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Habe so viele störungen - es ist so schwer :(

weißnichtwer

Neues Mitglied
Hallo liebe Forum User.


Heute wurden mir meine Sozialen störungen wieder so bewusst.
Da dachte ich, es ist vielleicht besser zu schauen ob jemand ähnliche Probleme hat, und man nicht allein ist damit.
Das mir ein austausch mit anderen vielleicht gut tun würde.

Ich mache eine Trauma Therapie, in der ich viel über mich und meine verhaltensweisen verstehen konnte.
Ich arbeite auch viel daran.
Ersteinmal kurz etwas über mich:
Ich hab Soziale phobie. Adhs, obwohl ich ruhig bin seit einer Zeit in meiner Kindheit. Soziale probleme im verhalten, bzw verlustängste. Ich habe eben etwas gegoogelt, und denke es geht in die richtung kombinierte störung des sozialverhaltens und der emotionen. Bitte entschuldigt Rechtschreibfehler. Ich bin ein sehr sensibler Mensch. Bisher war ich er Typ Mensch, der immer eine Bezugsperson suchte, eine art Elternersatz. Der nicht richtig allein zurecht kam. Haushaltsführung und eigenständigkeit war nie ein Problem. Vielleicht eine emotionale abhängigkeit. Ich möchte daran unbedingt arbeiten um nicht mehr solche leidvollen erfahrungen zu machen.
Mir ist heute mehr denn je bewusst das ich niemanden wegen probleme oder fehlverhalten vorwürfe machen möchte.
Auch wenn ich es nicht verstehe. Alles hat seine gründe. (Mal ausgenommen von schweren verbrechen usw.).
Die meiste Zeit meines Lebens lebte ich sehr isoliert, daher bin ich trotz meines alters noch so unbedarft gewesen. Konnte es ohne erfahrung vielleicht noch nicht besser. Vielleicht bleibt es aber irgendwo immer (ein stück weit) so? Ich hab vor allem zu meinem Vater eine starke bindungsstörung aufgebaut. Ich hatte eine art helferzwang zu ihm als sehr kleines Kind. Er war stark depressiv. Aber es gab einige misststände. Z.b. das ich nicht gebohren werden sollte wie ich früh erfuhr, die vorwürfe der großeltern, weil meine Eltern nicht klar kamen, und vereinzelt Gewalt durch die Großeltern usw. vernachlässigung halt statt fürsorge.
Naja, mein Vater war mir sehr wichtig. Aber irgendwie, ich hatte bisher erst eine kurze erinnerung daran, machte ich ihm vorwürfe, vielleicht brauchte ich das. Aber das machte alles nur noch schlimmer, so daß er sich zurück zog. Das verursachte wohl so eine art ambivalente bindungsstörung. Später nach dem eine trennung war, hielt er erst zu meinem Bruder mehr kontakt, als meine Mutter druck machte, brach er den Kontakt ganz ab. Ich hatte schuldgefühle und redete danach kaum noch. Nur wenn ich vertrauen aufbaue, verliere ich meine ängste. Ich habe immerzu das Gefühl einer inneren leere. Kontakt läuft bei mir viel über das Handy. Ich habe schon ungewollt viele Freundschaften zerstört. Und das zerstört mich irgendwie.
Keine ahnung ob ich etwas aufarbeiten musste. Jedenfalls als ich anfing bei der Lebenshilfe zu arbeiten. Als psychisch erkrankter. (hab auch eine extrem entäuschende vorgeschichte, mit Ausbildungssuche usw, aber mit ängsten usw nur ablehnung. und ich musste auch Sonderschulen besuchen. Macht sich nicht gut im Lebenslauf.) Es lief so einiges schief, mein adhs ist mir auch noch nicht so lange bekannt. Meine Eltern haben es auch.
Ich habe oft einen hass auf manche Menschen, von denen ich mich ausgegrenzt fühle. Ich erlebte auch viel mobbing, ist nicht so gut als ruhiger Mensch der sich nicht wehrt auf Sonderschulen zu sein. Ich stellte auch fest das ich zu viel jammere. Oft auf Opfer mache und zu viel über probleme usw spreche.
