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Hilfe wegen meiner vergangenen Beziehung (seit circa 1 Woche schluss gemacht)

hallomenschen

Neues Mitglied
Hallo liebe community,

(etwas länger geworden :D )

da ich weis, dass ich ein mensch bin, dem blickwinkel anderer menschen viel klarheit verschaffen und ich gerne mit menschen über etwas rede um zu reflektieren, wende ich mich hier an das forum um eure ansichten zu hören.

es geht um eine Beziehung die fast 2 jahre ging, und in der letzten Woche ihrerseits beendet wurde. Ich liebe meine freundin immernoch sehr, und ich weis dass sie mich ebenfalls noch liebt, aber es gab gründe, weswegen sie schluss machen wollte, die ich im nachhinein immer mehr sehe.

aber vielleiht erstmal zu mir: ich hatte eine sehr schwere kindheit mit zwei psychisch labilen eltern die wenig liebe schenkten, sondern eher trauer, wut, kritik und angst. meine kindheit hat dafür gesorgt dass ich schon im frühen alter viel gegessen habe und ein sehr niedriges selbstwertgefühl hatte. im alter von 15 Jahren habe ich radikal abgenommen und versucht, mich von meiner familie zu isolieren. aufjedenfall habe ich sehr viele schlimme und schlechte verhaltensweisen meiner eltern unterbewusst übernommen, die mich sehr mitnehmen. als ich meine ex freundin im alter von 17 kennengelernt habe, war ich sehr eingeschüchtert von ihr. heist nicht, dass ich nicht reden konnte, heißt nur, dass ich am anfang unserer beziehung überwältigt von ihr war, was für tolle eigenschaften sie hat und wie gut sie sich um andere menschen kümmert. ich habe mich zusammen mit ihr entwickelt und wir haben beide sehr ähnliche vorstellungen über das leben . wir wollten beide eine familie und auch bezüglich religion passten wir eigentlich. ich habe mich sehr gut mit ihr gefühlt, weil sie mir ein wundervolles gefühl gegeben hat, geliebt und geschätzt zu werden, was ich von meinen eltern die erfhren hatte. ich habe mich nach einem jahr auch relativ gut mit ihrer familie verstanden , und vo allem ihre großeltern waren sehr begeistert von mir, da ich ein anständiger und liebevoller junge bin der optisch auch zu meiner freundin passt( ich will mich nicht selbst loben, ich will nur incht alles negativ dastellen). ich weis das meine freundin mich wirkich über alles geliebt hat, weil sie unendlich viel für mich getan hat. von der suche nach einer eigenen wohnung bis hin zum studiudm und einem therapeuten. und jettzt sind wir schon beim punkt: bis hin zu meinem abi habe ichmit meiner freundin noch in einer seifenblase mit rosaroten brille gelebt, doch als ich nach meinem abi entscheidungen treffen musste, die mein ganzes leben betreffen , habe ich sehr darunter gelitten. ich habe gemerkt, dass ich von meiner familie weg muss, um zu überleben , da sie mich psychisch misshandelt haben und jedem den ich davon erzählt hab gemeint hat, dass sie schon längst davon kaputt gegeangen wären( von gewalt durch schläge bis hin zu erniedrigungen, polizeieinsätzen und so weiter) . als ich auf der suche nach einem studiengang war, habe ich gedacht , dass dann enldich alles besser wird. ich werde endlich glücklich und nichtmehr von meiner familie abängig, so habe ich das meiner freundin auch gesagt.

meine freundin hat mich untersützt wo sie nur konnte, sie hat ein großes herz und dafür liebe ich sie. sie hat mir gesagt dass sie für immer für mich da ist und dass ich glücklich werde, dmit hat sie mir sehr viel hoffnung gegeben. doch als ich dann im studiudm war und mir es nicht gefallen hat aus verschiedenen gründen und ich auch noch von zuhause stress hatte, habe ich mich wieder gehen lassen, und war sehr unglücklich, ich bin in ein tief gefallen, hab mich selbst gehasst, hab sogar gesagt, ich will mich umbringen( was ich niemals tun würde weil ich an gott glaube)

