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Grundrente.Nicht immer fair?

Frau Rossi

Aktives Mitglied
Doch es gibt Kinder die immer gearbeitet haben und gutgehende Mietshäuser besitzen.

Der Unterschied ist das die immer nur ein bisschen Geld verdienten weil es nicht nötig war zu schuften und halt mehr auf die Freizeit gegeben wurde.
Das schreibe ich ohne Neid doch bei solchen Menschen finde ich es nicht fair.
Es sind hoffentlich Ausnahmen.

Ich les mich genauer ein aber in den Nachrichten kamen schon die Eckdaten.
Man konnte Phoenix schauen oder man schaut auf der DRV Seite.

EMR Bezieher erhalten seit 2019 höhere Zurechnungszeiten ohne das die Bestands EMR Bezieher gleichgestellt werden.
Wenigstens werden Zug um Zug die Ostrenten dem Westrentenniveau angeglichen.

Ob man als Nutznießer von "Ungerechtigkeiten" die Hand aufhält bleibt jedem selbst überlassen!
 

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S

sabini

Gast
"Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Anspruch auf Grundrente hat, wer mindestens 33 Jahre gearbeitet, Kinder erzogen und Angehörige gepflegt hat, aber im Durchschnitt wenig verdient hat - über die gesamte Zeit höchstens 80 Prozent des Durchschnittsverdienstes im Jahr."
Zu finden auf Bundesregierung.de.
Also nix mit reichem Sohn der nie gearbeitet hat oder dem Vermieter, der nie einzahlte. Bitte macht euch doch mal eben schlau worum es geht, bevor hier einfach drauf los gepostet wird.

Ich mag die Grundrente nicht. Klar arbeiten viele ihr Leben lang und bekommen dann wenig Rente. Das sind z. B. oft Frauen, die neben Kind und Haushalt noch Halbtags arbeiten. Ich habe Respekt vor der Leistung, aber wer sich entscheidet wenig zu verdienen hat eben auch eine schmale Rente. Ich habe schon oft Handwerker erlebt, die mal eben ohne Rechnung arbeiten, um Mehrwertsteuer und Sozialabgaben zu sparen. Klar hat man dann mehr netto in der Tasche. Und eben eine kleine Rente. Und dann soll die Allgemeinheit einspringen und das zahlen, was er vorher nicht teilen wollte? Ich finde die Rente muss man sich erarbeiten, wer es nicht tut, hat eben wenig.
Ja, klar, Kinder erziehen und Angehörige pflegen ist anscheinend keine Arbeit.

Was heißt, denn, wer sich entscheidet, weniger zu verdienen? Weniger verdienen kann eben auch bedeuten, einen Beruf zu haben, in dem man wenig verdient. Und das auch volltags. Da gibt es wirklich Leute genug, die volltags gearbeitet haben und trotzdem verdammt wenig verdient haben.

Da ich mich da nicht ganz genau auskenne, welche Berufe das genau sind, wünsche ich mir schon, dass hier Leute aus solchen Berufen antworten.
 

Daoga

Urgestein
Die Grundrente wäre eine Annäherung ans Schweizer System, wo jeder der jahrelang ins Rentensystem einzahlt, egal wie wenig es ist, oder analoge Familienleistungen erbrachte, am Ende zwischen einem Mindest- und einem Maximalbetrag liegen kann, aber nicht unter diese Mindestgrenze in deren Version von Hartz rutschen kann. (Sofern es dort sowas wie unser Hartz gibt, keine Ahnung.) Die Mindestrente liegt bei denen (gegoogelt) umgerechnet bei momentan 965 Euro. Allerdings hat die Schweiz auch höhere Lebenshaltungskosten, wer also keine zusätzlichen anderen Geldquellen oder Eigenvermögen hat, hat auch dort nicht viel zu beißen.
 

Daoga

Urgestein
Doch es gibt Kinder die immer gearbeitet haben und gutgehende Mietshäuser besitzen.

