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Gibt es Menschen die zu dumm sind fürs Leben?

G

Gast

Gast
Gutem Tag liebes Forum,

ich bin eine Frau von 31 Jahren und bin sehr verzweifelt!
Ich weiß nicht wie es in meinem Leben weitergehen soll denn ich scheine für fast alles zu doof zu sein.
Irgenwie war ich schon als Kind anders als andere. Wenn ich mit meiner Mutter oder Oma an der Hand in der Stadt war, fiel ich regelmäßig hin. Kaum konnte ich Fahrrad fahren, da fiel ich auch schon auf den Mund und schlug mir die Frontzähne aus. Mehrere Stürze folgten wo ich mir teilweise böse Wunden zuzog.
Mir fiel in der Schule (ich war in einer Gesamtschule) fast alles schwer. So war ich mit die schlechtestte Schülerin in unserer Klasse. Gut war ich nur in Englisch und Erdkunde. Mit am schlimmsten war Sport, ich konnte so viel trainieren wie ich wollte. Bekam nie eine Urkunde. Nur superschlechte Noten.
Schrecklich war auch Mathe da ich überhaupt nicht logisch denken kann.
Ich wollte als junges Mädchen viel ausprobieren. Nahm Balletunterricht den ich aber nach zwei erfolglosen Jahren wieder abbrach. Ich ging reiten, nahm nur einmal an einem Turnier teil und belegte den letzten Platz. Da versuchte ich es noch mit Humor zu sehen daß ich als Trostpreis einen Hufkratzer gewann.
Ich versuchte mich auch mit Geige und Orgel spielen. Da ich aber so unmusikalisch bin beendete ich beides nach relativ kurzer Zeit.
Wollte auch Handarbeiten zu meinem Hobby machen. Häkelte mir eine Decke fürs Bett, die total schief wurde.
Meinen Schulabschluss beendete ich mit einer guten Drei, machte eine Ausbildung zur Bürokauffrau. Da wurde mir schon recht bald bewusst wie schwer mir das fiel. Denn vor allem die ARbeit mit dem Computer war nicht mein Ding. Ich quälte mich mehr schlecht als recht durch die ersten Berufsjahre. Zwischendurch warf ich auch mal das Handtuch und arbeitete eine gewisse Zeit in einem Möbelgeschäft wo ich saubermachte und im Verkauf mithalf.
Dann arbeitete ich auch mal an einer Tankstelle wo man mich aber rauswarf weil ich ein paar Fehler an der Kasse gemacht hatte.
Anschließend arbeitete ich als Küchenhilfe, war aber zu langsam so daß die Kollegen einen Rappel bekamen.
Danach ging ich wieder ins Büro, hielt es aber nicht lange aus.
Auch im normalen Alltag fällt mir immer wieder auf daß ich nicht so clever bin wie viele andere.
Das fällt mir schon bei Kleinigkeiten auf.
Ich habe bis heute nicht rausgefunden wie man einen Flug über das Internet bucht.
Ein Bekannter zeigte mir wie ich Lieder auf meinen MP 3 Player laden kann. Ich habe mir alles säuberlich aufgeschrieben, komme aber noch nicht damit zurecht. Angeblich sollen das ja schon 10jährige hinbekommen.
Vor ein paar Tagen kaufte ich mir einen neuen Bezug fürs Bügelbrett mit einer Schnur und einem Clip. Ich fand nicht heraus wie man den Bezug drüber bekommen sollte und wollte ihn schon umtauschen. Dann hatte ich aber eine Freundin zu besuch die mir zeigte wie es funktioniert.
Vor ein paar Monaten habe ich einen Computerkurs gemacht. Ich war ständig auf die Hilfe von anderen angewiesen, weil ich fast nichts kapierte.
Immer habe ich das Gefühl daß man mir alles dreimal erklären muss wo bei anderen ein einziges Mal reicht.
Im Haushalt bin ich auch nicht super. Ich kann bis heute kaum was kochen, mir fällt es schwer eine Bluse zu bügeln und Fensterputzen ist auch nicht mein Ding.
Ich habe auch keinen Orientierungssinn. Einmal bin ich von einem Restaurant in meinem Wohnort eine kleine Abweichung vom üblichen Weg gefahren und stand plötzlich am Ortseingang einer anderen Stadt.
Auch vor einem Vorstellungsgespräch passierte mir mal was peinliches. Ich fuhr in die entgegengesetzte Richtung über die Autobahn als ich eigentlich gemusst hätte. Bemerkte erst sehr spät den Irrtum. Wie peinlich! ich musste den Personalchef anrurfen und sagen daß ich mich verfahren habe.