in dieser zeit habe ich immer mehr die beziehung zu meiner freundin vernachlässigt , und nur noch die schlimmen seiten gesehen. wenn sie mir etwas gutes wollte , habe ich es manchmal dankend angenommen war aber immernoch in mich gekehrt weil ich mich so ohnmächtig fühlte. und ich manchen momenten wo sie mir was gutes tun wollte, habe ich ihre hilfe aus verzweiflung abgelehnt und habe sehr kalt und ablockend reagiert. ich habe den menschen der mich am meisten liebt, am meisten von mir fern gehalten, aber nicht, weil ich böses wollte und sie leiden sehne will. nein, einfach weil ich unterbewusst mich selbst hasse und sauer auf meine lage bin, und es damit an ihr auslasse. von eifersucht zu angst habe ich vieles an ihr ausgelassen und sie wurde oft dadurch traurig. zwischendrin habe ich teilweise gemerkt, das ich etwas falsch mache, aber ich habe wirkich nicht erkannt, was ich anders machen muss. und so ging es weiter bis vor einer woche, wo ich sie wegen etwas blöd angemacht habe, wofür sie eigentlich nix direkt kann. ich war nämlich eifersüchtig, dass sie spaß mit einer freundin hatte bei etwas, was ich immer mit ihr machen wollte sie aber nie mit mir gemacht hat. ich war in den tagen wieder voll in meinem selbstmitleid und habe mich einfach einsam gefühlt, und habe dann in dem moment wieder scheise drauf reagiert und sie ausgefragt, warum sie das aufeinmal mit jemand anderes machen will. in dem moment merke ich dass es falsch ist, doch ich war zu dumm um zu erkennen, was ich eigentlich wirklich mache. ich wurde zuhause immer so stark verbal misshandelt und kritisiert, obwohl ich eigentlich ein toller junge bin, der gerne mit menschen redet, eine vorbildfunktion sein will, ein 1er abi geschrieben hab, sportlich bin, nicht rauche und kein alkohol trinke. doch all diese eigenschaften bringen einem nix, wenn man seine größte liebe so scheise behandelt.

damit ich die lage etwas besser ins richtige licht rücken kann, es wirkt vielleicht so , als hätte ich meiner freundin zwe jahre lang nur scheise angetan. das stimmt nicht, ich habe ihr auch viel gutes getan, habe ihr in der schule geholfen, habe mich zweitweise auch wirkich immer bemüht sie glücuklich zu machen und sie gesund zu halten. doch je mehr ich mit meinen eigenen problemen zu kämpfen hatte( familie misshandelt mich, studiudm gefällt nciht, umzug in eine kleinstadt weg von all meinen kontakten) habe ich mich immer weniger auf ihre probleme konzentriert und versucht, die beziehung zu ihr zu stärken. wir haben uns beide immer gesagt, sobald ich ein studium hab, wird alles besser .... sobald ich ausgezgen bin , wird alles besser... sobald sobald sboald.... aber ihc habe etwas entsceidenes vergessen. das innere wohlbefinden verändert alles um dich herum, und nicht, ob die beschissene wohnung 100 euro teurer oder billiger ist. aber das habe ich zu spät erkannt, ich habe versucht allein durch sie glücklich zu werden und wurde emotional abhängig. ich hasse mich selbtst dafür, auch wenn ich es in meinen 19 jahren kinheit nie besser vorgelebt bekommen habe.

um zu einem ende zu kommen, sie hat sich vor einer woche von mir getrennt nach 5 tagen langen hin und her mit der begründung, dass sie keine hoffnung und vertrauen mehr hat, dass ich sie gklücklich mache und letztendlich halt meine probleme nicht in den griff bekomme. ich habe ihr in dem moment versichert dass ich auf einem guten weg bin, dass ich mich auf all das onzentriere , einen therapeuten gefunden habe und sie glücklich machen kann. doch sie hatte in dem moment einfach zu große angst nochmal verletzt zu werden. ich meinte zu ihr dass wir uns beide immernoch lieben und dass ich weis dass wir schlau genug sind offen und ehrlich über alles zu reden, und so halt es schaffen dass es uns beiden besser geht. ich habe in den letzten monaten unserer beziehung immer mehr gemerkt dass ich sie entlasten muss und habe gedacht, wenn ich ihr nix über mich sage wie schlecht es mir geht und sie tweilweise ignoriere geht es ihr bessser, als wenn ich den ganzen tag mecker. ich wusste es nicht besser. ich habe in den moment wie gesgt wirklich nicht böswillig gehandelt, sondern wollte dasbeste für uns beide damit wir glücklich werden. sie hat den fehler genacht , nicht klar zu kommunizieren, dass sie so nichtmehr mit mir zusammen sein kann und wie schecht es ihr wirklich damit geht.

denn in einer der letzten anrufe de wir geführt haben meinte sie , dass sie zum ende hin selbst ziemlich plötzlich gemerkt hat wie schlecht es ihr eigentich durch meine lage geht und wie traurig sie das macht, was iichvorher in dieser intensität nie von ihr gesagt bekommen hab. meine ex freundin war ein mensch der sehr viel energie in andere steckt und alles tun will damit es anderen besser geht, auch wenn es sie selbst kaputt maacht, ich liebe sie als mensch, ich liebe sie als partnerin ich lieebe ihre süse art und ihre überzeugung vom leben. doch ich hab sie verloeren. ich habe in der letzten woche seitem wir schluss gemacht haben eine große entwicklung in mir selbst durchlebt , ich merke immer mehr, dass ich für mein eigenes glück verantwortlich bin, und meine eltern nix mehr zu melden haben. ich merke immer mehr, woher ich meine lebensenergie schöpfen muss( religion, freunde, kommunikation und eben nicht nur meine freundin und ihre familie, die mir wirklich sehr viel energie im leben gegebenn haben)

ich merke jetzt, jetzt wo es vorbei ist , was alles falsch gelaufen ist, und es macht mich traurig, dass ich es erst so spät erkenne, erst , wenn es schon zu spät ist. ich bin leider ein mensch der sachen erst richtig wertschätzt wenn es weg ist, und dass hasse ich an mir und will es unbedingt ändern. ich bin wirklich kein schlechter mensch, ich liebe gerechtigkeit, ich liebe es wenn es menschen gut geht und sie glücklich sind, doch ich habe meine sicht einfach noch zu sehr durch meine eigene familie die mich jahre lang traurig und unglücklich gemacht hat verschommen gehabt.

