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Gewalt in Computerspielen....Wie steht Ihr dazu?

Mal wieder ne Frage zu der ich gerne Eure Meinung hätte. Sicher wurde das Thema schon oft behandelt und ich war wieder zu blind es zu sehen.

Jedoch sind die sogenannten "Killer Spiele" nach den jüngsten Ereignissen wieder stark in die Kritik geraten. Wie steht Ihr dazu? Sind Spiele der Grund für Morde? Spielt Ihr vielleicht selber?

Ich denke jedoch das ich nicht der Einzige bin der der Behauptung "Spiele sind die Ursache" kritisch gegenüber steht....

edit: hallo admin. sollte das theme aktuell schon vorhanden sein dann sorry und bitte um löschung. danke
 

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GePa94

Mitglied
Also ich bin da geteilter meinung ...

... einerseits reizen sie schon an, dass man lust hat es auch mal in der realität "auszuprobieren".

... andererseits werden sei auch viel zum abbauen der angestauten aggressionen genutzt, wo sie sowas eher verhindern.
 
B

BlueScreen

Gast
Ein erwachsener Mensch sollte selbst entscheiden, ob er Brutalität in Games möchte oder nicht.

Bei Kindern sieht die Sache anders aus, ich kopiere mal ein Beitrag den ich gerade erst erstellt habe:

Das Einzige was vielleicht sinnvoll ist, ist die Eltern zu sensibilisieren.
Weil ein Game ab 18 gehört mit Sicherheit nicht in die Hände von 13 Jährigen.

Für viele Eltern ist der PC vom Bub ein Buch mit sieben Siegeln...

Sie wissen nicht was der Bub aufm PC hat, sie wissen auch nicht wie man das nachschauen kann - sie interessieren sich oft nicht mal dafür.

Der kleine Bub hockt in vielen Haushalten am Wochenende 10 Stunden vorm PC und zockt Spiele die auf dem Index stehen ... und die Eltern machen nix!

Ich würde meinem Kind doch niemals den Umgang mit einem Gerät erlauben, was ich selbst nicht mindestens ein bisschen kenne.

Jedoch sind die sogenannten "Killer Spiele" nach den jüngsten Ereignissen wieder stark in die Kritik geraten. 1Wie steht Ihr dazu? 2Sind Spiele der Grund für Morde? 3Spielt Ihr vielleicht selber?
1. Das ist wieder nur viel Blabla ... nach ein paar Wochen hat sich das Thema wieder erledigt.

2. Nein.

3. Ja, aber schon lange nicht mehr soviel wie als Jugendlicher
 
E

Empathy

Gast
Ich halte nicht viel von der sogenannten "Killerspieldebatte". Ich sehe die Ursache für solche Taten in anderen Bereichen. Sicherlich wirken diese Spiele auch ihren Teil dazu bei, dass es zu Amokläufen kommt, aber ich halte ihn für nicht sonderlich relevant.

Ich spiele auch selbst solche Spiele und was ich sagen kann, ist, dass die Medien diese Spiele leider oft völlig falsch darstellen und sie so total an den Pranger stellen. Ich finde es schade, dass absolut subjektiv und ohne wirkliche Recherche Beiträge im Fernsehen zu sehen sind, die wenig mit dem eigentlichem Spiel zu tun haben. Es werden da z.B. oft Spiele gezeigt, die es in Deutschland so garnicht gibt, da sie schon als zu brutal eingestuft wurden. Es gibt manche dieser Spiele zwar hier, aber nur in entschärfter Version und dann auch ohne Jugendfreigabe. Außerdem steht oft viel mehr der strategischer Teil im Vodergrund und das Spielen miteinander, anstatt das "sinnlose Gemetzel", wie es oft im Fernsehn zu hören ist.
Es spielen fast alle Jugendlichen diese Spiele oder haben sie schonmal gespielt und dann ist es auch kein Wunder, dass nach einem Amoklauf solche Spiele auf dem Rechner gefunden werden. Nur das wird dann meistens als Grund für solche Taten gesehen und man hört Aussagen wie: "Der Täter hat in der Nacht zuvor stundenlang Killerspiele an seinem Rechner gespielt!"
Sind wir jetzt alle potentzielle Amokläufer, weil wir diese Spiele spielen?

