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Gewalt in der Kindheit- wie hat es euch verändert?

L

Lebensnah

Gast
Viele hier haben in Ihrer Jugend selber Gewalt erlebt, Durch Eltern, durch Umfeld, durch Fanatiker, körperliche und seelische Gewalt. Von der Ohrfeige bis zur permanenten Demütigung. Es wird Zeit das die Menschen erfahren was es mit euch gemacht hat, denn viele Wissen selber nicht das Ihnen das geschadet hat. Es gibt das Stockholm Syndrom- wo das Opfer sich mit den Tätern solidarisch wird um die eigene Situation überleben zu können. Ich denke das gibt es auch in der Erziehung. Und dann kommen solche Aussagen wie - die Ohrfeige hat mir auch nicht geschadet.

Also alle die Betroffen sind , schildert einfach mal was Ihr erlebt habt und wie euch das im Leben verändert hat.
Alle denen es zu nah geht, bei denen das Thema etwas auslöst was zu schmerzhaft ist, bitte geht nur so weit wie Ihr könnt. Es ist oft furchtbar das wieder auszusprechen wenn es noch unverarbeitet ist. Und alle die Glauben das sie nur ein paar Regeln auspacken müssen und schon ist alles halb so schlimm- die Bitte ich sich zurückzuhalten und einfach mal zuzuhören. Gefühle sind etwas sehr mächtiges und sie legen vielen Ketten an die sie nicht aus eigener Kraft lösen können.
Hier geht es nicht darum jemanden an den Pranger zu stellen sondern darum das man versteht warum mancher So ist wie er ist. Und ich bitte alle die sich hier beteiligen, wer betroffen ist kann leicht übersprudeln ,wenn es darum geht etwas zu zeigen. Aber denkt daran das hier auch viele zu Wort kommen sollten .
 

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L

Lebensnah

Gast
Ich mache dann auch mal den Anfang..
wenn ich an meine Jugend denke, denke ich an ein Leben in Angst. In Angst vor meinem Vater, in Angst vor meinem Mitschülern, in Angst vor dem was ich bin. Aus heutiger Sicht spiet es auch eine Rolle welche Stellung ich in der Familie hatte. Ich war der erste männliche Nachkomme meiner Eltern, hatte 2 Ältere Schwerstern und einen jüngeren Bruder. Mein Vater war ein furchtbarer Choleriker, ein Machtmensch der ständig alles unter Kontrolle halten musste, meine Mutter eine scheinbar schwache Frau die jemanden geheiratet hat der Ihr Halt und wirtschaftliche Stabilität im Leben geben sollte. Nicht ungewöhnlich in den 50ger Jahren. Gewalt in der Erziehung war damals noch ganz legitim.

Auf jeden Fall war mein Vater jemand der sich ständig behaupten musste und dabei alles was Ihm nicht in den Kram passt mit Gewalt unterdrückt hat. Es verging keine Woche wo ich nicht verprügelt wurde, ich lebte immerzu in Angst ,wenn er nach Hause kam ,ob und wann ich wieder Prügel bekommen würde. Natürlich hat auch jeder im Umfeld das gesehen. Die Mitschüler fanden es klasse ein Opfer zu haben das man in den Pausen und nach der Schule verprügeln konnte. Für die Lehrer war man ein verhaltensauffälliges Kind das man auch noch zusätzlich disziplinieren musste. Die Briefe nach Hause hatten weitere Misshandlungen dort zur Folge.
Es gab Zeiten wo das Leben so unerträglich war das ich mich am liebsten umgebracht hätte. Aber selbst dazu war ich zu schwach. Dann kam die Pubertät- wo sich gerde die Jungen ja auch miteinander messen und mir klar machten das ich ein Versager war. VERSAGER,DRECK NICHTS WERT- das war die Botschaft die ich immer wieder hörte und in mir verinnerlichte. Ich war Schuld. Wenn ich am Boden lag und mir mein Vater in den Bauch getreten hat, weil ich mich habe "fallen" lassen unter seinen Schlägen - und jetzt gerade wo ich diese Zeilen schreibe mir die Tränen in die Augen steigen weil der Schmerz immer noch da ist. Ich unterbreche hier einmal- kann gerade nicht weiter schreiben.
 
