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Heimweh… Entscheidung

G

Gast

Gast
Hallo Forum.
Mir schwirrt diese Sache schon seit Tagen durch den Kopf:
Ich fahre jetzt bald auf Klassenfahrt (6 Tage) aber weiß nun nicht so recht ob ich wirklich mitfahren soll. Ich habe sehr starkes Heimweh und dazu kommt noch, dass die Leiterin die Handys am Abend absammelt, aber mir hilft das Handy ein wenig da ich dadurch Kontakt zu meinen Eltern und Freunden habe. Letztes Jahr ging es ganz gut. Nur die ersten 2 Tage war das Heimweh richtig schlimm. Jetzt aber habe ich echt Bauchkribbeln was dieses Schlafen woanders betrifft…
Aber wenn ich nun nicht mitfahre komme ich womöglich in die Klasse meines ehemaligen Mobbers und mache mir auch noch Vorwürfe.
Ich hoffe ich bekomme hier Rat und Hilfe.
Danke!
 

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Werner

Sehr aktives Mitglied
Letztes Jahr ging es ganz gut.
Hallo Gast,
was hast du denn letztes Jahr gemacht,
damit es "ganz gut" ging? Vielleicht
kannst du das wiederholen.

Ich kenne übrigens das Heimweh auch,
wenn ich auswärts schlafen muss - mir
hilft schon, einige Sachen von zu Hause
mitzunehmen, z.B. mein Kissen oder
Musik etc.

Gruß, Werner
 
G

Gast

Gast
Danke für deine Antwort! Ich habe jeden Abend mit meiner Mutter telefoniert und dann auch geschrieben mit ihr. Das hat definitiv was geholfen!
Ja, das mach ich auch
 
F

feuerstern

Gast
Ich antworte dir mit meinen account, ist praktischer.
ich habe jeden Abend mit meiner Mutter telefoniert das hat echt geholfen, geschrieben hab ich auch mit ihr. Dann hatte eine Zimmergenossin noch so Bonbons dabei die es ein wenig linderten.
liebe grüße
 
G

Gast

Gast
Wie alt bist du ?
Heimweh: Auch die Sehnsucht ist eine Sucht.
Die liebende Mutter bringt ihrem Kind das Laufen bei.
Sie ist gerade so weit von ihm entfernt, daß sie es nicht mehr halten kann.
Sie streckt ihre Arme aus; ihr Gesicht wirkt ermutigend.
Das Kind strebt ständig nach einer Zuflucht in Mamas Armen, ohne auch nur zu ahnen, daß es im gleichen Augenblick den Beweis erbringt, daß es auch ohne sie auskommt.

Søren Aabye Kierkegaard
 

Werner

Sehr aktives Mitglied
ich habe jeden Abend mit meiner Mutter telefoniert das hat echt geholfen, geschrieben hab ich auch mit ihr. Dann hatte eine Zimmergenossin noch so Bonbons dabei die es ein wenig linderten.
Hallo feuerstern,
prima, dann weißt du ja, was du wieder
machen kannst, die Bonbons kannst du
ja vorab schon besorgen und schauen,
dass du ausreichend Telefonkontakt nach
Hause hältst.

Als ich ein kleines Kind war, musste man
auf Reisen (wenn meine Brüder nicht dabei
waren) Fotos von denen mitnehmenn, weil
ich vor Heimweh krank wurde. Vielleicht
hast du auch noch so etwas "starkes", das
dein Heimweh lindert - und natürlich be-
obachten, was dir zusätzlich hilft, damit du
das dann beim nächsten Mal machen kannst.

Heimweh war übrigens früher als ärztliche
Diagnose üblich, d.h. als Krankheit aner-
kannt.

Schönen Aufenthalt dann trotzdem! :)
Werner
 
G

Gast

Gast
Heimweh war übrigens früher als ärztliche Diagnose üblich, d.h. als Krankheit anerkannt.
Oh Weh, hört sich an wie , habe Medikament entwickelt , suche Krankheit.
Mach doch hier keinen zum ( kranken Patienten )?
Man bekommt das Gefühl, Ordnung und Sicherheit zu verlieren.
Da das Sicherheitsbedürfnis zu den Grundbedürfnissen zählt, wird dieser Verlust als besonders bedrohlich und schmerzhaft empfunden.
Johannes Hofer veröffentlichte 1688 seine Dissertation „Heimweh als Krankheit“.
Er sah die Krankheit als psychisch-physiologische Folge eines Umgebungswechsels.
Wir haben 2016 und auch keine Scheiterhaufen mehr!
Ist ein Zustand, keine Krankheit, das Heimweh.
Außer man ist gern Hilflos und krank, hat ja auch Vorteile, wenn's kein Körperliches Gebrechen ist.
Es gibt keine Sicherheit, aber es gibt ungemein viel Angst, sie zu verlieren.
 
G

Gast

Gast
Mit 14 ist das nicht schlimm.
Das Erwachsen werden kommt noch früh genug.
Genieße diese Sehnsucht, hast du selber mal Kinder , kannst du dieses Gefühl gut Nachvollziehen.
Gib denen dann was mit auf den Weg:
Im Augenblick des Abschieds ist der Schmerz der Trennung am größten.
Ich weiß, ich werde alles wiedersehen.
Niemals geht man so ganz, irgendwas von mir bleibt hier.
Es hat seinen Platz - immer bei dir.
 

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