Kann man etwas machen um im Leben besser klar zu kommen?
Es ist furchtbar immer auf die Hilfe von anderen angewiesen zu sein!
 

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Junesun

Gast
Die Problematik kommt mir bekannt vor, und auch ich hielt mich sehr lange für zu dumm für das Leben.
Dabei hat jeder Mensch Fähigkeiten und eben auch Schwächen.
Ich denke, dass Du einfach nur verunsichert bist, weil Du Misserfolge hattest.
Versuche, wieder zu mehr Selbstvertrauen zu gelangen. Halte Dir vor Augen, was Du schon alles geschafft hast. Wie eben z.B. Deinen Schulabschluss, Deine Ausbildung, evtl. auch den Führerschein.
Ich weiß, wie schwer das ist, aber nur so kommst Du zu einem besseren Selbstbewusstsein.
 
F

Fuechsin

Gast
Junesum, lass dich doch endlich mal auf ADS testen. Das loest zwar erstmal kein Problem, aber dann kannst du immerhin nach Loesungen suchen.
Bei dir ist es schon sehr auffaellig und die Symptome passen wie die Faust aufs Auge.
Ich glaube nicht, dass ein Mensch generell zu dumm zu leben ist. Er hat vielleicht eine andere Denkweise als die Normalos. Klar gibt es Menschen mit intellektuellen Behinderungen die ihr Leben lang zusaetzlich Unterstuetzung brauchen, aber ihr beide scheint mir doch recht faehig. Eure Beitraege haben Hand und Fuss.
Junesum, warum warst du immer noch nicht bei einem Arbeitstherapeuten? Dir kann nur geholfen werden, wenn du wenigstens mal nach Antworten suchst. Aber wer aufgibt hat sowieso schon verloren!
 
S

sonnenl

Gast
hm gast vieleicht liegts daran das du die dinge nur einmal versuchst?...manches braucht zeit es zu lernen,als ich mal nen pulli stricken wollte, wurde es auch nur ein kinderpulli-der sollte aber für mich sein....:D

technische dinge muss man mir auch immer wieder erklären...und so gibts bestimmt noch weitere beispiele...

schau mal welche dinge du kannst....;)
 
S

sonnenl

Gast
Junesum, lass dich doch endlich mal auf ADS testen. Das loest zwar erstmal kein Problem, aber dann kannst du immerhin nach Loesungen suchen.
Bei dir ist es schon sehr auffaellig und die Symptome passen wie die Faust aufs Auge.
Ich glaube nicht, dass ein Mensch generell zu dumm zu leben ist. Er hat vielleicht eine andere Denkweise als die Normalos. Klar gibt es Menschen mit intellektuellen Behinderungen die ihr Leben lang zusaetzlich Unterstuetzung brauchen, aber ihr beide scheint mir doch recht faehig. Eure Beitraege haben Hand und Fuss.
Junesum, warum warst du immer noch nicht bei einem Arbeitstherapeuten? Dir kann nur geholfen werden, wenn du wenigstens mal nach Antworten suchst. Aber wer aufgibt hat sowieso schon verloren!
da ist wieder das schubladendenken..warum?;)
dann steckt man fest so wie du.....und kommt nicht mehr aus der schublade raus,oder?
 
F

Fuechsin

Gast
da ist wieder das schubladendenken..warum?;)
dann steckt man fest so wie du.....und kommt nicht mehr aus der schublade raus,oder?
Die Sache ist die, dass Junesum mit mitte 30 immer noch nach einer Loesung sucht. Sie haette die Moeglichkeit auf eine Therapie in Deutschland und ihre Probleme sind wirklich enorm.
Sie braucht Unterstuetzung um zu lernen besser in verschiedenen Situationen zu reagieren. Die selben Probleme treten immer und immer wieder auf. Es geht hier nicht um eine kurze Phase in ihrem Leben.

Eine Depression vorschnell zu diagnostizieren halte ich fuer eher schaedlich. Falls es bei Junesum ADS ist kann sie eine Verhaltenstherapie machen und es wuerde sich endlich etwas tun.
Ich habe eine Diagnose und kann nun schaun wie ich mich alleine aus dem Schlamasel ziehe. Ich bin nicht generell gegen Diagnosen, aber wenn eine Diagnose gemacht wird braucht der Patient auch eine Therapie, den sonst wird er versuchen sich selbst zu heilen was noch viel schaedlicher ist.

