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Helden braucht die Welt

Pandoralight

Mitglied
Hallo liebe Community,

da wir ja aktuell sehr gut mitbekommen was alles so schief läuft habe ich mir einmal rausgenommen über dieses Thema zu sprechen. Auf der Jagd nach Wissen, Macht, Geld und Besitz vergessen die meisten Menschen mit der Zeit was es heißt zu leben ? Leben bedeutet Freude an der Existenz zu haben in Frieden und Harmonie mit dem Kosmos zu leben anderen Menschen und Tieren sowie fremden Lebewesen zu helfen doch die Realität sieht anders aus. Wer über seinen Tellerrand schaut der verliert schnell die Hoffnung, dass die Menschheit es Wert ist weiter zu leben, auch wenn es viele noch nicht merken gerade ist Testzeit! Mehr sage ich dazu nicht. Was mir weiterhin auffällt ist in den Filmen und Serien werden uns Helden gezeigt, die ihre Welt vor dem "Bösen" retten und selber dadurch einen Entwicklungssprung machen, den meistens funktioniert das Privatleben nach so einer Rettungsmission gleich viel besser ;-).

Ich weiß das jeder einzelne nach sich selber schauen muss damit er überlebt, doch geht es nicht auch anders? Vielleicht bin ich einfach nur zu ungeduldig und kann mich nicht zurücklehnen und abwarten wie die Menschheit sich weiterentwickelt, weil mein Privatleben echt zum kotzen ist, doch ich mache mir Sorgen und zwar weil soviel Talente und Persönlichkeiten derzeit zerstört oder ausgerottet werden das wir zu leblosen Objekten werden die nicht mehr Herr ihrer Selbst sind. Merke: Die Treppe die nach unten führt nimmt kein Ende! Viele sagen "Es könnte ja noch schlimmer kommen also geben wir uns mit dem zufrieden was wir haben" aber dadurch wird doch keinem geholfen! Und sagt mir nicht das die Menschen Hilfe ablehnen. Natürlich muss darauf geachtet werden, dass sich auch etwas entwickeln kann nicht wie bei Griechenland z.B. Mir ist das jetzt zu müßig gegen die Medien in Deutschland zu kämpfen. Lest einfach den "AllesSchallundRauch" Blog da seid ihr gut bedient fürs erste.


Die Menschen die etwas verändern könnten tuen es nicht weil sie sich in dem Leid anderer weiden und meist egoistisch handeln. So wie es aussieht stehen wir derzeit vor einem Schachmatt wo Schwarz die Oberhand hat, doch vielleicht kann Weiß mit seinem Bauern noch etwas anfangen? Ich weiß es nicht, doch ich glaube wir werden Hilfe von außerhalb brauchen, um den Müll auf der Erde zu entsorgen. Alleine schafft die Menschheit das nicht den die Mehrheit ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Wir reden davon nach den Sternen greifen zu wollen, doch schaut uns doch an! So primitiv, so einfältig, so leicht manipulierbar. Und wir nehmen uns das Recht raus uns als herrschende Rasse über den Planeten Erde darzustellen?

Einige mögen das lustig finden, doch ich finde es einfach nur traurig und es erschüttert mein Herz all die armen Seelen zu sehen die in Mitleidenschaft gezogen nur für dumme Machtspielchen, die in 100 Jahren eh keinen mehr interessieren. Wahrscheinlich gibt es sogar im Universum eine Realityshow so wie wir uns über dasDschungelcamp lustig machen gibt es dort bestimmt auch eine Sendung mit dem Titel "Terror unter Menschen, wenn schnappen sie sich als nächsten?" oder "Planet Erde die hängengeblieben Zivilisation"
Das war jetzt ein bisschen schwarzer Hurmor, doch ich konnte gerade nicht anders weil das was wir derzeit abziehen so derbe lächerlich ist das es einem fast die Sprache verschlägt. Naja ein paar sprechen noch doch auch diese Geister werden bald ihre Geduld verlieren. In diesem Sinne schreibt was ihr davon hält und wie ihr denkt das die Menschheit sich und die Erde noch retten kann ich bin gespannt. Und das ist kein Actionfilm Leute, aber ihr könnt es gerne in der fiktiven Version schreiben falls es euch leichter fällt.
Bye Bye

LG Pandoralight
 

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bird on the wire

Aktives Mitglied
Lenkst Du Dich mit solchen Gedanken und Gedankenspielen von Deinen wirklichen Aufgaben ab?

