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"Hallo" ... und ... "Wie geht ihr mit Weihnachten um?"

Hallo,

ich habe mich hier angemeldet, weil ich hoffe hier Menschen zu treffen, mit denen ich mich normal unterhalten kann, ohne von allen für verrückt erklärt zu werden.

Ich lebe seit ich vor 2 Jahren nach dem Abitur bei meinen Eltern im Streit ausgezogen bin, alleine weit weg von meiner ehemaligen Heimat. Im Grunde komme ich gut klar, verhalte mich unter anderen Leuten auch "normal" (ok, bisschen fall ich auf, mich kennt normal sehr schnell jeder, ich sitz im Grunde irgendwo zwischen Genie und Wahn ...).

Wirklich feste Freunde fehlen mir nach dem Weiten Umzug zwar auch, aber auch das stört mich relativ wenig. Ich kann bloß mit keinem wirklich gut über das was mir Sorgen macht oder mich beschäftigt, reden, da mich scheinbar ganz andere Dinge beschäftigen als andere Menschen. Manchmal stört mich das schon.

Ich traue entsprechend auch Leuten eher, die auch die dunklen und schlechten Seiten des Lebens kennen, und sich dazu bekennen, auch wenn man dafür heutzutage in der Realität eher belächelt wird (weswegen es mir nach außen im normalen Leben auch jedem gegenüber generell gut geht). Es ist schließlich gesellschaftliche Norm, dass es einem gutgehen muss. ^^

Wie auch immer, der Grund, warum ich mich gerade jetzt angemeldet hab, ist die Weihnachtszeit. Ich finde die absolut schrecklich (ok, sie fördert die Wirtschaft, aber sonst?^^). Mein persönliches Problem liegt aber eher dadrin, dass ich mich zu dieser Zeit immer sehr isoliert fühle, weil alle ihre Familien oder irgendwen anderes haben, und Weihnachten glücklich sind. Für mich ist Weihnachten (nach meinem Geburtstag) die schlimmste Zeit des Jahres.

Ich wär einfach mal neugierig, wie andere damit umgehen ...

Beste Grüße,
bitw
 

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High Hopes

Aktives Mitglied
Es tut mir leid für Dich, dass Du den Kontakt zu Deiner Familie abgebrochen hast, keine Freunde hast, und keinen christlichen Glauben hast.

Dann genieße doch einfach ein paar freie Tage und ignorier, dass diese Tage "Weihnachten" heißen.

High Hopes
 
Das würde ja sogar gehen, wenn nicht sobald man das Haus verlässt überall Weihnachtsmärkte wären, sämtliche Medien dauernd drauf hinweisen würden, und der 26. ein normaler Arbeitstag wäre (der 25. fällt zum Glück dieses Jahr auf einen Sonntag), usw.

Aber was soll das mit "christlichem Glauben"? Das klingt jetzt irgendwie nach Sekte. Kenne viele Leute, die sich in sowas vor der Realität flüchten, aber Selbstbetrug war noch nie eine Option für mich.
 
S

Sonnenwind

Gast
Es gibt viele Menschen, denen die Weihnachtszeit etwas bedeutet. Das liegt daran, dass wir in einer christlich geprägten Kultur leben. Na und ???

Was bereitet Dir denn Sorgen und womit beschäftigst Du Dich?
 
Meine Hauptsorge is, dass ich das Gefühl hab, alt zu werden, und sich nichts in meinem Leben ändert. Vor Allem, da ich aktuell die Probezeit meiner aktuellen Ausbildung überstanden hab, und 2 Jahre vor mir, in denen sich eigentlich nichts mehr groß ändern wird, und ich gesichert bin (und ich bin da auch echt glücklich drüber, also beruflich bin ich zufrieden).
Die 2 Jahre davor hab ich in Existenz-Angst verbracht, da hab ich kaum was gemerkt, aber jetzt wo die weg ist ... Und die Zeit vergeht so schrecklich schnell. Ich hab Angst die restliche Zeit zu verschenken, in der ich noch jung bin. Aber ich bin scheinbar auch in der Hinsicht nicht fähig wirklich zu "leben", statt nur zu "überleben" (dadrin bin ich extrem gut) ...
 
