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Hoffnungslosigkeit und wieder Suizidgedanken

Pandoralight

Mitglied
Hallo liebe Community,

bei mir vergehen die Tag nicht wie bei den meisten wie in einem rauschenden Wasserfall vorbei und man fragt sich wo der Tag nur geblieben ist. Nein bei mir sind die Tage gerade so, wie wenn jede Minute ein Tropfen aus einer Gießkanne auf meinen Kopf fällt und so zergehen die Stunden, sehr zäh und langsam.

Ihr könnt jetzt sagen, dass ich wenn es mir nicht passt etwas daran ändern soll, doch es geht einfach nicht, mich pisst mein Leben so sehr an, dass ich am liebsten alles hinter mir lassen würde und einfach weg. Die Welt sehen bevor ich mich umbringe. Ich weiß zwar schon genug, warum wir die Situation haben wie sie ist doch das schlimme ist ich komme nicht damit klar. Entweder es passiert jetzt bei mir was oder ich tue mir echt was an. Meine Eltern wären zwar traurig ja, doch die sind froh wenn ich endlich aus ihrem Leben verschwinde, weil ich ihnen derzeit nur noch auf die Nerven gehe und mein Umfeld auch.

Ich kann nicht aufhören darüber reden, weil ich so begeistert von der Raumenergie, vom Torus, von der Kultivierungsenergie bin, dass ich davon am liebsten allen Menschen auf diesem Planeten erzählen möchte, doch ich habe keine Kraft mehr. Ich will einfach schlafen und nicht mehr aufwachen.

Ja vielleicht bin ich feige und renne vor der Zukunft weg und ja vielleicht würde ich auch die Katastrophen überleben, weil ich mich vorbereiten würde und ja vielleicht würde ich danach das goldene Zeitalter mit erleben dürfen, doch das ist alles so weit weg und ich mache nicht wirklich viel außer warten.

Manche werden jetzt denken. Mit 22 Jahren wartest du und hockst nur in deinem Zimmer?! Geh raus mach irgendetwas nur gammel nicht rum! Es ist witzlos mir sowas zu sagen, denn ich falle immer wieder in dieses "warten" zurück, vielleicht darauf, dass mich einfach ein paar Außerirdische mitnehmen auf ihrer Reise durch die Galaxis? Genug Wissen hätte ich ja schonmal, wäre also keine große Last, im Gegensatz für die deutsche Gesellschaft. Ich arbeite nichts, schaffe es nicht die Qualifikationen vorzuzeigen um das zu machen was ich möchte und sonst habe ich auch keine Stärken irgendwie das ich jetzt der große Hacker bin. Nein ich bin einfach ein unter durchschnittlicher Mensch der ein Loserleben führt und das wohl bis zu seinem Tod nicht ändern kann will. Ich weiß nicht was in mir los ist und warum ich mich so sehr an diese Verschwörungskiste gefesselt habe das mich kein Psychologe der Welt mehr davon abbringen könnte. Mich erfüllt das mit Hoffnung Freude und das Gefühl zuhause zu sein. Wie wenn ich nicht auf der Erde hätte geboren werden sollen.

Das habe ich meinen Eltern auch schon gesagt, dass besser für alle Beteiligten gewesen wäre wenn ich nie geboren worden wäre, dann hätten sie jetzt nicht diesen Kampf mit mir und die deutsche Gesellschaft ein hungriges Maul weniger zu stopfen. Mein Vater hat darauf gesagt "Sie hätten das mit einem guten Hintergedanken gemacht." Da sieht man doch wieder ich war ein Wunschkind doch habe ich alles versaut. Naja immerhin habe ich nie Drogen genommen wow, doch wahrscheinlich wäre denen das mittlerweile sogar egal Hauptsache ich kann meinen Lebensunterhalt bezahlen. Ich komme echt nicht mehr drauf klar.

Ihr könnt mich ruhig auslachen wegen meiner Einstellung und auch sagen was ich für ein Depp bin und nicht mein Leben wegwerfen soll. Nennt mir einen Grund den ich nicht schon selber hier in diesem Forum genannt habe oder durch psychologische Suche herausgefunden habe. Wahrscheinlich weiß ich sogar mehr darüber wie ihr doch es bringt absolut nichts Nada.

