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habe einen Fehler gemacht....

Plektrum

Mitglied
Ja, der Mensch benötigt eben einen "Kick". Vor allem dann wenn es einem schlecht geht. Ich hatte mal Monate lang bei Wettanbietern gezockt und natürlich einiges an Geld verloren. Mit geht es finanziell gut und ich habe sowas gar nicht nötig. Aber auch das war eben der nötige "Kick". Wenn ich was gewonnen hatte fühlte ich mich stark und gut. Wenn ich verloren habe ging es mir richtig mies und irgendwann bin ich dann doch davon losgekommen. Ich hatte es sogar ganz allein geschafft und man muss es eben selber wollen.

Ich hatte gespielt obwohl ich wusste, dass man da nicht gewinnen kann.

Deshalb kann ich die TE verstehen. Man will es eigentlich nicht man macht es aber trotzdem und dann sogar gerne obwohl es falsch ist.
 

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L

Lenja

Gast
es gibt mir einfaxch irgendwie einen kick....
Ist es nicht der "Kick der Selbstzerstörung" - Zerstörung dessen (deiner Würde, deiner Beziehung), was für dich am meisten wertvoll ist ..?

Manchmal denke ich, dass wir paradoxerweise das, was uns das Wichtigste an uns und unserem Leben ist, dabei am meisten fühlen, erkennen, erfahren .. oder es erst dann (durch die Zerstörung) entdecken.

Doch ich wünschte mir (und auch dir!), dass schon die Absicht, schon die kleinste Bewegung in die Richtung oder die Vorstellung davon reichen würden und uns davon abhalten könnten ..

Alles Gute,
Lenja
 

mikado92

Aktives Mitglied
Es ist wohl schon irgendwie ein Spiel für dich.
Ein Spiel mit dem Feuer. Und obwohl man weiß, daß man sich verbrennen kann spielt man doch weiter.
Das macht denn den Kick aus.

Aber besser wäre, es ginge ohne den Kick und du würdest damit aufhören.
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Ist es nicht der "Kick der Selbstzerstörung" - Zerstörung dessen (deiner Würde, deiner Beziehung), was für dich am meisten wertvoll ist ..?

Manchmal denke ich, dass wir paradoxerweise das, was uns das Wichtigste an uns und unserem Leben ist, dabei am meisten fühlen, erkennen, erfahren .. oder es erst dann (durch die Zerstörung) entdecken.

Doch ich wünschte mir (und auch dir!), dass schon die Absicht, schon die kleinste Bewegung in die Richtung oder die Vorstellung davon reichen würden und uns davon abhalten könnten ..

Alles Gute,
Lenja
Echt guter Beitrag, Lenja. Zu erkennen, was in uns steckt, uns runterzieht - und sich dann dagegen wehren... "Nein" zu dem Bösen in uns sagen. Ich denke: Alles was wir tun macht den Spielraum des Bösen kleiner oder größer. Und umgekehrt: Alles was wir tun öffnet dem Guten und der Liebe einen immer größeren Raum - oder verkleinert ihn.
 
ich weiß, dass - es falsch ist
- ich damit aufhören muss
- alle anderen aussagen, die in diese richtung gehen.

mich interessiert, wie das passieren konnte. ich war nie so. das ist wie eine 360° drehung.
ich hatte nie ein problem damit, dass mein leben unspektakulär ist. ich habe es selbst so gestaltet, weil mir die unsichtbarkeit am liebsten ist. aber jetzt passt mein verhalten nicht mehr zu meinen wünschen.
ich möchte mit meinem freund zusammenbleiben und trotzdem beende ich die sache nicht.
wir wohnen zusammen, sind uns einig, dass wir in den nächsten jahren heiraten. und ich mache wie aus dem nichts so etwas. das ist einfach beängstigend.
wer weiß, was ich als nächstes mache? wenn eine sicherung da oben durchbrennt?
 

Plektrum

Mitglied
Ist denn irgendwas schlimmes passiert ? Todesfall in der Familie ? Stress ? Unzufriedenheit mit deinem Freund egal ob in der Kiste oder andere Sachen ? Warst du eventuell vorher schon mit deinem Leben nicht zufrieden ?

Man verändert sich fast immer nur dann wenn was außergewöhnliches passiert ist.
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Ich empfinde solche Situationen wie die Vereinbarungen, die man in einem Vertrag festlegt. Der Vertrag ist gut, die einzelnen Vereinbarungen im Vertrag sind gut. Lediglich unterschreibt man diesen Vertrag nicht. Mit anderen Worten: Der Mensch ist inkonsequent in dem Guten, was er beabsichtigt und leben will.

Um weiter in meinem Bild zu bleiben: Unterschreibt man diesen Vertrag nicht, obwohl man jeder Passage zustimmt, ist das Faktisch eine Ablehnung. Und damit öffnet man dem Gegenteil Tür und Tor. Es fehlt nur noch an der passenden Gelegenheit.

Verstehst Du mein Bild?

LG, Nordrheiner
 

karlo_one

Aktives Mitglied
Danke erstmal für die Antworten....

ICh kann es ihm nicht sagen. ich habe es schon probiert. er würde mich verlassen, das weiß ich.
das möchte ich aber nicht.
jetzt weiß ich erst wirklich, wie es ist, sich in einem dilemma zu befinden.

und ja, ich würde wahrscheinlich wieder hingehen. bzw werde. bis er eben keine lust mehr auf mich hat, was definitiv passieren wird, wie er mir schon gesagt hat.
Mit recht denn das würde ich auch so tun.
 

karlo_one

Aktives Mitglied
Man verändert sich fast immer nur dann wenn was außergewöhnliches passiert ist.[/QUOTE]

Aber nicht ALLE! es passiert ja ständig Außergewöhnliches und dann würde ja die Welt ständig Kopf stehen.

Stark verändern, in außergewöhnlichen Situationen tun sich meistens nur Menschen mit ein schwachen oder gar
keinem ausgebildetem eigenem ICH.
 

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