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Ich hab keine Lust mehr.

G

Gast

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Ein Tipp: Legt euch ein Haustier zu!! Das hilft, denn Tiere sind dankbar.
(Ich weiß schon, dass das kitschig klingt, aber ich kann es bezeugen!)
 

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-Ria-

Mitglied
@Tao
Manche Probleme sind aber nicht so einfach zu lösen.
Nur weil man irgendeine Beschäftigung oder Abwechslung hat, ist man nicht gleich geheilt.
Wenn man wirklich psychisch krank ist hilft dir das auch nicht weiter, das kannste schön reden so viel du willst, sonst gäbe es auch keine Psychologen.
 
T

Tao

Gast
Ja, du hast ja recht. Ich kenne deine Lebensumstände nicht und ich kann nicht in dich hinein sehen und weiß somit auch nicht wie du dich fühlst. Und auch bei anderen weiß ich es nicht. Aber ich kenne Schilderungen von anderen wie es so ist, in einer Geschlossenen. Oder generell beim Psychiater/Therapeuten.

In erster Linie gibt man da deinen Gedanken eine Richtung und lässt dich selbst die Lösung finden in dem man dir die richtigen Fragen stellt. Aber wenn es nicht akut ist, denke ich, kann man sich auch selbst Therapieren, in dem man sich mal Fragt wieso man denkt wie man denkt, und die "schädlichen" Verhaltens und Denkmuster identifiziert und dann was dagegen tut. Die Sichtweisen anderer können dabei Hilfreich sein, sofern man es denn auch versteht diese zu nutzen.
 

-Ria-

Mitglied
Man kann nicht verstehen wie sich jemand fühlt, wenn man nicht das selbe oder zumindest etwas ähnliches durchgemacht hat.

Ich denke wenn man Selbstmordgedanken hat und keine Lust mehr hat, dann ist das schon sehr akut.
Aufjedenfall muss man auch wollen das es einem besser geht. Sonst wird das alles eh nichts bringen.
 