Danke, dass ihr einer verzweifelten Seele wie mir zugehört habt, die denkt sie sei für etwas größeres da als nur Leben.
 

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Rosafee

Aktives Mitglied
Du schreibst, du würdest gerne die Welt sehen. Habe ich das richtig verstanden?

Du bist jung, viel zu jung, um zuhause zu versauern und den Eltern auf den Geist zu gehen. Du verlierst dich in Gedankenspielen und abstrusen Theorien.

Geh raus aus deiner Stube. Such dir einen Job, schau dass du etwas Geld verdienst und dann nix wie weg. Die Welt ist bunt und faszinierend.
Tauche in fremde Kulturen ein. Spüre das Leben.

Du musst dich selbst am Schopf packen und dich aus dem Sumpf aus Lethargie und Resignation retten.
Es ist dein Leben! Lebe es!
 
Zuletzt bearbeitet:
T

tuny

Gast
Hallo Pandoralight,

warum solltest du dir auch nicht wünschen, dass du für etwas Größeres bestimmt bist? Warum sich mit dem Status quo zufrieden geben? Du scheinst mir an einem Punkt zu sein, wo etwas in dir die Idee nicht akzeptiert, dass die Erfüllung der ganzen gesellschaftlichen Rollenerwartungen schon alles für dich sein könnte.
So deute ich deine Begeisterung für Verschwörungstheorien: Die Welt ist scheinbar völlig gleichförmig und langweilig. Alles was man tun kann, ist irgendeine der gesellschaftlichen Rollen spielen. Ein bisschen Geld verdienen, vielleicht ein bissen die Karriereleiter herauf. Aber alles nur auf den ausgetretenen Trampelpfaden, die schon millionen Menschen vorher gegangen sind. Die Welt ist nicht gut, aber sie erscheint alternativlos. Mehr als einen dieser vorgezeichneten Wege wählen scheint nicht drin zu sein. Wohin also mit all dem Erfindergeist? Wohin mit dem Rebellen im eigenen Herzen? Was gibt es wirklich großes zu tun, wo kann man die Welt verändern?
Die Verschwörungstheorien behaupten nun, dass die Welt in Wirklichkeit ganz anders ist, als sie auf den ersten Blick zu sein scheint. Politische Umstürze, Außerirdische oder was auch immer werden bald kommen und dann ändert sich alles. Endlich werden all die langweiligen und unbefriedigenden Trampelpfade aufgebrochen und ein neuer Kontinent kann erobert werden. Hier gibt es noch nichts vorgegebenes, keine Erwartungen. Du könntest deine eigenen Wege gehen, könntest ein Held sein, großes Vollbringen und die Welt verändern. Aber eine solche Veränderung wie die in den Verschwörungstheorien käme von Außen. Du müsstest sie nicht selbst initiieren und du würdest keine Verantwortung für die Folgen dieser Veränderungen tragen! Du könntest in ein neues Ich schlüpfen und dein Abenteuer erleben, ohne dich selbst zu riskieren oder dich schuldig zu fühlen, wenn eine selbst initiierte Veränderung sich als schwerer Fehler erweisen sollte!

Ich deute das alles so, dass du in deinem Leben nie wirklich du selbst sein durftest. Vermutlich hat man immer von dir verlangt, dass du den Erwartungen der anderen entsprichst und die kleinste Abweichung davon wurde geahndet wie ein schweres Vergehen. Deine ganze Freiheit wohlmöglich bestand darin, zwischen so bedeutsamen Dingen wie Linsensuppe oder Bohneneintopf wählen zu dürfen. Aber mal selbst ein Essen kreieren, dafür war nie der Raum.
Oder du hast erlebt, dass eine eigene Entscheidung von dir vielleicht einen Fehler zur Folge hatte, der einen anderen Menschen in große Probleme getrieben hat. Auch daraus kann man unter Umständen lernen, besser nichts mehr selbst zu entscheiden, um ja nie wieder einem anderen Menschen eine solche Last aufzuerlegen. Wenn man immer allen Erwartungen entspricht, dann kann man weder bestraft werden, noch besteht die Gefahr, einen schweren Fehler zu machen, der schlimme Konsequenzen haben könnte.