ich hab den kontakt zu meiner familie abgebrochen , wohne nun allein in der uni stadt und studiere hier in einem stadt wo ich niemand so richtig kenne. ich fühle mich immernoch einsam, aber ich weis dass ich durch freunde und einem richtigen umfeld nichtmehr so einsam bin.

aber um zu meine frage zu kommen: ihr erkennt ( hoffe ich mal) dass ich seit der trennung einen ernormen fortschritt meiner persönlichkeit gemacht habe , von ohmacht hinzu macht über sich selbst. und ich weis , dass mich meine freundin immernoch liebe, und ich weis, dass sie mich immernoch liebt. ich will das beste für sie , weil sie in toller mensch ist, und sie will das beste für mich, weil ich im inneren hinter all meinen schutzfassanden auch ein toller mensch bin. gibt es eine chance, nachdem ich die kontaktsperre 4 wochen lang eingehalten habe, langsam wieder den kontakt zu ihr aufzubauen und ihr zu zeigen, dass ich auf eignen beinen stehen kann, oder ist das vertrauen und die hoffnung schon so gering, dass ich es am besten nicht versuche sollte? mein herz sagt mir, lass diese frau nicht für immer weg sein, versuch sie wieder zurück zu erobern, mit liebe, geduld , interesse und zuneigung.

ich weis, was falsch gelaufen ist, und ich habe angst wieder in gleiche verhaltenweisen zu fallen, aber da wir uns schonmal geliebt haben und fast zwei jahre zusammen ausgekommen sind und auch wirklich momente hatten wo wir uns niemals gehen lassen wollten, willl ich sie nicht für immer gehen lassen. sieht ihr eine chance zwischen uns , oder sind wir wirklich zu verschieden? sie meinte leider auch oft dass wir nicht so gut reden konnten zusammen, was glaube ich von meiner eigenen angst stammt, dass ich mich selbst nicht gerne mag. ich will es einfach nochmal versuchen, ich will sie lieben. ich liebe sie.


danke dass ihr diese lange story geesen habt ( wenn das überhaupt einer gesschafft hat :D) ich freue mich auf eure antworte und ich wünsche euch einen schönen tag !
 

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G

GrayBear

Gast
Auch ein hallo an Dich :D,

alles, was irgend jemand Dir raten kann, kann in dieser verworrenen Situation genau so falsch wie richtig sein. Ihr habt eine chaotische Beziehung hinter euch, mit vielen Fehlern, falschen Entscheidungen und auch schönen Momenten. Aber leider gibt es eben auch ein "Es ist genug jetzt!". Du hast Deinem Alter entsprechend gehandelt. Das ist kein Trost, einfach nur eine Feststellung. Was Du alles hättest wollen sollen, was Du gerne gewollt hättest, was Du noch wollen wirst ... es macht eure Erfahrungen mit einander nicht mehr ungeschehen. Du hast eure Beziehung mit so viel Mist belastet, hast falsch reagiert und zeigst nun nach 2 Jahren eine Einsicht, der Du selbst nach Deinen eigenen Worten nicht so ganz traust.

So viel Drama, soviel Beteuerungen, so viel (erzwungene?) Einsicht, so viel Schuldgefühle? Sorry, aber mit einem Flammenwerfer auf einen Acker loszugehen und sich nachher darüber wundern, warum alles verbrannt ist, das ist einfach unreif. Ihr habt euch Dinge "geschworen", die aus der selben unreifen Ecke kommen. Sie wird immer für Dich da sein? Lieber unbekannter junger Mann, das mag zwar romantisch klingen, aber wie realistisch ist so ein Satz? Verliebt zu sein vernebelt die Sinne und den Verstand, aber willst Du Ihr so etwas wirklich vorhalten?

Du bist gerade mitten drin erwachsen zu werden und doch noch Lichtjahre davon entfernt. Erwachsen zu tun reicht einfach nicht aus. Mach Dein Studium fertig, lass sich den "Staub" der letzten Monate erst einmal "setzen". Kläre Deine offenen Baustellen, und halte Dich von unerfüllbaren Schwüren, Versprechungen und Beteuerungen fern.

Du kannst jetzt mit Deinen Entscheidungen beweisen, dass Du nicht nur eine "Luftnummer" bist. Deine Worte reichen dafür nicht.
 

hallomenschen

Neues Mitglied
Hallo und danke für die antwort grey,

Ich sehe es wie du, dass ich viele falsche entscheidungen getroffen habe und , offensichtlich, viel unreif gehandelt habe. Das entstammte vor allem daraus, dass ich es nie besser kannte und gelernt habe.