Was ist Deine Aufgabe in diesem Leben? Wirst Du ihr gerecht?

Was tust Du?


Ich bin übrigens zuversichtlich und nicht pessimistisch. Ich glaube, daß Mutter Erde sich schon regulieren wird. Ob mit oder ohne menschlichen Lebens.
 

bird on the wire

Aktives Mitglied
Lenkst du davon ab dir sein geschriebenes nicht zu herzen zu nehmen müssen, weil man könnte ja plötzlich sehen es geht??
Nein. Ich setze mich aktiv für Natur, Mitmenschen und Friedensarbeit ein.

Ich hatte nur aus einem anderen thread den Eindruck gewonnen, daß der te aktuell viele zu lösende Themen in seinem Leben hat und selbst bedauert, daß er sich in Langeweile und Computerspiele flüchtet. Deswegen hatte ich nachgefragt, ob auch das Entwickeln dieser Gedanken der Ablenkung dienen könnten. Und mich interessierte, welche Konsequenzen er aus den Gedanken zieht und wo er aktiv ist.
Mich interessiert generell, ob diese negativen Gedanken in mitmenschliche, verantwortungsvolle Aktivität oder verharren in Passivität und pessimistisches Nichstun führen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Der_um_den_Baum_tanzt

Aktives Mitglied
Auf der Jagd nach Wissen, Macht, Geld und Besitz vergessen die meisten Menschen mit der Zeit was es heißt zu leben ? Leben bedeutet Freude an der Existenz zu haben in Frieden und Harmonie mit dem Kosmos zu leben anderen Menschen und Tieren sowie fremden Lebewesen zu helfen ...
Was "das Leben" für Dich bedeutet, das ist Deine Angelegenheit .... allen Anderen musst Du schon selbst überlassen, welche Bedeutung sie "dem Leben" geben, denn das ist deren Angelegenheit.
 
G

gesger

Gast
Da es nicht nur ein Mensch ist der nicht selbst entscheiden kann, kommt Plural vor.
Wegen Krankheiten, genetischen Faktoren, Behinderungen oder in gewissen Ländern wo Bildung fehlt.
Frauen wo immernoch nicht selbst über ihr Leben bestimmen können zum Bleistift.
Es stimmt, dass viele das nicht können. Unsere hochtechnologisierte Gsellschaft basiert, wie so ziemlich jede Hochkultur bisher, auf Sklaverei doer Quasisklaverei. Damit meine ich nicht diejenigern, die trotz Job noch Unterstützungsleistungen vom Staat brauchen, sondern die, die unsere Kleidung zusammennähen, unsere Technikspielzeuge löten, in Bergwerken nach Metallen für uns graben, unsere Luxuslebensmittel produzieren etc. pp. Reichtum und Wohlstand für alle war und ist eine Lüge. Reichtum ist immer eine relative Größe an materiellem Besitztum im Vergleich zu den Besitztümern anderer. Oder um es anders zu sagen: Kein Reichtum ohne Armut, kein Tag ohne Nacht, kein Gut ohne Böse.

Ist das mit der Sklaverei schlimm? Ja! Kann man das ändern? Wenn wir unseren Lebensstandard behalten wollen: nein. Ob man etwas ändern will oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich will meinen Lebensstandard nicht verlieren, da bin ich ganz ehrlich.

Die Frage die sich dem anschließt ist auch: Wenn andere für mein Glück leiden, sollte ich mein Glück dann nicht in höchstem Maße nutzen, damit das Leiden der Anderen nicht umsonst ist? Oder anders gefragt: Wenn ich shcon die Freiheit habe zu enscheiden, was ich tun will, sollte ich mir dann nicht auch die Zeit nehmen, diese Entscheidung zu fällen? Natürlich würde die Freiheit sich zu entscheiden auch mit einschließen, dass man sich bewusst für keine Richtung entscheidet, sondern einfach abwartet was da kommt. Wir sollten uns bewusst machen, was wir haben uns daran arbeiten, dass wir es auch in Zukunft noch haben.