Du schreibst, dass deine Eltern dich in deinen Augen mit deinem Problem nicht ernst genommen haben. Da du ein Wunschkind warst, kannst du nichtmal über deine Gefühle selbst entscheiden. Du hast gefälligst glücklich zu sein und zu denken, dass du gewollt und eine Bereicherung für alle bist. Auch die Erwartungen an die Reaktionen hier im Forum lassen entsprechendes vermuten. Du gehst davon aus, dass man dir hier erklären wird, dass du doch einfach nur dieses und jenes tun müsstest und dass niemand deinen "unlogischen" Zustand akzeptieren kann. Demnach würden dir alle Leute auch hier nur wieder vorgefertigte emotionale oder praktische Pfade präsentieren, die du einfach nur abzugehen hättest - mit minimalen Eigenentscheidungen.

In einem solchen Kontext lassen sich Selbstmordgedanken meistens deuten als der verzweifelte Versuch, wenigstens über das eigene Existieren selbst und in Freiheit entscheiden zu dürfen. Wenn man schon innerhalb der Existenz keinerlei Wahlmöglichkeiten hat, ohne gleich alle zu enttäuschen oder einen schlimmen Fehler zu machen, dann sollte die eigene Entscheidung doch wenigstens in Bezug auf das Existieren selbst möglich sein. Wenn die Entscheidung die ganze Existenz betrifft, dann kannst du folglich auch nicht mehr für die Folgen verantwortlich gemacht werden, weil es dich nicht mehr gibt. Ein fauler Ausweg.

Nun kannst du dich einmal mit der Frage beschäftigen, was du denn eigentlich gerne tun würdest. Was ist es, was du in die Welt tragen möchtest, welche große Aufgabe wartet darauf, von dir angegangen zu werden? Stell dir am besten vor, dass dein Handeln keinerlei strafende oder belastende Konsequenzen für dich und andere haben könnte. Stell dir vor, du hättest die Unterstützung aller Menschen in deinem Umfeld sicher. - Du wärst sozusagen deren Anführer und sie würden jede deiner Entscheidungen großartig finden. Was wäre es dann, was du tun würdest? Wer würdest du sein?
Es wird darum gehen, die in den Verschwörungstheorien angelegten Veränderungspotentiale für dein Leben selbst umzusetzen. Du wirst dich riskieren müssen und der Tatsache ins Auge sehen, dass deine in Freiheit getroffenen Entscheidungen sich auch als Fehler erweisen könnten und dass du die volle Verantwortung trägst. Du wirst lernen müssen, mit dieser Angst und der Verantwortung für deine Entscheidungen leben zu können.
 
Zuletzt bearbeitet:

Pandoralight

Mitglied
Hallo tuny,

ein großes Dankeschön für deinen riesig langen Text, wenn ich könnte würde ich dir sogar was spenden, weil du für diesen wahnsinnig guten Beitrag noch nicht mal Geld bekommst. Ich könnte dich jetzt noch weitere 10 Seiten loben tuny, aber ich denke du weißt, dass ich überglücklich bin das du dir die Zeit für mich genommen hast.

Ich habe das Gefühl beim lesen gehabt, dass du mich und meine Beiträge schon länger hier verfolgst hmm? Das ist ja nochmal mehr Arbeit als nur die Antwort auf mein Thema zu schreiben. Da du dir solch eine Mühe gegeben hast hole ich mal etwas aus und erzähle ein bisschen aus meinem Leben.

