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Ich gab meine Liebe auf...

G

Gast

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Liebe User des Hilferuf Forums... ich weiß nicht genau wieso ich hier bin und wieso ich das hier gerade tippe... ich denke ich muss einfach mal rauslassen was ich sonst nirgendwo kann. Vielleicht um all das was passiert ist endlich abschließen zu können? Ja, sicherlich ist das der Grund.

Worum geht es. Nun ja... wie es der Titel vielleicht verrät, gab ich meine Liebe auf. Meine Liebe zu einer Frau. Ein großes Tabu in meiner Familie, da ich auch eine Frau bin. Ich gab sie auf. Die Sache ist die, ich bin definitiv nicht lesbisch. Das hört sich jetzt absurd an aber ich habe mich einfach in ihren Charakter verliebt. Wir lernten uns übers Internet kennen und sie gab sich als Mann aus, war aber schlussendlich eine Frau. Es war ein Schock für mich, da ich generell nie ein Interesse an Frauen habe. Aber ich war zu der Zeit zu sehr in sie verliebt um sie einfach aufzugeben. Aber dann...

Naja, dann wurde mir klar das wir keine Zukunft hätten. Ich liebte sie, aber ich wusste das meine Familie mich niemals akzeptieren würde. Nicht mit ihr. Ich habe sie schwer verletzt als ich dann, nach vielem hin und her endgültig Schluss gemacht habe. Was ist eine Beziehung wert wenn sie geheim gehalten wird? Wenn nur insgeheim von einer Zukunft geträumt wird die nicht existent wäre. Nicht ohne irgendwelche Opfer? Nichts...

Ich gab sie auf. Zunächst lief es gut. Ich fühlte mich schrecklich aber ich dachte mir das es einfach auch das beste für sie wäre wenn sie eines Tages jemanden hat der sich nicht für sie schämt. Ja es klingt schlimm aber ich habe mich nun mal geschämt.

Dennoch war sie etwas besonderes. Sie ist und bleibt einfach eine große Ausnahme. Ich habe wirklich keinerlei Interesse an Frauen... es war einfach ihr Character, sie als Mensch, in den ich mich verliebt habe.

Heute ist sie in einer glücklichen Beziehung während ich mich Frage ob ich jetzt wirklich glücklich bin. Ich fühle mich okay, ich weine nicht mehr um das was ich verloren habe. Dennoch, manchmal denke ich zurück und denke 'was wäre wenn...'

Wie gesagt, ich weiß nicht wieso ich das hier schreibe. Was hält ihr von meiner Entscheidung? Habe ich das richtige getan? Fakt ist; sie ist jetzt glücklicher als sie es mit mir war. Sie muss keine heimliche Beziehung führen, sie ist frei. Frei von mir. Während ich hier sitze und mich Frage ob ich jemals wieder in einer glücklichen Beziehung sein kann.

Manchmal hasse ich meine Familie dafür, dass sie mir das genommen haben was mir wirklich alles bedeutete. Andererseits war es schlussendlich meine Entscheidung und ich habe das erreicht was ich haben wollte. Sie ist glücklich. Ich hoffe das sie es immer bleibt. Und ich weiß eins, sollte ich eines Tages meine eigene Familie haben werden meine Kinder sich niemals dafür rechtfertigen müssen einen Menschen zu lieben. Egal ob Mann oder Frau. Liebe ist Liebe.

Gute Nacht. :)
 

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Timmymama

Aktives Mitglied
Tut mir leid, aber ich verstehe deinen Post leider nicht so ganz.

a. leben wir denn noch im 19 Jahrhundert daß einen die Familie die Liebe verbieten kann bzw. vorschreiben kann ? Wenn ich das richtig gelesen habe dann kennt deine Familie sie doch gar nicht, oder ?
b. du schreibst das du dich in ihren Charakter verliebt hast, aber nicht in sie - das klingt für mich aber nach reinen, tiefen, freundsschaftlichen gefühlen, du liebst sie doch nicht wirklich. Waren das Problem dann ihre Gefühle zu dir, hat sie sich in dich verliebt ?
ICh versteh nicht warum du denn Kontakt dann abgebrochen hast und was deine Familie damit zu tun hat wenn es doch gar keine Beziehung gewesen wäre... Vielleicht möchtest du das GAnze ja mal näher erläutern, evtl. kann man dann einen Tip geben
 

kiablue

Aktives Mitglied
Hm. Wie Du schon richtig sagst, hast DU die Entscheidung getroffen, nicht Deine Familie. Wenn Dir Deine Familie, die Dich offenkundig nicht so annimmt, wie Du bist, wichtiger ist als die Frau, die Du liebst, dann war die Entscheidung richtig. Die Frage ist nur, ob sie Dich glücklicher macht und danach sieht es nicht aus. Ich glaube, es kommt jetzt auch nicht mehr so sehr darauf an herauszufinden, ob die Entscheidung nun richtig war (und für wen), sondern darauf, mit dieser nun leben zu lernen, loszulassen. Schau jetzt für Dich, was brauchst Du in Deinem Leben wirklich, was ist für Dich da passiert. Auch eine falsche Entscheidung ist positiv, man kann daraus etwas lernen.

Ich persönlich denke auch, man liebt den Menschen, nicht das Geschlecht. Und Sex entwickelt sich dann daraus, weil man einfach sich nah sein möchte und mehr geben. Ich denke, man muss nicht unbedingt "von Natur aus" lesbisch sein, um sich in eine Frau zu verlieben. Frauen sind viel intensiver als Männer.

Wenn Du sie liebst, dann bist Du glücklich, wenn sie es jetzt ist. Mit Tränen in den Augen geht Dein Weg nun aber woanders lang. Es ist wichtig, nun den Trauerprozess zu durchleben, aber die Realität nicht zu vergessen. Vielleicht musst Du wirklich mal ein bisschen mehr über Dich und Deine Bedürfnisse und Wünsche nachdenken und auch darüber, wie weit Deine Familie über Dich und Dein Glück bestimmen darf. Du darfst glücklich werden im Rahmen IHRER Vorstellungen?

Liebe Grüße, kiablue
 

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