L

Lebensnah

Gast
Ich habe versucht etwas aus meiner Geschichte hier aufzuschreiben. Ich dachte das ich diese längst hinter mir gelassen hätte und nun mit dem Leben kann was es in mir hinterlassen hat. Im Normalfall ist es auch so. Aber beim Aufschreiben, war plötzlich alles wieder da, die Gefühle, der Schmerz und Die Angst,die Hilflosigkeit, die Wut und die Trauer , der Schmerz der eigentlich längst vergessen sein sollte. Die alten Trauma wurden wieder aktiviert obwohl es Jahrzehnte her ist. Plötzlich fühle ich mich wieder wie früher. Die Wunden die Misshandlungen schlagen, die Narben bleiben für immer. Man kann lernen damit zu leben, aber heilen tun sie niemals.

Ich hatte übersehen das es bereits einen ähnlichen Beitrag gibt, aber es ist nicht ganz das selbe. Hier sollte es darum gehen was m Leben davon zurückgeblieben ist. Vielleicht will noch jemand etwas dazu sagen, wenn nicht löscht das ganze hier einfach, es muss ja kein Platz für etwas verschwendet werden was niemanden interessiert.
 

Nordfalke

Aktives Mitglied
Sie hat mein Leben und meinen Lebensweg massiv geprägt. Niemand sollte das erleben müssen,
Es gab einmal einen Film ,darin konnte man die Gefühle von Menschen aufzeichnen und für andere erlebbar machen. Ich würde gerne allen die glauben das es was gutes und normales ist, einmal für einige Minuten das zeigen, es wäre überzeugender wie alles Diskussionen die man hier führen kann.
 
S

Schmetterlingsflattern

Gast
Ich habe versucht etwas aus meiner Geschichte hier aufzuschreiben. Ich dachte das ich diese längst hinter mir gelassen hätte und nun mit dem Leben kann was es in mir hinterlassen hat. Im Normalfall ist es auch so. Aber beim Aufschreiben, war plötzlich alles wieder da, die Gefühle, der Schmerz und Die Angst,die Hilflosigkeit, die Wut und die Trauer , der Schmerz der eigentlich längst vergessen sein sollte. Die alten Trauma wurden wieder aktiviert obwohl es Jahrzehnte her ist. Plötzlich fühle ich mich wieder wie früher. Die Wunden die Misshandlungen schlagen, die Narben bleiben für immer. Man kann lernen damit zu leben, aber heilen tun sie niemals.

Ich hatte übersehen das es bereits einen ähnlichen Beitrag gibt, aber es ist nicht ganz das selbe. Hier sollte es darum gehen was m Leben davon zurückgeblieben ist. Vielleicht will noch jemand etwas dazu sagen, wenn nicht löscht das ganze hier einfach, es muss ja kein Platz für etwas verschwendet werden was niemanden interessiert.
ich weiss du wolltest ein teil unserer geschichte lesen. hm...meine ist mit vergewaltigung und gewalt in der familie gekoppelt.mehr möchte ich dazu garnicht schreiben. doch was du schreibst das sowas nie heilt....dazu möchte ich mcih äussern. ich habe für mich heilung erfahren. hatte erst alles jahre verdrängt und dann kam es vor ein par jahren hoch. ich war am boden. j,konnte den normalen alltag nicht mehr stand halten.hatte ständig flash backs und alpträume,lebte fast in einer anderen welt...wirklich schrecklich.gefangen in meiner vergangenheit.
ich wollte so nicht weiter leben und habe eine therapie angefangen. viel beredet und losgelassen,den schmerz und all das wurde ich los.
ich habe nun gut ein jahr keine schmerzen mehr wenn ich von meiner geschichte rede. ich lebe halbwegs normal,gehe wieder arbeiten. ich kann normal drüber reden.

ich für mich sage das ich geheilt bin,von meiner vergangenheit. und das ich nun endlich in der gegenwart angekommen bin,die ich zwar manchmal noch recht chaotisch lebe,aber nicht mehr durchzogen mit trauer und schmerz,der der vergangenheit angehörte.

