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Ich habe eine kleine Lepus Europaeus gerettet. 💖

Mandrayke

Aktives Mitglied
Ich war vor 3 Wochen abends gegen 22 Uhr noch schnell vor die Tür gegangen, um mir zu Fuß einen späten Snack bei McDonalds zu gönnen. Direkt draußen vor meinem Apartmenthaus ist ein großes Beet.

Aber auf dem Weg zu Mägges am Beet vorbei hoppelte plötzlich ein winziges Etwas vor meine Füße. In etwa die gleiche Größe wie die goldenen Schokoladenhasen von Lindt.

Ich habe das winzige Ding ein paar Stunden mit in die Wohnung genommen, aber mir war klar, dass mir für echte Feldhasen die Erfahrung fehlt. Und außerdem, dass die Mutter draußen sicher nach dem flauschigen Bündel sucht. Ein paar Tage zuvor hatte ich schon eine Häsin in den Blumen sitzen sehen. Mitten in der Innenstadt, in einem Innenhof! Zauberhaft.

Eine wunderschöne Erfahrung war es trotzdem. 💖



 
Zuletzt bearbeitet:

Mandrayke

Aktives Mitglied
Wie süß - und hast Du die Mutter wiederfinden können?
Habe sie nochmal in den Blumen sitzen sehen, das Kleine hab ich aber seither nicht mehr gesehen, hoffe natürlich dass es beiden gut geht. Das Beet ist wie gesagt in einem Innenhof und liegt mitten in der Großstadt. Ich hab keine Ahnung wie die Mutter da hin gekommen ist.

Mutige Mümmler, die sich tief in die Menschenstädte wagen - hat man Worte! 😊 💖
 

beihempelsuntermsofa

Sehr aktives Mitglied
"Die frisch geborenen Junghasen wiegen 100–150 g und sind wie bei allen Hasen ausgesprochene „Nestflüchter“, sie werden behaart und sehend geboren. Als Nestflüchter leben die Junghasen allein, aber nicht verlassen und sollten von Menschen weder angefasst, noch mitgenommen werden. Die Häsin kommt nur etwa zweimal am Tag zum Säugen..."
 

Mandrayke

Aktives Mitglied
Als Nestflüchter leben die Junghasen allein, aber nicht verlassen und sollten von Menschen weder angefasst, noch mitgenommen werden.
Ich möchte anmerken, ich hab das Ding nicht mitgenommen weil ich es süß fand. Sondern das Beet ist knapp 40 Zentimeter erhöht aufgeschüttet und mit Beton eingegrenzt. Das Häschen muss da runter gefallen sein und kam nicht mehr hoch.

Und hab ich erwähnt, dass ich mitten in der Stadt wohne? Ich wollte einfach nicht dass das Kleine verunglückt und hoffe das auch jetzt noch.
 

beihempelsuntermsofa

Sehr aktives Mitglied
Ich möchte anmerken, ich hab das Ding nicht mitgenommen weil ich es süß fand. Sondern das Beet ist knapp 40 Zentimeter erhöht aufgeschüttet und mit Beton eingegrenzt. Das Häschen muss da runter gefallen sein und kam nicht mehr hoch.

Und hab ich erwähnt, dass ich mitten in der Stadt wohne? Ich wollte einfach nicht dass das Kleine verunglückt und hoffe das auch jetzt noch.
Ich hab das nur extra nachgeschaut wie das bei Hasen ist, weil auf dem Land eigentlich jedes Kind von klein auf lernt, dass man die meisten Wildtierbabys nicht anfassen darf, weil die Mutter sie sonst nicht mehr annimmt. Weiss jetzt nicht genau, wie das bei Hasen ist.
Hoffentlich ust es gut gegangen👍
Halt die Augen offen.
 

Tytos Lunare

Aktives Mitglied
Hoffentlich hat die Mutter es wieder angenommen, nachdem du es angefasst hast und es dadurch nach Mensch gerochen hat. Ich kann nur immer wieder darauf hinweisen: Bitte niemals junge Wildtiere anfassen! Egal, wie gut man es meint. Der Menschengeruch wirkt hochgradig abschreckend auf das Muttertier und oftmals müssen solche Jungtiere dann elendig verhungern, weil die Mutter sie verstösst. Oder sie werden durch den Menschengeruch von Beutegreifern wie Füchsen und Co. aufgestöbert und gefressen. Lediglich bei Vögeln ist das anders. Die kann man auch mal wieder zurück ins Nest oder ein paar Meter weiter in einen Busch oder so setzen, denn da spielt der Geruch keine grosse Rolle.
 

Peter1968

Moderator
Teammitglied
Für Feldhasen ist oberflächlicher Fremdgeruch eigentlich kein Problem, also das anfassen sollte nicht unbedingt gemacht werden aber die Mutter "verstößt" normalerweise das Kleine auch nicht wenn man es getan hat. Es ist da etwas anders als bei Rehen etc.

Edit: Hab das vom Förster, der oft bei mir ist da ich sehr viele Wildtiere oft zu "Besuch" im Garten habe, kenne das aber auch so von der Kindheit her.
 
G

Gelöscht 116248

Gast
Der Hund meiner Mutter hat vor ein paar Jahren, ein verletztes Hasenbaby gefunden. Das hockte bei uns im Garten, wir haben das eine ganze Zeit beobachtet, und als es nächsten Tag immer noch da war, haben wir es mit rein genommen. erstmal haben wir es von einem Tierarzt ansehen lassen. Wir haben es gesund gepflegt, gut versorgt, und dann nachher zum Leidwesen unseres Sohnes wieder frei gelassen.
Wir haben den auch nur mit rein genommen, weil er geblutet hat, und wir nicht wollten, das er Tierfutter wird, Sohnemann hat ihn gerettet!

Der Hoppel, ist glücklich bei seiner Familie zurück...
 

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