MiMaMo
Mitglied
Hallo!
Ich weiß nicht, wem ich mich mit so etwas anvertrauen kann, es ist auch sehr komisch...
Also ich wohne seit der fünften Klasse bei meinem Vater. (Mitlerweile bin ich in der 8.) Ich wollte seit ich sechs Jahre alt war immer wieder zu ihm ziehen, und hätte alles dafür gegeben, dass ich zu ihm konnte. Nach einer Gerichtsverhandlung und Gesprächen mit einer Kinderanwältin habe ich das auch erreicht. Ich weiß nicht warum ich das so unbedingt wollte, ich war doch glücklich mit meiner Familie, meiner Schwester und meiner Mutter. Wie auch immer, ob aus purer Naivität oder sonst was, ich habe den verspochenen Hund bekommen. Ich war wiegesagt sech Jahre und sehr sehr leicht beeinflussbar...
Ich lebe jetzt 4 Jahre bei meinem Vater. Das erste Jahr war wundervoll, wir haben immer sehr viel Spaß gemacht und so. Irgendwann hat er seine Freundin kennen gelernt. Auch sie war immer sehr nett zu mir und ich habe mehr als einmal zu meinem Vater gesagt: "Ach Papa, es wäre so schön, wenn du und XY zusammen wärt". Sie sind schließlich auch zusammen gekommen. Ich war immer sehr glücklich dort.
In der sechten Klasse fingen die Schülerinnen meiner Klasse an, mich zu hänseln. Schlampe, nannten sie mich und Dumme Ziege. Ich dachte immer, es läge an mir, ich wäre unschön anzusehen oder ich zog falsche Klamotten an. Jedenfalls habe ich es gehasst.
Damals hatte ich eine Lehrerin, super hübsch und beliebt und ich habe sie genauso gemocht, wie alle anderen auch. Zum zweiten Halbjahr der 7. Klasse konnte ich die Klasse wechseln. Das folgte auf viele Hänseleien, wie zum Beispiel: "Hey du, bist du eig. behindert?", oder "dein Vater ist ein echter H********"...
Ich mochte die neue Klasse auf Anhieb und ich wurde auch ganz gut in die Klassengemeinschaft aufgenommen. Ich meinerseits fand ja immer, ich wäre zu laut und überdreht, aber gut. Mich hat zumindest niemand darauf angesprochen. Immer wieder habe ich meinen neuen Freundinnen von der Lehrerin erzählt, wie toll sie ist und dass man hoffen müsse, dass man sie nächstes Jahr bekomme. Sie und eine andere Lehrerin waren häufig gesprächsthema bei mir.
In die 8. Klasse wurden die Klasse geteilt, da wir die 3 Sprache wählen mussten. Ich bin trotzdem mit einpaar meiner Freundinne in der Klasse 😉 Ich bin erst 3 Monate nach Unterrichtsbeginn in die Klasse gekommen, ich war solange auf einem Austausch in Frankreich. Als ich zurückkam fing die Zeit an, in der ich immer mehr mit meinem Vater und seiner Freundin (mitlerweile Verlobten !!! 🙁( ) stritt. Ich fing ehrlich an, sie zu hassen.
Die tolle Lehrerin ist von der Schule gegangen, sie war schwanger und ist irgendwo auf die andere Seite von Deutschland gezogen. Die andere habe ich jetzt allerdings in Gemeinschaftskunde. Na ja, es war schwer in die Klasse reinzukommen und sie haben es mir auch nicht leichtgemacht um es kurz zu fassen.
Es war schrecklich, aber mit Hilfe meiner "Freundinnen" habe ich es geschafft.
Immer mal wieder kam ich total deprimiert in die Schule und verhielt mich auch dementsprechend desinteressiert im Unterricht. Eine LEhrerin, meineSpanischlehrerin kam auf mich zu und wollte reden. Ich blockte mich ab. Es interessiert sie doch gar nicht. Immer wieder hat sie (wie ich finde) sich versucht in mein Leben einzumischen und ging über meine persöhnliche Privatsgrenze hinaus. Mitlerweile habe ich teilweise richtige Panikattaken, wenn ich sie sehe.
Meine jetzige Gemeinschaftskunde zieht immer meine Blicke auf sich und als sie neeulich einen Autounfall hatten, brach meine Welt zuusammen. Ich schwörte mir, wenn sie tot war, wollte ich auch nicht mehr leben. Sie war nicht tot.
Abe rirgendwie verhält sie sich komisch. Sie lacht weniger und der Unterricht macht weniger Spaß, was komisch ist für eine knapp 30 Jährige supertolle Lehrerin!!
Vor 2 Wochen stritt ich dermaßen mit der Verlobten meines Vaters, ich weiß schon nicht mehr worum es ging, jedoch weiß ich noch, wie sie mit irgendwelchen Handschuhen nach mir warf und mir knallhart ins Gesicht sagte : "Ich bin froh, nicht deine Mutter zu sein!"
Seit dem redet sie nicht mehr mit mir und ich komme auch nicht an sie ran. Will ich auch gar nicht um ehrlich zu sein. Aber es nervt, wenn mein Vater an die Badezimmertür klopft und sagt: "Mach schneller, XY will auch noch rein"... etc. Immer wieder den selben Dreck.
Ich weiß nicht mehr weiter, ich mache meine Gemeinschaftskundelehrerin zu meiner Bezugsperson an die ich mich aber nicht rantraue und entferne mich von der Welt meiner Eltern. Immer wieder fragen mich die Schüler was los ist, weil ich einfach nur rumstehe manchmal und ins LEere schaue... Aber ich hab keine Antwort..
