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Ich befürchte dass er sich an mir rächen wird wenn er den höheren Posten bekommt

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Guppy

Aktives Mitglied
Rache ist ein Zustand, der gleich nach der Handlung geschnürt wird, um
aus der Situation herauszukommen und seinen Frust/Leid zu befriedigen.
Einer der sich schon längst aus den Emotionen befreit hat, wird sicherlich
keine Pläne mehr für Racheaktion schmieden.

Kurz gesagt: Wenn bis jetzt nichts passiert ist, wird auch im Laufe
der Veränderung nichts passieren.

Was Karma betrifft: Die Erde dreht sich und es erwischt jeden.

L.G.
 

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K

kasiopaja

Gast
Rache ist ein Zustand, der gleich nach der Handlung geschnürt wird, um
aus der Situation herauszukommen und seinen Frust/Leid zu befriedigen.
Einer der sich schon längst aus den Emotionen befreit hat, wird sicherlich
keine Pläne mehr für Racheaktion schmieden.

Kurz gesagt: Wenn bis jetzt nichts passiert ist, wird auch im Laufe
der Veränderung nichts passieren.

.
Die Ansicht teile ich nicht. Das mag bei kleinen Verletzungen so sein, aber wenn einer einem so was angetan hat, dann merkt er sich das bis ans Lebensende und wartet nur auf die Gelegenheit es ihm heimzuzahlen und wenn er die bekommt wird er es auch tun.

Und selbst wenn sein früherer Freund nichts tut wird der TE keine ruhige Minute mehr in der Firma haben, weil er nicht weiß was wann kommt und ob das dicke Ende nicht doch noch irgendwann nachkommt.
 

Darknessgirl

Aktives Mitglied
Vielleicht tut der entsprechende Kollege auch einfach nichts, weil er sich nicht auf das gleiche Niveau herab begeben möchte? Schließlich ist er dann "Sauber" auf seinen Posten gekommen.

Nicht jeder ist nur am Schaden anderer interessiert.

Ansonsten kannst du nur akzeptieren, was du nicht ändern kannst. Deine Reue würde ich dir nicht abnehmen, aber du hast sicher gelernt, dass man sich immer zwei Mal im Leben trifft.
 
W

Windlicht

Gast
Vielleicht tut der entsprechende Kollege auch einfach nichts, weil er sich nicht auf das gleiche Niveau herab begeben möchte? Schließlich ist er dann "Sauber" auf seinen Posten gekommen.

Nicht jeder ist nur am Schaden anderer interessiert.

Ansonsten kannst du nur akzeptieren, was du nicht ändern kannst. Deine Reue würde ich dir nicht abnehmen, aber du hast sicher gelernt, dass man sich immer zwei Mal im Leben trifft.
Denke ähnlich. Würde ich dein Vorgesetzter, würde ich mich nicht rächen. Aber ich würde versuchen, dich loszuwerden, weil ich wüsste, wie du tickst und dir in keinster Weise mehr vertrauen könnte.
 

bird on the wire

Aktives Mitglied
Du darfst von Herzen dankbar sein für die Panik, die Du jetzt empfindest. Mal Dir ruhig in allen Facetten aus, welche Nachteile Du haben wirst.

Du darfst Demut statt Hochmut lernen
Du darfst lernen, wieviel Wahrheit in den guten alten Sprüchen steckt:
"Was Du nicht willst, daß man Dir tu, das füg auch keinem andern zu." und
"Man begegnet sich immer zweimal im Leben: Einmal auf dem Weg nach oben und einmal auf dem Weg nach unten."

Wenn Du es richtig machst, ehrlich bereust, gut reflektierst und ernsthafte Vorsätze faßt, dann kannst Du jetzt gerade eine wichtige Lektion Deines Lebens lernen. Und so einen Fehler nie wieder machen.

Und vielleicht wird Dich Dein Arbeitskollege, ehemaliger Freund und vielleicht zukünftiger Chef noch einige weitere Lektionen lehren, nämlich daß bösartige, hinterlistige und intrigante Methoden eben nicht zum Ziel führen, sondern Anstand und Redlichkeit auf Dauer von anderen viel mehr geschätzt werden. Daß Freundschaft und Kollegialität viel mehr wert sind als ein ungerechtfertigter Karrieresprung.

