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Ich hab die Schnauze ja so was von voll!

S

Schatten

Gast
Was ist Freundschaft? Kann das jemand unter euch definieren?
Ich interpretiere das so: Gegenseitige Rücksichtsnahme, gegenseitige Hilfe, zusammen Spaß haben, sich so aktzeptieren wie man ist und vor anderen verteitigen, wenn es drauf an kommt.

Dann... kann mir jemand mal sagen, ob das ein Freund ist: wir haben zusammen Spaß (ok), wir unternehmen viel zusammen - aber immer weniger
aber: er zieht mich ständig vor anderen auf, verteitigt mich nicht, wenn die anderen auf mir herumhacken, stellt auf sturr, wenn er mal was falsch gemacht hat (in allen augen) und ich ihm das sage, nimmt mich nur noch mit, wenn die anderen es wollen!, findet es S****, wenn es mir mal nicht gut geht und ich nicht so gut drauf bin und schließt mich gleich wieder aus der Gruppe aus...
behandelt mich eigentlich wie ein Spielzeug...

Oder... sehe ich das alles zu übertrieben?
Ich habe lange nach einem Forum gesucht, wo ich es reinbosten kann, aber da ich kein passendes gefunden hab, post ich mal hier.
 
Oh, dass muss ich mir mal durchlesen

Ja, er hat ein Problem mit mir: Meine Depressionen. Aber dadurch, dass er sich deswegen von mir abwendet, bekomme ich sie auch nicht mehr in den Griff. Ich bekam sie früher in den Griff, wo er noch für mich dagewesen ist, aber jetzt...
Ich weiß, dass das für andere Menschen erdrückend ist, belastend und so. Ich verstehe vieles falsch, bin misstrauisch, weil man mich früher halt nur ausgenutzt hat.
Nun habe ich sovieles falsch verstanden und Theater gemacht, dass ich mich bei keinen von meinen Freunden und Kumpels mehr blicken lassen kann. Ich weiß nicht, wie ich das wieder gut machen soll.
Mein bester Freund ist nun so kalt zu mir...
Ich kann nicht mehr...
 
Hey Schatten,
lass dich davon nicht runterziehen...!
In solch einer schwiriegen Phase bemerkt man oft erst, wer deine wirklichen Freunde sind, nämlich die, die zu dir halten.
Es ist schmerzhaft zu sehen, dass deine "Freunde" keine wirklichen Freunde sind.
Sicherlich hast du schon versucht dich zu entschuldigen!?
Wie wäre es denn mit nem Dvd Abend oder sowas, bei dem ihr auch mal offen über deine Depression reden könnt, dass du es eigentlich nicht so meinst.
Ein wenig Rücksicht sollten deine Freunde schon auf dich nehmen!
Sag ihnen, dass du ihre Hilfe brauchst, vor allem von deinem besten Freund.
Machst du eine Therapie? Wenn nicht, dann sage doch, dass du gern eine Therapie machen möchtest, du aber Unterstützung brauchst, weil du es alleine nicht schaffst, denn dafür musst du dich keinesfalls schämen!

Ich umarme dich ganz sanft

Sh0rty
 
Nein, seit mein Phsychologe bei einer Sitzung eingeschlafen ist, habe ich wirklich keinen guten Drat mehr zu so was.
Ja, ich wöllt es ihnen gerne sagen.
Aber - ich trau mich nicht mehr unter die Augen der anderen.
Ich wollte alles erstmal ein wenig ruhen lassen und dann erst vielleicht zu weiteren Maßnahmen greifen...
Danke für deine Antworten 🙂
 
Hi Schatten,

ruhen lassen und später in Angriff nehmen, das verschiebt alles nur nach hinten und wird dir deshalb nicht helfen.

Du musst dein Problem, die Depressionen, unbedingt anpacken. Musst ja nicht zu diesem schnarchenden Psychologen gehen, es gibt genug andere und gute. Frage mal bei deinem Hausarzt nach, die bekommen immer Rückmeldungen, ob die Therapeuten gut sind oder nicht.

Du hast ja schon richtig erkannt, dass dein Freund und die anderen Bekannten nicht mit Depressionen umgehen können, solange sie selbst nicht mal davon betroffen waren. Jeder denkt, die soll sich mal am A.... packen, sich nicht hängen lassen und und und. Auch wollen sie sich die gute Laune nicht verderben lassen.

Wenn du wieder so richtig am prallen Leben teilhaben möchtest, musst du dir unbedingt therapeutisch helfen lassen. Wenn du dich immer mehr zurückziehst, kommst du eines Tages aus diesem Schneckenhaus gar nicht mehr heraus. Und, wenn dein Freund erkennt, dass du das Problem am Schopfe packst, wird auch er sich wieder anders dir gegenüber benehmen.

Gib dir einen Ruck und suche dir einen guten Verhaltenstherapeuten. Alles Gute.
 
