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Gott und die Wissenschaft - Mal anders betrachtet

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mikenull

Urgestein
Der eine ( :D ) kann sich´s halt vorstellen. der hier aber nicht.

Zitat:

Einen Gott, der die Objekte seines Schaffens belohnt und bestraft, der überhaupt einen Willen hat nach Art desjenigen, den wir an uns selbst erleben, kann ich mir nicht einbilden. Auch ein Individuum, das seinen körperlichen Tod überdauert, mag und kann ich mir nicht denken (...).
[SIZE=-1](Albert Einstein, Mein Weltbild)[/SIZE]
 

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Rhenus

Urgestein
Hallo Leute,


Festzustellen ist doch, dass der Mensch irrt!

Manuel+
Ich würde mal so antworten: Klar könnte Gott einen Stein erschaffen, den er nicht heben kann. Dann würde er aber gleichzeitig seine Allmächtigkeit abschaffen.
Dieser Satz ist falsch, da Gott sich Hilfsmittel bedienen könnte.

Daher lautet der Satz auch etwa so:
„Kann ein allmächtiges Wesen einen so schweren Stein erschaffen, dass es ihn selbst nicht hochheben kann?“

Wenn ich dieses Paradoxum auflösen sollte, ging ich ganz anders an die Lösung:

Antwort 1
Nein, keine Allmächtigkeit, denn als es das versuchte, fiel er ihm aus den Händen und wir haben seitdem die Sterne und Planeten. :D

Antwort 2
Nein, denn worin liegt ultimativ begründet, dass es zwangsläufig ein Wesen geben muss, was allmächtig ist?

Allmächtigkeit ist doch relativ.
Für meinen Hund bin ich auch allmächtig. Ich füttere ihn, ich sage im was er zu tun und zu lassen hat und selbst wenn ich ihn schlecht behandeln würde, blieb er mir treu.
Also, woher kommt diese bezeichnung für Gott?
Es kam doch von den Menschen mit einem geringem Sprachschatz.

Und also wieder eine Überhöhung, damit kein Widerspruch möglich erscheint.
Das ist jedoch die typische Übertreibung der Menschen!
Ich bin für immer dein! Usw.

Alles was einen Anfang hat, hat auch ein Ende!

„Gott kann es nicht geben, denn wer hätte ihn erschaffen?“
Das ist genau so eine Nuss die man knacken muss.
Wenn man da raus will, muss man glauben!
Das ist die einfachste und schlechteste Lösung zugleich.

Also lassen wir doch Menschen glauben oder nicht glauben!
Allerdings mit gegenseitigem Respekt.


Manuel+, ein Wort zu dir.
Eigentlich lese ich deine Beiträge gerne, weil sie ein gewisses Niveau haben.
Mich stört dein fester Glaube auch nicht, doch leider setzt du manchmal ultimative Äußerungen, die wirklich als diskriminierend zu bezeichnen sind und zudem nicht empirisch beweisbar.
Da wäre deine jüngste Äußerung über Depressionen, die mangels Glauben entstehen sollen. Dabei kann die Medizin in kürze sogar den Grad der Depressin messen. Hat also die Möglichkeit gefunden von einer Verhaltensindikation auf eine messbare Stoffwechselindikation umzusteigen. Das wird einen großen Erfolg möglich machen.

Oder dann gar deine Wertvorstellungen über von dir angenommene Persönlichkeitsdefizite von Nichtgläubigen.

Weißt du, ich verstehe eine christliche Lehre so, dass man nicht Menschen deshalb verachten darf, weil sie nicht glauben, das widerspricht einer Nächstenliebe und dem Verbot des falschen Zeugnisses.

Genau so erwarten doch Gläubige auch, dass sie nicht diskriminiert werden.

Warum kann man nicht diskutieren und so argumentieren, das auf alle Fälle eine Würde gewahrt bleibt?
 
L

Lena7

Gast
Lena,

ich denke schon, dass es die Vorstellung vor 2000 Jahren gegeben hat, dass sich die Frau dem Mann unterordnen soll und dass diese Vorstellung ihren Weg auch in die Bibel gefunden hat. Was die damaligen "Autoren der Bibel" gemeint haben, ist eigentlich nicht so wichtig.

Mit einer vernunftorientierten Religion hat eine solche Unterordnung der Frau unter dem Mann jedenfalls nicht viel zu tun. Entscheidend und für jeden leicht nachvollziehbar ist, dass Frauen wie Männer hinsichtlich ihrer Vernunft gleich ausgestattet sind. Beide Geschlechter haben Vernunft, Verstand, Urteilskraft etc. und haben daher dieselben Rechte und Pflichten, die man als reifer erkenntnisfähiger Mensch hat. Frau wie Mann muss sich gleichfalls verantworten.

Die Gleichstellung der Geschlechter ist bereits ein unabdingbarer Bestandteil des Rechts. Für die Moral und deren HandlungsKonsequenzen im täglichen Leben gilt dies erst recht.


Hallo Manuel,
bitte entschuldige,dass ich erst heute antworte.Gestern hab ich das nicht mehr geschafft.

Da kannst Du durch aus recht haben,dass wird auch so gewesen sein,das es früher noch normal war für eine Frau sich unter den Mann unter zu ordnen.
Allerdings denke ich nicht, das diese Einstellung auf die Art und Weise in die Bibel gekommen ist,denn die Bibel ist Gottes Wort.Gott selber hat die Bibelschreiber durch seinen Heiligen Geist angeleitet ausschließlich das zu schreiben,was Er geschrieben haben wollte.
Ich persönlich habe daran keinen Zweifel.

