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Glücklich wie nie in die Beziehung gestartet und jetzt Zweifel wegen einem Punkt

ComaDivine

Urgestein
wie wärs mit etwas produktiveren als vorhaltungen über vergangene theorien?
du schreibst auch, er weint öfter abends....
hast du dich mal gefragt, ob da nicht vielleicht auch ein zusammenhang mit deinem ihm eben nicht den rücken stärken besteht?
würde mir als partner schon zu denken geben, wo mein part an diesem zustand ist .......

.....obwohl mir auch gerade die bedeutung von partner, von dir oft verwendet, etwas zweckentfremdet scheint.....
 

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wirbelwind

Mitglied
Hey,

Ich starte mal ganz unhöflich mit mir. Ich habe mein Abitur gemacht, eine Ausbildung absolviert und im Anschluss ein Studium begonnen, das ich ebenso bald abschließen werde. Ich habe bisher alles ernst genommen, Ehrgeiz und Zeit in die jeweiligen Lebensabschnitte gesteckt. Geschaut, was mich interessiert und mich weitergebildet, um so schrittweise auf ein Ziel zuzusteuern. Und ebenso wünsche ich mir einen Partner, der sein Leben in die Hand nimmt. Jemanden, der Ziele hat und diese verfolgt, der mehr will und seine Chancen wahrnimmt. Das ist für mich auch ein Teil der Wellenlänge und ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mit Jemandem, der einen ähnlichen Hintergrund hat, oft noch einmal anders über so manche Themen sprechen kann. Zu einer Partnerschaft gehört für mich neben der Liebe eben auch das "Partner sein" im Leben und dafür muss man mehr miteinander teilen, als nur das "Herz".
Und hinzu kommt, dass ich gerne ein wenig "Frau" sein möchte, sprich, ich suche einen starken Mann, der weiß, was er will, der mit beiden Beinen im Leben steht und mich quasi beschützen kann :)

Ich denke, wenn du jetzt schon merkst, dass du dich an der Situation innerlich schon etwas störst, dass es ein grundsätzliches Problem in eurer Beziehung ist bzw. werden kann.
Ich finde es übrigens nicht schlimm, dass du dich daran störst. Ich finde nicht, dass es etwas verwerfliches ist.

Und jetzt noch einmal eine Frage...wenn er weiß, dass die Insolvenz des Betriebes nur noch eine Frage der Zeit ist, bewirbt er sich denn bereits auf eine neue Stelle?
Wenn es finanziell so eng ist, kann er seine Ausgaben reduzieren? Wohnung verkleinern, auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, etc. pp., sodass er erst einmal die Schulden abtragen kann? Die sitzen einem ja auch mit Zinsen im Nacken...
 

wirbelwind

Mitglied
Hmm, also, ein jeder Tag kann ein Neuanfang sein. Erst einmal müsste man wohl herausfinden, was ihn unglücklich macht. Ist er unglücklich über seine Situation? Möchte er für sich selbst gerne etwas anderes im Leben und sich beruflich verändern? Oder ist er "nur" unglücklich, weil es gerade stressig ist und ihm viel auf den Schultern liegt? Sollte ihn ersteres unglücklich machen, dann müsste man herausfinden, was er lieber machen möchte. Ich denke, dass es nie zu spät ist. Was gefällt ihm, wohin soll beruflich gehen? Welchen Job möchte er gerne machen? Fehlt im ein Bildungsgrad? Auch die lassen sich nachholen! Ich denke, zunächst sollte man sich über das Ziel klar werden und dann den Weg dorthin finden. Und das tolle ist ja: bei beiden Dingen kannst du ihm helfen :) Und das muss er ja auch nicht innerhalb weniger Tage herausfinden, dafür könnt ihr euch ja Zeit nehmen und gemeinsam an einem Plan tüfteln.
Möglicherweise gibt es finanzielle Unterstützung. Bafög, ein zinsgünstiger Kredit, oder, oder. Wenn ihr euch liebt und ihr beide das selbe wollt, dann gibt es einen Weg.
 
