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Hilfe bei Bewerbung?

A

Aai

Gast
Hallo.
Ich bin 30 Jahre und seit einem Jahr (wieder) als Orthopädiemechaniker beschäftigt. Die Ausbildung hatte ich vor 7 Jahren abgeschlossen und mich danach dann für neue Wege entschieden. Habe damals das Abitur auf 2tem Bildungsweg nachgeholt und im Anschluss angefangen Grundschullehramt zu studieren. Das ging aufgrund persönlicher Probleme leider in die Hose und ich stand wieder ohne Plan da. Habe mich also wieder im Bereich beworben den ich früher gelernt hatte, nur um etwas zu tun.
Leider bin ich sehr sehr unglücklich in meinem Beruf und möchte diesen unbedingt wechseln.
Nun möchte ich mich zunächst mal als Optiker bewerben. Leider hab ich keine Ahnung wie ich meine Bewerbung starten soll...es geht mir vor allem um die ersten paar Sätze...ich kann mir die Antwort auf das "warum?" nicht selbst formulieren, da ich primär einfach meinen jetzigen Job möglichst bald verlassen möchte....sekundär kann ich nur sagen; ich sehe den Augenoptiker in einer ähnlichen Arbeitsumgebung wie den Orthopädietechniker, nur ohne den ganzen Dreck und Gestank...ums mal drastisch zu sagen (ich meine damit weniger die Menschen als die zu verarbeitenden Materialien).
Was mich daran reizt sind Kundenkontakt/-beratung und das feine Handwerk - eigentlich optimale Voraussetzungen. Ich weiß nur nicht wie ich das verpacken soll...
Des weiteren würde ich dann natürlich gerne die Ausbildung verkürzen... schreibt man das schon in ne Bewerbung? Nein, oder?
Vielleicht hat mir jemand den ein oder anderen Tip? Ist ja garnicht so ein riesen Ding eigentlich...aber der Anfang so schwer..
Danke im Voraus :)
LG
 

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A

#AE

Gast
Hallo Aai.

Du könntest zB so starten:


Sehr geehrte XY, [idealerweise den direkten Ansprechpartner nennen]

als ausgebildeter Orthopädiemechaniker [mit x Jahren Berufserfahrung] kenne/schätze ich bereits ...
Nun möchte ich mich gerne weiterentwicklen, was mich dabei besonders reizt sind Kundenkontakt und -beratung sowie das feine Handwerk. Deshalb bewerbe mich bei Ihnen für die Ausbildung zum Augenoptiker.



Dann hast du einen guten Einstieg, in dem du gleich deine Motivation begründest, was für Arbeitgeber sehr wichtig ist.

Insgesamt solltest du darauf achten, positiv zu formulieren, sowohl in der Bewerbung als auch im Vorstellungsgespärch. Lass Formulierungen wie persönliche Probleme auf jeden Fall weg, und begründe immer nachvollziehbar, warum du dich jeweils für einen bestimmten beruflichen Schritt entschieden hast.

Äußere auch nicht, dass du irgendwo unglücklich bist, sondern formuliere positiv in die Zukunft, zB "ich möchte gerne", "ich wünsche mir" etc.

Dein "warum" hast du dir bereits selbst begründet (dich reizen der Kundenkontakt und das feine Handwerk), das sollte eigentlich schon ausreichen für den Arbeitgeber.

Ebenfalls achte auch darauf, dich im Gespräch gut zu verkaufen. Überlege, wie bestimmte Formulierungen beim Arbeitgeber ankommen. Das Abitur auf zweitem Bildungswege nachzuholen, zeugt zB von Engagement und zeigt, dass du dich gerne weiterentwickelst. Das ist auch für Arbeitgeber etwas sehr wertvolles. Mache dir also ruhig deine Stärken bewusst. Das kommt dir im Gespräch zugute, weil man einfach entsptannter an die Sache rangeht, wenn man weiß, was man kann.

Die genauen Möglichkeiten zur Ausbildungsverkürzung kannst du dann im Gespräch klären. Wenn du magst, kannst du es auch im Anschreiben bereits kurz erwähnen. Das kann man schon machen, denke ich.


LG und viel Erfolg dabei :)
 
G

Gast

Gast
Wenn das Abbrechen zu Regel wird, sollte man über seine Motivation und Disziplin nachdenken.
Die Vorstellung über das Fertige und der daraus resultierende Nutzen für einen selbst oder andere, kann ein Motivationsschub sein.
Abbrechen ist jedoch nichts Schlimmes, sofern es nicht ständig als Fluchtmechanismus eintritt.
Klar sollte man viele Dinge ausprobieren, um seinen Weg zu finden.
Um sich eine Meinung bilden zu können, muß man sich tiefer mit einem Thema beschäftigen, also zumindest kleine Dinge zu Ende bringen!
Merkt man jedoch, daß das Angefangene einen selbst absolut nicht erfüllt und nicht erfüllen wird, ist jede weitere Sekunde an dem Projekt verschwendete Lebenszeit.
Wer hier trotzdem weitermacht, weil Geld oder Anerkennung das Ziel ist, hintergeht sich selbst.
Wenn ( DU ) das nicht weißt, beim Bewerbung Gespräch sind wir auch nicht dabei!
Ist wohl auch nicht dein Traumberuf, wen du das wirklich willst, dann wüstest du es wohl ?
Was war das für eine ( Störung ) die dich damals aus der Bahn geworfen hat und dich auch jetzt noch beeinträchtigt?
Alles versuchen aber wenig durchalten ist nicht immer die Lösung.
Hast du das schon beantwortet: Wie lebe ich mein Leben?
Wir verfolgen nicht unsere eigenen Ziele, sondern versuchen, unsere Eltern oder unseren Chef stolz zu machen.
Wir gehen nicht zur Arbeit, um etwas Sinnvolles zu erschaffen, was uns Freude bereitet.
Wir arbeiten nur noch, um Geld zu verdienen.
Wir leben für einen Status, den wir in der Gesellschaft einnehmen.
Die Meinung des Nachbars über uns ist wichtiger, als unsere eigene Zufriedenheit.
Wir wollen Macht und Anerkennung, um unserem Dasein noch irgendeinen Sinn zu geben.
Kurz gesagt: Wir leben nicht unser eigenes Leben, sondern das, der anderen.
Was hast du für ein Ziel im Leben?
 

Hephaistos

Mitglied
Nun möchte ich mich zunächst mal als Optiker bewerben. Leider hab ich keine Ahnung wie ich meine Bewerbung starten soll...es geht mir vor allem um die ersten paar Sätze...ich kann mir die Antwort auf das "warum?" nicht selbst formulieren, da ich primär einfach meinen jetzigen Job möglichst bald verlassen möchte....sekundär kann ich nur sagen; ich sehe den Augenoptiker in einer ähnlichen Arbeitsumgebung wie den Orthopädietechniker, nur ohne den ganzen Dreck und Gestank...ums mal drastisch zu sagen (ich meine damit weniger die Menschen als die zu verarbeitenden Materialien).
Was mich daran reizt sind Kundenkontakt/-beratung und das feine Handwerk - eigentlich optimale Voraussetzungen. Ich weiß nur nicht wie ich das verpacken soll...
Wenn ich dich richtig verstehe, willst du jetzt keine neue Ausbildung machen, sondern direkt als Augenoptiker arbeiten?
 

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