Diese Faulheit, oder Leistungsverweigerung, zieht sich wie ein roter Faden durch mein bisheriges Leben. Du hast Recht mit der Annahme, dass mir durch meine Unkonzentriertheit schon einige böse Fehler und viele kleine Fehler entstanden sind, doch dadurch sind keine großen Probleme für meine Mitmenschen entstanden. Vielleicht wurde der Stolz von einigen verletzt oder sie wurden gekränkt doch dafür habe ich mich immer entschuldigt. Nein die Sache ist, dass ich mir durch diese "Faulheit" mein ganzes Leben verbaut habe und es für schon zu Ende ist obwohl es noch gar nicht richtig angefangen hat, weil ich nicht funktioniere. Ich funktioniere nicht Punkt und dieses Geschwätz das ich halt etwas ändern soll hat noch niemals nie geholfen, es wurde eher noch schlimmer. Bei mir ist das so nur als Beispiel: Ich könnte die schwierigsten und hitzigsten Diskussionen und Machtkämpfe in der Politik und Wirtschaft lösen, aber ich schaffe es nicht einen Arbeitslosenvertrag richtig auszufüllen, sondern ich brauche jemanden der mir hilft, weil ich die ganzen Fach(fremd)wörter nicht verstehe.

Ich würde auch hinter meinen Entscheidungen stehen die sich ja dann global ausweiten würden und ich würde auch in aller Öffentlichkeit meine Fehler eingestehen und mich dafür entschuldigen. Wenn ich jedoch alles richtig gemacht habe sage ich nicht, dass es nun reicht und wir auf einem guten Weg sind, sondern sporne mich und mein Umfeld an, dass wir das doch besser können. Natürlich alles im Rahmen des machbaren und Lob darf auch mal sein doch nicht für Sachen wo man es nicht verdient. Als Führungskraft wäre ich vielleicht in einer Firma gut aufgehoben, doch in der Politik und weiter drüber werden solche Menschen wie ich nicht lange bleiben dürfen. Vielleicht in 10-50 Jahren. Aber bis dahin muss ich irgendwie zurecht kommen.

Und da sind wir beim Knackpunkt ich will nicht einfach irgendwie zurecht kommen, sondern ich will fühlen das es das richtige ist was ich mache verdammt! Dadurch, dass ich ein bisschen weit über meinen Tellerrand geschaut habe wird es schwer sein noch etwas zu finden womit ich Geld verdienen kann und es mir gleichzeitig das Gefühl gibt das ich da eine gute Sache mache.

Das ist schon komisch oder? Im nächsten Satz widerspreche ich mir, weil ich ja zb Rettungssanitäter in Krisengebieten sein könnte aber auch hier in Deutschland oder noch viele andere Berufe die sich damit beschäftigen. Ich könnte natürlich auch etwas ausgefallenes machen, wie zb Astronomie studieren und in die Sterne schauen, was ich den ganzen Tag machen könnte, oder Fotograf. Auch Kochen finde ich toll, weil es sehr viel mit Fantasie und Erfindergeist zu tuen hat, doch ich schaffe es nicht meinen A**** zu bewegen und irgendwann irgendetwas davon anzugehen.

Meine Eltern behaupten ja, dass bei mir die Not noch nicht groß genug ist und da denke ich muss es wirklich erst soweit kommen, dass ich auf einer Parkbank im Winter schlafen muss? Wache ich erst dann auf und sehe was das Leben zu bieten hat? Wenn ich mich anschaue momentan bin ich auf dem besten Weg dorthin. Hinzu kommt ein Kapitel was in den letzten Jahren wieder an Fahrt aufgenommen hat und zwar die Transsexualität. Dadurch das ich mich sozusagen doppelt unwohl fühle bin ich wie in Trance und bringe jeden Tag irgendwie über die Bühne. Ein bisschen hier und ein bisschen da. Dann ein kleiner Spaziergang und schlafen.

Mein Problem ist nicht nur das ich mich in meinem Körper nicht wohl fühle, sondern das ich von mir denke, dass ich dumm bin. Dumm ist ein schlechtes Wort, weil man dort soviel hineininterpretieren kann, aber ich bin dumm, weil ich mich mit anderen vergleiche, ist fast schon Zwang, ich schaue viel von anderen ab bevor ich selber es lerne und meine eigene Art/ Stil entwickel, was mir eigentlich sehr wichtig ist doch ich es nicht so handhabe, das ich mir mit Fachbegriffen, Zahlen, langen komplizierten Texten, unklaren Zusammenhängen etc. schwer tue, ich brauch es einfach dann kann ich auch etwas damit anfangen! Deshalb habe ich auch so eine Angst auf dem Gymnasium zu scheitern, für das ich ja auch noch Geld ausgeben muss, weil ich schon eine Ausbildung habe und aus dem Alter raus bin wo der Staat das noch übernimmt.

