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Hilfe unumgänglich - wie Partner klar machen?

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Er erzählt sehr sehr wenig und nie was er vor hat. Ich erfahre es immer erst wenns "zu spät" ist. Bspw Bewerbung neuer Job... Er erzählt nichts was es für mich sehr schwer macht. Wenn er auf die Nase fällt, dann kann das Ja nur ihm passieren. Das ist dann eine Tatsache er sieht nicht dass er selbst das oft in der Hand hat.
Ich denke, Eure Gesprächskultur sollte überdacht werden.

Meine Frage an ihn wäre: Du erzählst mir, wenn etwas daneben ging - aber selten oder nie (deutliche weniger), wenn Du etwas vorhast, planst. Was hältst Du davon, dies zu ändern?

Wenn er dazu neigt, Dich lieber außen vor zu halten, Dich als Begleiterin seiner Gedanken und Pläne nicht von Anfang an einzubeziehen, ist hier ein wichtiger Punkt, nach dem "Warum?" zu fragen.
Es gibt für das Verhalten von Menschen immer einen Grund.
1) ein ganz bestimmter Grund 2) Gedankenlosigkeit, "hat sich irgendwie so ergeben",
Wenn es 2) ist, lässt sich das leicht ändern. Einfach eine Sache der Übung und des Willens.
Wenn es 1) ist, stellt sich die Frage, was dagegenspricht, das Kommunikationsverhalten zu ändern.
Dafür jedenfalls gibt es mindestens einen guten Grund, nämlich Dein Interesse.

Und ja, auch Du darfst und solltest über Deine Gefühle reden. Eine Beziehung sollte eine Wohlfühlbeziehung sein. Dies bedeutet, dass ihr beide euch so wohl wie eben möglich fühlen sollt. Aus meiner Sicht würde ich behaupten: Du wirst Dich besser fühlen, sobald er besser bzw. rechtzeitig kommuniziert.

Und auch hier kann er seinen Anteil einbringen, damit Du Dich wohl fühlst. Auch hier stellt sich die Frage: Will er das auch - kann er es?

Deine Aufgabe: Seine Motivationen kennenzulernen. Dafür muß er reden, denn Gedanken lesen kannst Du vermutlich nicht. Ein helfendes, gutes Kommunikationsverhalten ist lernbar! ...wenn man lernwillig ist.

LG, Nordrheiner
 

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Gast

Gast
Es war zwischenzeitlich besser... Ich denke er wünscht sich von mir dass ich ihn wie einen normalen Menschen annehme.

Hab ihn schon danach gefragt, "so bin ich halt"
Ich vermute aber auch er Hatte sich nen neuen Job gesucht, Vertrag unterschrieben. Ich mich total für ihn gefreut... Weil ich es gut fand dass er es durch gezogen hat und dachte es wird ihn gut tun. Hab das halt meinen Eltern erzählt... Hab ein gutes Verhältnis zu Ihnen. Und ich kann nicht immer alles für mich behalten, ich weiß er hätte es niemanden erzählt.
Und der 2. Punkt, werde immer mit meiner Schwester verglichen, ist nur das komplette Gegenteil. Gibt viel Geld aus und lebt ihr Leben so wie die meisten heutzutage. Und mein Freund denkt immer ich wünsche mir das auch und bin ja auch so drauf und ich lache über ihn wenn was schief geht... Hab ich aber noch nie getan!!

Z.b Urlaub erst will er weg, dann guck ich das ich frei bekomme dann will er plötzlich wieder nicht... Dann mach ich vorschlage und alles ist wieder schlecht. Igh kann nicht meine Kollegen den Urlaub verschieben lassen weil er es sich anders überlegt
 
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Gast

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Und im Moment hab ich das Gefühl alles was bisher gut geklappt hat ( immer viel geschrieben, hat es mir einfach gemacht) ist nun nicht mehr gut. er wehrt sich immer so gegen die ganzen neuen Dinge.. Ist ja alles schlecht.

was er mir auch gesagt hat andere Frauen könnten damit viel besser umgehen. Mich Macht es halt traurig wenn ich ihm nicht helfen kann oder wenn ich so ignoriert werde... Er denkt immer wo anders ist es besser.. Immer davon rennen
 
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Gast

Gast
Das ist doch keine Liebesbeziehung.
Wenn er denkt, dass andere Frauen besser damit umgehen können, dann lass ihn zu den anderen Frauen gehen.
Du bist keine Therapeutin und du kannst auch nicht SEIN Leben entscheiden.
Ich erinnere mich an einen anderen thread von dir, da ging es darum, dass du Stress mit ihm hattest, weil du seine Probleme deinen Eltern erzählst, weil du ein gutes Verhältnis dazu hast.
Das geht gar nicht.
Ihr passt schlichtweg nicht zusammen und tut euch nicht gut.
 