Und vielleicht darfst Du sogar zutiefst beschämt lernen, daß Dein zukünftiger Chef eben nicht so ist wie Du und eben nicht Gleiches mit Gleichem vergilt. Vielleicht darfst Du lernen, was "Integer" bedeutet.

Also, verneige Dich in tiefer Dankbarkeit vor der aktuellen Lernsituation, die das Leben Dir bereitet hat.

Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei zu erkennen, welche Werte im Leben wirklich zählen.
 
G

Gast

Gast
Wer austeilt muss auch einstecken können.

Aber davon abgesehen, zum einen steht doch noch gar nicht fest ob er Chef wird. Und zum anderen stellt sich mir die Frage wie ist er denn mit Dir bisher umgegangen ? Hat er sich Dir gegenüber so verhalten wie Du ihm gegenüber ?

Bei Dir geht es im Grunde doch darum das er trotz deiner "Aktionen" die besten Aussichten auf einen höheren Posten hat als Du. Und jetzt willst Du deine Fahne im Wind drehen. Nicht damit es ihm besser geht oder sonst was, sondern damit Du gut bei einem Chef da stehen tust.

Und wenn er Chef wird, auch mal was tun oder sagen muss was nicht zu den positiven Dingen deinerseits passt, dann wird es von Dir immer als Rache ausgelegt werden.
 

Portion Control

Urgestein
Aber wer hier nur einsteckt, hätte sich seinen Post auch irgendwo sparen können.
Ich würde sagen der Kopf wurde genug gewaschen.

Weintrinker, kannst du dir vorstellen ein vertrauliches und offenes Gespräch mit ihm zu führen?
 
P

Pierre-Adrian

Gast
Ich würde sagen der Kopf wurde genug gewaschen.
Sozusagen mit Schuppenvordieaugenfallen-Shampoo.


TE,

als ich noch juenger war, hab ich das auch stark unterschaetzt - das Prinzip von Ursache und Wirkung.
Und es war einer meiner besten Lehrer.
 

Guppy

Aktives Mitglied
Die Ansicht teile ich nicht.
Ist keine Ansicht. Wenn er nach deiner Geschichte so agieren würde,
dann würde er das nur aus dem Vorwand heraus machen und nicht
aus Rachegründen.

Eine Art Verbindung zu seinen damaligen Emotionen herstellen, ohne
zu wissen, dass diese sich gerade zu einer neuen Handlung formiert
haben.

L.G.
 
W

Weintrinker

Gast
Ich habe mir schon geahnt, dass ich hier auf viel Ablehnung und Kritik stoße.
Ich arbeite hier seit 30 Jahren, habe mich Stufe für Stufe nach oben gekämpft. Ich kann mir nicht vorstellen, den Konzern zu wechseln. Die Position, welche ich jetzt habe, bekäme ich so schnell nicht wieder.
Ein Gespräch mit ihm? Entweder schneidet er mich komplett oder bei offiziellen Anlässen grüßt er nur flüchtig. Wenn ich mich jetzt entschuldige, denkt er doch garantiert, dass meine Reue mit angst vor Rache zu tun hat. Was einige hier auch vermuten, was aber nicht stimmt. Ich überlege schon länger wie man das gekittete Verhältnis wieder herstellen kann. Es tut mir wirklich leid ich denke oft noch an die Zeit zurück wo wir noch Freunde waren.
Warum ich nicht Nachfolger des Chefs werde? Ich habe kein Studium, habe meine jetzige Position durch Beziehungen und Netzwerken bekommen. Deshalb bekäme ich diese Position in einem anderen Konzern so schnell nicht wieder. Mein ehemaliger Kollege und Freund hat ein gut abgeschlossenes Studium als Diplomfinanzfachwirt. Bisher hat es mit den höheren Positionen immer geklappt, aber für die Nachfolge meines Chefs möchte der Aufsichtsrat jemanden mit Studium. Das geht nicht gegen meine Person, sagte mir der Chef des A-Rates selber. Der A-Rat weiss auch, dass ich mit dem Diplomfinanzfachwirt auf Kriegsfuß stehe. Sie meinten, wenn er den Posten bekäme. würden sie ein Auge darauf werfen, dass es nicht zu Schikanen seinerseits mir gegenüber käme.
Wenn ihr noch Fragen habt oder Tipps für mich wäre ich dankbar.
 
Status
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