Vertrau mir, ich gebe mein bestes um zu verstehen, wie ich mich verbessern kann,um nicht wieder in solche verhaltensweisen zu schlüpfen . Ich überlege tag und nacht was ich ändern kann. Ich hätte am liebsten klare lösungswege die ich bestreiten kann, die zu einem konkreten ergebnis führen, denn ich war schon immer ein logischer mensch.

Was genau meinst du mit erzwunger einsicht? Was genau meinst du mit beteuerungen? Was sollte ich deiner meinung nach tun, um nicht wieder in die gleichen verhaltenmuster zu fallen, zu verletzen, energie zu stehlen. Was kann ich aktiv tun? Ich will mich verändern, ich habe die motivation . Nur auf das studium konzentrieren kann nicht die lösung sein, ich habe angst bei einer neuen beziehung die selben fehler zu machen, oder vielleicht sogar mit meiner ex freundin.

Ich weis dsss die wunden frisch sind, weswegen ich abstand halte. Aber denkst du dass die vergangenen Erfahrungen die chance auf ein erneutes zusammenfinden verhindern? Sind die fehler die ich genacht habe, die letztendlich zum schluss der beziebung geführt haben, wirklich so gravierend , dass sie in der zukunft nicht verhindert werden können? Für mich war sie immer eine frau die ich mir ein leben lang an meiner seite vorstellen konnte, eine , die einfach ein tolles herz hat.

Ich konzentriere mich momentan auf mich selbst, was wichtig und richtig ist. Aber trotzdem stellen sich mir soviele fragen, was ich nur anders machen kann.

Viele Grüße
 

cucaracha

Sehr aktives Mitglied
Wenn es dir allgemein psychisch so schlecht geht würde ich eine Therapie machen, damit du deine Kindheit aufarbeiten kannst.
Sie merkt dann, dass du für dich selber etwas tust.

Ich würde ihr einen Brief schreiben und mit ihr zur Partnerberatung gehen.
 

flower55

Aktives Mitglied
Hallo,
dadurch, daß sie ihren Weg gegangen ist, hat sich bei Dir eine Wandlung
vollzogen. Dazu hat es jedoch ihr Weggehen gebraucht.
Ob ein Zurückkommen möglich ist, vermag ich nicht zu sagen.

Zu empfehlen ist, daß Du Dich um Dein Leben kümmerst und um die
Aufarbeitung der Lebensthemen, die solch eine Entwicklung, wie
sie seit dem Studium bei Dir aufgetreten ist, haben entstehen lassen.

Manchmal im Leben braucht es ein Weggehen/ein Auseinandergehen/
eine Auszeit, um erkennen zu können, was war in einer Beziehung
und wie es nun ist.
Das sind sehr wertvolle Lebenserfahrungen.

Nehm Dein Leben in Deine eigene Hand und mache es nicht von einer
Beziehung abhängig; dafür ist Leben zu kostbar.

Vielleicht macht es Sinn, sich nach einer gewissen Zeit bei ihr zu melden.
Vielleicht völlig ohne Erwartungen von Dir, einfach ganz locker sie zu
einem Kaffee einzuladen.
Vielleicht macht es ohne Erwartungen von Dir Sinn, nach einer gewissen
Zeit ein Gespräch zu haben, indem Du ihr das mitteilst, was Dir nach
ihrem Schlußmachen bewußt geworden ist.
Vielleicht macht es Sinn, daß Du Dich erst einmal auf Dein eigenes
Leben konzentrierst. Eine Therapie machst. Neue Freunde kennenlernst,
Hobbys pflegst und Dir ein Umfeld aufbaust, indem Du Dich wohlfühlst.

Manchmal war es wirklich "genug" in einer Beziehung und es ist besser, daß beide
getrennte Wege gehen und die Chance haben, sich auf ihr eigenes Leben zu
konzentrieren.
Sie hat Dir klar und deutlich ihre Gründe des Schlußmachens dargelegt.
Sie hat Dir alles liebevoll geschenkt, was ihr möglich war und irgendwann
für sich selber festgestellt, daß es für sie "genug" war/ist und sie das so
nicht mehr leben möchte.

Eine Beziehung, die sich in diese Richtung entwickelt hat, braucht auch, falls
beide es wollen, eine Phase der Aufarbeitung.

Was ich Dir empfehlen möchte ist, setz Dich mit Deinem Leben auseinander und
arbeite in der Therapie an den Lebensbereichen, die dazu geführt haben,
wie Du Dich nach Studiumsbeginn entwickelt hast. Dass das in Deinem
Leben nicht noch einmal so ein selbständiger Selbstläufer wird, den Du erst
nach einer Beziehungsbeendigung wahrnimmst.

Vielleicht gibt es für Euch beiden die Möglichkeit, daß ihr Euch hin und wieder
ganz locker zu Unternehmungen treffen könnt und für Dich all das ohne
jegliche Erwartungshaltungen für eine liebevolle Beziehung zu ihr.