Erst einmal möchte ich euch allen für eure Antworten danken. Ich finde es immer wieder schön, wenn sich jemand meiner Probleme annimmt und gewillt ist zu helfen. Denn aus dem Leben außerhalb des Computers bin ich es eher gewohnt, dass man meine Probleme in den Hintergrund rückt. Mit einem lachen kann jeder, aber wenn es um Dinge geht, die ganz und gar nicht lustig sind, hört es bei den meisten Menschen schon auf.
Leider muss ich gleich den Laptop herunterfahren, sonst würde eine viel ausführlichere Antwort folgen.
Tja, also das Problem ist, dass mich nichts interessiert. Würde ich einem Verein oder so etwas in der Art beitreten, könnte ich zu einer Wahrscheinlichkeit von 99% sagen, dass ich nach ein paar Wochen lediglich aus Pflichtgefühl dort auftauchen würde und nicht etwa, weil es mir Spaß macht. Ich habe überhaupt keinen Biss. Da mein einziges noch verbliebenes Interesse die Musik ist, habe ich überlegt Gitarrenunterricht zu nehmen. Aber wie sich schon bald heraus gestellt hat, ist mein Interesse auch daran nicht sonderlich groß, da nach der Schnupperstunde, die mir eigentlich ziemlich zugesagt hat, Wochen - wenn nicht gar Monate - vergangen sind und es mir immer noch nicht wert war, dort anzurufen um mich in eine Unterrichtsgruppe aufnehmen zu lassen. Ich wüsste nicht, mit was ich mit beschäftigen sollte. Ich dachte bis vor Kurzem noch, das Partyleben wäre meine Welt. Sehen und gesehen werden ist eigentlich total mein Ding. Nichts frustriert mich mehr als die Tatsache, aufgebrezelt Zuhause zu sitzen (ich habe Spaß daran, an meinem Äußeren zu "werkeln"). Aber am Ende bringt mir das kein Glück. Dort treffe ich auf Menschen, die eigentlich überhaupt nicht zu mir passen und eine wahre Freundschaft hat sich nach ein paar Monaten, während ich jedes Wochenende fast durchgehend mit irgendwem feiern war, nie entwickelt. Und das ist im Grunde das, was ich mir am Meisten wünsche. Ich wünsche mir einfach nur eine aufrichtige Freundschaft. Einfach nur ein Mensch, der einem nicht ins Gesicht lächelt, während er hinter deinem Rücken über dich ablästert. Jemand, bei dem ich einfach nur ich selbst sein kann und der mich so akzeptiert. Jemand, der sich nicht nur mit mir abgibt, weil er mich "geil" findet. Es kommt mir wirklich schwer vor, solche Menschen zu finden. Mein Hauptproblem ist nun mal die Einsamkeit. Ich will nur, dass jemand für mich da ist, mich in den Arm nimmt und mir zuhört. Aber am Ende sind das alles nur unrealistische Fantasien.
Ich weiß nichts mit mir anzufangen. Ich gehe viel lieber feiern als Zuhause rumzuhocken. Am Ende ist eigentlich beides mehr oder weniger frustrierend. Ich kenne sonst keine Optionen, da ich schlichtweg so gut wie gar keine Interessen habe und wahrscheinlich zugegebenermaßen für vieles verschlossen bin. Alles, was mit Sport oder Bewegung zu tun hat, lehne ich ab. Ich habe auch nicht den Willen mich an Wissen zu bereichern oder zu lernen.
Ich bin ein antriebsloser Haufen. Ich sehe alles von Anfang an total pessimistisch. So etwas wie Freude habe ich auch schon wieder zu lange nicht mehr empfunden.
Kaum denke ich, jemand mag mich und hat Interesse zu mir, fühle ich mich am Ende doch nur schrecklich benutzt. Nichts ist für die Ewigkeit, schon klar. Bei mir hält nichts länger als ein paar Wochen. Bei mir ist alles nach kurzer Zeit zum Scheitern verurteilt. Meistens gehen meine (oberflächlichen Party-)freundschaften daran auseinander, dass meine Freunde mir in den Rücken fallen, wobei die männlichen Kandidaten mich auch ganz schnell fallen lassen, sobald sie merken, dass ich nicht ihre persönliche Schlampe bin / nur freundschaftliches Interesse an ihnen habe.
Wenn sich jemand für mich interessiert, dann nur wegen meinem Äußeren. Mein Inneres kennt so gut wie niemand. Ich will, dass mich jemand entdeckt. Jemand, bei dem ich mich öffnen kann. Aber das ist so verdammt schwer.
Außerdem seh ich keinen Sinn mehr in der Sache. Ich weiß nicht, wofür es sich zu leben lohnt, weil ich im Grunde nie glücklich war. Ich scheue gar vor Glück zurück, da ich mich seelisch darauf vorbereite, dass die nächste Enttäuschung, der nächste Tiefschlag, schon unterwegs ist. Und jedes Mal bewahrheitet es sich.
 
T

Tao

Gast
Sag mal, du hast doch dein Problem sehr gut auf den Punkt gebracht. Du fühlst dich allein und fühlst dich nicht gewürdigt. Was komisch daran ist, zumindest nach meinen Beobachtungen sind viele unter dem Partyvolk ehr oberflächlich und eben auch nur kurzfristig orientiert. Du suchst also an der falschen Stelle nach Tiefgründigkeit.
Da ist es auch klar das du vieles pessimistisch siehst, weil du erkennst das du in dem was du bisher gelebt hast nicht aufgehe kannst. Und dann eben der Mangel verstanden und akzeptiert zu werden.

Ich sage nicht das es unmöglich ist, aber es ist schwer richtige Freunde zu finden, da es ja auch davon abhängt was man selbst für Erwartungen hat. Und wenn man da durch schlechte Erfahrungen vorbelastet ist, dann sind die Ansprüche viel höher und man toleriert auch nicht mehr so viel.

Ich würde dir empfehlen, dich vielleicht etwas zurück zu nehmen und dich mehr darauf zu konzentrieren was dir noch Freude bereitet. Dabei solltest du vergessen was dir früher mal Spaß machte, denn dass das nicht mehr funktioniert hast du ja selbst festgestellt. Du solltest dich einfach aufs fühlen konzentrieren und ein Gespür für dich selbst entwickeln. Nur so gehts wieder aufwärts.

