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Ich kann mich im Moment nicht freuen....

Adria78

Aktives Mitglied
Wie ich schon mal geschrieben habe, litt ich unter Depressionen. Habe auch eine Therapie gemacht. Seit einigen Wochen jetzt, habe ich die Freude an Dingen verloren. Ich gehe zwar noch brav zu meinem Sport, zu meiner ehrenamtlichen oder selbständigen Arbeit.... aber nicht mit Freude. Oder Spaß. Nur aus einem Pflichtgefühl heraus.

Wenn Ihr mich fragen würdet: "Was würde Dir jetzt Spaß machen..." wüßte ich keine Antwort.

Eine Idee, wie ich die Freude, Motivation, Lebensbejahung wieder finden kann? Ohne direkt zur Therapie zu gehen?
 

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Zebaothling

Sehr aktives Mitglied
Bei mir ist es so , dass ich manchmal Momente habe , in denen ich mich garnicht freuen will , nicht freuen kann , nicht freuen werde , bei mir hat es ne Menge mit der Blickrichtung zu tun , es gibt Erlebnisse in meinem Leben, die mich traurig stimmen und aber auch Erlebnisse , die mich fröhlich stimmer , aber die Gedanken halten sich nicht immer die Waage , nicht immer das Gleichgewicht .

Dann gibt es noch die Eindrücke , die ich von außen aufnehme , mürrische oder gestresste Menschen, gelangweilte oder vor sich hin vergetierende tumbe Gestalten , katastrophale Nachrichten oder ungünstige Situationen oder Mißgeschicke die mir passieren oder einfach so, irgendwelche Unglücke.

Auch da hält sich das nicht unbedingt die Waage , stürzt ein Flugzeug ab kommt das in jedem Sender , in jedem Programm und steht in jeder Zeitung , das Elend der Menschen wird breitgeschlagen da es sich Einschaltquotentechnisch und Verkaufszahlentechnisch marktstrategisch zu Geld machen lässt , Brot und Spiele sag ich nur .

Ansolchen Tagen kann und will ich mich nicht freuen , weil es keine Zeit zur Freude ist. Das wäre mir selbst gegenüber verlogen und falsch , denke ich , es muß auch Tage geben , wo man traurig ist und ernst.

Funktionieren kann man ja trotzdem , aus Pflichtbewußtsein , warum auch alles hinschmeißen , nachher ärgert man sich drüber.
Immer wenn ich mich so fühle , eher niedergeschlagen und ausgepowert, hoffnungslos oder mutlos , ziehe ich mich zurück in mich selbst , denke über mich nach , warum ich wie bin und was in der Vergangenheit dazu geführt hat , das ich den Mut verlor , wo vielleicht andere weitergemacht hätten .

Wenn ich dann aber im großen und ganzen über mein Leben , meine Probleme und meine schlechte Launephase resümiere also mit klarem Verstand , so bin ich froh keinen Krieg erleben zu müssen, keinen Hunger zu leiden ,meine Meinungs agen zu können, so sehe ich mich in unserem Sozialsystem noch gut aufgefangen udn aufgehoben, besser als kriminell werden zu müssen um zu überleben , diesen Überlebenskampf auf gedeij und Verderb brauche ich nicht zu führen , drehe ich den Hahn auf kommt klares Wasser und stecke ich was in die Dose hats Strom . Ich hab was anzuziehen , fahre Auto , hab Geld in der Tasche und eigentlich , so denke ich mit gehts ja milliarden anderen schlechter als mir , aber mir darf es auch mal nicht gut gehen , das habe ich gelernt zuzulassen. Die Stimmung ist dann bedrückt etwas lastet auf meine Schultern, das spreche ich dann meist aus , entweder nur für mich oder bringe es zu Papier , ein Weg den Druck zu verringern .....
 

Adria78

Aktives Mitglied
Malen, singen, schreiben. Alle schöpferischen Tätigkeiten fachen die Lebensfreude an. Man bleibt in sich, das tut der Seele gut.
Genau das war das Problem. Ich war früher immer gerne kreativ. Aber im Moment.... keine Freude daran. Aber ich habe mittlerweile bemerkt, wo das Problem(e) liegt. Wie Nikolaus sagte, es müsse einen Grund geben. Den gibt es tatsächlich. Eigentlich mehrere. Arbeite daran, die Freude wieder zu finden!
 

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