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gnaz schön viel alles!

S

sara87

Gast
Hallo ihr Lieben,

mir geht es jetzt schon seit längerem nicht ganz so gut mit meinem Studium und ich wollte nur mal fragen, ob irgendwer von euch mir vielleicht einen Rat geben könnte. Vielleicht, weil ihr das selber kennt, oder weil ihr einfach genau wisst, was ich meine.
Ich habe in der letzten Zeit unglaublich viel für die Uni zu tun. Und schön langsam weiß ich einfach nicht mehr, wie ich das alles schaffen soll. Vielleicht bin ich einfach nicht geeignet für das Studium? Den anderen scheint nämlich eigentlich alles ganz leicht zu fallen.
Meine Gedanken drehen sich im Kreis, immer um Prüfungen und to-do- Listen- und ich komme einfach auf keinen grünen Zweig. Ich kann zur Zeit auch nicht richtig schlafen und stehe ständig unter Strom.

Kennt ihr das?? Was ist denn bitte los mit mir? Ich hatte eigentlich sonst nie Probleme mit der Schule oder so! Habt irgendwelche Ideen wie ich runterkommen kann? Sollte ich vielleicht mal zum Arzt gehen, oder wäre das völlig übertrieben?

Liebe Grüße!
 

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G

Gast

Gast
Hallo Sara!

Du hast mein Mitgefühl! Ich kenne das vollkommen und mein Leben hat sich wirklich richtig krass ums Studium gedreht, so dass ich auf Vieles verzichtet habe. Ich bin gerade beim Abschluss und kein Bachelor oder Master sondern noch von den alten Studiengängen, so dass ich auch nicht weiß, wie hoch bei euch der Druck gerade ist. Da Diplomer eine freiere Zeiteinteilung für alles hatten und ihr da richtig ran müsst mit zeitlichem Rahmen, nehme ich an, der Druck ist ungleich größer bei euch.

Ich würde nicht gleich auf mangelnde Begabung schließen, wenn du dich gerade im Kreis drehst, denn deine Kommilitonen verfügen im Gegensatz zu dir wahrscheinlich über mehr Gelassenheit und sortieren ganz einfrig, für welche Fächer sie gar nichts bis richtig viel machen. Du solltest mal das Gespräch mit ihnen suchen. Nicht einfach, um dir von ihnen solche Phrasen anzuhören, die auf Leichtigkeit schließen lassen, sondern um bei ihnen mal gezielt nachzufragen, wie sie lernen, Besuche sie doch mal zuhause, schau dich um, wie sie organisiert sind. Das kann man ab und an erfühlen oder sehen. Wo und wie haben sie ihr Material geordnet. Liegen da vielleicht sogar noch Lehrbücher auf dem Tisch, die darauf schließen lassen, dass sie sich gerade noch nen Wolf gelernt haben? Frag sie um Hilfe und bilde Lerngruppen mit deinen Kommilitonen.

Kontrolliere mal, ob alle Fächer so wichtig sind, auf die du lernst. Lerne für das, was ansteht und nicht das, was dich eher begeistert. Überlege dir, ob du Prüfungen schieben kannst und willst, sowas geht mit Antrag ab und an.

Verabrede dich mit Freunden zu bestimmten Sachen auf regelmäßiger Basis, so dass mindestens ein Tag in der Woche für eine bestimmte Aktivität reserviert ist, die dir Ausgleich schafft. Wie wäre es mit einem Sportverein oder den Angeboten des Hochschulsports?

Nutze die Hilfe vom Studentenwerk und such mal nach psychologischer Beratung. Gehe zu außerlehrplanmäßigen Veranstaltungen zum Thema Stressmanagement, Umgang mit Hausrabeiten, Word etc. Die gibt es an jeder Uni. Da kannst du vielleicht nach dem Besuch solcher Veranstaltungen Zeit später einsparen, weil du mehr über dich und deine Organisationsgewohnheiten lernst.

Mache Pausen beim Lernen und lass dich nicht verrückt machen...nur to-do-listen zu schreiben ist auch stressig..da siehst du nur Berge von Arbeit...
 

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