G

Gast

Gast
Weshalb soll dein Partner nicht auf dem Boden stehen?
Er arbeitet auf 3 Arbeitsstellen um über die Runden zu kommen.
Dafür gebührt ihm Respekt.
Wieso willst du ihm überhaupt helfen, er kam doch auch vorher ohne dich zurecht.
So gut, wie du hier behauptest, scheint es zwischen euch nicht zu passen.
Es stört dich nicht nur seine berufliche Situation sondern auch noch seine Bildung. Du wusstest vorher, daß er kein Akademiker und Großverdiener ist. Wenn von deiner Seite aus Liebe mit im Spiel ist, würdest du ihn nehmen wie er ist.
Warum machst du so ein Geheimnis ob männlich oder weiblich? Wenn er tatsächlich mitliest wird er 1+1 zusammenzählen können. Dafür wird doch seine Bildung ausreichen, oder?

Martina
 

Matti-s1

Mitglied
Hallo, im Prinzip sehe ich es ja auch wie du. ich verdiene jetzt auch keine Reichtümer, aber ich habe mir zumindest ein ordentliches Gehalt geschaffen. Es sagt ja auch niemand dass ich erwarte dass mein Partner Millionär ist, er muss ja auch nicht bis zum Vorstand einer AG kommen, aber ich finde einfach dieses Herumgewurstel und Durchschlagen nicht gut.

Er hat sich bereits beworben aber bisher nur Absagen bekommen. Sein Problem ist auch er hat keine kaufmännische Berufserfahrung- oder Ausbildung, dadurch wird es nochmals schwerer. Vom Staat ist in Sachen Weiterbildund oder Umschulung keine Unterstützung zu erwarten und ich kann ihm die 4000 Eur leider auch nicht vorstrecken.

Und ich sage ja nicht er hat beruflich nichts erreicht also ist er auch nichts für mich, und ich kann ihm auch kein Druck machen bis zum datum x was entsprechendes erreicht zu haben. Der Wille zur Veränderung ist ja da.
Nur was mache ich wenn sich das noch monatelang so hinzieht und kein Vorankommen herrscht ? Ich weiß nicht ob ich das ewig so mitmachen will. Würdet ihr euch schämen wenn ihr irgendwo seit und die anderen so in die Runde fragen was euer Partner macht ?
 

Nachtblume

Aktives Mitglied
Würdet ihr euch schämen wenn ihr irgendwo seit und die anderen so in die Runde fragen was euer Partner macht ?

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:rolleyes: Puh........... schämst du dich nicht etwas über dich, dass du SO denkst? Meine Empfehlung : Trenn dich! Also wenn in einer "Liebe" sich einer für den anderen SCHÄMT., weil er nicht Karriere macht, bzw.kein Akademiker ist, dann hat diese "Liebe" schlicht und ergreifend keine Substanz. Trenn dich und such dir einen zielgerichteten, gutverdienenden Akademiker - das ist in deinem Fall besser und zwar für alle Beteiligten.

Übrigens in meinem Fall ist es anders rum......... ich war mit einem Akademiker verheiratet, bin verwitwet, hatte danach eine Beziehung zu seinem ehemaligen Kollegen und bin wieder mit einem Akademiker liiert. Ich bin so gesehen und aus deiner Sicht komplett gescheitert im Leben, was Bildung und Beruf betrifft. Komplett! Aber keiner meiner Partner hat sich je für mich geschämt, weil es nichts über mich als Mensch aussagt und darüber ob ich liebenswert bin. Auch sagt es nichts wirklich über meine Intelligenz aus.

Du solltest unter "deinesgleichen" bleiben. Sich für den Partner schämen -- das ist entwürdigend, erniedrigend und das impliziert für mich definitiv, dass diese Beziehung eh zum scheitern verurteilt ist.

Nachtblume

 

tulpe

Sehr aktives Mitglied
Hm? Also ich weiß nicht, ob ihr der/dem TE hier nicht zu schnell vorverurteilt?

Ich kann hier bei weitem kein Statusgehabe sehen/lesen?????

Ich lese einen Menschen, der sehr sicherheitsbedürftig ist und finanziell grundgeabsichert sein möchte. Jemanden, der einfach so erzogen worden ist. Solche Gedankengänge sind da völlig normal! Ich muss ehrlich sein, ich habe manchmal das Gefühl, das viele hier zuviel von ihren eigenen Problemen mit reinbringen und nicht abgrenzen. Sorry, ich möchte keinem zu nahe treten......ich tue das ja ab und zu auch mal.

