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ich bin anfangs immer so ruhig, kommt sowas schlimm an?

Patti28

Aktives Mitglied
Ich bin anfangs wenn ich immer neu bin, z.b. in Klasse oder auf der Arbeit eher zurück und mehr der schüchterne Typ. ich brauche immer so eine Weile bis ich mich an die Leute gewöhnt habe und gehe dann auf. Doch anfangs ist das für mich immer schwer. Ich versehe nicht die Leute, die neu sind und sofort mit allen klarkomme. kommt sowas bei manchen Leuten gut an?? Wie seit ihr wenn ihr neu seit drauf??
 

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Fox3

Mitglied
Ich bin genau so! Wir sind halt mehr die "Vorsichtigen". Müssen erstmal so ein wenig Vertrauen aufbauen, um mit der Person gegenüber ein gutes Gespräch anfangen zu können. Schlimm finde ich das nicht, aber da man dann sofort als "Schüchtern" abgestempelt wird, was ich nicht schön finde, sage ich auch offen, dass ich etwas Zeit brauche, um mich an allem zu gewöhnen.

Die anderen sage ich mal, die denken nicht viel darüber nach, sie reden einfach wild los, was dann auch sofort positiv bewertet wird, da dies Kontaktfreudigkeit zeigt. Wir sind halt alle verschieden. Daran sollten sich mal einige Arbeitgeber und Kollegen gewöhnen :)
 
G

GrayBear

Gast
Hallo Patti28,
Deine Frage kannst nur Du beantworten, denn es kommt auf Dein Umfeld an. Im menschlichen Umgang gibt es keine Patentrezepte. Sich erst einmal "bedeckt" zu halten, herauszufinden, mit wem frau/man es zu tun hat, kann sinnvoll und richtig sein, oder auch nicht. Und dieses Partygeplapper oder auch den feineren "small talk" kannst Du lernen. Dazu gehört nur etwas Beobachtungsgabe, ein wenig Mut und die Bereitschaft, auch mal voll in den Fettnapf zu treten. Was Du meinst zu sein und was Du sein kannst, sind zwei völlig unterschiedliche Paar Stiefel. Wir haben oft ein Bild von uns und schränken unsere Möglichkeiten ein und die Schere im eigenen Kopf schnippelt etwas zurecht, mit dem wir uns sicherer fühlen. Nach meiner Erfahrung ist das aber bei Weitem nicht alles. Die schönste Rose ist in der Nacht unsichtbar. Erlaube Dir selbst, sichtbar zu werden. Beobachte Deine MitstreiterInnen. Belausche, spioniere, nutze Deinen Verstand und übe! Die meisten Menschen sind froh, wenn sie Gesprächsthemen geliefert bekommen und das erreichst Du durch offene Fragen: "Wo haben Sie Ihr Lächeln her und wie schwer ist der Nachschub? Wie machen Sie das? Sie kommen so locker und entspannt rüber? Darf ich raten? Sie sind ...! ". Was immer auch, sieh Dir die Körpersprache, die Kleidung, das Gesicht an, wo klingelt es bei Dir? Und wenn Dir elend zu mute ist, dann zeig es nicht. Hast Du Deine ersten Kontakte "geknüpft", dann mach einfach weiter, get into the flow. Ja, das ist anstrengend und ja, Du wirst vielleicht Blut und Wasser schwitzen, aber das ist immer noch besser, als sich selbst den Loser-Pokal vor die Nase zu halten und sich zu verdammen. Erschaffe Dich selbst neu. Im Grunde macht das jede(r) jeden Tag neu, nur manche halten sich eben nicht immer an das selbe Skript und nur dann kann das Ergebnis ein anderes werden. Wenn Du bisher schlechte Drehbücher bekommen hast, dann schreib selbst ein Neues! Am Anfang ist es vielleicht zu 90% Schauspielerei, mit der Zeit wirst Du sicherer und lernst, gewisse Klippen (Themen, Körperhaltung, etc) zu umschiffen, aber das wird nie so sein, wenn Du nicht einen Anfang wagst. Es ist, wie beim Schwimmen und ein bißchen Wasser schlucken gehört eben dazu. Bereite Dich vor, überlege, welche Gesprächsthemen interessant sein könnten, nutze Deinen Verstand und hab Spaß daran. Dann war es wenigstens ein Abenteuer!
 

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