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Hilfe: Oma führt sich wie Mutter auf - ich weiß nicht mehr weiter

tannengrün

Mitglied
Danke Momo für deine Antwort. Ich habe tatsächlich mal einen Brief verfasst. Ich denke, dass er sehr ausgewogen ist. Ich habe nicht nur gesagt was mich stört, sondern auch ihre Stärken hervorgehoben und mich für ihre Hilfe bedankt. Dann habe ich ihr einzelne Situationen noch mal geschildert und sie gefragt, wie sie das sehen würde, wenn ihre Mutter das mit ihr damals gemacht hätte. Und wie sie sich dann fühlen würde. Mal sehen. Hab das erst mal ner Freundin zu lesen gegeben, damit da noch mal wer drüber schaut, ob da auch nichts anfeindendes oder verletzendes drin steht, was der Shclichtung hinderlich wäre. :)

An Gast Luise:
Also der Standpunkt meiner Mutter ist, dass ich mich ihr gegenüber ständig im Ton vergreifen und ihr ständig Befehle geben würde. Was mir als ihr Kind ihr gegenüber nicht zustehe.
Dazu muss ich sagen, dass sie es von mir, wie schon mal gesagt, nicht gewohnt ist, Grenzen aufgezeigt zu bekommen. Und ich vermute mal ganz stark, dass, auch wenn ich das bittend oder in einem anderen vernünftigen Ton mache, sie dies gleich als persönliche Anfeindung vertseht. Wodurch wir dann überhaupt erst in diese Situation geraten sind. Zumindest habe ich das alles so für mich analysiert. Sie ist natürlich anderer Meinung. Aber ich glaube, sie ist momentan gar nicht fähig, sich selbst zu analysieren. Und wenn ich ihr Korrektiv in einigen Dingen sein muss, bin ich das gern. Hauptsache, die größere Familie bricht deswegen nicht auseinander. Und ich gebe ihr und mir wirklich alle Chancen der Welt. Ich will ihr nicht die KLeine dauerhaft nehmen. Doch ich muss es nun gerade jetzt mal durchziehen, damit hier ein Umdenken überhaupt möglich ist. Denn eines ist mal klar. Würde ich ihr den Kontak gestatten und das Problem ist nicht gelöst, hat sie doch berhaupt keine Veranlassung, das Problem zu durchdenken und zu lösen. Und diesen Prozess anzukurbeln udn zu unterstützen, damit für beide Seiten eine passable Lösung gefunden werden kann, verstehe ich gerade als meine Aufgabe. Auch wenn ich das alles ziemlich schmerzlich durchleben muss. Aber im Interesse meiner Kleinen bin ich dazu bereit.
Und ihr könnt euch sicher sein, dass ich die Situationen so objektiv wie möglich beschrieben habe, da ich auch einen Abgleich durch andere hab machen lassen, die dabei waren. Und weil ich trotz enormer Verletzungen durch die Handlungen meiner Mutter immernoch objektivität waren kann. Verdanke ich meiner Berufsausbildung. Darum könnte bei manchen Antworten vielleicht der Eindruck entstehen, ich sei kühl.

An Aloha:
Ja danke. Ich werde mir die Bücher mal ansehen.

Na ja... falls euch noch was einfällt, immer her damit. Denn ich will es erst mal wirklich allein versuchen. So Beratungsstellen sind halt auch nicht grad kostengünstig, wenn man sie in Anspruch nimmt. Und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass der Brief, den ich verfasst habe, ein wenig Licht ins DUnkel bringt und meine Mutter wachrüttelt.
 

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G

Gast

Gast
@tannengrün:
Wenn deine Mutter sagt, dass du ihr Befehle gibst...gut, dass sie es gemerkt hat! Denn das solltest du auch tun!

Ich habe eine Freundin deren Mutter sich auch oft sehr herrschsüchtig und nicht eunfühlsam verhält. Aber meine Freundin hat von Anfang an klare Regeln aufgestellt. Wenn die Großeltern sich einmischen wollten hat sie und auch ihr Mann klipp und klar gesagt, dass sie sich raushalten sollen. Punkt.
Wenn die Kleine gerügt werden soll, dann nimmt meine Freundin sie halt eben kurz mit in ein anderes Zimmer und macht das alleine.
Der Mutter hat das zuerst gaaarnicht gefallen *oh oh* aber meine Freundin hat nicht nachgegeben und ggf. auch mit Kontakteinschränkung zum Kind gedroht.
Irgendwann hat es die Oma verstanden und es klappt alles sehr gut.