ich kann nur jedem empfehlen, eine therapie zu machen. es kann helfen,wenn man sich von der vergangenheit loseisen will. ich bin kein opfer mehr und lebe das nicht. das war diese therapiezeit wert.:)

was zurück blieb? erinnerungen,negativer art. ja. sie stecken irgendwo weit hinten, snd erinnerungen,die kein mensch braucht. und auch das ist zurück geblieben, ich habe wenig angst , denn das ich das alles überlebt habe zeigt mir das ich ein starker mensch bin und ich mir selbst vertrauen kann. ich habe mich aus dem ganzen scheiss rausgeholt und habe an mich geglaubt,ich werde harte situationen meistern,das weiss ich von mir. das habe ich daraus gelernt,sozusagen.

warum sollte man deinen beitrag löschen, es ist deiner und du kannst hier schreiben,was dir auf der seele brennt, das ist nicht überflüssig.;)
 
L

Lebensnah

Gast
ich weiss du wolltest ein teil unserer geschichte lesen. hm...meine ist mit vergewaltigung und gewalt in der familie gekoppelt.mehr möchte ich dazu garnicht schreiben. doch was du schreibst das sowas nie heilt....dazu möchte ich mcih äussern. ich habe für mich heilung erfahren. hatte erst alles jahre verdrängt und dann kam es vor ein par jahren hoch. ich war am boden. j,konnte den normalen alltag nicht mehr stand halten.hatte ständig flash backs und alpträume,lebte fast in einer anderen welt...wirklich schrecklich.gefangen in meiner vergangenheit.
ich wollte so nicht weiter leben und habe eine therapie angefangen. viel beredet und losgelassen,den schmerz und all das wurde ich los.
ich habe nun gut ein jahr keine schmerzen mehr wenn ich von meiner geschichte rede. ich lebe halbwegs normal,gehe wieder arbeiten. ich kann normal drüber reden.

ich für mich sage das ich geheilt bin,von meiner vergangenheit. und das ich nun endlich in der gegenwart angekommen bin,die ich zwar manchmal noch recht chaotisch lebe,aber nicht mehr durchzogen mit trauer und schmerz,der der vergangenheit angehörte.

ich kann nur jedem empfehlen, eine therapie zu machen. es kann helfen,wenn man sich von der vergangenheit loseisen will. ich bin kein opfer mehr und lebe das nicht. das war diese therapiezeit wert.:)

was zurück blieb? erinnerungen,negativer art. ja. sie stecken irgendwo weit hinten, snd erinnerungen,die kein mensch braucht. und auch das ist zurück geblieben, ich habe wenig angst , denn das ich das alles überlebt habe zeigt mir das ich ein starker mensch bin und ich mir selbst vertrauen kann. ich habe mich aus dem ganzen scheiss rausgeholt und habe an mich geglaubt,ich werde harte situationen meistern,das weiss ich von mir. das habe ich daraus gelernt,sozusagen.

warum sollte man deinen beitrag löschen, es ist deiner und du kannst hier schreiben,was dir auf der seele brennt, das ist nicht überflüssig.;)
Ja, genau das ist der Punkt. Es ist möglich das es soweit geheilt werden kann das man im Normalfall nicht mehr darunter leidet. Aber es kommt dennoch vor das man in Situationen wo man warum auch immer emotional belastet ist und auch wenn man alles eigentlich verarbeitet hat die alten Wunden wieder Schmerzen.

Diese Erfahrungen haben uns für immer geprägt und Du sagst selber es ist harte Arbeit und Therapie nötig damit man das verarbeiten kann. Und genau darum geht es mir- das andere erkennen können das Gewalt gegen Kinder so schlimme Folgen haben kann, das es eben nicht nur ein Klaps oder eine Ohrfeige ist- es ist eine Gesinnung die man zu spüren bekommt, eine Gesinnung die einen lange demütigt und das Selbstwertgefühl zerstört. Deshalb ist auch seelische Gewalt nicht weniger schlimm wie die ,die man direkt als Ohrfeige ausübt. Sie ist nur versteckter.

