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Ich bin selbst mein größter Kritiker...

Chaotin

Neues Mitglied
Hallo an Alle..

ich schreibe hier nun mal meinen Beitrag um mal in die Welt meine Seele hinaus zu "schreien", weiß mir anders nicht weiter zu helfen.

Wo soll ich anfangen.. ich bin 21 Jahre "jung" lebe seit 1 1/2 Jahren nun mit meinem Freund zusammen, mit dem ich 3 1/2 Jahre zusammen bin. Mach momentan eine Ausbildung die im Juni abgeschlossen sein wird, was ich doch sehr hoffe. Das zu meinem aktuellen Stand.

Ich bin mit ungefähr 7 oder 8 Jahren an Nierenversagen erkrankt und habe damals aufgrund der Krankheit stark zugenommen. Seit dem Tag wurde ich gemobbt Tag für Tag wurde nicht akzeptiert (einsig von 2 besten Freundinnen). Ich zog mich von dato immer mehr zurück und verlor an Selbstbewusstsein.
Mit 12 Jahren trennten sich meine Eltern, seither habe ich mich von Tag zu Tag immer mehr zurückgezogen und verlor an Freunden.

Habe nun eigentlich nur noch meinen Freund, und eine Freundin, die jedoch in meinem alten Heimatdorf wohnt, da ich aufgrund der Ausbildung umziehen musste. Diese Freundschaft entwickelt sich leider auch immer weiter zurück..
Der einzigste halt ist eigentlich nur noch mein Freund, mein Seelenverwandter er weiß wirklich alles und nur ihm kann ich noch so jede unwichtige Kleinigkeit anvertrauen.

Nun zu meinem eigentlichen Problem.. ich bin ansich kein schüchterner Mensch, kann locker auf Leute zu gehen, nur dann bekomme ich das Problem, mich auszudrücken, habe Gedankenausfälle, weiß nicht was ich wollte, erröte usw. Letztendlich habe ich das bei allen Personen sei es in Gruppen oder einzeln. Ich kann einfach keine Kommunikation führen und geh seither jeglicher Kommunikation aus dem Weg habe schlichtweg Angst was falsches sagen zu müssen, oder wieder Gedankenausfälle zu bekommen. Oder ich denke wieder, ich sage das nun so und so, kann mich letztendlich garnicht ausdrücken.
Dazu muss ich sagen komme ich im Allgemeinen mit Jungs besser klar, mich jucken keine Maniküregeschichte, Klamottengeschichten und das blabla, bei Jungs sag ich nur "A" und sie wissen bescheid.
Das ergeht auch am Telefon so, habe so gesehen nie Lust dazu und bin froh wenn ich mich irgendwo einigeln kann und mich alle in Ruhe lassen. Mir entfallen immer die einfachsten Wörter... was hier im "Virtuellen" für mich garkein Problem darstellt, hier fließt das von der Hand..
Auch in Gruppen oder in öffentlichen Verkehrsmittel, in der Fußgängerzone, fühle ich mich ständig beobachtet und vermeide jegliche Konfrontation.
Heute - super Beispel - musste eine Präsentation vortragen, die ich wochenlang vorbereitet habe. Steh vorne - meine Beine zitterten, mein Herz raste und - peng - wurde ich knallrot (was ich ja so oder so wusste), habe keinen anständigen Satz mehr herausgebracht, ständig entfallen mir Wörter, ich weiß echt nicht was ich machen soll.
Das und mehr (was ich hier nicht alles aufzählen möchte) hat mich inzwischen aus Frustation zum totalen Schokoladenesser gemacht, da ich mich dann glücklich fühle.. leider nahm ich deswegen im letzten Jahr 10kg deswegen zu und komm nicht mehr auf mein Normalgewicht zurück da mich das jetzt erstrecht frustiert..

Ich wäre gerne ich selbst - viel Spass machen, mal einfach raussschreien was mich belastet, mal die Meinung frei Schnauze sagen, einfach mich selbst, chaotisch, so wie ich das auch bei meinem Freund kann ;-/

Mein einzigster Halt ist mein Familie und mein Freund der mich zwar immer unterstützt nur habe ich die Sorge, dass er allmählich das alles nichr mehr hören kann.. :-/

Kann man Abhilfe schaffen oder hat jmd ähnliche Probleme mit der Umwelt?

Lg
 
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karma

Aktives Mitglied
Du hast Ängste und das ist ja auch kein Wunder. Ich habe meine Ängste in einer Psychotherapie abgebaut und es tat mir gut das mir einer zuhörte. Dein Freund ist wahrscheinlich dein wichtigster Seelentröster, aber befreien kann er dich nicht davon. Du mußt dein Leben selbst in die Hand nehmen. Suche dir eine liebe Psychotherapeutin und lass alles heraus. Dadurch wirst du freier und kannst wieder klar denken. Jeder Mensch glaubt das der Körper schon alles hinbekommt. Aber unsere Seele die leidet oft an vergangene Erkrankungen, Demütigungen und Verluste. Dies macht uns fertig und je länger man damit versucht zu leben um so schlimmer wird es.

Du bist jung und ich traue dir zu das du den Mut hast diese Hürde zu nehmen. Es ist nur ein Anruf bei der Service Stelle der Krankenkasse. Du sagst ihnen das du eine Psychologin für Angsterkrankungen. Die Psychologin ruft dann zurück. Das ist alles.

Karma
 

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