Ich habe mir überlegt beim schreiben ob ich mir nicht einmal ein Teleskop kaufen sollte, wenn mir das doch solchen Spaß macht. Komisch, dass das meine Eltern nie beobachten konnten, diese 0815 Spieser die einfach machen und sich nicht fragen was sein könnte sondern es einfach akzeptieren. Sie laufen damit auf einer besseren Schiene wie ich und da kann ich die nächste Frage stellen: Warum bin ich so geworden wo liegt die Ursache? Weil meine Eltern können es nicht gewesen sein weil die ein ganz anderes Leben führen. Kann man(ich) wirklich alles auf die sog. "Faulheit" schieben oder liegt mehr dahinter?

Vielleicht noch interessant zu wissen ist, dass ich mit einem Kaiserschnitt zur Welt gekommen bin. Manchmal bilde ich mir darauf etwas ein, dass daher diese "angeborene" Lustlosigkeit kommt irgendetwas ordentlich zu Ende zu bringen. Wer weiß, aber schöner Gedanke hmm? Ich mache es mir mal wieder zu "einfach", ja da habt ihr Recht doch ich bin mit meinem Latein am Ende und suche nun Händeringend in der Vergangenheit wie ich mich und mein Leben in den Griff bekomme bevor es zu spät ist und ich irgendetwas dummes mache, was dann die letzte dumme Aktion war.
Jetzt gehe ich in den nächsten Supermarkt und kaufe ungesunde Süßigkeiten, obwohl ich weiß, was da alles drin ist und was es mit meinem Körper macht, doch was ich mit meinen Gedanken anrichte ist wohl viel schlimmer als das.

LG Pandoralight
 

Guppy

Aktives Mitglied
Hallo Pandoralight. Ich weiß, du wirst mit vielem was ich jetzt schreibe
nicht einverstanden sein. Ich habe deine Themen schon als Gast verfolgt
und gelesen..

Eigentlich musst du selbst dahinter kommen, aber da du schon von Suizid
schreibst scheint die Lage mehr als ernst zu sein. Auch wenn es etwas
von deinem eigentlichen Problem etwas abweicht. Ich erachte aber diese
Punkte als wichtig:

1. Hör auf Informationen zu konsumieren, wie die von Alex Jones, Ken
Jebsen und Alex Benesch usw.

2. Distanziere dich davon! Mache einen leichten Test: Schreibe alle
Informationen die du über die letzten 14. Tage aufgesaugt hast.

Ordne sie in positive und negative Nachrichten/Gedanken/Meldungen ein.

Du wirst sehen: Du hast Dinge und Situationen angezogen, die dich in
deiner Negativität bestärkten.

3. Deine Wirklichkeit entfernt sich mehr und mehr von der Realität. Du hast
dir eine Wirklichkeit aus der Negativität aufgebaut und du meidest das
Positive zu erkennen/wollen.

4. Das ist ein Geschäftsmodell. Solange du das nicht begreifst, wirst du immer
weiter rutschen und deine Wirklichkeit entfernt sich mehr von der Realität.

Du wirst wahrscheinlich einwenden, aber das ist doch die Realität: Seht ihr das
nicht? Seht ihr nicht was auf der Welt passiert und wo es hingeht? Wir
werden belogen.., usw.

5. Erkenne dahinter nicht nur ein Geschäftsmodell, sondern auch die Hintermänner
für die sie arbeiten. Sie verdienen nicht nur damit Geld, sondern unterstützen
Politiker, von denen sie dir weismachen wollen - diese werden die Welt verändern,
für ein Ausgleich sorgen und dich glücklicher machen.

Das beste Geschäftsmodell für Spenden.

2016 wird "Alex Jones" wieder Millionen Menschen ausquetschen und weitere Millionen
Dollar von Menschen durch Spenden einfordern.

6. Warum ziehst du diese negative Gedanken an? Dein Schmerz! Du kannst aus
dem Schmerz positives gewinnen oder weiter in das negative rutschen. Je nachdem
für welches Modell du dich entscheidest.