Junesum soll sich nicht ne Diagnose geben lassen, sondern danach auch eine Verhaltenstherapie machen. Vielleicht ist es auch etwas ganz anderes, daher ist es wichtig endlich mal Klarheit zu gewinnen. Alleine wird sie es bestimmt nicht mehr aendern koennen, dafuer kaempft sie schon zu lange und zu erfolglos.
 
Zuletzt bearbeitet:
S

sonnenl

Gast
Die Sache ist die, dass Junesum mit mitte 30 immer noch nach einer Loesung sucht. Sie haette die Moeglichkeit auf eine Therapie in Deutschland und ihre Probleme sind wirklich enorm.
Sie braucht Unterstuetzung um zu lernen besser in verschiedenen Situationen zu reagieren. Die selben Probleme treten immer und immer wieder auf. Es geht hier nicht um eine kurze Phase in ihrem Leben.

Eine Depression vorschnell zu diagnostizieren halte ich fuer eher schaedlich. Falls es bei Junesum ADS ist kann sie eine Verhaltenstherapie machen und es wuerde sich endlich etwas tun.
Ich habe eine Diagnose und kann nun schaun wie ich mich alleine aus dem Schlamasel ziehe. Ich bin nicht generell gegen Diagnosen, aber wenn eine Diagnose gemacht wird braucht der Patient auch eine Therapie, den sonst wird er versuchen sich selbst zu heilen was noch viel schaedlicher ist.

Junesum soll sich nicht ne Diagnose geben lassen, sondern danach auch eine Verhaltenstherapie machen. Vielleicht ist es auch etwas ganz anderes, daher ist es wichtig endlich mal Klarheit zu gewinnen. Alleine wird sie es bestimmt nicht mehr aendern koennen, dafuer kaempft sie schon zu lange und zu erfolglos.

das sie eine therapie machen sollte würde ich uch empfehlen,doch ads....zu vermuten finde ich zu speziell.man kann auch eine beratungsstelle für seine lebensprobs aufsuchen....;)

ich hate nicht wirklich eine diagnose und habe eine therapie gemacht,meine thera meinte immer diagnosen bruachen wir nicht,wir arbeiten an den probs die da sind,nicht anhand einer diagnose.
die braucht man nur für die krankenkasse...

ich beobachte halt das du selbst im zwiespalt mit deiner diagnose bist...und doch immer wieder auf ads anspringst,haste mir ja auch gesagt, bei mir könntes ads sein. mich wundert dein verhalten...

die verhaltensweisen können sich ja ähneln,doch du komst doch mit deiner diagnose auch nicht zurecht.warum drängst du dennoch menschen dahinein? (versuchst es zumindest,finde ich)
 
F

Fuechsin

Gast
das sie eine therapie machen sollte würde ich uch empfehlen,doch ads....zu vermuten finde ich zu speziell.man kann auch eine beratungsstelle für seine lebensprobs aufsuchen....;)

ich hate nicht wirklich eine diagnose und habe eine therapie gemacht,meine thera meinte immer diagnosen bruachen wir nicht,wir arbeiten an den probs die da sind,nicht anhand einer diagnose.
die braucht man nur für die krankenkasse...

ich beobachte halt das du selbst im zwiespalt mit deiner diagnose bist...und doch immer wieder auf ads anspringst,haste mir ja auch gesagt, bei mir könntes ads sein. mich wundert dein verhalten...

die verhaltensweisen können sich ja ähneln,doch du komst doch mit deiner diagnose auch nicht zurecht.warum drängst du dennoch menschen dahinein? (versuchst es zumindest,finde ich)

Stimmt man braucht nicht immer eine Diagnose, aber bei ADS ist es anders. ADS ist keine psychische Stoerung. Das ist wie wenn jemand ein Arm fehlt und er lernen muss damit zu leben.
Da bringt es ihm nichts wenn man ihm erklaert wie man ein Auto mit zwei Armen faehrt. Daher halte ich in diesem Fall eine Diagnose fuer sehr wichtig.
Menschen mit ADS werden oft faelschlicherweise wie Menschen mit einer Borderline Persoenlichkeitsstoerung behandelt. Das bringt aber nichts, da die Symptome vielleicht die selben sind die Ursache aber eine komplett andere.
Es ist wichtig einen kompettenten Arzt zu finden, der faehig ist den Unterschied zu erkennen.