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Gast

Gast
Ich glaube er hat auch nie gelernt sich mit Problemen auseinander zu setzen. Er hat nie gelernt für etwas zu kämpfen. Vieles davon haben ihm seine Eltern abgenommen. Er kennt nur dieses wenns Probleme gibt suche ich mir was neues/anderes.

Er spricht häufig davon wenn ich nen andren Beruf hätte oder meine Familie wäre für ihn alles einfacher. Ja ich sitze im Büro, habe nun mal nicht den selben Beruf oder einen passenden zum zusammen selbstständig machen.

Ich würde mir so wünschen dass er das Leben so nimmt wie es ist. Aber das kann er vermutlich nicht.

Und was muss ich tun?
Mir fehlt so langsam schon auch Geduld, Kraft immer für alles Verständnis zu haben. Ich weiß nicht, vielleicht bin ich an einem Punkt angelangt wo es nicht mehr so wie bisher weiter geht.

Ich möchte Leben, Urlaub mit ihm gemeinsam haben, aber irgendwo auch eine Zukunft planen. Hätte bspw. Gerne eine Katze.
Ich möchte nicht in jedem Tag hinein leben und alles nur "spontan kurzfristig" machen. Aber er wehrt sich total dagegen. ?
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Es war zwischenzeitlich besser... Ich denke er wünscht sich von mir dass ich ihn wie einen normalen Menschen annehme.
Was ist denn ein normaler Mensch? Es gibt keine Norm für Menschen. Wenn Dein Freund meint, dass Du Dich wegen ihm nicht verbiegen sollst, gebe ich ihm Recht.

Hab ihn schon danach gefragt, "so bin ich halt"
Ich vermute aber auch er Hatte sich nen neuen Job gesucht, Vertrag unterschrieben. Ich mich total für ihn gefreut... Weil ich es gut fand dass er es durch gezogen hat und dachte es wird ihn gut tun. Hab das halt meinen Eltern erzählt... Hab ein gutes Verhältnis zu Ihnen. Und ich kann nicht immer alles für mich behalten, ich weiß er hätte es niemanden erzählt.
Warum solltest Du auch nicht erzählen, wenn etwas gut läuft? Und wenn Dein Freund möchte, dass Du mit dem Erzählen noch etwas wartest, bis wirklich alles sicher und gut ist, dann soll Dein Freund Dir das vorab sagen. Und mal nebenbei gesagt: Was Du Deinen Eltern erzählst, ist zunächst einmal Deine Sache.

Und der 2. Punkt, werde immer mit meiner Schwester verglichen, ist nur das komplette Gegenteil. Gibt viel Geld aus und lebt ihr Leben so wie die meisten heutzutage. Und mein Freund denkt immer ich wünsche mir das auch und bin ja auch so drauf und ich lache über ihn wenn was schief geht... Hab ich aber noch nie getan!!
Das ist ein schönes Beispiel für mangende Kommunikation. Ich nenne das falsche Religiosität. Dein Freund glaubte dass Du ähnlich wie Deine Schwester denkst und fühlst. Aber solange Du ihm das nicht gesagt oder vorgelebt hat, gibt es keinen Grund, so etwas zu denken. Man sagt so schnell "ich habe gedacht, dass...." Aber das ist meistens eine falsche Ausdrucksweise. Man nimmt es an, man vermutet, man glaubt.....

Meine Rückfrage lautet in solchen Fällen: Wolltest Du denn wissen, ob ich wirklich so denke und fühle? Und wenn er "ja" antwortet, dann frage ich: Und warum hast Du mich nicht gefragt, ob es sich so verhält? Warum stellst Du Vermutungen an und "glaubst", anstatt bei mir nachzufragen?

Z.b Urlaub erst will er weg, dann guck ich das ich frei bekomme dann will er plötzlich wieder nicht... Dann mach ich vorschlage und alles ist wieder schlecht. Igh kann nicht meine Kollegen den Urlaub verschieben lassen weil er es sich anders überlegt
Das ist ein schönes Beispiel einer Situation, in der Du Dich nicht verbiegen solltest. Mein Kommentar: "Mach Dein Ding". Klar, zu zweit ist vieles viel schöner. Aber Du kannst doch nicht wie ein Hampelmann rein in die Schuhe springen und 10 Minuten später wieder raus, dann wieder rein.... wie er sich gerade fühlt.