Wie kannst Du da rauskommen? Beschäftige und konzentriere dich mehr auf dein
Schmerz!

7. Suizid war und wird nie die Lösung sein. Willst du nicht wissen, wie du dich ggf.
in deinem Leben entwickeln wirst und was du aus dir machen kannst?

8. Bei dir taucht oft das Wort "Eltern" auf.

L.G.
 

Pandoralight

Mitglied
Hallo Guppy,

ich finde es toll, dass trotz meiner langen Texte solch gute Antworten kommen. Das ist sogar ein guter Tipp was mir auch schon andere geraten haben, wie du schon richtig festgestellt hast habe ich mich in diese andere Realität total verrannt und komme da jetzt nicht wieder raus. Was ich damals und heute nicht beachtet habe ist, dass ich erstens wenig dran ändern werde auch wenn ich es weiß und zweitens das ich mich davon genug distanzieren muss, damit die Probleme von anderen nicht zu meinen werden. Doch genau das ist eingetroffen. Aber ich wüsste nicht einmal selbst wenn alles gut läuft irgendwann mal ob ich dann glücklich sein kann. Guter Vergleich, der hier schon gestellt wurde, ist der mit einem Helden. Solange es ein Abenteuer gibt wo es Bösewichte zu besiegen gibt kann man(ich) sein eigenes Leben in den Hintergrund stellen den man kämpft ja für eine "gute" Sache und die eigenen Probleme erscheinen dadurch viel kleiner und unbedeutender.

Du hast schon Recht Gruppy das nicht alles was Glänzt Gold ist, dein Beispiel mit Alex Jones. Ich habe eh vor die nächsten Tage mich davon etwas zu distanzieren, was aber auch schon wieder bisschen unlogisch ist, weil ich nicht weiß wann mein bisschen Geld eingezogen wird oder wann ich nicht mehr Bargeld abheben kann, was echt bescheuert wäre. Deshalb wenn ich aufhören würde, dann würde ich vorher mein ganzes Geld vom Konto abheben, was nicht viel ist, weil ich denke das in der nächsten Zeit das Privatvermögen zur Rettung der Staaten und Banken einkassiert wird und das es ein Goldkaufverbot geben wird. Alles wirklich nur Spekulation und Schwarzmalerei? Wenn man nach Griechenland schaut eher nicht. Sorry das ich einmal kurz abgedriftet bin, aber ich wollte euch vor Augen führen warum ich nicht komplett aufhören kann mich damit zu beschäftigen.

Eigentlich weiß ich ja ganz genau was ich will nur da stehe ich mir erstens noch selbst im Weg und zweitens wird es etwas schwierig in diese Spalte rein zu kommen. Aber da werde ich auf jeden Fall weitersuchen, weil das mich auch auf andere Gedanken bringt. Interessant finde ich ja das ich in letzter Zeit, also wirklich schon ein paar Monate, keine Lust mehr habe zu spielen vielleicht noch auf YouTube anderen zusehen aber auf spielen habe ich keine große Lust und das ist schon komisch bei mir.

Ich kann euch ja ein bisschen auf dem laufenden halten und danke nochmal für alle Beiträge.

LG Pandoralight
 

Eisherz

Aktives Mitglied
Hallo Guppy,

ich finde es toll, dass trotz meiner langen Texte solch gute Antworten kommen. Das ist sogar ein guter Tipp was mir auch schon andere geraten haben, wie du schon richtig festgestellt hast habe ich mich in diese andere Realität total verrannt und komme da jetzt nicht wieder raus. Was ich damals und heute nicht beachtet habe ist, dass ich erstens wenig dran ändern werde auch wenn ich es weiß und zweitens das ich mich davon genug distanzieren muss, damit die Probleme von anderen nicht zu meinen werden. Doch genau das ist eingetroffen. Aber ich wüsste nicht einmal selbst wenn alles gut läuft irgendwann mal ob ich dann glücklich sein kann. Guter Vergleich, der hier schon gestellt wurde, ist der mit einem Helden. Solange es ein Abenteuer gibt wo es Bösewichte zu besiegen gibt kann man(ich) sein eigenes Leben in den Hintergrund stellen den man kämpft ja für eine "gute" Sache und die eigenen Probleme erscheinen dadurch viel kleiner und unbedeutender.