Lass es für Dich möglich werden, daß Du innerlich einen Weg findest, um mit Deiner
Vergangenheit in Ruhe und Frieden leben zu können, damit Du diesen Teil Deiner
Lebensbiographie abschließen kannst. Vergessen ist nicht möglich, jedoch das
"Abschließen". Trage selber Verantwortung für Dein eigenes Leben und berufe Dich
nicht mehr auf die Vergangenheit oder mache das Vergangene irgendwann nicht mehr
für die Handlungen Deines Lebens verantwortlich.
Der Start ins Leben war für Dich gewiss kein einfacher und leichter; jedoch liegt es
nun unabwendbar an Dir, was Du persönlich unabhängig von Deiner Vergangenheit
aus Deinem Leben machst. All das braucht eine gewisse Aufarbeitungs- und
Verarbeitungszeit in Deinem Leben. Nehm sie Dir. Schau nach vorne und nicht zurück.
Das Zurückschauen lohnt sich nur, um zu begreifen, wie wertvoll und kostbar das
Leben für Dich unabhängig von Deinem Elternhaus ist.
Sei Dir selber der allerliebste Freund dieser Welt und schenk Dir liebevoll die
Aufmerksamkeit und Wertschätzung, die so lang entbehrt wurde. Bleibe nicht in den
Schuhen "Deiner Vergangenheit" stecken.

Ich wünsch Dir alles Gute.

alles Liebe
flower55
 

Alopecia

Aktives Mitglied
mein tipp an dich wäre ganz einfach :

tu alles, um der mensch zu werden, der du sein willst. wenn dafür weiterhin therapie nötig ist (ich lese deinen beitrag so, dass du bzw deine freundin eine gesucht haben für dich?), dann mache sie. gehe deinen weg, und versuche jeden tag aufs neue, das bessere selbst von dir zu werden.

deine probleme in den griff zu kriegen, deine kindheit zu verarbeiten und all das, was du dort negatives erlebt hast, hinter dir zu lassen.

dann, aber auch nur dann, besteht imo eine chance, dass ihr wieder zueinander findet. oder, dass du eine andere, tolle frau findest, mit der du glücklich wirst.

das problem, was ich bei euch sehe ist das, was in vielen beziehungen mit psychisch kranken menschen oft auftritt. der eine will den anderen therapieren, heilen, alles für ihn tun damit er gesund wird. klappt nicht, wird niemals klappen. der "therapeut" geht daran kaputt, und dem anderen gehts auch nicht besser, weil er eine distanzvolle, professionelle hilfe braucht, und keinen partner dieser art.

vorwürfe solltest du dir selbst keine machen, du hast so gelebt und reagiert, wie es dir eben möglich war.

ein beispiel : vor zwei, drei jahren war ich in einer sehr dunklen phase. depression, antriebsstörung, stark ausgeprägt. eigentlich grundlos, aber ging bis hin zu dem gedanken an selbstmord. nicht soweit, dass ich es umsetzen wollte oder kurz davor war, aber oft die frage, was das hier unten eigentlich alles soll, warum all die mühen (und glaube mir, in meinem leben war so gut wie nichts wirklich mühsam, tolle eltern, unglaublich tolle freundin, geld, usw, alles da. aber mir erschien selbst aufstehen unendlich mühsam, irgendwas machen am tag, etc). in dieser phase war ich meiner freundin gegenüber sicher auch nicht immer super, aber ich "bereue" davon nichts. ich wollte ja nicht so sein. bereuen sollte man nur fehler, die man bewusst gemacht hat, aber nicht dinge, die man gar nicht anders machen konnte in diesem moment.
 
G

GrayBear

Gast
Du wirst einige der Fehler wiederholen, da bin ich mir ziemlich sicher, denn diese Liste scheint lang zu sein und Du bist "sehr darum bemüht", Fehler zu vermeiden. Etwas vermeiden zu wollen, bedeutet leider noch nicht, in der nächsten Situation das Richtige zu tun. Vor allem: was ist in einer Beziehung richtig und was ist falsch? Wofür der eine Mensch Verständnis aufbringen kann, bringt den anderen zum Stolpern. Was heute funktioniert, kann morgen "nicht passen".


Mit "erzwungener Einsicht" meine ich , dass Du doch ganz sicher schon vorher wusstest, dass man seine Freundin nicht "vernachlässigen" sollte, was immer das bei euch konkret bedeutet hat. Aber erst, als eure Beziehung "vor dem Aus" stand, warst Du bereit dies einzusehen und Dein Verhalten zu ändern. Du wurdest also quasi "gezwungen".


