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guter Freund angeblich in mich verliebt und jetzt bricht er den Kontakt ab

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Verena27

Gast
Hallo,

ich bin w, 27 und habe ein Problem mit meinem ehemals besten Freund (ich nenne ihn hier mal Alex). Wir sind 4 Jahre lang durch dick und dünn gegangen, haben uns super verstanden und dann begann das Drama, als er mir gestand, dass er von Anfang an in mich verliebt sei. Zwar fand ich ihn nie unattraktiv, als Partner konnte ich ihn mir dennoch nicht vorstellen, da ich einfach keine romantischen Gefühle für ihn habe. Alex hat das nur sehr schwer akzeptiert und es war dann ein ewiges Auf und Ab unter ständigen Diskussionen.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass wir kurz nach seiner "Beichte" einmalig im Bett gelandet sind (es ging von ihm aus). Mir ist natürlich klar, dass dies äußerst dumm von mir war nachzugeben, da ich damit Hoffnungen in ihm geschürt habe, aber nun gut, es lässt sich nicht mehr ändern.

Die Zeit verstrich und Alex bestand immer darauf, weiter mit mir befreundet sein zu wollen, die Diskussionen über das "Warum denn nicht? Wir würden doch so gut zusammenpassen!"-Thema wurden immer weniger und ich ging davon aus, dass sich seine Gefühle mir gegenüber vielleicht wieder "Normalisiert" hätten.

Dann allerdings lernte ich auf einem Geburstag jemanden kennen, mit dem ich sofort auf einer Wellenlänge war und wir verbrachten dann, um uns besser kennenzulernen, ein paar Abende miteinander im Kino und beim Essen. Seitdem reagierte Alex auf alles, was ich tat oder sagte, extrem gereizt und gehässig. Ich konnte in seinen Augen nichts mehr richtig machen, alles was ich tat oder von mir gab betitelte er als "peinlich", "erbärmlich" und er warf mir vor, ich würde mich bei dieser neuen Bekanntschaft ja total "anbiedern". Dabei habe ich diesem Mann lediglich ein paar lustige Youtube-Videos auf seine Facebookpinnwand gepostet.

Es folgten wieder endlose Diskussionen mit Alex und irgendwann fing er dann an, mich überall schlecht zu reden. Wir haben zwar keinen gemeinsamen Freundeskreis, aber gemeinsame Bekannte. Diesen erzählte er dann, ich sei "seit Jahren" arbeitslos und ein "Sozialversager", was absoluter Schwachsinn ist. Es stimmt zwar, dass ich nach meinem Uni-Abschluss 4 Monate ohne Beschäftigung war, aber ich denke zwischen "vier Monaten" und "Jahrelang" besteht ein kleiner Unterschied.

Ich hatte ihm dies damals im Vertrauen erzählt, weil es mir sehr peinlich war und mich natürlich belastete, keinen Job zu haben.

Vermutlich wollte er mich jetzt einfach dafür bestrafen, dass ich mich für jemand anderen interessierte. Irgendwann wurde es mir dann zu blöd und ich suchte das Gespräch mit ihm. Er war zunächst total uneinsichtig und meinte nur "Ja das hab ich erzählt, na und?! du warst doch auch mal arbeitslos, stimmt doch oder?!", entschuldigte sich im Laufe des Gesprächs dann aber und meinte, er sei eben "angefressen" gewesen. Wir einigten uns dann darauf, dass ich ihm nicht mehr böse bin wegen dieser Gerüchte, die er über mich in Umlauf gebracht hat, quatschten dann noch mindestens 2h über vollkommen andere Dinge, so wie früher eben und ich war der Ansicht, alles sei wieder gut.

Ein paar Tage später dann fiel mir auf, dass er mich von seiner Facebookfreundesliste geschmissen hatte, und zwar NACH unserem klärenden Gespräch. Ich habe ihn zwischenzeitlich auch zweimal zufällig getroffen und da tat er beidesmal so, als hätte er mich nicht gesehen. Auf meine SMS, ob irgendwas los wäre, reagierte er nicht mehr. Ich werde ihm jetzt auch nicht weiter hinterherlaufen, aber dennoch frage ich mich, was das nun auf einmal soll.

Meine Schwester, die das Ganze von Anfang an mitbekommen hat, meinte zu mir, ich würde zu naiv an die Sache rangehen und es wäre doch vollkommen klar, dass er nicht über mich hinweg ist. Ich dagegen war der Ansicht, dass zwischen uns nun alles geklärt sei. Was meint ihr zu der Geschichte? Bin ich da wirklich zu blauäugig, liegt der Fehler bei mir? Ich weiß es leider wirklich nicht mehr..
 

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Werner

Sehr aktives Mitglied
Meine Schwester, die das Ganze von Anfang an mitbekommen hat, meinte zu mir, ich würde zu naiv an die Sache rangehen und es wäre doch vollkommen klar, dass er nicht über mich hinweg ist. Ich dagegen war der Ansicht, dass zwischen uns nun alles geklärt sei. Was meint ihr zu der Geschichte? Bin ich da wirklich zu blauäugig, liegt der Fehler bei mir? Ich weiß es leider wirklich nicht mehr..
Hallo Verena,
ich würde deiner Schwester zustimmen. Offenbar ist
deinem Alex der Wert eurer Freundschaft nicht mehr
bewusst oder er hat sie nur gepflegt, weil er dich auch
als Partnerin gewinnen wollte (was ja an sich nicht
verboten ist). Du hast das so gedeutet, dass es ihm
um dich als Freundin ging und bist jetzt enttäuscht,
was nur zu verständlich ist.

Bei solchen Geschichten verstehe ich, warum sich
Frauen gerne jemand als besten Freund nehmen, der
schwul ist :)

Alles Gute!
Werner
 

Invvo88

Aktives Mitglied
Hi,

nun - es lässt sich festhalten, dass Alex sich asozial verhalten hat.

Grundsätzlich hatte und hat er offensichtlich romantische Gefühle für dich, die anfangs nur nicht erwidert wurden - und mit deinem Neuen hast du ihn auch sicherlich verletzt - vll hat er erst jetzt realisiert, dass es wirklich niemals was wird.

Ich für meinen Teil würde wenn ich in meine beste Freundin verliebt wäre auch das Weite suchen. Das tut doch nur weh, wenn man sich dann noch anhören muss auf wen du stehst, was an dem anderen Typen so toll ist... Da muss man schon Masochist sein um das aushalten zu wollen^^

Dein Fehler ist das sicher nicht - er hätte gefälligst merken müssen was er sich zufügt - der Auslöser bist du damit zwar trotzdem - aber ich glaub ich würd' mir wünschen in Ruhe gelassen zu werden. Deinen besten Freund bist du jedenfalls vorerst los... Und es wäre wahrscheinlich gut für ihn wenn es so bleibt.

LG
 

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