Ich habe mir Deinen Thread durchgelesen und möchte Dir ein paar Zeilen schreiben. Genau das, was jetzt hiervor steht, wollte ich Dir auch sagen. Ich wollte Dir raten, Dich und Dein Leben, ich habe gelesen, Du bist 22 Jahre alt - sozusagen mal versuchen zu ordnen. Dich fragen, was will ich und wo will ich hin. Ich habe schon einige Beiträge von Dir gelesen und auch auf Dein Profil mal geschaut ... dabei musste ich ein wenig schmunzeln, bei dem, was Du hier im Forum u. a. machen willst ... ein wenig nerven mit Verschwörungstheorien ... ehrlich gesagt, mich hast Du damit genervt ... Aber wenn ich so lese, welche Gedanken Dich bewegen, dann lässt mich das über Dich etwas anders denken. Ein Anfang wäre doch, dass Du Dich selber fragst, wo stehe ich jetzt, wo will ich hin ... Und auch darauf gucken, welche Probleme habe ich denn wirklich selbst und wie kann ich mir selber helfen oder bei wem Hilfe suchen.

Du hast schon Recht Gruppy das nicht alles was Glänzt Gold ist, dein Beispiel mit Alex Jones. Ich habe eh vor die nächsten Tage mich davon etwas zu distanzieren, was aber auch schon wieder bisschen unlogisch ist, weil ich nicht weiß wann mein bisschen Geld eingezogen wird oder wann ich nicht mehr Bargeld abheben kann, was echt bescheuert wäre. Deshalb wenn ich aufhören würde, dann würde ich vorher mein ganzes Geld vom Konto abheben, was nicht viel ist, weil ich denke das in der nächsten Zeit das Privatvermögen zur Rettung der Staaten und Banken einkassiert wird und das es ein Goldkaufverbot geben wird. Alles wirklich nur Spekulation und Schwarzmalerei? Wenn man nach Griechenland schaut eher nicht. Sorry das ich einmal kurz abgedriftet bin, aber ich wollte euch vor Augen führen warum ich nicht komplett aufhören kann mich damit zu beschäftigen.

Ich denke, dass Du viel zu schwarz siehst ... Es gibt auch diese negative Prophezeiung, die auch eintrifft, wenn man sich so verrennt ... Ich habe eine Bekannte, die hat bei jedem Wind, der ihr in der Quere liegt, Angst, sie könnte sterben ... Man kann mit ihr reden, aber am Ende kommt dann immer, und wenn ich doch schwerkrank bin ... Aber zum Arzt gehen, das ist auch nicht so ihre Option ... sowas nervt ...

Eigentlich weiß ich ja ganz genau was ich will nur da stehe ich mir erstens noch selbst im Weg und zweitens wird es etwas schwierig in diese Spalte rein zu kommen. Aber da werde ich auf jeden Fall weitersuchen, weil das mich auch auf andere Gedanken bringt. Interessant finde ich ja das ich in letzter Zeit, also wirklich schon ein paar Monate, keine Lust mehr habe zu spielen vielleicht noch auf YouTube anderen zusehen aber auf spielen habe ich keine große Lust und das ist schon komisch bei mir.

Dann bist Du auf jeden Fall in der richtigen Laufbahn ... bleib dabei und mach mal so eine genaue Analyse, wie Du sie hier in manchen Beiträgen schon hingelegt hast, für Dich und Dein Leben.
Hoffnungslosigkeit und Suizidgedanken haben da bei Dir keinen Platz, so denke ich. Du hast viel Potential und bisher nur eine kleine Zahl von Chancen, die Dir das Leben bieten kann, wirklich genutzt.


Ich kann euch ja ein bisschen auf dem laufenden halten und danke nochmal für alle Beiträge.

LG Pandoralight
... ich wünsche Dir, dass es für Dich vorwärts und aufwärts geht und dabei alles Gute.
 
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