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ich kann nicht mehr

G

Gast

Gast
hallo

ich weiss einfach nicht mehr wohin.
ich bin seit knapp fünf jahren mit meinem freund zusammen.wir haben zwei kinder.
er ist manchmal ganz lieb aber manchmal...

...vor der zweiten schwangerschaft hat alles angefangen.er hat mich geschupst beschimpft,angeschrien,gewürgt,verprügelt,gedemütigt, erniedrigt,vor seinen freunden lächerlich gemacht.bis hin zur vergewaltigung.sehr brutal.einmal.er behauptet aber er könnte sich daran nicht mehr errinnern.
beim zweiten mal (anal) war ich zunächst einverstanden dann wollte ich mitten drin nicht mehr.er hat aber weiter gemacht.er sagt er wollte mich bestrafen weil ich ihn einmal betrogen hatte.und schliesslich hatte ich ja auch angefangen.ein paar weitere male hätte er nicht gehört dass ich nein gesagt habe und nicht gemerklt dass ich geweint habe.und ich habe mich ja auch nicht gewehrt,stimmt auch weil ich irgendwann alles nur noch über mich ergehen lassen.irgendwann hat das aufgehört,aber der rest blieb.er hat mich im winter nackt auf den balkon gesperrt,ich musste seine schuhe lecken um mich zu entschuldigen ihn provoziert zu haben.er schlug mit fäusten auf mich ein, zog mich an den haaren durch die ganze wohnung,schlug mir sein knie ins gesicht... ... ... . ich könnte die liste ewig weiter führen.
ich hab ihn nicht verlassen,warum auch immer.ein teil von mir hasst ihn, ein anderer liebt ihn trotz allem.
als ich mit dem zweiten kind schwanger wurde hat alles aufgehört.
seit der entbindung aber hat er mich geschlagen,getreten,mir sogar eine rippe angebrochen,er würgt mich hält mich fest,spuckt mir von oben ins gesicht.wir haben uns letztens mal gestritten wonach ich ihn oral befriedigen sollte dann würde er mir verzeihen.auch beim sex demütigt er mich.

wenn alles vorbei ist tut es ihm leid aber ich kann nicht verzeihen auch nicht vergessen.aber ich kann einfach nicht gehen.ich weiss nicht warum.

bitte gibt mir einen rat,einen schups in die richtige richtung. ich weiss dass die letzten vorkommnisse sicher nur der anfang waren und alles wieder so schlimm wird wie damals. ich habe angst...
 

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Werner

Sehr aktives Mitglied
Willst du deinen Kindern zumuten, mit so einer "Beziehung" als Vorbild aufzuwachsen? Spätestens dann bist du nicht mehr das "Opfer", sondern Täterin und verantwortlich für die Folgen deines Bleibens und Mitspielens. Zu einer solchen Geschichte, wie du sie erzählst, gehören immer zwei.

Sorry für den "Schubbs", hoffe, er nützt mehr als er weh tut ...
 

Tyra

Sehr aktives Mitglied
du hast Verantwortung für dich und auch die Kinder. Es ist in meinen Augen unverantwortlich mit einem Straftäter zusammen zu leben. Unverantwortlich dass du dich selbst nicht schützt und ggf. deine Kinder nicht schützen wirst... Du verhältst dich da ziemlich egoistisch finde ich und gehst den Weg des geringsten Widerstandes.
Meine Mutter war ähnlich drauf...keines ihrer Kinder mag sie...sie ist heute eine gebrochene, kranke einsame Frau.
Du lebst in einer ungesunden und perversen Beziehung in der dich dein Partner nicht achtet, sondern verachtet und demütigt...normal finde ich das nicht. Du solltest in Therapie da mal nach den Ursachen für dein duldendes passives Verhalten suchen und gucken wie du das künftig ändern kannst, denn so kann es nicht weiter gehen.
Ich rate dir dringend dazu an deinem Selbstwertgefühl zu arbeiten und dahingehend in Therapie zu gehen.

Du weisst an sich selber bereits was zu tun ist (Trennung und zwar konsequent) und du brauchst an sich keinen Rat sondern eher nen Tritt in den Hintern um aus dem Quark zu kommen um dich erwachsen zu benehmen. Diesen liebgemeinten Tritt möchte ich dir mit meinem Beitrag geben.

