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Ich kann nicht mehr richtig gehen

F

Freundeskreis

Gast
Ich bekomme immer mehr Probleme mit dem gehen. Strecken die vorher kein Problem waren gehen kaum noch. Die Beschwerden werden nach "längerem" gehen schlimmer. Heute z.B. Arbeit (Bürojob), Arzt und Einkäufe waren zu viel. Früher bin ich auch nach der Arbeit noch durch die ganze Stadt zu Fuß und anschließend zu Fuß nach Hause. Das geht heute kaum noch.

Meine Beine und die Füße werden taub. Das linke Bein und Knie ist doppelt so dick wie das rechte. Es ist keine Trombose. Ich merke nicht mal mehr wenn ich steif gehe. Erst wenn andere mich fragen warum ich so komisch gehe. Wenn es richtig schmerzt humpele ich. Das merke ich. Ich habe langsam Angst das ich hinfallen könnte wenn beide Beine taub werden denn das ich stolpere kommt schon mal vor. Vor ein paar Wochen fing es an das die Schmerzen in die Arme und Finger zogen. Ich konnte plötzlich nicht mehr greifen. Dabei habe ich mich richtig krank und schwach gefühlt.

Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Der Ortopäde hat in der HWS die Vorstufe zum Bandscheibenvorfall festgestellt. Ebenso in der LWS rechts und links. Meine HWS ist schief. Ich habe eine Skoliose und mein Becken ist schief. Außerdem habe ich Knick-Spreitz- und Senkfüße.

Würden Einlagen helfen?

Die Schmerzen und Bewegungsstörungen treten unspezifisch auf. Heute war das linke Bein schlimmer. Dann zieht das rechte Bein nach. Manchmal fällt die komplette Seite aus z.B. rechter Arm, rechtes Bein und rechter Fuß taub.

Es ist egal ob ich den ganzen Tag auf dem Sofa gelegen habe oder unterwegs war. Wobei längeres gehen schlimmer ist.

Macht es Sinn einen Termin beim Neurologen zu machen?
 

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L

Lebens-Erfahrene

Gast
Hallo Freundeskreis,
Macht es Sinn einen Termin beim Neurologen zu machen?
Definitiv ja. Meine Orthopädin hatte mich neben dem MRT auch an einen Neurologen überwiesen (war aber alles o.k.). Selbstdiagnosen werden Dir nicht weiterhelfen. Das kann einen nur verrückt machen.
Der Orthopäde hat in der HWS die Vorstufe zum Bandscheibenvorfall festgestellt. Ebenso in der LWS rechts und links. Meine HWS ist schief. Ich habe eine Skoliose und mein Becken ist schief. Außerdem habe ich Knick-Spreitz- und Senkfüße
Die gleiche Diagnose wie bei mir. Einlagen (mit einseitigen Ausgleich wegen Beckenschiefe) habe ich schon lange und dadurch sind die Rückenschmerzen weg (waren aber auch nicht extrem). Doch die Symptome, die Du schilderst, habe bzw. hatte ich nicht und sind meiner Meinung unbedingt neurologisch abzuklären. Meinen Körper habe ich gestärkt mit Muskelaufbau und bewusster Kopfhaltung. Seitdem habe ich keine Probleme mehr.

Übrigens meinte meine damalige Hausärztin damals gleich "Polyneuropathie". Sie hat ihre Diagnose ohne weitere Untersuchungen nach 10 min. Patientengespräch gestellt und verschrieb mir ein heftiges Medikament, das ich aber nicht genommen habe. Stattdessen habe ich einen Facharzt (meine Orthopädin) aufgesucht und das war genau richtig. Die Sendung Visite - Abenteuer Diagnose schaue ich gerne mal und habe dort einen Bericht gesehen, den Du Dir mal ansehen kannst. Denn da ist es keine orthopädische sondern neurologische Erkrankung, die mit entsprechender Behandlung sehr gut behandelt werden konnte.

autoentzündliche Polyneuropathie

Liebe Grüße LE
 

Lotus37

Mitglied
Würde DRINGEND nen MRT machen lassen. Das klingt teilweise so wie bei meinem 1. Bandscheibenvorfall..damals wurde 1 Bein auch taub.
Und zzgl. noch nen Termin beim Neurologen.

Also = Ab zum Orthopäden, der wird (wenn er gut ist) ein MRT sehen wollen. Dort nen Termin machen etc. pp und tu es bald ! Lähmungserscheinungen/absolute Taubheit sind kein Spaß.
 
F

Freundeskreis

Gast
Die Rückenschmerzen kann ich mittlerweile eigentlich aushalten. Es gab auch Phasen in denen es richtig schlimm war und gar nichts mehr ging. Jetzt machen ehr die Beine Probleme.

Ich finde es komisch das die Taubheitsgefühle und Schmerzen manchmal genauso schnell gehen wie sie kommen. Am an deren Tagen habe ich Tage lang Schmerzen. Jetzt kommt noch dazu das ich mich 2x wirklich krank und schwach gefühlt habe.

Was machst du denn für den Muskelaufbau?

Vielleicht sollte ich mal die Hausärztin wechseln. Eine zweite Meinung schadet ja nicht.

Danke für den Link. Werde ich mir nachher mal ansehen. :) Wenn ich nach meinen Symtomen google kommt u.a. auch diese Diagnose neben allem möglichen anderen.