Alle sind sich einig das sexueller Missbrauch von Kindern etwas furchtbares ist und nicht wenige würden Triebtäter gerne kastrieren oder gleich aufhängen. Aber die wenigsten realisieren da solch ein Missbrauch eine Form, eine sehr üble Form von Gewalt gegen Kinder ist , aber das für Kinder die "nur" körperlich und seelisch misshandelt werden die Folgen genauso gravierend sein können. Beides verletzt tief greifend die Seele von Kindern und beides kann vollkommen zerstörend sein.

Die Demütigung, das ausgeliefert sein, die Hilflosigkeit, das rücksichtslose überschreiten und missachten der Grenzen des Kindes, der Machtmissbrauch an ihm, von Menschen von denen es abhängig ist, denen es ausgeliefert ist. Das findet bei beiden statt und ist für beide schlimm.

Es ist natürlich nicht das gleiche was die seelischen Folgen angeht. Bei missbrauchte Kindern kommt auch noch hinzu das sie in Ihrem später Liebesleben Probleme mit Ihrem Körper und Zärtlichkeiten haben werden.
Aber auch nicht sexuell missbrauchte, "nur" misshandelte Kinder, haben im späteren Leben Probleme mit dem geliebt werden ,Liebe zulassen können.

Wer also Behauptet , es sei richtig zur Erziehung Gewalt einzusetzen, der will keine Verantwortung für sein Handeln übernehmen, er will lediglich seinen Willen durchsetzen ohne Rücksicht auf Verluste,handelt in hohem Maß verantwortungslos.

und zum Thema Desinteresse an dem Thema - wenn ich merke das kaum jemand darauf reagiert, obwohl es so viele Betroffene gibt, dann frage ich mich schon ob es überhaupt Sinn macht das auch öffentlich diskutieren zu wollen.
 
S

Schmetterlingsflattern

Gast
ich denke eher das es kein desinteresse ist,sondern das es eben für ganz vile hier nicht einfach ist,darüber zu schreiben.für viele wirds auch noch unmöglich sein.


alles andere was du schreibst kann ich unterschreiben,dennoch denke ich das thema ist zu hart für viele hier.

ich selbst habe auch noch einige dinge die mich wohl geprägt haben,mit denen ich leben muss, dinge wie sich ausgeliefert fühlen in gewissen situationen,dann nicht handeln können oer angst zu haben,in für andere menschen ganz normalen situationen. doch sie sind für mich so minimal und kommen selten vor,das ich damit leben kann. und ich denke,mir bringt es nichts darüber zu schreiben, ich bin frei von der wut die mich früher mal immer wieder davon schreiben liess. ich lebe heute nicht mehr damit und bin somit auch frei für andere themen.

daher denke ich darüber nach....was nringt dir das,darüber zu schreiben?
 
L

Lebensnah

Gast
.was bringt dir das,darüber zu schreiben?
Mir geht es darum das Bewusstsein einiger zu ändern die immer noch Glauben das Gewalt in welcher Form auch immer harmlos sei. Das diejenigen die Glauben das Eine Ohrfeige nicht schlimm ist. Aber auch um diejenigen die zwar nicht körperlich aber seelisch schlagen. Wir sind hier in einer Community wo die meisten Probleme haben, sieh Dir die Umfrage an 75% kennen Misshandlungen in der Kindheit. Für wie viele sind diese Erfahrungen auch oft unbewusst der Grund für Ihre Probleme.

Aber wen ich sehe mit welchen Mitteln hier teilweise miteinander gekämpft wird statt füreinander da zu sein finde ich das erschreckend. Es gibt hier Gruppen die der festen Überzeugung sind das nur Ihre Sichtweise die richtige ist und dann ohne Rücksicht auf Verluste den "GEGNER" niedermachen, beschimpfen, der schlimmsten Dinge Beschuldigen. Und das hier wo Menschen herkommen weil sie Hilfe suchen. Und ich glaube das auch denen die es gut meinen oft nicht bewusst ist das sie in Ihrer Art zu weit gehen, das Maß verlieren und nicht merken das sie selber genau das tun was sie gerade so vehement verurteilen.