Mädel, wach auf und sieh zu den Typen so schnell wie möglich los zu werden! Du solltest dir was Besseres wert sein.

Was mit dir los ist: du bist hörig...also irgendwo leicht persönlichkeitsgestört (ungünstige Grundeinstellung, Mängel im Selbstwertgefühl, fehlendes Abgrenzungsvermögen etc..alles selbstgefährdende Mängel die man ausgleichen kann und du ausgleichen musst! schnell!) und gehörst in Therapie, denn sowas läßt sich therapieren.

Wende dich umgehend an eine Lebensberatung von Caritas oder Diakonie, eine Familienhilfe oder einen Therapeuten (Verhaltenstherapie) um offen über dein Problem zu reden und konkrete Lösungsansätze zu suchen.

Hopp!

Tyra

du kannst jederzeit in einem Frauenhaus unterkommen...oder deinen Freund rauswerfen, per Polizei Hausverbot erteilen lassen, danach Anwalt einschalten und Annäherungsverbot erwirken. Schmerzensgeld geltend machen etc. Erkundige dich in einer Gewaltopferberatungsstelle oder Frauenhaus etc.
 

hoffnungslose

Aktives Mitglied
Es ist schon ein Anfang sich hier mitzuteilen.
Jeder wird dir das Gleiche raten blos weg von diesem Typen und sie haben auch vollkommen recht.

Mein Empfinden sagt mir aber, dass es bei dir noch nicht "Klick"
gemacht hat.Pass auf dass der Scherbenhaufen nicht zu groß wird.

Dein Typ wird sich natürlich dir gegenüber niemals ändern, frag dich selbst einmal warum das wohl so ist.

Ich wünsche dir ein schnelles "Klick" schon alleine für die Kinder, die eine Starke und gesunde Mutter brauchen damit sie eine schöne und gewaltfreie Kindheit erleben können.
 

Hilla11

Mitglied
Hallo,

es ist kein einfacher Weg, es benötigt Mut und Kraft, aber ich wünsche es dir dass du es schaffst diesen Weg zu gehen. Auch für deine Kinder.

Ich habe durch einen "Tritt" geschafft ein Frauenhaus aufzusuchen.
Ich wünsche dir, dass du diesen Weg ebenso schaffst. Einen Therapieplatz oder eine Kur zu finden. Inzwischen habe ich erkannt:

Keinem Mann steht das Recht zu so seine Frau zu behandeln. Ich wünsche dir von ganzem Herzen dass du einen Ausweg findest.
Und ich wünsche mir, dass du zu der Erkenntnis kommst, dass dich dieser Mann niemals verdient hat.

Eigentlich dachte ich, dass ich gar nicht mehr weinen kann, dass mein Herz eingefroren ist. Bei deinem Beitrag musste ich weinen, ich hoffe so sehr dass du deine Situation und die deiner Kinder verbessern kannst.

Es umarmt dich Hilla
 
R

Ratlos 200

Gast
O gott:eek:

Du brauchst einen tritt in die Richtige Richtung??

Du hast 2 Kinder und an die mußt du zu erst denken.
Was wenn er sich irgendwann einmal in Richtung Kinder wendet? willst du darauf warten??
für mich hört es sich so an als wenn du in irgendeiner art von ihm abhängig bist.
Dieser Mann hat keinerlei Respekt und Achtung vor dir.

du machst das ganze schon viel zu lange mit.Auch wenns dir schwerfällt-du mußt dich von ihm trennen schon der kinder wegen.
------------------------------------------------------------
mal den teufel nicht an die wand-aber was wenn irgendein amt von den mißhandlungen dir gegenüber erfährt.?
wie schnell schließen die von dir auf die kinder aus?
er muß sich ja nicht in richtung kinder wenden aber wie schnell sind solch dinge im umlauf und du bist machtlos dagegen.wie willst du dann deine kinder retten-wenn du nicht mal in der lage bist dich selber zu retten???

und wenns erst mal soweit ist-dann ist der nächste hilferuf nicht weit weg!
entschuldige wenn ich dies hier so hart schreibe-Aber das sind sachen die du bedenken solltest wenn du weiterhin mit diesem Mann zusammen bleibst!!!!!!!!!!

ich wünsch dir die kraft um dich zu trennen und rate dir dringends dich an ein frauenhaus oder andere einrichtungen zu wenden.die haben erfahrungen und helfen dir weiter.

