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Haltet ihr die Zahlen über Reiche für realistisch?

Uri

Namhaftes Mitglied
Klasse, du hast deine Aussage mit ein paar einfache statistischen Begriffen gespickt. Und dann schmeisst du eine Zahl 6 bzw. 2 in den Raum.

Was ist 6 bzw. 2? Hat die errechnete Zahl auch einen Namen, kann man den Rechten Weg irgendwo nachlesen?

Das in Belgien die Vermögensverteilung wesentlich anders ist als in D hätte ich nicht gedacht.
Beim Quotienten brauchst Du keine Einheiten - sie kürzen sich weg.
 

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nichtabgeholt

Namhaftes Mitglied
Überschuss zu akkumulieren ist aber Wachstum
Nehmen wir mal einen Bauern unter einfachen Verhältnissen an.

Dieser produziert so viel, dass er sich plus 3 weitere Menschen ernähren kann. Er braucht also 25% des Ernteertrages für sich selbst. 25% des Ertrages benötigt er, um dafür andere Dinge einzutauschen, wie Werkzeuge, Baumaterial, Handwerkerleistungen. 20% des Ertrages braucht er für Saatgut und als Reserve für schlechtere Jahre. 20% braucht er im Tausch für Kleidung, Gesundheit und etwas Luxus.

Es bleiben ihm 10% vom Ertrag übrig. Da sich Korn nicht lange hält, tauscht er es um in langlebige Güter oder Gold.
Diesen Teil spart er und vergrößert damit seinen Reichtum. Ohne dass er mehr produzieren muss.
 
A

Alböguhl

Gast
Allein in München leben 1300 Superreiche. Die Ungerechtigkeit im Kapitalismus scheint aber nicht allzuviel Protest hervorzurufen.
Liegt nicht am System, nicht die Welt ist schlecht, es sind die Menschen.
Weil da alle die gleichen Möglichkeiten hätten, was ist daran ungerecht?
Nur nicht die geleichen Voraussetzungen.
Und Protest, wem hilft das wenn ich nicht dazu in der Lage bin es umzusetzen.
Was hinter den Türen abgeht sehen wir ja nicht, auch wenn nach außen hin Glück, Zufrieden vorgespielt wird wird.
Denke nicht so oft an das, was dir fehlt, sondern an das, was du hast. –
Veränderung wird nur hervorgerufen durch aktives Handeln nicht durch Meditation oder Beten alleine. – Dalai Lama
 

Andreas900

Namhaftes Mitglied
Lässt sich dieses Problem jemals beheben?
Die Frage ist, ob es eine Ungerechtigkeit ist, dass es Menschen gibt die sehr wenig haben und andere Menschen die sehr viel haben.

Persönlich gebe ich jedem Recht, der sagt, dass kein Mensch mehr als ein paar Millionen braucht, aber praktisch sieht das anders aus. Wer ein Unternehmen besitzt, hat schnell Produktionsmittel im Wert von über einer Million. Sollen alle großen Unternehmen verstaatlicht werden, weil niemand so viel besitzen soll?

Ist es gerecht wenn eine reiche Familie, die über Generationen hart gearbeitet, gespart und auch sehr viele Steuern gezahlt hat, plötzlich die Hälfte abgeben müsste, nur weil sie eben viel hat? Ist es gerecht dieses Geld sogar auf die umzuverteilen, die nicht arbeiten wollen oder nur in das Sozialsystem eingewandert sind?

Nicht falsch verstehen: Ich krieg auch das Würgen wenn ich Superreiche im Fernsehen mit Yacht und Champagner sehe. Irgendson Beruf Sohn Typ, der im Leben noch keinen Finger krumm gemacht hat, aber auf dicke Hose macht während sich andere für Mindestlohn abrackern.

Ich denke es ist nur komplizierter und man sollte zwischen verdientem und unverdientem Reichtum unterscheiden.
 

nichtabgeholt

Namhaftes Mitglied
Die Frage ist, ob es eine Ungerechtigkeit ist, dass es Menschen gibt die sehr wenig haben und andere Menschen die sehr viel haben.
Niemand schafft es, mit einer Angel Milliardär zu werden. Er braucht dazu eine Fischereiflotte mit Technologie, Logistik, Arbeitskräfte, Informationen, ein Rechts- und Bankensystem usw. , was ihm die Gesellschaft zur Verfügung stellt. Und er eignet sich die natürlichen Ressourcen (Fische) an, die eigentlich keinem Einzelnen gehören.

Die Gesellschaft hätte daher ein Recht, Regeln zur Verteilung der Ertrages aufzustellen. Wenn sie das nicht tut oder nur halbherzig und eine extreme Ungleichheit bei der Verteilung zulässt, ist das politisch gewollt.
 

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