Und im Moment hab ich das Gefühl alles was bisher gut geklappt hat ( immer viel geschrieben, hat es mir einfach gemacht) ist nun nicht mehr gut. er wehrt sich immer so gegen die ganzen neuen Dinge.. Ist ja alles schlecht.

was er mir auch gesagt hat andere Frauen könnten damit viel besser umgehen. Mich Macht es halt traurig wenn ich ihm nicht helfen kann oder wenn ich so ignoriert werde... Er denkt immer wo anders ist es besser.. Immer davon rennen
Auch wenn ich mich wiederhole: Mach' Dein Ding.
Andere Frauen konnten damit gut umgehen, diese Aussage verstehe ich, denn die anderen Frauen sind auch letztendlich weggegangen (oder er von ihnen, weil sie damit ... auf ihre Art damit umgingen). Andere Frauen mögen auch noch andere Probleme gesehen oder gehabt haben, weshalb sie weggingen. Aber der Grund, dass man mit Deinem Freund nur schwerlich zusammenleben kann, ohne sich nervlich zu ruinieren, kommt noch oben drauf.


Ich glaube er hat auch nie gelernt sich mit Problemen auseinander zu setzen. Er hat nie gelernt für etwas zu kämpfen. Vieles davon haben ihm seine Eltern abgenommen. Er kennt nur dieses wenns Probleme gibt suche ich mir was neues/anderes.

Er spricht häufig davon wenn ich nen andren Beruf hätte oder meine Familie wäre für ihn alles einfacher. Ja ich sitze im Büro, habe nun mal nicht den selben Beruf oder einen passenden zum zusammen selbstständig machen.

Ich nenne das: Der Mann ist lebensuntüchtig.

Gesprächsbeispiel für Dich:

Du sagst ihm: Entweder "Du" lernst, "Dich" mit Problemen auseinanderzusetzen, oder Du läufst weiterhin weg und träumst von einem anderen, besseren Leben.

Er antwortet: Ich habe es ja schon 3 mal versucht. Es ging immer daneben.

Du antwortest: Dann liste doch mal die Ursachen auf, warum es aus Deiner Sicht in den 3 Versuchen nicht klappte und wir sprechen darüber. Möglicherweise kann ich Dir helfen.
Und Du sagst auch: Dann versuche es jetzt eben ein viertes mal !!! Und wenn das schief gehen sollte, dann versuchst du es ein fünftes mal etc. etc.
Und alles solange, bis Du gelernt hast, das Problem X zu lösen!


Ich würde mir so wünschen dass er das Leben so nimmt wie es ist. Aber das kann er vermutlich nicht.

Und was muss ich tun?
Mir fehlt so langsam schon auch Geduld, Kraft immer für alles Verständnis zu haben. Ich weiß nicht, vielleicht bin ich an einem Punkt angelangt wo es nicht mehr so wie bisher weiter geht.

Ich möchte Leben, Urlaub mit ihm gemeinsam haben, aber irgendwo auch eine Zukunft planen. Hätte bspw. Gerne eine Katze.
Ich möchte nicht in jedem Tag hinein leben und alles nur "spontan kurzfristig" machen. Aber er wehrt sich total dagegen. 
Lieber Gast,

hast Du schon einmal einen Arzt gesehen, der im Rollstuhl fährt oder auf Krücken läuft, nur weil seine Patienten einen Beinbruch erlitten haben?

Zum Wiederholten Male: Mach Dein Ding.

Der Patient läuft hinter dem Arzt her und sucht sich Hilfe. Das ist so ökonomisch, denn die Patienten sind viele Personen und der Arzt ist nur eine Person. Selbst wenn der Arzt hinter den Patienten hinterherlaufen wollte, würde es nicht schaffen.

Und Du kannst Deinem Partner nur helfen, wenn er Deine Hilfe sucht.
Und wenn er Deine Hilfe sucht, fängt alles mit offener Kommunikation an ....
Diese ewigen Vermutungen "ich glaube, er denkt... sie denkt..." sind GIFT.

Und dann besteht Deine Hilfe nur darin, ihm zuzuhören und - siehe meine vorherigen Beiträge - sein Selbstbewusstsein, sein "ich-kann-Denken" zu stärken.

Und wenn er sich nicht helfen lassen will, wird er vermutlich mit seiner Lebenseinstellung scheitern.
Manchmal muß man im Leben scheitern, bis man endlich begreift, dass viele Probleme mit der eigenen Einstellung zu tun haben.
Nur - Du mußt an seinem Scheiterprozess nicht teilnehmen. Wenn Du Dich da auf seinem Weg des Scheiterns an ihn bindest, zieht er Dich mit runter und saugt Dir Deine Kräfte raus. Dieses "sich an ihn binden" bedeutet nicht, dass Du ihn nicht mehr lieben darfst oder sollst. Ich empfehle Dir lediglich eine innere Distanz einzunehmen. Diese Distanz soll Dich schützen, dass Du sein Fehlverhalten "mal hü und mal hott" mitmachst. Je weniger es Dir ausmacht, dass er mal "hü" und mal "hott" sagt, sich nach Neuem umschaut anstatt Altes zu reparieren, um so besser.