Was mir im Moment zu schaffen macht ist, das ich Freunde verlor. Vielleicht waren es auch falsche Freunde.. Aber das ändert nichts an meinen fehlern. Ok in der Therapie kamen wir zu dem schluss das ich dieses verhalten nicht bei jedem habe, sondern nur wo ich vielleicht etwas warnehme, das etwas nicht stimmt. Ich schrieb jemanden jedenfalls zu viel, vorwürfe usw. viele lange Nachrichten, immer wieder meine Gedanken usw. aus vertrauen oder vertrauenstests, oder wegen einem nachholbedarf? Der andere Freund, suchte spaß. Und ich ging darauf ein, weil ich nicht allein sein wollte, schätze ich. Ich wünschte mir mehr, das führte dazu das alles zusammen brach. Die lernte ich bei der Arbeit kennen. Und es dauerte ein paar Jahre bis ich einem beeich fand wo ich mit respekt behandelt wurde usw. Es gibt sehr viele missstände in der Lebenshilfe. Teilweise auch ausbeutung usw. schlechte Arbeitsbedingungen. Es erscheint mir wie ein super Gau. Schuldgefühle, scham, wut.. das habe ich jetzt immer noch obwohl es schon etwas länger her ist. Naja neulich hörte ich, das ich Manipulativ sein soll. Die erzähen schlechte dinge über mich. Ich habe aber andere gründe, denke ich, die nur nicht verstanden wurden? Mir wurde jetzt dadurch erst richtig bewusst das ich ein sehr psychisch kranker Mensch bin. Sich auch widersprechendes verhalten hatte. Wie wut usw. und dann mich aber als Opfer warnahm? Der erstgenannte Freund, hatte den verdacht das ich borderliner sein könnte, und mit dem anderen es deswegen eingegangen bin. Ich war aber wirklch verliebt usw, es war eine echt schwere Zeit. Der wohnt übrigens in meiner Straße und ich muss ihn oft sehen. Das ist echt gemein vom Schicksal.. Ich denke ständig wie die über mich lachen, oder das er am Fenster vorbei geht usw. Langsam habe ich erkannt, das Sie solche Menschen sind, die sehr egoistisch sind. Und bei der Arbeit lachten sie auch viel über andere. Wollten sich als jemand besseres fühlen. Und ich war so glücklich einen Freundeskreis gefunden zu haben. Ich hatte vorher tatsächlich vor über 10 Jahren eine Freundschaft zu einem Mann gehabt, sonst nur zu Frauen. Wenn überhaupt.. Da hatte ich aber ähnliche verhaltensmuster, verlustängste, und schreib drang. Bis es ihm zu viel wurde.. Durch die Therapie, habe ich viele tipps bekommen was helfen würde. Was ich auch mehr und mehr versuche umzusetzen. Dieses gefühl bei einem schreibzwang, das ist fast schon panisch gewesen. Kein raum mehr für etwas anderes in den Gedanken. Ein seltsamer druck irgendwie.
Ich habe für mich entschieden erstmal allein zu bleiben, mir keinen Partner zu suchen. Und an meinen Problemen zu arbeiten. Vorallem umzudenken, und nicht mehr eine bezugsperson in anderen suchen zu wollen. Aber das ist echt schwer.
Ich habe immer noch den drang Ihnen zu schreiben, mich zu erklären. Es quält mich manchmal. Manchmal bin ich auch wütend.
Oder ich denke das alle Menschen sich zusammen gegen mich gestellt haben, und über mich lachen usw. Vielleicht denke ich so seltsam durch mein adhs. ich weiß es nicht. Ich nehme vieles auch anders war. So kam es schon zu anderen missverständnissen, wo keine böse absicht dahinter steckte, weil ich etwas nicht bedacht hatte. Aber man es über mich dachte. Ich denke irgendwo, das ich froh sein kann diese dinge jetzt zu lernen. Aber ich bin ziemlich allein, zur Zeit sehe ich höchstens 1 - 2 mal andere Menschen. Und das ist viel, im vergleich zu früher. Außer ich gehe einkaufen. Ich hatte mich von der Arbeit abgemeldet, bis es mir wieder besser geht. Aber bis jetzt ist das nicht wirklich der fall. Ich habe manchmal so wütene impulse. Hab allgemein schwierigkeiten im sozialen bereich. Möchte gar nicht dass das so ist. Aber sobald ich jemanden sehe, der jemand von denen kennt z.B. fühle ich mich von dieser Person auch angegriffen oder so. Es löst so viele emotionen aus. Ich weiß nicht wie ich damit in Zukunft klar kommen soll. Ich mache es nur noch schlimmer. Dabei wünschte ich mir nur verstanden zu werden.
Tut mir leid das dies jetzt so ein langer Text wurde.
Ich glaube an eine geistige Welt, und das es vielleicht hinter allem einen grund gibt. Wir uns dies vielleicht sogar selbst aussuchten um etwas zu lernen. Und möchte es richtig machen. Ich bin oft so negativ und depressiv, vielleicht erwarte ich zu viel von mir. Ich hoffe ich bin nicht schlecht, weil ich diese Probleme habe. Ja das war jetzt das was schwer für mich ist. Danke fürs lesen... :)
 