"Beteuerungen" sind solche Formulierungen wie "Ich werde immer für Dich da sein". Das klingt erst einmal schön, aber jeder erwachsene und denkende Mensch weiß doch, dass das in der Realität nie möglich ist. Manchmal hat man keine Zeit, manchmal sind andere Dinge wichtiger und wir werden alle einmal sterben. Also wie will ein Mensch immer für einen anderen da sein können? Oder die Beteuerung: "Wenn ich das Studium fertig habe, wird alles besser ...". Du wirst auch nach dem Studium noch derselbe Mensch sein. Du wirst andere Sorgen haben. Manches wird anders, manches wird leichter, aber es werden sich auch neue Probleme ergeben. Wie also soll alles "besser" werden? Das kannst Du nicht wissen, aber warum es dann so sagen, warum so tun, als ob das möglich wäre?


In einem der vielen Beiträge hier im Forum hat jemand sinngemäß geschrieben: "Woher nimmst Du den Glauben, dass man bei einer Frau, wie bei einem Automaten, nur das Richtige oben einwerfen muss und dann fällt unten automatisch Liebe heraus?!". Ich finde diese Frage unglaublich wichtig, denn Du kannst so vieles richtig machen und Dich doch wie ein unreifer Idiot verhalten, weil Dein Tun mehr mit Dir und Deinem Wollen zu tun hat, als mit Deiner Partnerin und dem, was sie will und braucht.


Wie ich darauf komme? Du hast geschrieben, dass sie nicht glaubt, dass Du sie glücklich machen kannst. Als ich das gelesen habe, wollte ich zugleich lachen und weinen. Mein lieber, junger Mann: es ist nicht Deine Aufgabe, sie glücklich zu machen und ihre ist es auch nicht. Auch wenn Du ihr alle Wünsche von den Lippen abliest und alles bereit bist zu tun, so kannst Du doch nicht ihre Gedanken lesen und weist nicht, was im nächsten Moment passieren wird. Liebe ist keine Maschine, die nur optimal eingestellt werden muss und schon "läuft" alles. Liebe beinhaltet die Bereitschaft, für einander da zu sein, die Fähigkeit, sich über den anderen zu freuen, ihn zu schätzen und zu ehren und den Wunsch, gemeinsam Zeit zu verbringen. Und dann braucht es noch Vergebung, Geduld, Aufrichtigkeit, Mut, Gelassenheit, Kreativität und noch so vieles mehr und schlussendlich die Einsicht und die Bereitschaft, den anderen so zu lieben, wie sie/er nun mal ist.


Dein ganzer Text macht einen "aufgeregten" Eindruck. Kennst Du diesen Spruch: "This seperates the men from the boys."? Sei aufgeregt, sei unsicher, sei bereit Fehler zu machen, denn das kannst Du nicht vermeiden, egal wie sehr Du Dich bemühst. Aber wie Du dann mit den kommenden Situationen umgehst, wird zeigen, ob Du "enorme Fortschritte" gemacht hast und ein "großartiger Mensch" bist. Am mangelnden Selbstbewusstsein scheint es wahrscheinlich nicht zu liegen. ;)


Ob "Ihr" nochmal eine Chance haben werdet? Wer soll diese Frage beantworten können? Für Deine "Familiengeschichte" kannst Du nichts. Wie lange Du für eine Aufarbeitung brauchst ... keine Ahnung. Die wenigsten in Deinem Alter sind dazu fähig, ihre Entscheidungen klar zu durchdenken und angemessen zu agieren. Dazu fehlt Dir einfach die Erfahrung und die kommt durch Deine Fehler.


Du hast noch gefragt, ob die Fehler "so gravierend" waren. Ja, das waren sie, denn sonst wäre es wohl nicht aus, oder?


Lebe Dein Leben, übe Geduld zu haben, ziehe Freundlichkeit und Verständnis Deiner Wut und Deiner Ungeduld vor und lerne, dass zur Liebe auch die Bereitschaft gehört, das Wohl des anderen, dem eigenen vorzuziehen.
 
Zuletzt bearbeitet:

hallomenschen

Neues Mitglied
Guten abend

erstmal danke ich euch allen für die vielen worte und die bemühungen, mir auf dem weg zu helfen.

ich würde am liebsten eine individuelle nachricht an jeden einzelnen schreiben aber das würde den Rahmen sprengen.

ich verstehe das meiste, was ihr mir versucht zu sagen.

@flower:"Lass es für Dich möglich werden, daß Du innerlich einen Weg findest, um mit Deiner
Vergangenheit in Ruhe und Frieden leben zu können, damit Du diesen Teil Deiner
Lebensbiographie abschließen kannst." ich suche schon die ganze zeit nach einem weg,endlich von der vergangenheit wegzukommen, aber ich habe das gefühl, dass ich mich in einem hamsterrad befinde. ich bin jetzt circa seit einem monat aus meinem elternhaus ausgezogen, fühle mich aber immernoch so, als würde meine familie für all den chaos in mir selbst verantwortlich sein. ich habe angst dieses choas niemals aufräumen zu können. in der beziehung habe ich erst realisiert, wie viel mit mir nicht stimmt und wie viele innere zwänge ich hab, die sich nach außen tragen.