Wie können wir Menschen uns anmassen zu beurteilen was Gott vernünftiges oder unvernünftiges gesagt, oder angeordnet hat?

Ist nicht ER der jenige,der den Menschen den Verstand gegeben hat,die Vernunft?!

Gott hat uns unseren Verstand,unsere Vernunft gegeben um sie zu benutzen.Wir dürfen aber nicht den Fehler machen und unseren Verstand über Gott stellen wollen,sonst wird er wie alles andere auch zu einem Götzen!
so heißt es beispielsweise in Sprüche 3 5 Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlaß dich nicht auf deinen Verstand;.........

Im allgemeinen ist es so,dass wenn Gott uns etwas zeigt,er es auch für den Verstand in irgend einer Form greifbar macht,es muß aber nicht immer alles im ersten Moment vernünftig erscheinen.

Mann und Frau müssen sich in gleicher Weise vor Gott in allem wie sie handeln verantworten,das ist gar keine Frage.Nur hat eine Frau andere Gaben von Gott bekommen wie ein Mann.
Hier in diesem Vortrag wird das noch mal sehr schön erklärt

Das biblische Bild von Mann und Frau – genial und aktuell - Gemeindenetzwerk - Gemeinnütziger Verein




Liebe Grüsse
Lena
 
W

wush

Gast
..und 1934 haben viele junge Männer den Eid geschworen, "..dass ich dem Führer des Deutschen Reiches und Volkes, Adolf Hitler, dem Oberbefehlshaber der Wehrmacht, unbedingten Gehorsam leisten und als tapferer Soldat bereit sein will, jederzeit für diesen Eid mein Leben einzusetzen.", und sich nachher an ihn gehalten, obwohl die meisten von ihnen eigentlich eine andere Auffassung von Recht und Moral hatten.

Es ist genau das Gleiche.
 

mikenull

Urgestein
Jaaa, jaaa, aber das waren halt auch keine "richtigen" Gläubigen......

Hier noch ein schönes Zitat, für alle diejenigen, die auch heute noch ihre Kinder mit dem Zeug zumüllen:

Zitat:

Man sollte sich zur heiligsten Pflicht machen, dem Kinde nicht zu früh einen Begriff von Gott beibringen zu wollen. Die Forderung muß von innen heraus geschehen, und jede Frage, die man beantwortet, ehe sie aufgeworfen ist, ist verwerflich. Das Kind hat vielleicht seine ganze Lebenszeit daran zu wenden, um jene irrigen Vorstellungen wieder zu verlieren.
[SIZE=-1](Friedrich von Schiller, dt. Schriftsteller, 1759-1805)[/SIZE]

( mich erstaunt immer wieder, wieweit unsere Denker schon damals dachten )
 
Zuletzt bearbeitet:

Seth

Aktives Mitglied
Weil von dir ja ständig stichhaltige Belege kommen...
Es ist schon reichlich kindisch, sich um jeden Preis verteidigen zu wollen.

Das Beispiel hat also gar nichts damit zu tun, ob es möglicherweise einen Gott gibt. Bzw. dieser mit wissenschftlichen Methoden gesucht wird (was wie gesagt absurd wäre).
Auch Gott wird schließlich irgendwo her kommen. Mein, offenbar falsch verstandenes, Argument zielte auf die Möglichkeit eines Schöpfers aus den Tiefen des Alls, zumal das fehlen von Außerirdischen in der Bibel sicher reichlich wenig darüber aussagt...
 
L

Lena7

Gast
..und 1934 haben viele junge Männer den Eid geschworen, "..dass ich dem Führer des Deutschen Reiches und Volkes, Adolf Hitler, dem Oberbefehlshaber der Wehrmacht, unbedingten Gehorsam leisten und als tapferer Soldat bereit sein will, jederzeit für diesen Eid mein Leben einzusetzen.", und sich nachher an ihn gehalten, obwohl die meisten von ihnen eigentlich eine andere Auffassung von Recht und Moral hatten.

Es ist genau das Gleiche.



sehr seltsamer Vergleich.Du vergleichst den Gehorsam Gott gegnüber mit dem Gehorsam gegen einen geisteskranken Diktator.
 
W

wush

Gast
Ich vergleiche den blinden Gehorsam gegenüber irgendjemanden mit dem blinden Gehorsam gegenüber irgendjemand anderem.

Wo ist der Unterschied? Viele Menschen zu dieser Zeit sahen in Hitler eine Art Erlöser, der nur das Beste für die Gemeinschaft will. Was ist bei dir anders?
 
L

Lena7

Gast
Ich vergleiche den blinden Gehorsam gegenüber irgendjemanden mit dem blinden Gehorsam gegenüber irgendjemand anderem.

Wo ist der Unterschied? Viele Menschen zu dieser Zeit sahen in Hitler eine Art Erlöser, der nur das Beste für die Gemeinschaft will. Was ist bei dir anders?


ich gebe Dir in so fern recht,dass man nicht jemandem blind gehorchen kann den man überhaupt nicht kennt von dem man nichts weiß.
Ich habe angefangen Gott immer mehr zu gehorchen besser noch, mich durch seinen Geist, dem was ich als seinen Willen erkannt habe, zu folgen,als ich ihn Stück für Stück immer besser kennen gelernt habe.In dem Maß ist auch mein Wunsch gewachsen diesem Gott immer völliger und mehr Bereiche meines Lebens aus zu liefern,an zu vertrauen,mich verändern zu lassen.
 

Sisandra

Moderator
Teammitglied
Da dieser Thread immer mehr in Richtung eines Glaubensthreads gleitet und dies nur zu Streit führt schließe ich an dieser Stelle.

Gruß
Sisandra
 
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