In einer Therapie werden Menschen mit psychischen Problemen, das "normale" etwas naeher gebracht. Menschen mit ADS kennen das "Normale" meist sehr gut, sie koennen es aber nicht ausleben. Man hat ihnen immer nur den "Normalen Weg" gezeigt, der aber unmachbar ist. In einer Verhaltenstherapie fuer ADS lernt man Dinge eben nicht so zu tun wie die "Normalen".
Daher ist der Unterschied wichtig.

Ich komme mit meiner Diagnose nicht klar, weil ich danach keine Verhaltenstherapie machte.
Vorher ohne Diagnose kam ich auch nicht damit klar, trotzdem ist eine Diagnose ja der erste Schritt zu einer richtigen Therapie.

ADS ist keine Krankheit, viele Menschen sind betroffen und bekommen als Folge eine Depression. Das muss nicht so sein, vieles haengt an dem Umfeld und wie es akzeptiert wird. ADS ist sehr verbreitet unter Menschen mit Aengsten und Depressionen, wenn dann die typischen Symptome erwaehnt werden. Empfehle ich sich darauf mal testen zu lassen.

Wenn jemand ADS hat ist es wichtig Klarheit darueber zu bekommen. Ich erwaehnte, dass ich es nicht richtig finde einen Menschen mit Depressionen zu diagnostizieren und ihn dann allein mit dem Problem zu lassen. Oft kann man diese Probleme auch anders loesen, jedenfalls war das ein Gedanke.
Probleme aufgrund einer ADS, die man bereits ein Leben lang hat kann man nicht mit ein paar Umstrukturierungen loesen.
Also ich bin gegen vorschnelle Diagnosen, dass ist alles was ich mit meinem Thread sagen wollte.
 
Zuletzt bearbeitet:
J

Junesun

Gast
Die Sache ist die, dass Junesum mit mitte 30 immer noch nach einer Loesung sucht. Sie haette die Moeglichkeit auf eine Therapie in Deutschland und ihre Probleme sind wirklich enorm.
Sie braucht Unterstuetzung um zu lernen besser in verschiedenen Situationen zu reagieren. Die selben Probleme treten immer und immer wieder auf. Es geht hier nicht um eine kurze Phase in ihrem Leben.

Eine Depression vorschnell zu diagnostizieren halte ich fuer eher schaedlich. Falls es bei Junesum ADS ist kann sie eine Verhaltenstherapie machen und es wuerde sich endlich etwas tun.
Ich habe eine Diagnose und kann nun schaun wie ich mich alleine aus dem Schlamasel ziehe. Ich bin nicht generell gegen Diagnosen, aber wenn eine Diagnose gemacht wird braucht der Patient auch eine Therapie, den sonst wird er versuchen sich selbst zu heilen was noch viel schaedlicher ist.

Junesum soll sich nicht ne Diagnose geben lassen, sondern danach auch eine Verhaltenstherapie machen. Vielleicht ist es auch etwas ganz anderes, daher ist es wichtig endlich mal Klarheit zu gewinnen. Alleine wird sie es bestimmt nicht mehr aendern koennen, dafuer kaempft sie schon zu lange und zu erfolglos.
Hallo Fuechsin,

ich habe mir auch Deinen Rat, mal mit einem Arbeitspsychologen zu sprechen, zu Herzen genommen.
Ich bin aber seit sieben Wochen in einer Fortbildung, die mich meine ganze Kraft kostet.
Ich habe nicht mal Lust, am Wochenende etwas zu machen, zumal ja dann auch noch der Haushalt erledigt werden muss. Und wie Du inzwischen weißt, bin ich nicht die schnellste.
Doch ich werde mich darum kümmern sobald die Fortbildung in zwei Monaten zu Ende ist.
Denn mir ist bewusst, dass ich es allein nicht schaffen werde mit meinen Problemen zurecht zu kommen. Manchmal ist es so schlimm, dass ich denke, ich habe eine Behinderung und dass ich es im Berufsleben niemals schaffen werde. Vielleicht nicht einmal einen einfachen Job.

Mir graut jetzt schon davor, dass ich übernächste Woche sehr wahrscheinlich bis Weihnachten ein Praktikum im Büro absolvieren muss. Ich habe der Mitarbeiterin, die die Praktikumsstellen vermittelt, mitgeteilt, dass ich sehr schnell überfordert bin. Sie hat jetzt Kontakt zu einem Arbeitgeber aufgenommen, wo man auf meine Einschränkungen Rücksicht nehmen wird - zumindest ihren Worten nach.