ich bin mir wirklich sicher, dass die meisten probleme die in der beziehung aufgetaucht sind, von unnötiger eifersucht, hinzu böswilligem verhalten usw. von meinem inneren choas stammen, und nicht weil die situation in dem moment wirklich solch ein verhalten rechtfertigt.

ich bin einfach durcheinander, ich bestehe momentan nur aus angst, zweifel, einsamkeit. selbst während der beziheung bin ich an manchen tagen vor einsamkeit gestorben und habe meine ex damit belastet, indem ich ihr gesagt hab wie einsam ich mich fühle und sie brauche. diese momente kamen am häufigsten als ich mich mal wieder in meinem zimmer eingesperrt habe, meine eltern mich angeschrien haben und mein bruder meine besitzgegenstände kaputt gemacht hat, was sehr häufig vorkam.

ich versuche mit meiner vergangenheit abzuschliesen, und glücklich zu werden. sobald ich aber mal eine längere zeitspanne glücklich bin, kommt in mir ein gefühl von trauer und einsamkeit auf, als dürfte ich nicht glcüklich sein. das habe ich auch schon während der beziehung gemerkt, als meine freundin in einem moment glücklich war, und ich eigentlich auch glücklich sein sollte, in mir aber ein gefühl von trauer und unglück aufkam, der jedes glück in dem moment im keim erstickte. ich hoffe wirklich dass mir die tehrapie meinen horizont erweitert und ich endlich verstehe , wie ich mein leben behandeln muss, damit ich mich von der vergangenheit löse.

als ich noch mit meiner ex zusammen war, habe ich in jedem erdenklichen moment, in dem es mir schlecht geht über meine eltern und meine vergangenheit ausgeheult, und das als rechtfertigung genommen, warum es mir schlecht geht.

meine ex hat auch vor allem früher öfters angesprochen, dass sie angst hat, dass es immer nur um meine probleme gehen wird. und nicht um ihre gefühle..

ich habe angst dass ich all meine handlungen in der vergangenheit und auch in der zukunft nur begehe, weil mich meine familie dazu getrieben hat. ich will eine beziehung die aus liebe entsteht, und nicht aus dem gefühl, jemand brauchen zu müssen, um nichtmehr einsam zu sein. ich will niemand brauchen, niemanden verbrauchen. ich will mit mir selbst im reinen sein. das habe ich schon während der beziehung oft angesprochen, "ich will inneren frieden, keine angst mehr ". wenn ich meine emotionen, mein verhalten, meine art und weise, wie ich mit meiner freundin umgegangen bin so betrachte , würde ich mich als schlimme person bezeichnen, oder mit dem fachwort "toxische person". Ich will das nicht mehr sein! ich will ein guter mensch sein! ich will liebe geben, liebe spüren, und kein platz für angst lassen!

meine mutter ist psychisch labil, sie redet seit dem ich geboren bin tag für tag das gleiche, dass sie eine therapie bald anfängt, was sie bis jetzt nicht getan hat. sie kontrolliert, verurteilt,behandelt ungerecht. mit jedem mal, wo ich an meine mutter denke und mein verhalten betrachte, habe ich das gefühl dass ich ein teil von ihr bin. mein vater ist genauso schlimm, nur mehr in sich gekehrt. sie sind beide unzufrieden, benehmen sich wie kinder, schreien streiten und hassen. und egal wie gut ich sie beschreibe, ihr werdet euch sie nicht vorstellen können, weil man es live miterlebt haben muss. einer der wenigen die das mit angesehen haben war meine freundin, die wirklich viel für mich versucht hat, und dafür bin ich ihr dankbar.

@alopecia, du hast von deiner schlimmen zeit berichtet, wie bist du da raus gekommen, was hat dich aus diesem loch geholt?

@bear "
Am mangelnden Selbstbewusstsein scheint es wahrscheinlich nicht zu liegen." ob du glaubst oder nicht, ich habe tatsächlich kein tolles selbstbewusstsein. dieses wurde nämlich in meiner kindheit immer runtergemacht. ich wurde tagtäglich von meinem vater erniedrigt, egal was ich getan hab , es wa falsch. ich war zu langsam, zu schnell, zu leise , zu laut, zu falsch, zu komisch usw.
ich habe mich immer schlecht gefühlt, weil ich mich von anderen menschen abhängig gemacht habe, ich suchte anerkennung, ich suchte menschen die mich mögen. und mit jedem mal, mit dem ich abgewiesen wurde, keine aufmerksamkeit bekommen habe, wurde ich trauriger und unselbstbewusster.

die beziehung zu meiner freundin hat mir sehr viel selbstewbusstsein gegeben. ich hab endlich das gefühl gehabt, wirkich gut soziale kontakte pflegen zu können.

ich suche momentan nach jedem noch so kleinem strohhalm mir meine negative stimmung und meine katasrophale innere beschaffenheit doch noch erträglicher zu machen. deswegen habe ich meine fortschritte angesprochen, denn die einsicht ist bekanntlich der erste schritt zu besserung.