Helft mir bitte...
Ich weiß nicht, wem ich mich mit so etwas anvertrauen kann, es ist auch sehr komisch...
Also ich wohne seit der fünften Klasse bei meinem Vater. (Mitlerweile bin ich in der 8.) Ich wollte seit ich sechs Jahre alt war immer wieder zu ihm ziehen, und hätte alles dafür gegeben, dass ich zu ihm konnte. Nach einer Gerichtsverhandlung und Gesprächen mit einer Kinderanwältin habe ich das auch erreicht. Ich weiß nicht warum ich das so unbedingt wollte, ich war doch glücklich mit meiner Familie, meiner Schwester und meiner Mutter. Wie auch immer, ob aus purer Naivität oder sonst was, ich habe den verspochenen Hund bekommen. Ich war wiegesagt sech Jahre und sehr sehr leicht beeinflussbar...
Ich lebe jetzt 4 Jahre bei meinem Vater. Das erste Jahr war wundervoll, wir haben immer sehr viel Spaß gemacht und so. Irgendwann hat er seine Freundin kennen gelernt. Auch sie war immer sehr nett zu mir und ich habe mehr als einmal zu meinem Vater gesagt: "Ach Papa, es wäre so schön, wenn du und XY zusammen wärt". Sie sind schließlich auch zusammen gekommen. Ich war immer sehr glücklich dort.
In der sechten Klasse fingen die Schülerinnen meiner Klasse an, mich zu hänseln. Schlampe, nannten sie mich und Dumme Ziege. Ich dachte immer, es läge an mir, ich wäre unschön anzusehen oder ich zog falsche Klamotten an. Jedenfalls habe ich es gehasst.
Damals hatte ich eine Lehrerin, super hübsch und beliebt und ich habe sie genauso gemocht, wie alle anderen auch. Zum zweiten Halbjahr der 7. Klasse konnte ich die Klasse wechseln. Das folgte auf viele Hänseleien, wie zum Beispiel: "Hey du, bist du eig. behindert?", oder "dein Vater ist ein echter H********"...
Ich mochte die neue Klasse auf Anhieb und ich wurde auch ganz gut in die Klassengemeinschaft aufgenommen. Ich meinerseits fand ja immer, ich wäre zu laut und überdreht, aber gut. Mich hat zumindest niemand darauf angesprochen. Immer wieder habe ich meinen neuen Freundinnen von der Lehrerin erzählt, wie toll sie ist und dass man hoffen müsse, dass man sie nächstes Jahr bekomme. Sie und eine andere Lehrerin waren häufig gesprächsthema bei mir.
In die 8. Klasse wurden die Klasse geteilt, da wir die 3 Sprache wählen mussten. Ich bin trotzdem mit einpaar meiner Freundinne in der Klasse 😉 Ich bin erst 3 Monate nach Unterrichtsbeginn in die Klasse gekommen, ich war solange auf einem Austausch in Frankreich. Als ich zurückkam fing die Zeit an, in der ich immer mehr mit meinem Vater und seiner Freundin (mitlerweile Verlobten !!! 🙁( ) stritt. Ich fing ehrlich an, sie zu hassen.
Die tolle Lehrerin ist von der Schule gegangen, sie war schwanger und ist irgendwo auf die andere Seite von Deutschland gezogen. Die andere habe ich jetzt allerdings in Gemeinschaftskunde. Na ja, es war schwer in die Klasse reinzukommen und sie haben es mir auch nicht leichtgemacht um es kurz zu fassen.
Es war schrecklich, aber mit Hilfe meiner "Freundinnen" habe ich es geschafft.
Immer mal wieder kam ich total deprimiert in die Schule und verhielt mich auch dementsprechend desinteressiert im Unterricht. Eine LEhrerin, meineSpanischlehrerin kam auf mich zu und wollte reden. Ich blockte mich ab. Es interessiert sie doch gar nicht. Immer wieder hat sie (wie ich finde) sich versucht in mein Leben einzumischen und ging über meine persöhnliche Privatsgrenze hinaus. Mitlerweile habe ich teilweise richtige Panikattaken, wenn ich sie sehe.
Meine jetzige Gemeinschaftskunde zieht immer meine Blicke auf sich und als sie neeulich einen Autounfall hatten, brach meine Welt zuusammen. Ich schwörte mir, wenn sie tot war, wollte ich auch nicht mehr leben. Sie war nicht tot.
Abe rirgendwie verhält sie sich komisch. Sie lacht weniger und der Unterricht macht weniger Spaß, was komisch ist für eine knapp 30 Jährige supertolle Lehrerin!!
Vor 2 Wochen stritt ich dermaßen mit der Verlobten meines Vaters, ich weiß schon nicht mehr worum es ging, jedoch weiß ich noch, wie sie mit irgendwelchen Handschuhen nach mir warf und mir knallhart ins Gesicht sagte : "Ich bin froh, nicht deine Mutter zu sein!"
Seit dem redet sie nicht mehr mit mir und ich komme auch nicht an sie ran. Will ich auch gar nicht um ehrlich zu sein. Aber es nervt, wenn mein Vater an die Badezimmertür klopft und sagt: "Mach schneller, XY will auch noch rein"... etc. Immer wieder den selben Dreck.
Ich weiß nicht mehr weiter, ich mache meine Gemeinschaftskundelehrerin zu meiner Bezugsperson an die ich mich aber nicht rantraue und entferne mich von der Welt meiner Eltern. Immer wieder fragen mich die Schüler was los ist, weil ich einfach nur rumstehe manchmal und ins LEere schaue... Aber ich hab keine Antwort..
Helft mir bitte...