besten zum schuldnerberater oder arbeitsamt und erzähl denen das...die werden dir dann vll(kommt auf die höhe der schulden an) ne privatinsolvenz vorschlagen...das musste dann sehen...
ich hatte langezeit depressionen+kifferletarghie(antriebslosigkeit)
da ist es echt hart was auf die reihe zubekommen...
vll überlegst du dir ja mal was dir wichtiger wäre
jeden tag breit(is nur ne vermutung...tut mir leid wenn ich falsch liege)
oder leben...ohne schulden...usw
und kiffen löst keine probleme..das musste ich auch lernen...nimm deine therapie wieder auf...das hilft...mit der zeit...
liebe grüße und alles gute
 

Tyra

Sehr aktives Mitglied
Hallo,

ich rate dir dazu eine realistische Erwartungshaltung ggü deinem Leben aufzubauen. Du allein bist Architektin deines Lebens und voll verantwortlich was du tust, nicht tust, erlebst und erleidest. Du hast Therapie abgebrochen, also dich geweigert an deinen Problemen zu arbeiten, stattdessen Drogen genommen (dich selber deiner Kraft beraubt) und dich damit in eine Sackgasse verrannt. Nun gilt es nen Weg zu finden da wieder raus zu kommen. Nicht einfach, aber durchaus machbar.

In dir steckt an sich alles was du zu einem guten und auch glücklichen Leben benötigst..ggf. bist du jedoch durch irgendwas blockiert (unrealistische Erwartungshaltungen, das unverarbeitete Vergewaltigungstrauma) und benötigst fachkundige Hilfe um diese Blockade überwinden zu können. Ein wenig Anschub um auf die richtige Spur zu kommen.

Von nix kommt leider nix...bei Suizidgedanken etc. liegt eine Depressionserkrankung vor die man an sich relativ leicht behandeln lassen kann..In einer sorgfältigen Kombitherapie...psychiatrisch-medikamentös + Psychotherapie (Verhaltenstherapie/Traumatherapie z.B.) Zudem ist hier eine gute Alltagsstruktur wichtig, viel Sport machen (Sport ist ein gutes Antidepressivum) in Bewegung kommen und bleiben..das Hirn mal ordentlich beim Laufen oder so durchlüften, damit da wieder gesunde Gedanken reinkommen können...kampfsport machen, daran arbeiten dein dich belastendes Gewalttrauma zu überwinden.
Drogen lösen Depressionen und auch flashbacks etc.aus!

Ist natürlich harte Arbeit sein Leben ggf grundlegend zu ändern, und nur du allein kannst entscheiden ob dir dein Leben diese Arbeit wert ist oder nicht, ob du leistungsbereit genug bist diese Arbeit an dir auf dich zu nehmen.
Ich rate dir: TU es! Du solltest es dir wert sein.

Drogen sind der falsche Weg, was du ja sicherlich selber weisst..zwar ist es bequem sich schön einzulullen und den Alltag wegzudrücken im Drogenrauschnebel..aber früher oder später wird man wieder nüchtern...und du merkst eines Tages als verkorkster Altdrogi der nur noch schwach mit 1-2 Hirnzellen denken kann, dass du dir mit den Drogen viel zu viel Kraft genommen hast, dein Hirn geschädigt hast anstatt dich dem Leben zu stellen und dir ein normales Leben aufzubauen.
Du hast nur ein Leben, behandle es achtsam und sorgsam...wenn du es nicht tust, tut es keiner..du hast da die Verantwortung dir selbst ggü und entweder packst du es oder gehst unter..deine Entscheidung!

Sich immer nur auf den Freund zu verlassen, der dich rettet ist ein wenig unfair und wird eure Freundschaft auf Dauer überbelasten und ggf kaputt machen...Du bist verantwortlich für deine Probleme und solltest hier Action, Mitwirkung zeigen und nicht erwarten, dass dir immer andere diese Arbeit abnehmen sich um dich zu kümmern, dein Leben zu regeln etc. Tu hier mal was für dich und auch deine Freundschaft..nicht nur immer nehmen, sondern auch mal was zurückgeben..indem du dein Trauma verarbeitest und wieder fit genug wirst in deiner Partnerschaft was zurück zu geben.
Das du es draufhast hat ja an sich die Episode in deinem Leben in der es dir besser ging gezeigt..dich hat dann ggf. nur irgend etwas (das Gewalttrauma od.ä) derzeit wieder ein wenig zurückgeworfen....da hilft nur eines: wieder aufstehen, wieder versuchen hoch in den Sattel zu kommen.