momentan bin ich mitten in meiner prüungsphase, das bedeutet ich lerne von 9 bis 20 uhr mit pausen dazwischen und treffe niemnden, außer meinen laptop. ich mache momentan kein sport, weil ich krnak bin und es dadurch noch schlimmer machen würde. mein rücken bringt mich um , da ich extreme verspannungen habe wenn ich psychischen stress habe. ich sehne mich nach glücksmomenten, nach erfolgen, nach der sicherheit, dass ich fortschritte mache. ich sehne mich nach innerer zufriedenheit, und ich würde alles dafür tun, um endlich inneren frieden zu bekommen.

ich danke euch, dass ihr versucht mir zu helfen. ich kann es nicht oft genug sagen, dass das mir hilft. ich rede gerne mit menschen, da ich mich danach leichter fühle.

ich hoffe dass ihr meine emotionen und meine persönlichkeit an sich nachvollziehen könnt, ich kann mich manchmal selber nicht nachvollziehen.

das ist ein grund warum ich manchmal verzweifel, ich frage mich, wann ich glücklich sein darf? in welchen momenten kann ich glücklich sein und wann ist es durch die äußeren zustände nicht gegeben? wieso ist glück nicht greifbar, was fehlt mir, was muss ich noch tun, um glücklich zu werde? ich wünschte es wäre einfacher, ich wünschte, ich müsste aufgaben erfüllen, wie z.b. jeden zweiten tag sport machen, 2 stunden am tag lesen, usw. ;eine feste anleitung um glücklich zu sein.

naja, das war jetzt erstmal bisschen mehr zu mir, und weniger über meine beziehung. ich habe verstanden, dass es bei mir anfangen muss, und nicht bei der beziehung.


genießt das wochenende
:blume:
 

Alopecia

Aktives Mitglied

@alopecia, du hast von deiner schlimmen zeit berichtet, wie bist du da raus gekommen, was hat dich aus diesem loch geholt?
gute frage und auch berechtigte.

mein hausarzt hat mir ne überweisung für ne therapie geschrieben. ich bin allerdings schon am beginn der therapie gestartet, sprich daran, mir einen therapeuten zu suchen.

irgendwie auch logisch : wenn man komplett antriebslos ist, ist es schwer sich selbst für schönes zu motivieren, aber dann für etwas eher unangenehmes? mein hausarzt wollte mich auch zum chef der psychatrischen (oder wie man das hier nennt) uniklinik in meiner stadt schicken, aber ich wollte lieber was kleines - nach irrungen und wirrungen war das ende vom lied, dass ich zwar nen therapeuten gefunden habe, ich aber nicht in der lage war, dort nen termin zu bekommen (mehrfach angerufen, keine rückrufe usw, wurde später auch geleugnet als ich dies in einer rezension erwähnte), und ich bin privatpatient, kann mir also sehr gut vorstellen, wie das als kassenpatient ausgesehen hätte - das ende vom lied war, dass ich die schnauze voll hatte und mir gesagt habe, du musst dich da selbst rauskämpfen.

wie genau ich das gemacht habe weiss ich gar nicht, denn meine probleme hatten ja keine ursache. ich hatte allen grund zufrieden zu sein, selbst mit mir selbst (sportlich, keine sorgen, kein übergewicht oder ähnliches, auch zufrieden mitm äusseren, selbstbewusst usw).

ich glaube, mir hat sehr geholfen, zu akzeptieren, dass diese phase zu mir gehörte, und mit mir selbst auszumachen, wohin ich wollte. deshalb auch mein ratschlag, jeden tag zu versuchen, die bessere version von dir selbst zu werden. alles in allem hab ich diese phase(n) seitdem nicht mehr gehabt, obwohl ich vermutlich eigentlich immer noch ne therapie gebrauchen würde und könnte. daher rate ich auch fast immer bei solchen oder ähnlichen psychischen problemen, sich ne therapie zu suchen (aber ist leichter gesagt bzw geraten, denn gemacht).


dir wünsch ich alles gute, lass den kopf nicht hängen!
 

hallomenschen

Neues Mitglied
okaay danke alopecia für dein erfahrungsbericht.

ich weis wie schwer es ist einen guten therapeuten zu finden, ich bin auch nur kassenpatient.

ich fühle mich heute wieder so schlimm , das ist echt hart. ich bin ständig alleine, fühle mich einsam. seitdem meine freundin weg ist denke ich durchgehend nach. ich denke nur noch schlecht von mir. ich denke ganze zeit dass sie weg ist weil ich zu unglücklich bin und einfach kein positiver mensch. wie werde ich endlich ein positiver mensch? ich bin soooo verzweifelt. ich hoffe dass mir die therapie helfen wird. ich hab das gefühl, ich schaffe allein nicht aus dem loch. ich versuche viel mit freunden zu schreiben. aber jeder hat etwas zutun , und ich hab noch kein treffen ausmachen können, weil irgendwie niemand richtig zeiten festlegen kann :( es macht mich alles so unglücklich, ich vermisse meine freundin die jeden tag mit mir geschrieben hat.

was soll ich nur tun in meiner situation?
 

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