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Ich habe KEIN Abitur!!

G

Gast

Gast
Guten Tag und Hallo,


warum glauben eigentlich manche Menschen, dass man ohne Abitur dumm ist?
Ich habe mittlere Reife, muss mir aber oft Geschwätz von Leuten mit Abitur anhören, dass man "OHNE" nicht so clever ist wie "MIT" . Frage: Was hat das damit zu tun?? Ich habe schon Leute mit Abitur kennengelernt, die waren vom Allgemeinwissen her und vom Menschlichen bzw. sozialen Verhalten sau dumm!! Habe so auch das Gefühl, dass es in der Gesellschaft ohne Abitur immer schlimmer wird. Die Arroganz mit Solchen mit Abitur wird ja auch immer schlimmer. Vor allem von solchen, die es mal gerade mit 3,5 geschafft haben und danach eine normale Lehre machen! Unglaublich!!...
...und dann noch vielleicht hinten auf die Heckscheibe " ABI 2008 kleben" ! LACH
Ich habe ohne Abitur trotzdem einen guten Beruf und bin stolz darauf!
Ich kenne eine Menge Realschüler und sogar Hauptschüler, die nicht so dumm wie mancher mit Abitur sind. Das wollte ich mal sagen! Mich kotzt das nämlich an, was sich manche einbilden! Gut - Einbildung ist auch eine Bildung...lach
 

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Michy4011

Gast
Ich habe mittlere Reife, muss mir aber oft Geschwätz von Leuten mit Abitur anhören, dass man "OHNE" nicht so clever ist wie "MIT"
Ich glaube du kennst einfach die falschen Leute, sicherlich gibt es auch unter den Abituriennten welche die sich für was besseres halten. Aber das zu verallgemeinern ist denke ich nicht richtig. Genau so wie es Hauptschüler gibt die denken was besseres zu sein.

Natürlich kann man vom Schulabschluss sicherlich nicht schließen wie klug jemand ist. Vorallem mit der Allgemeinbildung, da lernt man das meiste im täglichen Leben selbst.

War übrigens auch auf ner Realschule. Habe dann zwar danach eine weiterführende Schule besucht und die Fachhochschulreife gemacht, aber auch nach der Mittleren Reife habe ich mein Abschluss T-shirt mit stolz getragen ;)

Der Schulabschluss sagt für mich nichts über eine Person aus, trotzdem ist er natürlich wichtig für die spätere berufliche Zukunft und von daher ist ein höherer Schulabschluss natürlich schon besser :)
 
S

SAMUZ

Gast
Ich habe auch ohne Abitur einen stolzen Beruf erlernt. Trotz der mittelschweren Depression und den generalisierten Angstzuständen bin ich stolz darauf :)
 
E

EuFrank

Gast
Hallo Gast!

Guten Tag und Hallo,


warum glauben eigentlich manche Menschen, dass man ohne Abitur dumm ist?
Ich habe mittlere Reife, muss mir aber oft Geschwätz von Leuten mit Abitur anhören, dass man "OHNE" nicht so clever ist wie "MIT" . Frage: Was hat das damit zu tun?? Ich habe schon Leute mit Abitur kennengelernt, die waren vom Allgemeinwissen her und vom Menschlichen bzw. sozialen Verhalten sau dumm!! Habe so auch das Gefühl, dass es in der Gesellschaft ohne Abitur immer schlimmer wird. Die Arroganz mit Solchen mit Abitur wird ja auch immer schlimmer. Vor allem von solchen, die es mal gerade mit 3,5 geschafft haben und danach eine normale Lehre machen! Unglaublich!!...
...und dann noch vielleicht hinten auf die Heckscheibe " ABI 2008 kleben" ! LACH
Ich habe ohne Abitur trotzdem einen guten Beruf und bin stolz darauf!
Ich kenne eine Menge Realschüler und sogar Hauptschüler, die nicht so dumm wie mancher mit Abitur sind. Das wollte ich mal sagen! Mich kotzt das nämlich an, was sich manche einbilden! Gut - Einbildung ist auch eine Bildung...lach
Unter Klugheit verstehe ich, dass jemand die Macht hat, mit bestimmten Mitteln gewisse Zwecke zu erreichen.

Ein erfolgreicher Abiturient hat das Ziel Abitur geschafft. Allerdings kann er dies auch zufällig oder mit viel Hilfe geschafft haben. Wer sich zB für ein bestimmtes Fach sehr interessiert, der hat dort vermutlich automatisch auch gute Noten. Klug ist er dann nicht, wenn er gute Noten holt.