Wenn jede Krankenschwester in Tränen ausbricht, weil es einem ihrer Patienten schlecht geht, könnte sie vor lauter Tränen nicht mehr arbeiten. Wenn es jeder Krankenschwester überhaupt nichts mehr ausmacht, dass es ihren Patienten schlecht geht, wären Krankenschwestern kalt und ggf. auch unbarmherzig. Der goldene Mittelweg macht es.

Die optimale Distanz ist die, bei der Du Dein Ding machst, Deine Ideen verwirklichst, Dich am Leben freust und trotzdem Anteilnahme zeigen kannst, wenn es Deinem Freund schlecht geht. Nur bedenke: Kein Arzt legt sich zu den Patienten ins Bett, weil ihm kalt ist.

Ich hoffe, diese Gedanken helfen Dir.

Bitte stelle weitere Fragen, wenn Dir etwas unklar ist.

LG; Nordrheiner
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Ergänzung für Dich:

Du scheinst noch sehr jung zu sein. Da ist eine Lebensplanung ganz hilfreich. Wenn Du z.B. in zwei Jahren eine Familie (Vater-Mutter-Kind) haben möchtest, kannst Du mit der Umsetzung nicht 2 und mehr Jahre warten.

Bei so einer Vorstellung muß Dir spätestens in 6 - 12 Monaten Dir klar sein, dass Du mit Deinem Entscheidungsverhalten auf der richtigen Spur bist - oder nicht.

Man kann einen Plan oder einen geplanten Termin auch verschieben. Jedoch muß es dafür einen nachvollziehbaren und akzeptablen Grund geben. Ein Verschieben auf der Grundlage "vielleicht wird es in 1 Jahr besser" ist jedenfalls für mich nicht akzeptabel, weil nicht nachvollziehbar, dass diese Annahme realistisch ist.

Es gibt viele Menschen, die beziehungswillig sind - aber nicht beziehungsfähig. Die meisten Menschen leben nicht gerne alleine. Sich an einen Menschen binden, der nicht beziehungsfähig ist - macht nur dann Sinn, wenn sich dieser Mensch bemüht, beziehungsfähig zu werden. Die eigene Erkenntnis ist wichtig. Du kannst ihm nur helfen - wenn er die Erkenntnis hat - dass er mit seiner bisherigen Einstellung scheitert.... Probleme nicht löst.... und daher sich ändern will.
 
G

Gast

Gast
"Ich möchte nicht in jedem Tag hinein leben und alles nur "spontan kurzfristig" machen. Aber er wehrt sich total dagegen. ?"

Weil ihr nicht zusammen passt!
Er braucht keine Hilfe.
Sondern DU.
Himmel, es ist klar wie Kloßbrühe, dass er sich wünscht, du würdest endlich Schluss machen!
Tu eich beiden den Gefallen.
 
G

Gast

Gast
Naja, dass ich ihm voll vertraue und ihn als einen Menschen ohne Probleme sehe.
z.b. Ich mache mir viel mehr Sorgen, weil er eben psych. nicht fit ist.

Ich werde in Zukunft auch mehr mein Ding machen.
Wie gelingt es mir eine innere Distanz aufzubauen, ohne, dass er was davon mitbekommt?

So wie es im moment läuft, nehme ich stark an, dass der Widerstand noch größer wird, wenn ich mein eigenes Ding mache.
Er hätte gerne eine Freundin die voll und ganz zu 100 % ihn liebt, mit seinen Problemen umgehen kann und nicht fordert, dass er was tut.

Eigentlich kann das Ding doch nur gegen die Wand fahren, oder?

Und Jung? Nein ich bin 27....
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Er braucht keine Hilfe.
Sondern DU.
Himmel, es ist klar wie Kloßbrühe, dass er sich wünscht, du würdest endlich Schluss machen!
Tu eich beiden den Gefallen.
Das mit der klaren Kloßbrühe - Deine Schlußfolgerung - ist für mich nicht nachvollziehbar.

Ich finde es gut und sehr ehrenwert, wenn ein Partner um den anderen kämpft. Jeder Kämpfer sollte nur sehen, wo der Kampf sinnvoll ist, gewünscht wird - und wo nicht.
 

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