Also..nicht aufgeben! Wenn deine Oma ihre Enkelin wirklich liebt wird sie ihre Haltung aufgeben und deine Bedingungen annehmen. Wenn nicht...ist weniger Kontakt ohnehin besser, weil so nicht nur die Kleine euch gegeneinander ausspielt sondern auch deine Oma die Kleine gegen dich ausspielt. An sowas können Familien kaputtgehen und das willst du ja nicht.
 

vivienlee

Neues Mitglied
Hallo!

, kenne das Problem nur allzu gut... leider... Meine Mutter drängt sich auch dermassen bei meiner Tochter auf, dass die Kleine mich total vergisst... somal sie auch erst 6 Monate alt ist... und verstehe dich sehr gut... Omas wollen meistens bei Ihrem Enkerl alles wieder gut machen, was sie bei uns falsch gemacht haben....
Vor allem denke ich entstehen Gedanken wie: Was soll das, Sie hatte ja ihre chance...und sie hat ja selber eine Tochter...
ich persöhnlich finde es auch merkwürdig, dass Omas gar nicht registrieren, dass sie ja selber ein Kind haben, und es vielleicht mal mit dem ´alles wieder gut machen´an der richtigen stelle probieren sollten, und es macht nur alles schlimmer, denn meistens hab ich das Gefühl für meine Kleine gar nicht richtig da sein zu können, obwohl ich sie abgöttisch liebe...
Du bist nicht alleine mit diesem Problem... Du kannst dich aber glücklich schätzen, dass Du nicht komplett auf sie angewiesen bist, d.h. dass du entscheiden kannst wann und wie sie die Kleine sehen kann... Geniesse die Zeit mit Deiner Tochter!

Liebe Grüsse, Vivien. :)
 

tannengrün

Mitglied
Hallo ihr Lieben,

also ich hatte jetzt einen zweite Aussprache mit meiner Mutter und es hat sich nichts geändert. Sie versteht mich einfach nicht. Und nach wie vor geht es, wenn wir denn sprechen, nur um die Kleine. Ich bin völlig abgeschrieben, habe ich das Gefühl. Und das schlimme ist, dass meine Oma voll auf der Seite meiner Mutter ist. Was auch wieder so ein Thema für sich ist. Als ich sie informiert habe (also meine Oma), dass demnächst gespannte Stimmung sein wird, pflichtete sie mir noch voll bei. Dann hat sie mit meiner Mutter darüber geredet und plötzlich ist alles nicht mehr wahr. Mir ist schon klar, dass meine Mutter sehr manipulierend weinen udn erzählen kann. Aber es hat doch nicht der Recht, der am herzzerreißensten Weinen und sich auf eine Opferrolle versteifen kann, ohne mal zu reflektieren! Und das schlimmste ist, warum reflektiert meine Oma nicht mal? Warum bekomme ich zu hören, geh du erst mal arbeiten, dann haste weniger Zeit über sowas nachzudenken. Damit meint sie dann übrigens, die aus ihrer Sicht banalen Dinge, die mich so aufregen. Und ich kann euch sagen, ich arbeite in meinem ersten Job und ich finde die Sachen immer noch Scheiße. Entschuldigt bitte diesen Ausdruck, aber mir geht das langsam echt auf die Ketten. Zumal ich das Gefühl habe in meiner Familie gar keinen Rückhalt mehr zu haben.

Alle Welt sagt mir, dass sie das Verhalten meiner Familie nicht verstehen kann. Und was macht meine Familie?

Sie hat die Kleine übrigens jetzt für einen Tag seit langem mal wieder gehabt. Und wenn Sie etwas verstanden hätte, hätte sie es bei der "Abgabe" dabei bewenden lassen. Statt dessen fragt sie gleich wieder nach "kann ich sie nächsten Freitag mal wieder von der Kita abholen?". Hallo? Hatte ich ihr gegenüber nicht gesagt, dass mich das nervt?! Hatte ich ihr nicht gesagt, dass ich total das Gefühl habe, dass sie mich vergisst und nur noch für die Kleine da ist?!

Unser Verhältnis normalisiert sich doch nicht dadurch, dass sie wieder Kontakt zur Kleinen hat und mit mir nichts geklärt ist! Seh ich das jetzt irgendwie falsch? Jedenfalls war es für diesen Monat das einzige Mal, dass sie die KLeine hatte. Ich bin es echt langsam Leid.
 

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