Was soll sich denn ändern in Deinem Leben?
Ich habe alles hinter mir gelassen, was mich in die Enge gedrängt hat, und dafür absolute Freiheit und Selbstbestimmung von 0 auf 100 auf einen Schlag erhalten. Ich brauch zwar keine Menschen mehr, die mir sagen, was ich zu tun habe. Aber zumindest welche, denen ich vertrauen kann, mir fehlt das jetzt alles. Generell hab ich das Gefühl, dass fast alle Menschen nur ihre persönliche Lebensphilosophie gerne auf mich übertragen würden, aber sich keiner wirklich für mich interressiert. Und wahrscheinlich is das sogar normal, ich vermute mal, viel besser bin ich teilweise auch nicht. Aber andere haben halt noch irgendwas anderes, wie Familie, etc. ...

Was hältst Du denn für das "wirkliche" Leben?
Ich bringe es einfach nicht fertig, wirklich glücklich zu sein, bzw. zu leben ohne jede Sekunde über alle Folgen nachzudenken und überall die schlechten Seiten zu sehen. Ich hab nie eine Jugend gehabt, in der ich irgendwas gemacht hätte, was andere machen, und ich schaffs auch nicht die nachzuholen ...

Was kümmert Dich der Fluss der Zeit?
Ich rechne damit, irgendwann in 50-70 jahren irgendwo zu sterben, ohne, dass es jemanden interressiert. Und die Zeit vergeht eben schnell ...
 
S

Sonnenwind

Gast
... vertrauen können ...
... sich keiner wirklich für mich interessiert ...
... überall die schlechten Seiten zu sehen ...
... irgendwo zu sterben, ohne, dass es jemanden interessiert ...
Warum sollte es irgendjemanden interessieren, wenn Du irgendwann stirbst?
Warum sollte sich überhaupt irgendjemand für Dich interessieren?
Warum solltest Du blind für die schlechten Seiten des Lebens sein?
Warum bedeutet es Dir etwas, Jemandem vertrauen zu können?
 
... weil ich ein Mensch bin, und meine biologische Struktur, sowie die Programmierung meiner Gehirnzellen dazu führt, dass soziale Erfolge, sowie das Gefühl von Sicherheit, Glückhormone freisetzt. Soweit bin ich auch schon ^^

Ich schreib eig. deshalb hier, weil hier die statistische Wahrscheinlichkeit am höchsten liegen dürfte, Leute in meinem Alter zu finden, denen es ähnlich geht, da hier das Spektrum der Gesamtbevölkerung bereits zu meinen Gunsten vorgefiltert ist. Und ich glaube fest daran, dass sich Leute, die vor solchen Problemen stehen, wie ich es tue, sich nicht von der Gesellschaft unterkriegen lassen, sondern lieber den Spieß umdrehen sollten. Das geht allerdings nur, wenn man sich zusammenschließt, und es ist gewöhnlich relativ schwer solche Leute zu finden ...
 
S

Sonnenwind

Gast
... weil ich ein Mensch bin, und meine biologische Struktur, sowie die Programmierung meiner Gehirnzellen dazu führt, dass soziale Erfolge, sowie das Gefühl von Sicherheit, Glückhormone freisetzt. Soweit bin ich auch schon ^^

Ich schreib eig. deshalb hier, weil hier die statistische Wahrscheinlichkeit am höchsten liegen dürfte, Leute in meinem Alter zu finden, denen es ähnlich geht, da hier das Spektrum der Gesamtbevölkerung bereits zu meinen Gunsten vorgefiltert ist. Und ich glaube fest daran, dass sich Leute, die vor solchen Problemen stehen, wie ich es tue, sich nicht von der Gesellschaft unterkriegen lassen, sondern lieber den Spieß umdrehen sollten. Das geht allerdings nur, wenn man sich zusammenschließt, und es ist gewöhnlich relativ schwer solche Leute zu finden ...
Gut, Du bist ein Mensch.

Wer vertraut Dir - und wenn, welche Deiner Eigenschaften sind dafür verantwortlich?
Wer interessiert Dich - und wenn, aus welchen Gründen?
Wer teilt Deine Neigung, die schlechten Seiten zu sehen und falls Du jemanden kennst, woran liegt das bei demjenigen?
Wessen Tod würde Dich interessieren und was würde Dein Interesse wohl für den Sterbenden bedeuten?
 

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