Um auf die Ursprungsaussage "Helden braucht die Welt" zurüczukommen: Nein, die Welt braucht keine Helden, zumindest keine, die es sein wollen. Helden entstehen dadurch, dass wir sie als solche wahrnehmen und anerkennen. Wir sind insgesamt viel zu geltungssüchtig und aufmerksamkeitsgeil geworden. jeden Tag werden tausende Selfies gepostet, tausende Minuten Videomaterial von uns hochgeladen, wir strengen uns an um ins Fernsehen zu kommen und tun dafür Dinge, die die gesamte Menschliche Spezies in ihrer Entwicklung um Jahrtausende zurückwerfen. Brauchen wir da wirklich noch einen weiteren Zweig an diesem faulenden Baum?

Diese Fragen muss jeder für sich slebst beantworten, denke ich.
 
G

gesger

Gast
Und ich meine,
dass ich sekündlich immer wieder neu entscheide, ob ich eine Biene rette, einer Oma den Platz in der Bahn frei mache, oder nicht, ob ich alles Leben schütze, oder nur manches, oder gar keins, weil ich vielleicht aufgegeben habe und verletzen will, mir alles egal ist., ich nur auf mich achte...

Das kann eben jede(r). Es seid enn, sie/er hat eine Verletztung am Stirnhirn.

Alles andere sind Ausreden, aus niederen Beweggründen, meiner Meinung nach.
Ich denke es kommt drauf an, wie man "Entscheidung treffen" versteht. Grundsätzlich hast du recht, kann jeder der über die grundlegenden kognitiven Fähigkeiten verfügt eine Entscheidung treffen. Das ist hier aber nicht gemeint. Gemeint sind hier, wegweisende Entscheidungen für das eigene Leben. Und nein, damit ist auch nicht gemeint "Man kann sich ja zwischen Slbstmord und weiterleben entscheiden". Das ist zwar auch korrekt, führt aber nicht zum Ziel.
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Helden gibt´s in Hollywood. Held haut Fiesling aufs Maul, und schon sind alle Probleme gelöst, Happy End und der Held reitet ins Abendrot. Problem ist, die reale Welt ist kein Hollywood-Schinken. Reale Probleme setzen sich aus vielen Faktoren zusammen, da reicht es (meistens) nicht, an einer einzigen Stelle draufzuschlagen - und wenn es reichen täte, findet sich - aus allen möglichen Gründen - meist keiner, der es tut (nennen wir Namen: z. B. Mugabe, IS, Boko Haram... eine einzige herzhafte konzertierte Aktion, und das jeweilige Problem wäre gelöst... stattdessen hofft jeder darauf, daß die Probleme sich irgendwann durch Ignorieren und Aussitzen von selber erledigen, und wer bis dahin durch diese Probleme Schaden erleidet, ist halt selber schuld, weil er nicht woandershin geht...). Aber nicht nur nachweisliche Negativ-Faktoren wie Terroristen oder unfähige Staatschefs machen Probleme, oft genug sind es durchaus gut gemeinte Dinge, die böse ausgehen. Zum Beispiel: Hungersnot in der Dritten Welt? Kein Problem, wir schicken ihnen unsere eigenen Fleisch-Butter-und sonstigen Berge, landwirtschaftliche Überschüsse oder Alt-Textilien... und ruinieren damit in den Empfängerländern das wenige, was sie an eigenen Produzenten noch haben, weil die halt einfach mit kostenlosen "Spenden" nicht konkurrieren können. Wassermangel? Bauen wir teuer Staudamm, gut fürs Prestige... daß der Stausee schnell verschlammt und zur Brutstätte von Krankheiten wird, die bis dahin in der Gegend unbekannt waren (z. B. Bilharziose)... huch, Pech, aber nicht mehr unser Problem. Zu wenig Ertrag auf den Feldern? Verkaufen wir den Bauern Superduper-Gentech-Pflanzen, samt Superherbizid gegen Unkraut... aber die Gentech-Pflanzen sind nicht ans Klima angepaßt und verdorren, die Schädlinge werden resistent gegen das Herbizid, und die Bauern kommen aus den Schulden nicht mehr heraus, die sie für die Superpflanzen aufnehmen mußten... (Aufzählung keineswegs vollständig!)... wie heißt es so schön, der Weg zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert? Und der Grund dafür ist, daß gute Absichten eine Sache sind, aber ein Vorhaben erst mal gründlich zu durchdenken und auf die möglichen Folgen abzuklopfen, bevor man überhaupt tätig wird, eine ganz andere....
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Hallo liebe Community,