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Deliverance

Gast
Hallo,

Nach den ganzen traumatischen Ereignissen ist es leider normal, dass sich das durch Probleme im Erwachsenenalter zeigt.
Du hast schon so viel erreicht: du arbeitest, machst eine Therapie, reflektierst dein Verhalten. Du versuchst dein Bestes!
Und damit bist du schonmal weiter, als andere Menschen in deiner Lage!

Sei geduldig mit dir - gib dir Die Zeit. Du hast schon viel überlebt, erlebt, ertragen - alles andere wird sich finden mit der Zeit.

Konzentrier dich auf die guten Seiten im Leben: was läuft gerade gut? Wofür bist du dankbar? Was ist an dir liebenswert? Was lief heute gut?
Feier die kleinen Erfolge.

Eine Wunderheilung gibt es nicht, dass weißt du ja.
Als Person, die ebenfalls aus einem kaputten Elternhaus kommt und mit diversen Problemen (Angststörung, Depressionen, PTBS, soziale Probleme, etc.) Zu kämpfen hatte und heute "nur" noch Depressionen und die PTBS hat, kann ich dir nur raten: arbeite weiter hart an dir, sei geduldig mit dir selbst und feiere die kleinen Erfolge.

Alles Gute!
 
S

SoNicht

Gast
Das mit dem Googlen verwirrt nur, grad bei Krankheiten der Seele.
Es gibt für alles einen Grund aber der ist oft von vielen Faktoren abhängig.
Alles richtig machen geht nicht, am meisten lernen wir aus dem was nicht so ausgeht wie wir hofften.
Die das als ( Fehler ) sehen, geben oft schnell auf, interpretieren das als >versagen.
Besondres wenn dann andre sagen: "Siehst du hab ich doch gesagt das konnte nicht...."
Das gute, was klappt wird als selbstverständlich empfunden, nicht mal mehr bemerkt.
Ließt man auch wenig hier im Forum, warum wohl?
Die öffentliche Meinung richtet und fällt ihr Urteil über gut und böse, über ehrenhaft und unehrenhaft – aber in ihrer Art.
Sie verherrlicht oft die größten Lumpen und verachtet den armen ehrlichen Mann.
Sie schmeichelt oft dem Laster und unterdrückt und verhöhnt die Tugend, Lüge und Heuchelei bringen es vor ihrem Richterstuhl viel weiter als Offenheit, Geradheit und Ehrlichkeit.
Heinrich Hansjakob
 

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