Ich kann nur sagen, mir ging es mal ähnlich (und somit bringe ich Meines mit ein ;) ).

Ich bin sozusagen konservativ, anständig erzogen worden. In meinem Leben war es immer präsent, dass man einen ordentlichen Beruf und genügend Geld haben muss, um überleben zu können (nicht, um reich oder besser als andere zu sein, sondern rein, um überleben zu können).

Mein Partner, mit dem ich mittlerweile fast 7 Jahre zusammen bin, ist das totale Gegenteil. Zig angefangene und nicht abgeschlossene Ausbildungen, ein paar abgeschlossene sind auch dabei, aber den Beruf übt er nicht aus, weil es nun doch nicht sein Ding ist usw.....

Da gab es (und gibt es auch heute noch teilweise) ziemlich früh einige Reibereien. Aber nicht, weil ich nen reichen Knacker will und mir Statussymbole wichtig sind. Ich hatte einfach Zukunftsängste mit ihm, weil ich dachte, ich könnte nicht alleine für uns sorgen. Und ja, am Anfang war es mir manchmal unangenehm, anderen zu sagen, dass er gerade nicht was wirklich Beständiges macht. Bin ich jetzt ein schlechter Mensch? Nein! Es sind einfach nur meine Ängste und meine Erziehung, die mich zu solch einem Denken geführt haben.

Ich habe mich lange mit diesem Thema auseinandergesetzt und bei uns beiden passt es jetzt (fast) richtig gut, weil ich durch seinen Lebensstil auch mitbekommen habe, dass der meinige auch nicht gerade das ist, was ich will. Es gibt im Leben wichtigere Dinge als einen gesicherten Arbeitsplatz und Geld. Um dahin zu kommen, musste ich aber erstmal lernen.........

......und der/die TE muss das wahrscheinlich auch noch.

Also liebe/r TE: Mache Dir einfach bewußt, was wirklich in Deinem Leben wichtig ist: Stehen Sicherheit, Absicherung und regelmäßige Arbeit ganz weit oben , und zwar von Dir aus (und nicht weil es Dir irgendjemand oder die Gesellschaft sagt), dann werdet Ihr beiden wohl auf Dauer nicht glücklich zusammen werden. Ist es im Grunde genommen doch alles nicht so wichtig und Du realisierst, akzeptierst und toleriest, dass Dein Partner halt ein anderes Leben führt wie Du, dann steht einer gemeinsamen Zukunft nix im Wege.

LG tulpe


PS: Eines, was noch sehr wichtig ist: Versuche nie Deinen Partner zu ändern! Entweder er möchte was ändern oder nicht. Wenn Du eine Änderung an jemanden anderen möchtest, dann suche Dir liebers jemanden, der schon so ist und keiner Änderung bedarf.
 
Zuletzt bearbeitet:

Nachtblume

Aktives Mitglied
Hm? Also ich weiß nicht, ob ihr der/dem TE hier nicht zu schnell vorverurteilt?

Ich kann hier bei weitem kein Statusgehabe sehen/lesen?????

Ich lese einen Menschen, der sehr sicherheitsbedürftig ist und finanziell grundgeabsichert sein möchte. Jemanden, der einfach so erzogen worden ist. Solche Gedankengänge sind da völlig normal! Ich muss ehrlich sein, ich habe manchmal das Gefühl, das viele hier zuviel von ihren eigenen Problemen mit reinbringen und nicht abgrenzen. Sorry, ich möchte keinem zu nahe treten......ich tue das ja ab und zu auch mal.

Ich kann nur sagen, mir ging es mal ähnlich (und somit bringe ich Meines mit ein ;) ).

Ich bin sozusagen konservativ, anständig erzogen worden. In meinem Leben war es immer präsent, dass man einen ordentlichen Beruf und genügend Geld haben muss, um überleben zu können (nicht, um reich oder besser als andere zu sein, sondern rein, um überleben zu können).

Mein Partner, mit dem ich mittlerweile fast 7 Jahre zusammen bin, ist das totale Gegenteil. Zig angefangene und nicht abgeschlossene Ausbildungen, ein paar abgeschlossene sind auch dabei, aber den Beruf übt er nicht aus, weil es nun doch nicht sein Ding ist usw.....