Also konkrete Planung: Schluss mit Drogen, ggf. Suchttherapie und auch wieder Einstieg in die vorherige Therapie. Betr. Schulden zur Schuldnerberatung und da mal Ordnung reinbringen..ggf. Insolvenzverfahren etc.
Anlaufstellen sind für dich also Therapeuten, Lebensberatung von Caritas oder Diakonie, Schuldnerberatungsstellen.

Es ist nicht schlimm mal den Überblick zu verlieren..schlimm wäre nur dass zu wissen und Anstrengungen zu unterlassen dir einen neuen Überblick zu verschaffen! Suche dir dazu konkrete Hilfe die dich auf die richtige Spur bringt und dir vermittelt wie man sein Leben organisiert und Probleme lösen kann...der Rest ergibt sich dann von selber.

Viel Erfolg!
Tyra

Wende dich an die Klinik wo du damals in Therapie warst...frage dort nach Adressen von Psychiatern und Psychologen an die du dich zur ambulanten Therapie wenden kannst. Falls dir nochmals zu Klinik geraten wirst mach das. Normal bei akuter psychischer Erkrankung wäre an sich 6-8 Wochen Klinik, danach für einige wochen teilstationär und anschließend für längere Zeit ( wenn es sein muss einige Jahre) ambulant weiter. Die Klinikärzte vermitteln dich ggf. direkt weiter an ambulante Ärzte...wende dich also an deine dich damals behandelnden Ärzte und regle das. Direkt zu den Fachärzten in die Sprechstunden..persönlich ist immer besser..auch für den Arzt der dich mal in Augenschein fassen sollte damit er dir die richtige Therapie verpassen kann.

Du kannst an sich auch ohne das Kiffen schlafen..nur aus Suchtgewohnheit kannst du es derzeit nicht...musst hier erst umlernen..je eher desto besser für dich und dein Hirn würde ich mal sagen..aber letztlich ist es deine Entscheidung ob du dich kaputt machst oder anfängst dich mehr zu achten und dich um dich selbst zu kümmern, dir das Hirn nicht mit Mist zu vernebeln, sondern zu trainieren, damit es mal dein Diener ist anstatt umgekehrt = bei Sucht bist du Sklavin deines Hirnes....unwürdiger Zustand in meinen Augen.

Wie das mit Schuldnerberatung funktioniert: ganz einfach: Nummer raussuchen, anrufen, Termin aus machen.die haben oft lange Wartezeiten..lass dich also auf die Warteliste bei mehreren Beratungen setzen...rufe regelmäßig jede Woche dort an und frage ob ein Vorabtermin frei geworden ist. Zudem kannst du direkt zu einer Lebensberatung von Caritas oder Diakonie gehen, direkt auch einen schnellen Termin mit deinen früheren Klinikärzten ausmachen zu dem du dann nächste Woche hingehen könntest.
 
Zuletzt bearbeitet:

Germ

Aktives Mitglied
Bekämpfe erst einmal deine Sucht und suche
hierzu einen Suchtherapeuten einer Drogenberatungsstelle
auf. Solange du rumkiffst, wird sich an deiner
Situation kaum was ändern. Und das Kiffen hat enorme
Folgen auf die Seele, Geist und Körper.

Wenn du das nicht im Griff bekommst, dann gute Nacht.