Um das einmal Bildlich zu machen: a ist jemand der liegt am Boden, schwer verwundet. Sofort eilen die Leute herbei um zu helfen. Sie sehen das was passiert ist und fangen an sich darüber zu streiten wie man am besten helfen soll. Da man sich nicht einig wird fangen sie an sich zu beschimpfen. Jeder weiß es besser,jeder will das beste. Manche können sich nicht beherrschen und fangen an die anderen hauen zu wollen. Vorurteile werden ausgepackt um seinen Standpunkt zu untermauern. Einige laufen dann zum Admin um sich zu beklagen. Es ist auch gut das diese sich darum kümmern, aber besser noch wäre es wenn sie es gar nicht müssten.

Es geht mittlerweile gar nicht mehr ums Thema sondern nur noch darum sich zu behaupten.

Leider ist in der Zwischenzeit derjenige der an Boden liegt tot, weil niemand mehr dran gedacht hat warum man überhaupt da hin gelaufen ist.

Ich denke das ganz viele hier es wirklich gut meinen, und in der Hitze der Themen manchmal das Maß aus dem Auge verlieren. Dieser Tread hier sollte dazu dienen Die Leute zurück zu holen ,zurück zu dem worum es geht , sie dazu zu bringen sich das anzusehen was denjenigen bewegt der da kommt und Hilfe will.
Im Grunde weiß doch jeder hier das es niemals einfache Lösungen gibt, denn wenn dies so einfach wäre bräuchte man diese Forum ja nicht. Mir geht es darum den Blick wieder auf das zu richten worum es geht. Wenn wir hier selber Hilfe wollen und anderen helfen wollen, so sollten wir auch darüber nachdenken auf welche weise wir dabei agieren.
 
S

Schmetterlingsflattern

Gast
Mir geht es darum das Bewusstsein einiger zu ändern die immer noch Glauben das Gewalt in welcher Form auch immer harmlos sei. Das diejenigen die Glauben das Eine Ohrfeige nicht schlimm ist. Aber auch um diejenigen die zwar nicht körperlich aber seelisch schlagen. Wir sind hier in einer Community wo die meisten Probleme haben, sieh Dir die Umfrage an 75% kennen Misshandlungen in der Kindheit. Für wie viele sind diese Erfahrungen auch oft unbewusst der Grund für Ihre Probleme.

Aber wen ich sehe mit welchen Mitteln hier teilweise miteinander gekämpft wird statt füreinander da zu sein finde ich das erschreckend. Es gibt hier Gruppen die der festen Überzeugung sind das nur Ihre Sichtweise die richtige ist und dann ohne Rücksicht auf Verluste den "GEGNER" niedermachen, beschimpfen, der schlimmsten Dinge Beschuldigen. Und das hier wo Menschen herkommen weil sie Hilfe suchen. Und ich glaube das auch denen die es gut meinen oft nicht bewusst ist das sie in Ihrer Art zu weit gehen, das Maß verlieren und nicht merken das sie selber genau das tun was sie gerade so vehement verurteilen.

Um das einmal Bildlich zu machen: a ist jemand der liegt am Boden, schwer verwundet. Sofort eilen die Leute herbei um zu helfen. Sie sehen das was passiert ist und fangen an sich darüber zu streiten wie man am besten helfen soll. Da man sich nicht einig wird fangen sie an sich zu beschimpfen. Jeder weiß es besser,jeder will das beste. Manche können sich nicht beherrschen und fangen an die anderen hauen zu wollen. Vorurteile werden ausgepackt um seinen Standpunkt zu untermauern. Einige laufen dann zum Admin um sich zu beklagen. Es ist auch gut das diese sich darum kümmern, aber besser noch wäre es wenn sie es gar nicht müssten.

Es geht mittlerweile gar nicht mehr ums Thema sondern nur noch darum sich zu behaupten.

Leider ist in der Zwischenzeit derjenige der an Boden liegt tot, weil niemand mehr dran gedacht hat warum man überhaupt da hin gelaufen ist.