LG Ratlos
 
G

Gast

Gast
danke für euren rat.
ich weiss auch dass ich mich trennen muss.gerade wegen der beiden kleinen.
aber er hat das alleinige sorgerecht für beide kinder.ich kann die nicht nehmen und gehen.
 
R

Ratlos 200

Gast
wenn er das alleinige SR hat muß ja noch was anderes sein? gut mußt du wissen.
es gibt die möglichkeit einen antrag auf geteiltes SR zu stellen.

jedoch so hart es klint-mögen manche mich jetzt ruhig für herzlos halten- nur wegen der kinder bei ihm bleiben?? du riskierst leib und seele. such dir hilfe! geh zum jugendamt-zeig ihn an wenn er das nächste mal handgreiflich wird-mach beweisfotos von dir wenns blessuren gibt.
du hast trotzalledem eine menge an möglichkeiten.
nutze diese
 

Tyra

Sehr aktives Mitglied
wieso hat er das alleinige Sorgerecht für die Kinder?

Du solltest ihm vor dem Hintergrund dass er gewalttätig ist dieses Sorgerecht rechtlich streitig machen, d.h. nen guten Anwalt einschalten und zusehen, dass du das alleinige Sorgerecht erhälst oder die Kids zumindest bis alles geregelt ist in einer Pflegefamilie in Sicherheit untergebracht werden.

Beweise für die Gewalt sammeln...Arztberichte etc. Strafanzeige stellen, vorher natürlich mit den Kindern in einem Frauenhaus untertauchen, Anwalt einschalten und die notwendigen Anträge vor Gericht stellen.

Du bist nicht allein und kannst dich wehren! Du kannst was tun um dich und die Kinder zu schützen und hast die Pflicht etwas zu unternehmen.

Bei Gefahr für Leib und Leben, die lt. deiner Schilderung mit der Gewalt ja besteht kannst du jederzeit mit den Kindern, die du schützen musst gehen....also suche hier bitte nicht nach faulen Ausreden dafür nicht zu gehen.
Geh und kämpfe und mach dem Gewalttäter das Sorgerecht streitig!

Wende dich dazu umgehend an eine Frauenberatung, an ein Frauenhaus, die helfen dir dabei und regeln sehr viel für dich.

Tyra

Anlaufstellen: Frauenhäuser, Lebensberatung und Familienberatung von Caritas und Diakonie, Gewaltberatungsstellen, Polizei, Anwalt etc.
 

Tuesday

Aktives Mitglied
Hallo,

ich kann verstehen, dass du die Kinder nicht verlieren willst und ich kann auch verstehen, dass du bei ihm immer noch nach Liebe suchst. Vielleicht gibt es ja sogar schöne Zeiten, wo es so aussieht, als wäre alles gut.

Aber mit jedem Tag wirst du ein Stückchen kleiner und mit jedem Tag werden deine Kinder ein wenig verstörter. Kinder werden in so einer Atmosphäre krank.

Such dir die Telefonnummer vom Frauenhaus in deiner Nähe raus. Dann triffst du dich erst mal mit der Frau. Die steckt dich nicht ins Auto und entführt dich ins Frauenhaus :p. Erstmal erzählst du ihr deine Geschichte und dann überlegt ihr gemeinsam, wie es weitergehen soll. Sie wird dir sagen können, was mit den Kindern ist und unter welchen Umständen du sie einfach mitnehmen darfst und was passiert, wenn du sie zurücklassen musst. Wenn du dann nicht mit ins Frauenhaus gehen möchtest, kannst du wieder nach Hause. Aber dann hast du es wenigstens versucht.

Manchmal braucht man zwei, drei Anläufe, um etwas zu schaffen. Man darf nur nicht aufgeben.

Hier geht es nicht darum, ob du ihn liebst oder nicht. Auch nicht darum, ob er dich im Grunde ja doch liebt. Es geht allein darum, dass er aufhört dich zu schlagen. Und um das zu erreichen, brauchst du Hilfe. Das Frauenhaus ist der beste Ansprechpartner, denn die Frauen dort kennen sich mit dem Thema aus. Sie kennen die Gesetze und die Möglichkeiten.

Also versuche es!

Was hindert dich daran dir Hilfe zu holen? Wovor hast du Angst? Außer einem Gespräch wird erstmal gar nichts passieren.


Tuesday
 

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