Ein anderes Beispiel: Wenn ich mich richtig erinnere, gab es an meinem Gymnasium Sport sogar als Leistungsfach (Ich kann mich aber nur an einen erinnern, der vermutlich diese Möglichkeit genutzt hat). Wer von vornherein eine "Sportskanone" war, hat seine Abinote dadurch ohne viel Klugheit verbessert. Nicht weil Sport nichts mit Klugheit zu tun hätte, sondern weil seine ihm von der Natur gegebenen Gaben fast automatisch zum sportlichen Erfolg gebracht haben.

Ich kenne viele erfolgreiche Abiturienten und Leute mit Hochschulabschluss, denen ich einen mangelhaften Gebrauch ihrer Klugheit zuschreiben würde. Und es gibt viele Personen, die ohne Abitur sehr erfolgreich sind.

Ich denke, dass man Klugheit nicht nur aufs Abitur bezogen betrachten sollte. Das Leben stellt vielfältige Anforderugen an uns und unsere Klugheit: sozialer Umgang, Umgang mit Geld, Kindererziehung, Umgang mit der eigenen Gesundheit, Verhalten am Arbeitsplatz etc. Einige dieser Anforderungen scheinen mir anspruchsvoller zu sein als die Absolvierung eines Abiturs. Das aktuelle deutsche Abitur zu schaffen, scheint mir auch keine so große Leistung zu sein - es hängt viel von den Begleitumständen ab (ist der Vater zB Lehrer etc...).

Es gibt auch Abiturienten, die großen Gebrauch von ihrer Klugheit machen. Wer unter widrigen Umständen (zB zerrüttete familiäre Verhältnisse, Krankheit etc) das Abitur schafft, schafft dies unter Umständen gerade durch den Einsatz seiner Klugheit. Man muss die Sache also differenziert betrachten.

Aber eine globale Aussage wie "Abiturienten sind klüger als Realschüler" ist einfach falsch.
 
H

hablo

Gast
hallo, gast;

ich kann dir in beiden punkten zustimmen:
das abi scheint in der berufswelt deutlich höher bewertet zu werden, als man es vielleicht bewerten sollte.
und auch manche aus meinem jahrgang haben in der oberstufe einen ton angeschlagen - auch den lehrern gegenüber - dass ich mich fast schon schämte, mit solchen die schule teilen zu müssen (leicht überspitzt ausgredrückt).

dass du dich ärgerst über eine solche haltung mancher zeitgenossen, ist nur menschlich....
aber du brauchst dich nicht zu grämen - denn du hast ja schon viel erreicht.
und all jene, die über ihr abitur all zu laut tönen, vergessen oft auch, dass es letztendlich nicht mehr ist als eine hochschulzugangsberechtigung....
 

Surrender

Sehr aktives Mitglied
Guten Tag und Hallo,


warum glauben eigentlich manche Menschen, dass man ohne Abitur dumm ist?
Ich habe mittlere Reife, muss mir aber oft Geschwätz von Leuten mit Abitur anhören, dass man "OHNE" nicht so clever ist wie "MIT" . Frage: Was hat das damit zu tun?? Ich habe schon Leute mit Abitur kennengelernt, die waren vom Allgemeinwissen her und vom Menschlichen bzw. sozialen Verhalten sau dumm!! Habe so auch das Gefühl, dass es in der Gesellschaft ohne Abitur immer schlimmer wird. Die Arroganz mit Solchen mit Abitur wird ja auch immer schlimmer. Vor allem von solchen, die es mal gerade mit 3,5 geschafft haben und danach eine normale Lehre machen! Unglaublich!!...
...und dann noch vielleicht hinten auf die Heckscheibe " ABI 2008 kleben" ! LACH
Ich habe ohne Abitur trotzdem einen guten Beruf und bin stolz darauf!
Ich kenne eine Menge Realschüler und sogar Hauptschüler, die nicht so dumm wie mancher mit Abitur sind. Das wollte ich mal sagen! Mich kotzt das nämlich an, was sich manche einbilden! Gut - Einbildung ist auch eine Bildung...lach