Das MRT der HWS ist wenige Wochen alt. Das von der LWS ist aus 2019. Kann natürlich sein das sich inzwischen etwas verändert hat bzw. das ganze ein "richtiger" Bandscheibenvorfall geworden ist. Beide Seiten sind betroffen gewesen. Nur leider bringe ich die Ärzte nicht so wirklich dazu ein MRT zu machen. Soll ich nochmal zu einem anderen Orthopäden?

Was macht denn der Neurologe? Wahrscheinlich Flüssigkeit aus dem Rückenmark untersuchen und evtl. ein MRT vom Schädel? Sieht der auch andere Sachen als der Ortopäde im MRT der HWS? Ich meine wenn es Auffälligkeiten gegeben hätte dann stände das doch sicherlich mit im Bericht vom Radiologen damit man mich weiter schickt. Oder schauen die sich gar nicht alles an? Ich weiß auch nicht ob man überhaupt genug in der HWS sieht. Vorallem da ich kein Kontrastmittel bekommen habe. Das braucht man z.B. um "alte" Plaques erkennen zu können.
 
F

Freundeskreis

Gast
Noch eine Idee. Ich schlage zwei Fliegen mit einer Klappe wenn ich zum Neurochirurgen gehe. Der kann festellen ob es ein Bandscheibenvorfall oder etwas neurologisches ist.

Brauche ich dazu ein Überweisung vom Hausarzt? Oder kann ich da einfach selber einen Termin machen?
 

Schmusekatze

Mitglied
Hallo Freundeskreis,
Meines Wissens nach braucht man mittlerweile für jeden Facharzt eine Überweisung! Du kannst dir ja schon mal einen Termin holen und dabei nachfragen, ob du eine Überweisung brauchst!
Ich empfehle dir, dich aber nicht abwimmeln zu lassen! Der Termin sollte möglichst Zeitnah erfolgen! Mit Lähmungserscheinigungen ist nicht zu spaßen! Sollte dir kein zeitnaher Termin angeboten werden, frage deinen Hausarzt nach einer Überweisung mit Dringlichkeitsvermerk! Dann ist da ein Code mit angegeben, mit dem du innerhalb 4 Wochen einen Termin beim Facharzt bekommen kannst!
Und solltest du Vorbefunde haben, nimm diese dann zum Termin mit!
Ich wünsche dir viel Erfolg und eine gute Besserung!
 
L

Lebens-Erfahrene

Gast
[...] Ich empfehle dir, dich aber nicht abwimmeln zu lassen! Der Termin sollte möglichst Zeitnah erfolgen! Mit Lähmungserscheinigungen ist nicht zu spaßen! Sollte dir kein zeitnaher Termin angeboten werden, frage deinen Hausarzt nach einer Überweisung mit Dringlichkeitsvermerk! Dann ist da ein Code mit angegeben, mit dem du innerhalb 4 Wochen einen Termin beim Facharzt bekommen kannst!
Und solltest du Vorbefunde haben, nimm diese dann zum Termin mit![...]
Schmusekatze (toller Nickname ;)) hat völlig recht. Das mit dem Dringlichkeitsvermerk kannte ich gar nicht, danke @Schmusekatze. Auf meinen Termin musste ich 6 Monate warten. Hätte ich das mit dem Dringlichkeitsvermerk bloß schon eher gewusst.

@ Freundeskreis
Auch ich betone noch mal: Kläre bitte so schnell wie möglich das Neurologische ab. Dann melde Dich hier und ich sage Dir, was ich als Muskelaufbautraining gemacht habe. Nicht, das so ein Training mehr Schaden anrichtet als es nützt. Das sollte ebenfalls in Deinem Fall mit dem Arzt vorher besprochen werden. Einlagen sind dagegen immer gut.

Was und wie der Neurologe bei Dir untersucht und welche Untersuchungsmethoden er bei Dir anwendet, können andere sein als bei mir. Vertrau ihm und wenn Du kein Vertrauen zu ihm hast, dann suche eine Zweitmeinung (nur kein Arzthopping :)). Erst mal ist es dringend, das Du zu einem gehst. Lass Dir ruhig auch einen von Deiner Hausärztin empfehlen.
Vielleicht sollte ich mal die Hausärztin wechseln. Eine zweite Meinung schadet ja nicht.
Wenn Du mit Deiner Hausärztin bisher zufrieden bist, dann bleib bei ihr, denn sie kennt Deine gesundheitliche Geschichte besser als ein neuer Arzt. Von ihr hattest Du bisher nirgends geschrieben.. nur von den orthopädischen Untersuchungen.

Zwar habe ich den Hausarzt gewechselt (mehrmals), weil mir nie zugehört wurde oder Schubladendenken vorhanden war und somit Fehldiagnosen gestellt wurden. Aber einmal hatte ich einen tollen Arzt (10 Jahre lang), der immer zuhörte, auf mich einging und seine Diagnose war immer richtig.... bei Zweifeln seinerseits lies er es immer bei einem Facharzt abklären. Übrigens bin ich nur überaus selten beim Arzt, also der perfekte Patient ;)

Auch ich wünsche Dir alles erdenklich Gute! Melde Dich bitte, wenn Du genaueres weißt, ja? Würde mich freuen.

Liebe Grüße LE
 

Weltkind

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