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Gott verklagt ;)

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A

annalu3

Gast
Eigentlich spricht das Ganze nur für das, was Jesus eigentlich wollte: Die Erwachsenentaufe. Sprich: Die persönliche Entscheidung für ihn.
Somit hätte dieser leicht irre Typ eher seine Eltern verklagen müssen, die ihm diesen "Vertrag" aufgezwungen haben.
Allerdings ist dieser Vertrag, da er zu dem Zeitpunkt kaum Rechtsgültigkeit gehabt haben dürfte, eh zwangsläufig hinfällig..:D
Er sollte ihn rasch selbst unterzeichnen.
Er hat ja in Jesus einen guten Anwalt - Gott als Schöpfer dieser Welt kommt durchaus ohne aus......:D
Shalom! annalu
 
E

EuFrank

Gast
Hallo JaneDoe!

Für einge Christen hier:
Bitte NICHT anklicken!
Es sei denn, Ihr seid mit Humor gesegnet.;)

Justiz: Mann verklagt Gott - und verliert Prozess - Nachrichten Vermischtes - WELT ONLINE

Zwar etwas skuril, aber der Mann hat doch irgendwie Recht.

Witzig aber dennoch auch wieder traurig. Wer zahlt die Kosten für so einen Unsinn?

Der springende Punkt ist eben, dass es sich zwischen Gott und den Menschen nicht um ein Rechtsverhältnis handelt. Dieses Verhältnis baut nicht auf einen Zwang, sondern auf eine freiwillige Entscheidung des Menschen (nämlich sich im Angesicht Gottes angemessen zu verhalten). Genausowenig kann ein Bürger per Gesetz dazu verpflichtet werden, an Gott zu glauben.

Ziemlich daneben ist auch die Argumentation des Klägers, der von "zahlreichen Gebeten" etc spricht, für die er nun eine Gegenleistung wolle, nämlich die "Bewahrung vor dem Bösen". Die Beziehung zu Gott wird auf diese Weise zu einer Geschäftsbeziehung pervertiert.

Der Kläger selbst sitzt eine 20jährige Haftstrafe wegen Mordes ab. Der Mann sollte sich klar darüber werden, dass nicht Gebet oder der Zustand des Getauftseins Gott gefallen, sondern lediglich das ernsthafte Bemühen um ein moralisches Leben.

Der Kläger will nicht eigentlich Gott gefallen, sondern einen Vorteil (sein eigenes Glück etc) aus der Beziehung mit Gott gewinnen. Er erkennt nicht, dass das eigentliche Ziel im positiven Gottesverhältnis selbst besteht.

 

Sigi

Sehr aktives Mitglied
Mal nebenbei:

Gott ist bereits angeklagt!
Die ganze Bibel ist ein Bericht über das Gerichtsverfahren, die Beweisermittlung usw.

Die Anklage des mächtigen Gott widerstrebenden Geistes, von dem in der Bibel die Rede ist, lautet:

1.) Gott hat nicht das Recht, den Menschen seinen Weg zum Glück aufzuzwingen. Es gibt andere Wege, die womöglich besser sind

2.) Wenn man die Menschen unter Druck setzt, gibt es keinen, der dann noch Gott treu ergeben bleibt

(Quelle: die Bibelbücher Genesis, Hiob, und letztlich die gesamte Bibel)

Wie läuft das Verfahren ab?

Gott hat dem Verleumder Zeit eingeräumt, seine Behauptungen zu beweisen, sehr viel Zeit, aus der Sicht von uns kurzlebigen Menschen. Dann käme das abrechnende Gericht. Wenn die Verleumdungen wahr sind, ist Gott unten durch, für alle Zeiten.
Wenn nicht, wird er zu RECHT den Verleumder und alle seine Anhänger, Verführten usw. beseitigen dürfen, damit das nachholen, was er hätte schon nach der ersten Sünde des Menschen hätte tun können, es aber um der Gerechtigkeit willen nicht tat.

Spannende Geschichte, wenn man die Bibel so liest und erst recht für die, die das glauben gelernt haben.

Sigi

Nebenbeigesagt, in einem Punkt hat das Gott widerstrebende Geistwesen, der Verleumder schon verloren, Jesus blieb Gott bis zum Ende treu, auch einige seiner Nachfolger und selbst vor Jesus schon Patriarchen, wie z. B. Hiob.

Wie das mit dem Recht auf Weltherrschaft ist, lass ich jetzt absichtlich mal offen.
 

deadwood

Aktives Mitglied
Hi JaneDoe,

ich bin ein Fan das Gleska Patter seit ich ein paar Wochen in Glasgow verbrachte.
Dort lernte ich auch Billy Connolly kennen (leider nicht persönlich).
Von ihm gibt es den Film, The Man Who Sued God, den ich auf DVD habe.
Daran musste ich bei deinem Thread denken.
 

deadwood

Aktives Mitglied
Hallo Sigi,

Mal nebenbei:

Gott ist bereits angeklagt!
Die ganze Bibel ist ein Bericht über das Gerichtsverfahren, die Beweisermittlung usw.
Ich bin in Bibelfragen nicht sehr bewandert, aber ich finde die Anklage Gottes an einer anderen Stelle im neuen Testament, nämlich dort, wo Jesus (also Gott in Gestalt des Sohns) vor den römischen Statthalter Pontius Pilatus gestellt wird, der ihm die Anklagepunkte nennt und Jesus auffordert, sich zu verteidigen, der jedoch schweigt, weil dieses Gericht nicht über ihn richten kann. Sozusagen falsche Instanz.
 

Sigi

Sehr aktives Mitglied
nur kurz, was du schreibst, ist ja nur ein rel. kleiner Aspekt, außerdem geht es nicht um Gott, sondern nur um den Sohn und dann ist es nat. richtig, dass das die falsche Instanz war. Was ich da schrieb, ist ein viel größerer Zusammenhang.
Der Sohn kann nicht Gott gewesen sein, denn wer hätte dann den toten Gott auferweckt? Außerdem musste Jesus wirklich sterben, weg sein, nur so hatte sein ganzes Sündenopfer Sinn, sonst wäre alles nur ein Farce gewesen. Gott kann aber nicht wirklich sterben und das hätte auch keinen Sinn gehabt, denn ein vollkommener Mensch musste das Opfer bringen, kein Gott, den hätte auch kein Saten angreifen müssen, nein, nein, wenn man den Sohn zum Gott macht, verwickelt man sich in 1000 Widersprüche. Aber das gehört nun wirklich nicht in diesen Thread, wollte es nur kurz aufklären.

Sigi
 

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