Ich will aber auch nicht abstreiten, dass solche Spiele auf labile Personen einen gewissen negativen Effekt haben. Trotzdem: Das Problem ist ganz woanders. Ich sehe es zumindest woanders. Nämlich in der sozialen Isolation solcher Täter und dem Mobbing. Sie sind in fast allen Fällen Opfer ihres sozialem Umfelds geworden. Was jetzt die genau Beweggründe bei Tim K. waren, kann ich nicht sagen, aber ich denke mir, dass es ähnliche Gründe für sein Verhalten gab. Meistens entwickeln sich ja auch durch zu viel Einsamkeit verkorkste, irrationale Denkweisen, die dann zu solchen Taten führen. Aber darüber kann ich jetzt nur spekulieren.

Die Politiker sind natürlich jetzt unter Druck und man muss was ändern. Da es extrem schwierig ist etwas aus psychlogischer Ebene zu ändern und jedem Schüler ein stabilies, soziales Umfeld zu geben, versucht man sich lieber an kleineren Sachen. Es werden Sündenböcke gesucht. Das sind dann nunmal die "Killerspiele" oder besser gesagt Ego-Shooter und das Waffengesetz. Dabei sind diese meistens nur der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringen. Deutschland hat aber eh schon mit die strengsten Richtlinien was den Verkauf von Computerspielen und den Besitz von Waffen angeht. Es sollte sich nur jeder daran halten und Spiele sollten auch nur an die verkauft werden, die das richtige Alter erreicht haben.

Nunja, ich könnt jetzt noch ausführlicher zu dem Thema schreiben. Aber ich denke, das wichtigste ist gesagt.

Gruß
Empathy
 
Zuletzt bearbeitet:

Erbsenkufi

Mitglied
Hi,
Ich als viel-zockerin und auch Besucherin von Lan-partys in kleinen Kreisen gebe mal ein kleines Kommentar dazu ab :)

Also wenn man zum Amokläufer wird wenn man sogenannte "Killerspiele" (dieses Wort ist übrigens nicht definirbar und wurde auch nicht definiert) spielt, dann werde ich anscheinend bald losziehen Inseln besiedeln und eine Zivilisation dort ansiedeln (bin totaler Aufbauspiele-Fan. Lieblingsspiel:Anno 1701). Immerhin habe ich es schon aktiv angewand indem ich ein Holzhaus aus Sperrholz gebaut habe.

Auf den benannten Lan-Partys spielen wir auch das berühmt berüchtigte CS (Version 1.6 .Die Version die sie im Fersehen gezeigt haben haben wir noch nichteinmal!), L4d (da geht es darum als Gruppe durch einzelne Levels zu kommen in denen sogenannte "infizierte" (Zombies) einen davon abhalten. Nur in der Gruppe kommt man da durch.), aber auch Aufbauspiele wie Age of Empires 2. Da geht es aber weniger darum andere Leute umzuschießen, sondern eher darum in einer Gruppe gemeinsam was zu erreichen, am besten mit einem möglichst schwierigen Ziel, einer verzwickten Gruppentechnik und einigen lustigen Effekten die man hervorrufen kann.

Wer jedoch in einer Schule Amok laufen will, der nimmt sich das auch vor. Der war ja auch in einem Schützenverein und hat daher schonmal Übung und Handhabung mit der Waffe gelernt. Die sache das er CS auf dem Computer drauf hatte.... also von allen Leuten die ich kenne ist nur auf einem Pc das Spiel nicht drauf weil es ein ganz alter Pc mit Windows 95 ist und es da nicht läuft.

Ein Spiel macht einen nicht zu dem was in dem Spiel vorkommt.
Man wird ja auch kein Auto weil man in der Garage steht.

