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Hilfe für ein Mutter wo die Tochter Missbraucht wurde

Ibag

Neues Mitglied
Hallo ich bin neu hier weil ich nirgends etwas finden kann was mir hilft !
Meine Tochter heute 25 wurde vom ihrem Stiefvater mit sechs Jahren missbraucht !
Obwohl ich meinen Kindern immer gesagt habe egal wer euch etwas antut auch aus Familie bitte redet mit mir , doch meine Tochter ist für sich behalten . Mit der Begründung weil ich so glücklich war und diesen Mann so abgöttisch liebte und er ihr sagte ich wäre sehr böse mit ihr! Meine Tochter und ich haben ein sehr, sehr gutes Verhältnis!
Vor zwei Jahren Hat mich mein Mann verlassen wegen einer anderen Frau ,
Wir hatten ein Restaurant und er hat mich von heute auf morgen einfach stehen lassen ! Ich habe sehr gelitten, Ich hatte ihn abgöttisch geliebt !
Ich habe bis 15 Kilo abgenommen innerhalb weniger Wochen, ich habe täglich mit meiner Tochter telefoniert, die zu dieser Zeit in Amerika lebte mit ihrem Mann und ihrer Tochter !
Dann konnte sie nicht mehr anders und hat mir alles erzählt !
Meine Tochter kann ihn nur anzeigen wenn sie in Deutschland ist ,dort wo es passiert ist ! Wenn überhaupt noch !
Aber was kann ich tun warum kann ich ihn nicht anzeigen !!!
Ich bin zwar auch wieder in einer glücklichen Partnerschaft aber ich habe jeden zweiten Tag Wut und Hass Gedanken ich möchte ihn am liebsten umbringen ! Ich möchte meine Tochter rächen, für das was er ihr angetan hat !
Haben wir als Mütter von unseren Kinder dann kein Recht diese Straftat anzuzeigen ,auch wenn die Kinder volljährig sind ! Vor allem Dingen arbeitet er in Teneriffa in einem kleinen Hotel, was auch Kinder gibt ! Ich habe auch Angst um diese Kinder.
Dürfen wir die nur nebendran stehen und hoffen dass die Kinder selber diesen Schritt machen!
Ich spiele schon mit dem Gedanken einen Schläger zu engagieren .
Habe auch schon einmal das Sorgentelefon angerufen weil ich voller Bösartige Gedanken war !
Weiss jemand was ich tun kann ausser eine Beratungsstelle aufzusuchen !
Danke für eure Antworten
 

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Gelöscht 75067

Gast
Es ist schwer bis unmöglich ihn für das Verbrechen zu belangen, da sämtliche Spuren bereits fort sind. Dir bleibt nichts übrig als den Ist Zustand zu akzeptieren und eine Beratungsstelle für Angehörige von Missbrauchsopfer aufzusuchen.
 

Sadie02

Aktives Mitglied
Sowas ist grausam. Einfach nur grausam und ungerecht.

Juristisch geht wohl gar nichts mehr, weil viel zu schnell manche Verbrechen verjähren und sowieso ein komisches Ungleichgewicht in Deutschland da ist.
Wenn man bedenkt, dass zum Beispiel ein Bankraub nahezu immer härter bestraft wird als sexueller Missbrauch, merkt man,d ass etwas nicht stimmt. Das Zweite macht das Leben von Menschen sicher eher kaputt. Auch ein Raub mag traumatisch sein für die Kunden und Angestelllten der Bank. Aber nicht so traumatisch wie sexueller Missbrauch durch Familienangehörige.

Ich weiß gar nicht, ob ich sowas hier schreiben soll, aber man könnte natürlich schon versuchen, sich ein bisschen zu rächen. Es wäre für die neue Frau sicher interessant, zu wissen, mit wem sie da eigentlich zusammen ist.

Ich wünsche dir alles Gute! Und natürlich auch deiner Tochter!
 

Winnetou

Aktives Mitglied
Man kann durchaus noch Anzeige erstatten. Wer das macht, ist völlig egal. Ob und in welcher Weise der Sache nachgegangen wird, entscheidet dann die Justiz. Aber Verjährung dürfte jedenfalls noch nicht eingetreten sein.
 
G

Gelöscht

Gast
Da es sich um ein sogenanntes Offizialdelikt handelt, kann jeder zur Polizei, der davon Kenntnis hat, gehen und das zu Protokoll geben. Allerdings sollte die davon selbst betroffene Person hierzu befragt werden können, denn ansonsten verläuft sich das ganze im Sande.
 

Astronomia

Mitglied
Ich denke, das ist erst einmal die Sache Deiner Tochter. Sie allein muss entscheiden ob sie ihn anzeigen und über die Sache aussagen möchte. Über ihren Kopf hinweg, würde ich das auf keinen Fall tun. Ich verstehe wie wütend Du über diesen Mann bist, aber das jetzt einfach aus Rache zu tun, tut auch Deiner Tochter nicht gut. Sie muss die peinlichen Befragungen über sich ergehen lassen.

Vielleicht findest Du ja auch noch einen anderen Weg für Deine Wut. Der darf ihm ruhig schaden.
 
G

Gelöscht

Gast
Hallo ich bin neu hier weil ich nirgends etwas finden kann was mir hilft !
Meine Tochter heute 25 wurde vom ihrem Stiefvater mit sechs Jahren missbraucht !