Jo, das Schulsystem sit heutzutage völlig auffn Haufen geworfen. Abitur, auch genannt "HOCHSCHULREIFE", sollte eigentlich nur der Zugang zu Universitäten und co. sein. Das es jetzt einige behinderte Firmen gibt, die für eine Ausbildung Abitur vorraussetzen ist einfach nur scheiße. (Diese Firmen wundern sichd ann auch meistens, warum das Abitur kaum noch was wert ist, dass ich nicht lache!) Abitur hat einfach keinen Wert mehr, früher war das harte Arbeit, um studieren zu dürfen. Heute ist es einfach nur 3 weitere jahre seines Lebens herumgammeln. Mittlere Reife ist normalerweise für die Ausbildungsberufe gedacht... es war niemals (normalerweise) beabsichtigt, das ein Abiturient ne Ausbildung macht... das waren die Berufe für die "Realschüler". Dies sollte eigentlich der Standard sein, nicht das Abitur.
Hauptschulabschluss sollte eine Grundbildung darstellen, nicht die der total bescheureten.. Auch für sie gibt es normalerweise Berufe, aber selbst MCdonalds will ja abiturienten...

Das dann das Bildungsniveau sinkt, ist ja logisch... es fehlen Fachkräfte, diese brauchen aber Abitur, um überhaupt Fachkraft sein zu dürfen... Damit der Bedarf da ist, wird das Niveau des Abiturs gesenkt, anstatt das die Firma auch mal Realschüler einstellt...

Die Folge: Abitur ist der Standardabschluss und wirklich jeder Depp kann es schaffen! Wer einen guten Beruf als Realschüler erlangt, ist in diesem heutzutage meist eh viel besser, weil sie sich viel früher mit der Marterie beschäftigt haben und eben nicht drei Jahre ihres Lebens herumgegammelt haben. (Ich rede nicht von Studienberufen)

Sehs gelassen, das Bildungssystem ist Mist... Sei stolz auf dich und deiner Arbeit. Du weißt, das Abitur heutzutage kein Zeichen für Intelligenz mehr ist, höchstens für Faulheit. Heutzutage macht doch nur wer Abitur, der von seiner Mutter dazu aufgefordert wurde, keine Peilung hat, was der eigentlich werden will ODER (und das sind in meinen Augen die einzigen vernünftigen Abiturienten) die dazu gezwungen sind, um ihren Job ergreifen zu können (durch Studium).

Das Niveau des Abiturs muss unbedingt erhöht werden, sodass man wirklich sagen kann: Die habens drauf, zu studieren... die sind "wirklich" intelligent. Das Abitur von heute ist keine Hürde mehr... Wer diese macht und ein Beruf ergreift, den man mit einer Ausbildung erreichen kann (auch schon mit mittlere Reife) ist nicht schlau, sondern dumm... er hat drei jahre seines Lebens verschenkt.
Das soll kein Angriff gegen Abiturienten sein, denn es gibt sichelrich auch intelligente Abiturienten, wie ich schon sagte, bspw die studieren wollen oder keinen anderen Weg sehen, ihren Job zu erreichen. Die Eitlen sind diese aber meist nicht. Und das Abitur nicht mehr für schlauer sein steht, sondern für nichts weiter als drei Jahre länger zur Schule gehen, müssten selbst die eingestehen.

naja, sry wenn es sehr wirrwarr klingt, hab so geschrieben wie ich dachte...
 

Benedikt

Mitglied
Abitur und Intelligenz sind für mich nicht dasselbe. Unter den "einfachen" Leute habe ich schon sehr viel mehr Klugheit erlebt als unter Leuten, die stundenlang reden können und zu allem und zu jedem etwas sagen. Ob sie es können, eine andere Frage. Wer sich schon früh mit dem Ernst des Lebens auseinandersetzen muss, wird in der Regel seine Gedanken benutzen,um Probleme zu lösen. Im "akademischen Bereich" haben wir eine Menge Spielplätze zum Üben und zum Ausprobieren und die Beweglichkeit unseres Denkens profitiert davon.
Die wichtigsten Erkenntnisse in meinem Leben stammen von Menschen, die sich mit schweren Herausforderungen auseinandergesetzt haben und die mich ernst genommen haben.
Intelligenz ist für mich mehr als sprachliche Beweglichkeit, sie ist das, was uns zugänglich wird, wenn wir unser "Herz" mindestens mitreden lassen. Intuition ist die Tür, wo wir zu dem gelangen, ohne das keine große Entdeckung zustande gekommen wäre. Wer die Intelligenz eines Menschen nach seiner schulischen Bildung beurteilt, ist für mich nur gefangen in einer gefährlichen Selbstherrlichkeit, die manche Intellektuelle vor ihren Spiegeln regelrecht tanzen lässt.
 

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