Ich denke das ganz viele hier es wirklich gut meinen, und in der Hitze der Themen manchmal das Maß aus dem Auge verlieren. Dieser Tread hier sollte dazu dienen Die Leute zurück zu holen ,zurück zu dem worum es geht , sie dazu zu bringen sich das anzusehen was denjenigen bewegt der da kommt und Hilfe will.
Im Grunde weiß doch jeder hier das es niemals einfache Lösungen gibt, denn wenn dies so einfach wäre bräuchte man diese Forum ja nicht. Mir geht es darum den Blick wieder auf das zu richten worum es geht. Wenn wir hier selber Hilfe wollen und anderen helfen wollen, so sollten wir auch darüber nachdenken auf welche weise wir dabei agieren.
ah ja das kann ich gu verstehen.
sehr gute beweggründe, denke aber das du eben viele leute garnicht erreichen kannst,weil sie einfach festgefahren sind. jeder hat eben seine meinung und die kann man aum ändern. siehe den thread mit den ohrfeigen, die eine userin wird sich von ihrer meinung nicht weg bringen lassen,egal wieviel andere über ihr leid berichten.
eigentlich ists ja jedem sein eigenes recht,seine meinung zu haben,den standpunkt zu vertreten .

hier im forum ists eh so, viele verscheidene menschen treffen sich,kennen sich nicht und sind auch aus verscheidenen gründen hier.daraus entsteht ein großer wulst von meinungen,sicherlich ist manches mal chaos oder es wird vergessen worums eigentlich ging. dann finde ich gut, innerhlab der therads mal daruaf hinzuweisen, denn in seperaten therads über gewalt, wird immer wieder dasselbe raus komme. der eine finds okay- mal ne ohrfeige zu bekommen,der andere findet es schrecklich. ich würde auch gern ins bewusstsein vieler menschen krabbeln um da etwas anders her zurichten,doch as geht nun mal nicht.
dein bewegggrund finde ich toll, nur die art, wie man diese menschen erreicht, ich weiss nicht obs die richtige ist...

danke für deine erklärung,denke ich verstehe dich gut.mir gehts auch manchmal echt besch.... wenn ich lese was hier abgeht....
ich versuche dann,dort etwas zu richten ,wo etwas schief abgeht, wie man sonst menschen bewusster sehen lassen kann,weiss ich nicht.
 
G

Gast

Gast
Viele hier haben in Ihrer Jugend selber Gewalt erlebt, Durch Eltern, durch Umfeld, durch Fanatiker, körperliche und seelische Gewalt. Von der Ohrfeige bis zur permanenten Demütigung. Es wird Zeit das die Menschen erfahren was es mit euch gemacht hat, denn viele Wissen selber nicht das Ihnen das geschadet hat. Es gibt das Stockholm Syndrom- wo das Opfer sich mit den Tätern solidarisch wird um die eigene Situation überleben zu können. Ich denke das gibt es auch in der Erziehung. Und dann kommen solche Aussagen wie - die Ohrfeige hat mir auch nicht geschadet.

Also alle die Betroffen sind , schildert einfach mal was Ihr erlebt habt und wie euch das im Leben verändert hat.
Alle denen es zu nah geht, bei denen das Thema etwas auslöst was zu schmerzhaft ist, bitte geht nur so weit wie Ihr könnt. Es ist oft furchtbar das wieder auszusprechen wenn es noch unverarbeitet ist. Und alle die Glauben das sie nur ein paar Regeln auspacken müssen und schon ist alles halb so schlimm- die Bitte ich sich zurückzuhalten und einfach mal zuzuhören. Gefühle sind etwas sehr mächtiges und sie legen vielen Ketten an die sie nicht aus eigener Kraft lösen können.
Hier geht es nicht darum jemanden an den Pranger zu stellen sondern darum das man versteht warum mancher So ist wie er ist. Und ich bitte alle die sich hier beteiligen, wer betroffen ist kann leicht übersprudeln ,wenn es darum geht etwas zu zeigen. Aber denkt daran das hier auch viele zu Wort kommen sollten .

Soll dies eine Wissenschaftsfrage sein oder liegt ehrliches, persönliches Interesse bei Dir vor ?

Warum solch eine Neugier, Interesse ?
 

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