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Ich habe ein großes Problem mit mir

2daysa

Neues Mitglied
Hey Leute

Ich bin 22 und total unglücklich über mein Leben.

Ich bin von Grund auf ein Versager, denn seitdem ich denken kann bekomme ich nie etwas auf die Reihe dazu kommt noch dass ichunselbständig, dumm und nutzlos bin.

Jeder der in mir Potential sah oder auf mich gesetzt hat, habe ich zu Grund und Boden enttäuscht, selbst meine Eltern.
In meinem Werdegang habe ich auch keine Errungenschaften erzielen können auf die ich Stolz sein kann.
Eines der Gründe warum mein Selbstwertgefühl total für die Tonne ist.
In meiner Freizeit bin ich immer alleine, weil ich keine Freunde habe und auch zu blöd bin um soziale Kontakte zuknüpfen, weil
keine Gespräche führen kann, unwitzig bin und vor fremden Personen anfange zu stotteren oder wirres Zeug rede.
In meiner Klasse mag mich auch keiner, alle halten mich glaub ich für geistig zurückgeblieben.
Ich hatte auch noch nie eine Freundin, kein Sex, keinen Kuss, absolut gar nichts. Ich bin Schüchtern, würde mich nie trauen, eine Frau anzusprechen.
Jedes mal muss ich mir ansehen, wie meine Mitschüler alles besser hinkriegen als ich.
Wie sie untereinander lachen, scherzen und reden, während ich alleine rumsitze und mir alles angucke.
Ein weiteres Problem ist dass ich über keinerlei Stärken verfüge ...
Ich bin einfach talentfrei und nutzlos.
Ich bin weder sportlich, gebildet, intelligent, gesprächig, empathisch oder witzig etc...
Ich habe keine Attribute oder sonstige Fähigkeiten.
Ich kann keine Logischen Zusammenhänge erkennen oder allgemeine.
Bei banalen Tätigkeiten stelle mich dumm an und ja
Ich komme mir vor wie ein Alien.
Was soll ich machen?
Was wird aus mir?
Geht es eine Möglichkeit, den Anforderungen der Gesellschaft gerecht zu werden oder bin ich ein hoffnungsloser Fall.....

Das schlimmste ist auch noch, dass ich große Träume jedesmal Träume ich davon Chirurg zuwerden und kann mir nichts anders vorstellen, aber leider scheint dieser Berufswunsch immer utopischer werden
 

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Morningstar

Aktives Mitglied
Mach eine Psychotherapie um über dich selbst besser zu denken. Wenn man sein Verhalten ändert, ändert sich oft auch das der anderen.
Definiere was du willst und bleibe dabei realistisch.
Gegen das stottern kann man ja was machen, gibt da Techniken die man erlernen kann.
 

Eva

Aktives Mitglied
Mit 22 J. noch Schüler?

Solche Menschen, wie du dich beschreibst, gibt es nicht. In meinen Augen hast du ein verzerrtes Bild von dir, oder du benimmst dich unbewußt so, damit dich niemand leiden kann.

Ich kann dir auch nur Psychotherapie oder Beratungsstelle raten.

Das Stottern kann auch von alleine aufhören. War so bei meiner Mutter, bei mir und bei meinem Kind.
Als wir so um die 30 J. alt waren ist es verschwunden. Aber auch hier kann man sich sicherlich Hilfe von außen holen.
 
N

nichtidentifizierbare

Gast
Ich war in der gleichen Situation wie Du und lass dir Folgendes sagen:

Versuche nicht irgendwelche Eigenschaften oder Leistungen krampfhaft zu erarbeiten.
Das kann in gewissem Rahmen funktionieren aber löst das Problem an der Wurzel.

Fange an, Dinge zu genießen, die keine Mühe erfordern, wie Musik.
Wenn Du gelernt hast zu genießen, suche Dir ein Hobby.
Wenn Du ein Hobby hast, das Dir Spaß macht fange an Dinge zu tun, die Dir Leistung abverlagen und die Dich stolz machen.
Wenn Du diese Dinge verfolgst kommen Freunde automatisch.

Das ist ein Tipp, den meine Therapeutin mir damals gegeben hat (mir ging es damals auch wegen anderer Umstände sehr schlecht), und es hat geholfen.
Der Grund, dass es funktioniert, liegt darin, dass es dem natürlichen Ablauf entspricht, mit denen Kinder die Welt entdecken. Erst wird nur beobachtet, dann wird etwas getan, dann bildet sich eine Identität und Selbstwert heraus.
 

Youshri

Aktives Mitglied
Schön! Jetzt siehst Du ja ganz klar, was Du alles nicht kannst, nicht bist und nichts auf die Reihe bekommst. Das ist ja schon mal eine gute Selbstkenntnis. Also kannst Du zum nächsten Kapitel übergehen und Dir aufschreiben, was Du kannst, was Deine positiven Seiten sind, was man an Dir liebt und was Du Dir wünscht. Denn denke ja nicht, dass nur das Abwertende als einwandfrei 100%ig richtig und deshalb realistisch ist. Zu allen Dingen gehören zwei Seiten. Solange Du also nicht Deine positiven Seiten kennst, solange ist Deine Selbsterkenntnis noch nicht vollkommen. Setze Dich also hin, nimm einen Zettel und einen Bleistift und fange mit der Liste an. Dazu gehört Geduld und auch ein wenig Gehirnanstrengung. So nach und nach bekommst Du bestimmt etwas auf das Papier. Am besten wäre sogar, Dir diesbezüglich ein Heft anzulegen.
Achso, und Du träumst oft, Chirurg zu sein? Was macht denn so ein Chirurg, kannst Du das mal erläutern?
 

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