Gruß, Susanne
 
L

Lena7

Gast
Also ich bin da geteilter meinung ...
... einerseits reizen sie schon an, dass man lust hat es auch mal in der realität "auszuprobieren".
Schön dass das mal jemand so ehrlich zugibt! Danke !
... andererseits werden sei auch viel zum abbauen der angestauten aggressionen genutzt, wo sie sowas eher verhindern.
Aggressionen baut so etwas nur scheinbar ab, das ist mit Sicherheit der verkehrte Weg um Aggressionen ab zu bauen!
 

mikenull

Urgestein
Natürlich werden dabei Aggressionen abgebaut - wer längere Zeit spielt benötigt dazu ja enorme Konzentration. Ich spiele sowas zwar grundsätzlich nicht, aber es ist bei den Rennspielen auch nicht anders. Konzentration und schnelles Reaktionsvermögen ist gefordert und natürlich geht das auf die Kondition des Spielers.
Und es ist natürlich ein Märchen zu glauben, das ich immer zu schnell fahre, weil ich ab und zu ein Rennspiel einlade.
 
ich bin der meinung, und das habe ich schon oft geschrieben, das die spiele debatte von der politik vorgeschoben werden. so hat man schnell einen grund gefunden der eh schon gebeutelt ist und man muss sich weniger mit den wahren problemen beschäftigen.....die gesellschaft. klingt abgedroschen aber ich denke das ein mensch auch schon mit 14 in der lage sein sollte zu erkennen was real und was nicht real ist. das problem liegt viel tiefer denke ich. kinder und jugendliche werden gemobbt und bloßgestellt. da stauen sich aggressionen auf ohne frage. sicher, so denke ich, werden spiele genutzt um wut abzubauen....die gafahr besteht -denke ich- darin das der funke auf die ralität überspringt.

ein ausgewogener mensch der fest im leben steht sollte jedoch keine probleme haben ein spiel von der realität zu unterscheiden.....und genau das ist das problem.
 
Q

*quasi*

Gast
Icke, vielleicht sollte man da auch etwas differenzieren, denn es gibt große Unterschiede in diesen sog. "Gewaltspielen".
Ich gehe jetzt mal von denen aus, die meine Jungs (leider - bgeistert war ich nicht, aber Kinder haben Freunde und die haben.....usw...) gezockt haben und einige es z.T. noch tun eben auf diesen LAN - Partys.
Mir wurde auch anders, als ich nur einen Gewehrlauf sah, geführt von meinem eigenen Sohn - die sog. Egoshooter - Spiele - und er auf ebenfalls sog. "Robots" ballerte, die doch Menschen ZU ähnlich sahen.
Gut für die Seele kann das nicht sein, andererseits weiß ich, dass nahzu alle Kiddies in einem gewissen Alter diese Spiele spielen - je verbotener, desto reizvoller.
Also habe ich mich später dazu gesetzt und mit ihnen während der Spiele darüber geredet und festgestellt, dass sie ganz klar zwischen Realität und Spiel zu differenzieren vermochten.
Ich habe ihnen meinen Eindruck, mein Unbehagen benannt, aber mir auch den ihren angehört und sie darin ernst genommen.
Fazit: KEINES meiner Kinder ist in irgendeiner Form gewaltbereit; 2 von ihnen gehen in soziale Berufe, der dritte ist ebenfalls beruflich tätig im Umgang mit Menschen (Musik- und Verkaufsbranche).
Ich bin der Überzeugung, dass diese Spiele allein nicht reichen, um ein solches Grauen auszulösen - ebenso, wie ein schlechtes Elternhaus, ein Schulmobbing und...und...und allein nicht ausreicht.
Warum ein Mensch auf einmal derart austickt und solche Taten begeht - wirklich herausfinden werden wir es wohl nie. Denn bisher starben auch die Attentäter und man konnte sie nicht mehr befragen - vielleicht kämen wir dann eher an die Ursache.
Gruß quasimodo
 

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