Der Unterschied ist das die immer nur ein bisschen Geld verdienten weil es nicht nötig war zu schuften und halt mehr auf die Freizeit gegeben wurde.
Das schreibe ich ohne Neid doch bei solchen Menschen finde ich es nicht fair.
Es sind hoffentlich Ausnahmen.
Die sind tatsächlich Ausnahmen, und als Besitzer von Mietshäusern oder Mietwohnungen ist man auch nicht finanziell auf Rosen gebettet, weil man da nämlich nicht nur Einnahmen hat, sondern auch deftige Ausgaben, wenn etwa hin und wieder mal ein Dach saniert werden muß, der Staat eine neue Wärmedämmung samt modernisierter Heizanlage vorschreibt oder die Gemeinde Geld für die Kanal- oder Straßensanierung am Haus fordert, dann ist man ganz fix mit Ausgaben von 100.000 oder mehr Euro (pro Haus) drin. Dann muß dieses Geld entweder flüssig sein, oder man hat von den Mieteinnahmen ein Rücklagenkonto angespart. Was dann natürlich von dem was für einen selber übrig bleibt, abgeht.
 

Rose

Urgestein
Das Rentenniveau sollte erhöht werden, dass man vernünftig davon leben kann und der Niedriglohnsektor gehört abgeschafft! Was soll der Scheiß eigentlich. Die Rente ist das Geld, was ich erarbeitet habe. Das steht mir zu, verdammt nochmal. Dafür schufte ich noch über 30 Jahre.
Der Mindestlohn soll steigen. Zwei Jahre für 1,10€ Brutto.... LOL
Viele Geringverdiener sind so weiterhin auf staatliche Unterstützung angewiesen. Ziel sollte sein Menschen passend zu entlohnen damit ihnen der Weg in die Hartz IV Schleife erspart bleibt.
 
A

Alböguhl

Gast
Bekommt nicht jeder.
Grundrente bekommen zudem nur jene mit einem Einkommen unter bestimmten Grenzen.
Nämlich Menschen mit Minirenten, die mindestens 33 Jahre Rentenbeiträge aus Beschäftigung, Kindererziehung oder Pflegetätigkeit aufweisen.
Der Zuschlag soll zunächst gestaffelt werden – bei 35 Beitragsjahren soll er die volle Höhe erreichen
Das zu versteuernde Einkommen etwa durch Mieteinkünfte, eine Pension oder durch Beträge betrieblicher oder privater Vorsorge wird geprüft.
Dazu kommt der steuerfreie Teil von Renten und Kapitalerträgen, die nicht bereits im zu versteuernden Einkommen enthalten sind.
Werbungskosten und Aufwendungen für Kranken- und Pflegeversicherung werden abgezogen.
 

Daoga

Urgestein
Viele Geringverdiener arbeiten aber auch nur Teilzeit, z. B. wegen Familie. Oder verfügen nicht über die Qualifizierung für einen höherwertigen (Vollzeit-)Beruf. Im Rentenniveau materialisieren sich irgendwann die schulischen und beruflichen Fehlentscheidungen früherer Jahre. Mir haben schon einige Leute gesagt, daß sie es bedauern, in ihrer Jugend auf Freiberufler gemacht zu haben, heute wären sie viel lieber Beamte mit sicherem Einkommen und festen Arbeitszeiten. Einer davon besitzt eine Auto-Reparaturwerkstatt.
 

_cloudy_

Urgestein
Das ist schon ungerecht mit den 33 Jahren.
Wenn ich jetzt "nur" 25 oder 32 habe, durch Kindererziehung, was dann?
Pech gehabt?

Warum schaffen die das nicht, pro gearbeitetem Jahr ab sagen wir 20 Arbeitsjahren das zu staffeln.

Das ist schon wieder ungerecht.
 

Gast X

Namhaftes Mitglied
Das ist schon ungerecht mit den 33 Jahren.
Wenn ich jetzt "nur" 25 oder 32 habe, durch Kindererziehung, was dann?
Pech gehabt?

Warum schaffen die das nicht, pro gearbeitetem Jahr ab sagen wir 20 Arbeitsjahren das zu staffeln.

Das ist schon wieder ungerecht.
Weil bei 20 Jahren ja das Ziel für viele realistischer wäre und die tatsächlich mehr auszahlen müssten.
Ich sehe es so kommen. Eigentum hat sowieso bald (fast) keiner mehr, wenn das mit der Wirtschaft so weiter geht. Dann hat auch fast jeder Anspruch auf ergänzende Grundsicherung, falls die Rente nicht reicht. Woher dann das Geld für die Grundsicherung kommen soll, weiß ich aber auch nicht.
 

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