Da gab es (und gibt es auch heute noch teilweise) ziemlich früh einige Reibereien. Aber nicht, weil ich nen reichen Knacker will und mir Statussymbole wichtig sind. Ich hatte einfach Zukunftsängste mit ihm, weil ich dachte, ich könnte nicht alleine für uns sorgen. Und ja, am Anfang war es mir manchmal unangenehm, anderen zu sagen, dass er gerade nicht was wirklich Beständiges macht. Bin ich jetzt ein schlechter Mensch? Nein! Es sind einfach nur meine Ängste und meine Erziehung, die mich zu solch einem Denken geführt haben.

Ich habe mich lange mit diesem Thema auseinandergesetzt und bei uns beiden passt es jetzt (fast) richtig gut, weil ich durch seinen Lebensstil auch mitbekommen habe, dass der meinige auch nicht gerade das ist, was ich will. Es gibt im Leben wichtigere Dinge als einen gesicherten Arbeitsplatz und Geld. Um dahin zu kommen, musste ich aber erstmal lernen.........

......und der/die TE muss das wahrscheinlich auch noch.

Also liebe/r TE: Mache Dir einfach bewußt, was wirklich in Deinem Leben wichtig ist: Stehen Sicherheit, Absicherung und regelmäßige Arbeit ganz weit oben , und zwar von Dir aus (und nicht weil es Dir irgendjemand oder die Gesellschaft sagt), dann werdet Ihr beiden wohl auf Dauer nicht glücklich zusammen werden. Ist es im Grunde genommen doch alles nicht so wichtig und Du realisierst, akzeptierst und toleriest, dass Dein Partner halt ein anderes Leben führt wie Du, dann steht einer gemeinsamen Zukunft nix im Wege.

LG tulpe


PS: Eines, was noch sehr wichtig ist: Versuche nie Deinen Partner zu ändern! Entweder er möchte was ändern oder nicht. Wenn Du eine Änderung an jemanden anderen möchtest, dann suche Dir liebers jemanden, der schon so ist und keiner Änderung bedarf.

Alles soweit gut und schön was du hierzu schreibst, Tulpe. ABER: Sich die Frage zu stellen, ob man sich -schämt- wenn in der Runde gefragt wird, was der Partner macht, hat nullkommanichts mit dem eigenen Sicherheitsbedürfnis zu tun, sondern ist schlicht Ausdruck von Statusdenken, oder bitte was sonst ??? Ich würde von mir aus eine Beziehung beenden, wo sich mein Partner, der mich meint zu lieben, solch eine Frage stellt.....
 

Lilalaunefee

Aktives Mitglied
??

Manche Beiträge hier sind ziemlich krass. Immerhin macht sich hier jemand nicht nur Gedanken um sich, sondern auch um seinen Partner. Denn - sein wir mal ehrlich: Ende 20, ohne Ausbildung und Job -wie soll das weiter gehen?
Jeder, der Familie hat und diese versorgen muss, weiß, was das kostet. Alleine Kinder... Nun kann man ja den Anspruch haben, für die Zukunft, die Familie, Kinder die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen. Oder eben - auch nicht selten - den Staat oder die Gemeinschaft dafür aufkommen zu lassen.
Insoweit kann ich den/die TE schon verstehen. Wenn man weiß, dass der Partner mehr erreichen kann (davon gehe ich jetzt mal aus. Es steht ja nicht viel darüber - ob Mann oder Frau etc), würde ich auch versuchen, ihn ein wenig in diese Richtung zu bringen.

Allerdings darf man keinen Druck ausüben. Wenn der Partner selbst schon ziemlich fertig ist, muss man erstmal wieder etwas aufbauen.

Und schämen - naja, das würde ich nicht. Denn jemand, für den ich mich schämen muss, kann nicht mein Partner sein. :rolleyes:

Wer hier so übel beschimpft und unterstellt -der sollte sich schämen!:cool:
 

Nachtblume

Aktives Mitglied
Hier hat niemand "übel beschimpft"....;) und der Partner ist nicht ohne Ausbildung, sondern hat 2! abgeschlossene Berufsausbildungen, die angeblich "nichts bringen.."

Gruss
Nachtblume

 

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