Herzlichst

Germ
 

Tyra

Sehr aktives Mitglied
@ Walther:
Drogen wirken bei jedem anders. Ich kennen jemanden aus meiner Beratungsstellenzeit bei dem Gras nicht direkt sondern nach dem Abklingen flashbacks ausgelöst hat...bei anderen wirkt Gras ggf. so dass flashbacks unterdrückt werden..

hier mal was zur Wirkweise:
Wirkung von Hanf / Cannabis bzw. Marihuana, Haschisch

An sich habe ich nix gegen Cannabis..eine Bekannte von mir ist starke Rheumatikerin und nimmt Cannabis zur Schmerztherapie und dieser Tage geht ja auch die Diskussion durch die Medien, dass Cannabis zugelassen werden soll, damit auch die Kassen diese Art der Therapie die für viele oft der letzte Ausweg ist zahlen.
Aber ich halte wenig davon ein Gewalttrauma mit Cannabis in zu großen Mengen wegdrücken zu wollen..das wird nicht hinhauen.
Zudem sollte die Grundregel gelten: Cannabis zur Therapie, damit man leistungsfähig wird, also im Leben und Alltag klar kommt - nicht das Gegenteil.
Ein Bekannter von mir ist Lehrer und raucht in seiner Freizeit auch ab und an ne Tüte...finde ich total in Ordnung solange er alltagsfit dabei bleibt, seinem Job nachgeht und der Allgemeinheit (= u.a. mir) mit einer Sucht nicht auf der Tasche liegt.
Ich habe in meiner Jugend natürlich auch mal probiert..es gab bei mir jedoch kaum Wirkung..nur einmal war ich derart zugedröhnt dass ich alles in Zeitlupe erlebt habe..der Horror...fand ich eher abstoßend und heute wirkt der Geruch von Cannabis genauso wie der Geruch von Weihrauch oder Hefe bei der Bierherstellung leicht übelkeitserregend auf mich....grusel....

Aber zurück zur Sache: meiner Ansicht nach sollte man also auf den Einzelfall gucken und abwägen...das hier im vorliegenden Fall riecht stark nach ungesunder Sucht und Flucht aus dem Leben anstatt Lebenshilfe.
Wenn ein Therapeut der TE rät: o.k nimm die nächste Zeit erst mal noch abends zum Einschlafen ne Tüte finde ich das vollkommen in Ordnung..aber so eigentherapeutisch mit Drogen rumhantieren und sich gewohnheitsmäßig darauf einzurichten nur noch mit Droge in den Schlaf zu finden, finde ich nicht gut. Es ist ein Unterschied ob Drogen dazu genutzt werden Probleme zu lösen oder eher zu verstärken...
Wie es aussieht ist ja eher letzteres hier der Fall: die TE hat den Faden verloren und kommt nicht mehr klar...ihr scheint die "Drogenkur" also wenig bekommen zu sein und das Hirn eher zu pürrieren anstatt klar zu machen.

Ich rate daher nach wie vor zur Suchttherapie oder aber zumindest Depressionstherapie und wenn Cannabiskonsum dann nur wenn ein Therapeut sein o.K dazu gibt...was durchaus der Fall sein kann, aber ggf eher unwahrscheinlich ist...ich würde hier die Drogen abends ausschleichen..die Dosis verringern und gleichzeitig 3 Stunden Sport oder so machen, nen Spaziergang, stricken, lesen od.ä. damit ich einpennen könnte...

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:

Walther

Mitglied
@ tyra
dann haben wir verschiedene quellen...meines wissens nach bekommt man von gras keine flashbacks (1. kenne ich keinen der NUR von gras flashbacks bekommen hat da waren sonst noch andere sachen wie e´s pepp oder koka im spiel und 2. ich erinner mich an ein buch das die thematik cannabis sehr genau und objektiv unter die lupe nimmt und da stand auch..kein flashback von gras!)
naja mann will ja über sowas nicht streiten!
das zuviel schlecht is stimmt allerdings
wie gesagt zum einschlafen baldrian+ne langweilige doku
greetz walther
 

Tyra

Sehr aktives Mitglied
kluge Entscheidung nicht weiter drüber über diese flashbacksache streiten zu wollen :D:D;)

ja Baldrian und langweilige Doku geht natürlich auch...Wenn man tagsüber jedoch nicht genug in Bewegung war und im Alltag entweder überfordert oder unterfordert ist hilft das oft wenig...man muss da oft ganzheitlich ran und gucken dass man seinen Alltag da ein wenig in mehreren Punkten umändert.

Apropos Drogen...ich stehe da mehr auf einen schönen alten Scotch on the Rocks
 

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