Du hast recht, ich kämpfe schon zu lange und zu erfolglos.
Wenn ich bedenke, dass seit Abschluss meiner Ausbildung schon 15 Jahre vergangen sind, ich bisher aber nur 9 Jahre davon gearbeitet habe! Zwischendurch war ich immer wieder arbeitslos, weil ich mehrmals gefeuert wurde.
Ich weiß, ich muss etwas unternehmen.
 
G

Gast

Gast
Hallo Gast,

ich habe hier im Forum ein paar Threads mit dem selben Thema gesehen und selbst einen eröffnet. Es ist so, Menschen handeln durch Bewegungen, durch Gedanken und durch Gefühle. Nachdem ich das kapiert hatte, aufmerksamer wurde und mir einen professionellen Berater gesucht habe, kann ich jetzt viel schneller eigene Fehler erkennen. Es klappt noch nicht so gut, aber ich bin ruhiger geworden. Die Entspannungsübungen mache ich auch bald wieder, das hilft super, um nicht auszuflippen. Und das tut man schnell bei Fehlern.

Vielleicht sind wir irgendwie wie kleine Kinder. Das bedeutet, dass wir öfter mal Hilfe brauchen für komplexe Sachen. Aber das heißt auch, dass wir die Dinge anders sehen können und die Umwelt auf Schwierigkeiten aufmerksam machen können. Tatsächlich war ich mal in einem Seminar und habe alle aufgehalten, bis dann einer der "Schlauen" auf die Idee kam, mich zurück ins Boot zu holen. Tss... Na ja, es wurde ein kleines Detail geändert und plötzlich kamen wir auf eine ziemlich coole Idee, mit der man einiges leichter machen kann. Wären "die" Leute unter sich geblieben, hätten sie nur in ihrer Welt gelebt, wo es ja ach keine Probleme geben kann. Microsoft wäre nie so großartig geworden, hätte es nicht Leute gegeben, die nicht so schnell hinterher kommen und von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Sieh dir an, was passiert, wenn man sich nicht nach den vermeintlich Schwächsten richtet: die Bundesregierung macht ständig unverständliche Sachen und wundert sich, wenn die Bürger ständig neue Konzepte brauchen. -.- Also, vielleicht ist es sogar eine Stärke von uns, so langsam zu sein. ;) Auf jeden Fall passen da Jobs, wo man Dinge ausprobieren kann.

Ansonsten merke ich gerade wieder, wie viel Selbstbewusstsein man durch Bildung bekommt. Es reicht, viel zu lesen. Egal, ob Romane, Presse oder Briefe von anderen. Lesen hält fit und man lernt oft dabei. Es ist für gewisse Dinge, die mit Logik zu tun haben, förderlicher als TV schauen. Aber selbst im TV gibt es Sachen, die einen bilden können. Solange du nicht versuchst, einen Intellektuellen zu spielen, kann dir das alles viel nutzen. Im Internet surfen ist eigentlich eine ganz coole Sache, weil es da Text und Bilder gibt. Ist eine gute Mischung. Es gibt viele Ratgeberseiten im Internet und Blogs, in denen die Leute über sich erzählen. Mir hat es während meiner Krise geholfen, einfach mal in solchen Foren wie hier herumzustöbern. Einfach mal googeln, was dir durch den Kopf geht. Zum beispiel: "Ich fühle mich doof" oder "Ich kann nichts". Es ist echt gut zu wissen, dass es so viele gibt, die dieselben Probleme haben. Schau dich mal um.

Bei der gelegenheit ist es auch gut, wenn du dir zum beispiel Ratgeber zu Jobs anschaust oder wie man selbstbewusster wird. Und so Sachen, wie man sich im Alltag besser organisieren kann. Ein Tipp dazu: Aufschreiben üben! Weil du meintest, dass mit dem Musikzeug hat nicht geklappt. Das Aufschreiben funktioniert vor allem dann nicht, wenn man gerade vor Überforderung abgelenkt ist.

Das mt dem ADS... Tja, bei mir war das eine Zeit lang im Gespräch. Da hilft nichts anderes als zum Hausarzt zu gehen und zu fragen, ob du zum Neurologen musst. Falls du meinst, es ist rein psychisch, dann empfehle ich dir eine Beratungsstelle (psychosozialer Dienst, Nachbarscheiftszentrum, ...) oder einen Psychologen. Befreie den Kopf, dann wirst du ruhiger und kriegst einen klaren Kopf, sodass du besser nachdenken kannst.
 

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