da wir ja aktuell sehr gut mitbekommen was alles so schief läuft habe ich mir einmal rausgenommen über dieses Thema zu sprechen. Auf der Jagd nach Wissen, Macht, Geld und Besitz vergessen die meisten Menschen mit der Zeit was es heißt zu leben ? Leben bedeutet Freude an der Existenz zu haben in Frieden und Harmonie mit dem Kosmos zu leben anderen Menschen und Tieren sowie fremden Lebewesen zu helfen doch die Realität sieht anders aus.
LG Pandoralight
Ja, genau. Nicht jeder hat ein Helfer-Syndrom. Für manchen bedeutet Leben auch Ehrgeiz, mehr zu erreichen als nur ein dröges Friede-Freude-Eierkuchen-Leben. Harmonie ist für manchen ein Graus, insbesondere wenn er selbst nie ihre Vorteile erleben durfte. Alles im Leben hat Vorteile und Nachteile, und man kann einem anderen Menschen nicht vorschreiben, was er für sich selbst jeweils für wertvoller hält und welche Nachteile er in Kauf zu nehmen bereit ist, um dieses Wertvolle zu erreichen. Sicherheit geht immer auf Kosten der Freiheit, und Freiheit auf Kosten der Sicherheit, beides zugleich in hohen Dosen geht einfach nicht. Wenn sich einer ein größeres Stück vom Kuchen erarbeitet, hat ein anderer, der nicht arbeiten kann oder will, halt weniger. In der Wüste gibt es keine Eisbären und am Nordpol keine Elefanten, und vom zwanghaften Wassersparen in Deutschland bekommt ein Afrikaner, der unter Dürre leidet, keinen einzigen Wassertropfen zusätzlich. (Das letztere mußte einfach mal gesagt werden!) Die Welt besteht nun mal aus Gegensätzen, was an einem Ende zu viel ist, ist am anderen Ende zu wenig, und der Weg dazwischen ist das wahre Hindernis, das die simple Lösung des Problems verhindert. Moderne Technik kürzt die Wege ab - wenn sich Stämme in Afrika untereinander massakrieren oder ein Erdbeben Japan verwüstet, kann ein Deutscher in Deutschland zwar nicht eingreifen, wenn er kein Geld, kein Flugzeug, keine Waffen oder andere Ressourcen zur Verfügung hat... aber er erfährt immerhin davon und kann sich über die fehlerhafte Konstruktion der Welt allgemein und die Fehler der beteiligten Menschen speziell das Maul zerreißen, Internet macht´s möglich. Toller Fortschritt... :rolleyes:
 

Ostergesetz

Aktives Mitglied
Nichts hält dich davon ab ein Held zu sein.
Keiner von uns kann die Erde als Gesamtheit retten, aber je nach Fähigkeiten kann doch jeder ein Held sein.
Du kannst Jura studieren und Menschen helfen, die zu Unrecht vor Gericht stehen.
Du kannst in der Suppenküche aushelfen und ein freundliches Wort für die Menschen dort haben.
Du kannst Streetworker werden.
Du kannst Kindern aus der Nachbarschaft die Welt erklären.
Du kannst Jungs und Mädels Disziplin und Teamgeist als Trainer in einem Sportverein vermitteln.
Wer die Welt als Ganzes retten will, der kann nur scheitern. Der Held muss in kleineren Dimensionen denken.
 

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