@Micky 2

naja meine Depressionen kommen komischerweise auch immer dann auf, wenn ich meine Fraulich bedinkten monatlichen Problemchen habe. So kann ich ja ganz lustig sein und Spaß machen, kann mich unterhalten und so.
Ich weiß nicht, was mir ein Therapeut helfen soll, deswegen gehe ich da auch nicht mehr hin. Zumindest bin ich da mir nicht mehr so im Klaren. Wenn ich mir aber dann im Klaren werden sollte, dann kommt das nächste: Das Geld. Ich bin über 18 und muss nun mal auch was dazuzahlen. Dann: Die Zeit 😵 ich hab nächstes Jahr Schule und zur Zeit Fahrschule. Wo soll ich das unterbringen?

Irgendwie hast du ja schon Recht und das gestehe ich mir auch selber ein, dass da was nicht stimme kann.

Aber gibt es da auch nicht eine möglichkeit, die nicht so viel Zeit kostet und billig ist (naja nichts kostet) und wo ich mir mehr Charakterstärke holen kann? Die Launen der anderen sind manchmal auch nicht ganz ohne, denn sie hacken wirklich ständig auf mir herum.

Yoga zum Beispiel? Oder Meditation? Ich meine, wenn man sich dafür nur ein paar minuten am tag Zeit nimmt gewinnt man da auch an Kraft?

Meine Depressionen sind, wie man sieht, schon wieder weg, trotzdem ich heute eine 5 kassiert habe, juckt es mich reichlich wenig und ich denke auch kaum an meinen besten Freund, der ja nicht mehr mit mir reden will <.<

Also muss dass doch auch andere Ursachen haben o_o
 
Hallo Schatten,

Entspannung ist natürlich nicht schlecht. Da musst du für dich das suchen, was dir helfen könnte. Ich mache z.B. autogenes Training, das klappt sehr gut und ich kann das, nachdem ich 6 Wochen unter Anleitung geübt habe, alleine zuhause.

Zu den Depressionen kann ich sagen, die treten sehr wohl verhäuft bei den monatlichen Problemchen auf. Aber, so wie du das im ersten Post geschildert hast, ist das nicht das einzige. Ansonsten könnte sich dein Umfeld damit besser arrangieren. Es fällt einem nur schwer, es selber so zu sehen, da man ja sowas eigentlich nicht haben will. Man gibt Depressionen ungerne zu, weil man sich für schwach hält. Dabei ist der erste Weg aus den Depressionen, offen dazu zu stehen. Habe ich auch erst lernen müssen. Dann konnte ich sie mit prof. Hilfe in den Griff bekommen.

Was die Therapie anbelangt, da musst du doch nichts zuzahlen, solange du krankenversichert bist. Und Schule, Fahrschule und Therapie solltest du doch unter einen Hut bringen. Die Therapiestunde dauert nur 50 Minuten und findet einmal in der Woche statt.

Denk mal drüber nach. Auch wenn du dich heute nicht so depressiv fühlst. Irgendwie nagt es schon an dir, obwohl du es gerne verdrängen möchtest.
 
Ich bin fast jeden Tag erst halb vier zu Hause und mit der Fahrschule erst um sech =.=
Oh, die Depressionen sind häufiger aufgetreten, weil... sich vieles gehäuft hat. Mein Opa ist gestorben und mein Onkel gleich hinterher und danach hatte ich halt Streit mit meinen Freunden, weil ich halt deswegen depressiv geworden bin - und dadurch, dass ich Streit mit ihnen hatte, wurde ich noch depressiver. Das war so eine Art Kettenreaktion, die alles in Bewegung setzte.
Ich hatte in der Mittelschule Depressionen bis hin zum Gymnasium - dann aber fand ich eine Methode um sie in den Griff zu bekommen und hatte sie ein halbes Jahr lang kaum noch. Zumindest ohne, dass es auffiel.
Das ich Depressionen habe, da bin ich mir schon im Klaren drüber. Ich weiß auch, woran ich arbeiten muss. Ich muss nicht von mir auf anderen zielen. Ich erwarte von den anderen, dass sie genau das gleiche für mich tun, was ich für sie tue - und dadurch, dass sie es nicht machen, frustriert das natürlich. Außerdem darf ich mir nicht zu hohe Ziele setzen. Und ich muss einmal in der Woche "spielen" (was weiß ich - irgendwas anderes als lernen) Mit diesem Schema hat es auch so ganz gut geklappt.
Therapie... vielleicht nächstes Jahr - und das ist ja nicht mehr lange...
 
Nächstes Jahr Therapie, ist doch ein guter Ansatz. Kann dich gut verstehen, dass es dich frustriert, dass du für andere da bist und sie wiederum nicht für dich. Das kenne ich zu gut. Hat mich im Laufe vieler Jahre krank gemacht. Aber irgendwann habe ich mir einen gesunden Egoismus angeeignet, der mir sehr geholfen hat. Heute kann ich "Nein" sagen, wenn es mir zuviel wird.

Bei mir ging auch alles in kleinen Schritten. Und starke seelische Belastungen, wie z.B. viele Krankheiten in der Familie etc., hauen einen schon mal ganz schön zurück. Aber es wird immer leichter da wieder rauszukommen.

Zur Entspannung ist mir noch eingefallen, es gibt doch so einige CDs mit verschiednen Entspannungstechniken oder -musik. Vielleicht wäre das auch was für dich.
 

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