Die Verjährungsfrist in diesen Fällen beginnt erst mit dem 30. Lebensjahr zu laufen.

Somit kann man noch handeln.

Siehe auch hier:

Verjährung bei sexuellem Missbrauch: Jeder 7. als Kind missbraucht - doch sexueller Missbrauch verjährt | news.de

https://beauftragter-missbrauch.de/recht/strafrecht/verjaehrungsfristen
 

Bodenschatz

Aktives Mitglied
Ich wundere ich mich darüber, das deine Tochter den Vater mehr geliebt hat als Dich und Dir deswegen - als ihre Vertraute, als ihre Mutter - nichts von ihren Schmerzen erzählt hat.
Hast Du damals versagt , willst du etwas gut machen?

Hass ist kein guter Ratgeber.

Er zerfrisst Dich innerlich mit der Zeit.
Falls Du denkst, dass Dein Hass nach einer Verurteilung weniger würde, lass Dir gesagt sein: dann hasst Du ihn erst recht, weil es Beweise gibt.
Du vermischst das eine mit dem anderen.
Weil er Dich sitzen gelassen hat, kramst Du eine andere Sache aus der Schublade und versuchst damit, Dich zu rächen.
Deine Tochter ist aber die Geschädigte in Sachen Missbrauch, nicht Du; sie ist seit 7 Jahren erwachsen und braucht lediglich einen Brief nach Deutschland zu schicken.
Dass sie das nicht tut, sollte Dir zeigen, dass sie keine Lust hat, wieder vor Gericht die Erinnerung auszubreiten und Zeugenaussagen zu tätigen.

Sprich das Vorgehen mit Deiner Tochter ab.

Wenn sie möchte, dass es eine Vergangenheit gab und sie nun eine andere Zukunft in einem anderen Land gefunden hat, dann lass sie in Ruhe uns schädige sie nicht nachträglich mehr als sie wünscht.
 
Zuletzt bearbeitet:

toinoi

Mitglied
Hass ist kein guter Ratgeber.

Er zerfrisst Dich innerlich mit der Zeit.
Falls Du denkst, dass Dein Hass nach einer Verurteilung weniger würde, lass Dir gesagt sein: dann hasst Du ihn erst recht, weil es Beweise gibt.
Du vermischst das eine mit dem anderen.
Weil er Dich sitzen gelassen hat, kramst Du eine andere Sache aus der Schublade und versuchst damit, Dich zu rächen.
Deine Tochter ist aber die Geschädigte in Sachen Missbrauch, nicht Du; sie ist seit 7 Jahren erwachsen und braucht lediglich einen Brief nach Deutschland zu schicken.
Dass sie das nicht tut, sollte Dir zeigen, dass sie keine Lust hat, wieder vor Gericht die Erinnerung auszubreiten und Zeugenaussagen zu tätigen.

Sprich das Vorgehen mit Deiner Tochter ab.

Wenn sie möchte, dass es eine Vergangenheit gab und sie nun eine andere Zukunft in einem anderen Land gefunden hat, dann lass sie in Ruhe uns schädige sie nicht nachträglich mehr als sie wünscht.

Im übrigen wundere ich mich darüber, das deine Tochter den Vater so geliebt haben soll, dass sie Dich nicht ebenso geliebt hat wie ihn und Dir ihre Schmerzen anvertraut hat.
Hass, der Dauerzustand wird, ist irgendwann einmal ungesund. Aber so ein momentaner Schub Hass kann ganz schön Handlungsenergie geben. Dazu kann er gut sein. Allerdings sollte man sich auf keinen Fall zu illegalen Handlungen hinreißen lassen. Dann wärest du, liebe TE, am Schluss sogar dreifach gestraft, wenn du dich der Justiz stellen musst. Das hast du nicht verdient.

Zudem ist auch eine Mutter die Geschädigte, wenn das eigene Kind missbraucht wird. Wie kannst du das Gegenteil behaupten, Bodenschatz? Schon allein die Verzweiflung, mit der sie jetzt leben muss. Und die Tatsache, dass sie sich täglich fragt, wie sie als Mutter dies damals hat übersehen können. Ist das ein Klacks? Ich denke nicht. Sie ist schuldlos schuldig geworden, das ist tragisch.

Warum ich eine Anzeige sehr, sehr wichtig finde: Nur so lernen Vergewaltiger und missbrauchende Kriminelle, dass sie nicht in einem rechtsfreien Raum leben. Wer Angst hat, dass die eigene Handlungen Konsequenzen nach sich ziehen, überlegt im Zweifelsfall, ob sich ein Missbrauch lohnt.
Weil so wenige Fälle aufgedeckt werden, gibt es eben auch so viel Missbrauch. Aber deine Tochter muss überlegen, ob sie eine Anzeige will und sich dann vorher auch Unterstützung bei Wildwasser holen. Wenn sie eine PTBS oder ähnliches deshalb entwickelt hat, lässt sich das - wenn die ermittelnden Instanzen guten Willen zeigen (passiert leider selten) nachweisen. (Überreaktion der Amygdala, etc. - das lässt sich nicht schauspielern, sondern mit dem MRT nachweisen.)

Mach aber bitte keine Dummheit!
 

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