Und wenn du dann an den richtigen Stellen suchst, dann wirst du auch freunde finden die für dich da sind. Vielleicht ja sogar hier, wo man dich nicht kennt, dein Gesicht nicht sieht und du durch deinen Charakter überzeugen kannst;)


@Ria: Willst du denn Hilfe? Willst du das sich was zum positiven ändert?
 
Ich würde sagen, dass ich so etwas wie "wahre Freunde" im Internet schon gefunden habe (und für derartige Kontakte jederzeit offen bin). Aber am Ende gleicht das nicht im Geringsten etwas aus. Früher habe ich mich immer in meine PC-Kontakte geflüchtet - eben die einzigen Menschen, die wirklich für mich da waren und mich verstanden haben. Aber meine Eltern schränken meine Möglichkeiten immer mehr ein, sodass es mir immer schwerer fällt, mir etwas vorzumachen. Sie denken, der PC beeinflusst meine nicht vorhandenen schulischen Leistungen. Was totaler Unsinn ist. Es ist scheißegal, was ich mache, aber Schulkram mache ich auf jeden Fall sowieso schonmal nicht. Meistens jedenfalls. Ist mir eben egal, auch wenn ich einsehe, dass diese Haltung unvernünftig ist. Die Leute kommen mir immer an mit "das ist so wichtig für deine Zukunft, du wirst es später einmal so schwer haben, blablabla". Irgendwo höre ich diese Worte und kann sie auch nachvollziehen, aber sie erreichen mich nicht. Und es interessiert mich nicht.
Ich bin gerade wieder total fertig. Ohne genauen Grund. Es ist einfach mein/das Leben, was mich so ankotzt. Ich bin so wütend und frustriert zugleich. Es fehlt einfach etwas. Und ich bin ratlos, wie ich diese Leere füllen soll. Ich bin ein hoffnungsloser Fall. Vielleicht hab ich mein Problem entdeckt, aber ich sehe keine Lösungen. Ich würde sowieso nie was gebacken kriegen.
Was ist so falsch mit mir, dass ich in meiner Kindheit durchgehend abgelehnt wurde und mich mittlerweile selbst ablehne?
Ich weiß nicht mal, ob ich mich lieben oder hassen soll.
 
T

Tao

Gast
Du solltest vielleicht einfach mal aufhören über all das nachzudenken. Wenn man versucht ein Problem zu lösen das vielleicht gar keins ist verrennt man sich, grübelt immer drüber nach und wird wenn es kein Problem ist auch keine Lösung finden, sondern nur unglücklich.
Sicher fehlt dir was, aber das solltest du nicht auf dich schieben.

Würdest du dich mal mit anderen Vergleichen, dann merkst du sicher das eben das ist, das du dir über viele Dinge Gedanken machst, die anderen egal sind. Die anderen folgen dann einfach ihren Gefühlen und sind oberflächlich oder egozentrisch, aber du eröffnest dir mit deinen Gedanken Welten die alles um dich etwas trist erscheinen lassen. Du denkst über mögliche Ursachen nach, wie das mit dem Schwimmbad und deinen Narben. Aber was wenn du über Dinge nachdenkst, die so nie sein werden? Mal angenommen, du gehst dann doch schwimmen und merkst wie viele Makel und unschöne Verzierungen andere wirklich haben. Von Vornherein wenn du drüber grübelst und dich dann unwohl fühlst, kannst du das gar nicht wissen. Und so gehst du eben nicht hin, weil deine Annahmen deine negativen Gefühle bestärken, und überhaupt erst zweifel aufkommen lassen.

Das Problem bist nicht du, sondern dein Denken. Wenn du dir klar machst das die Dinge die so in dir vorgehen oft nur wage Annahmen sind, dann kannst du Entscheidungen treffen die sinnvoller und gesünder für dich sind. Und das einfach in dem du hingehst und die Dinge raus findest statt das Was-wäre-wenn-Spiel in deinem Kopf gegen dich selber zu verlieren.

Und wenn du dann meinst das es viele oberflächliche Menschen gibt auf die man sich nicht verlassen kann, dann weißt du doch was du eben nicht willst, und kannst dich darauf konzentrieren die zu suchen die anders sind.
 

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