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Gestörtes Essverhalten im Auslandsjahr

E

Exxii

Gast
Hey,
ich bin 16 Jahre alt und mache momentan ein Auslandsjahr in Irland (es ist aber schon in zwei Wochen vorbei).
Ich habe schon länger, insebsondere seit dem ersten Lockdown viel Sport gemacht und mich ziemlich bewusst ernährt, worauf ich auch in Deutschland schon oft angesprochen wurde. Ich war immer die Sportliche und Schlanke. Ich glaube, meine ELtern fanden das nicht so gut, weil sie wissen, dass ich dazu neige, Dinge sehr zu intensivieren.
Als ich dann in Irland war habe ich mir zwar immer Gedanken darum Gemacht, wieviel ich gegessen habe, aber ich denke, das war noch ein normaler Umfang.
ALlerdings hatte ich dann Probleme in meiner Gastfamilie und war dazu auch noch in einem Sportverein neu angemeldet . In der Zeit habe ich abgenommen und iwie habe ich seitdem, dass ich wirklich sehr darauf achte wivil ich esse und ich habe auch angefangen Kalorien zu zählen und mitlerweile fühle ich mich schlecht, wenn es mehr als 1300 sind (ich bin 170 cm groß).
Es war Mitte Dezember wieder besser und ich wollte wirklich damit aufhören, allerdings ist es nach Weihnachten wieder Schlimmer geworden.
Im Moment kommt noch erschwerend dazu, dass ich ein Cloce Contact bin und allein auf einem Universitätscampus in meinem Zimmer festsitze.
Ich habe oft den Gedanken, ich muss was ändern und ich weiß das eigentlich auch, aber dann denke ich immer, ich bin ja nichtmal zu dünn oder noch zu dick (was eigentlich auch nicht stimmt) um damit aufzuhören oder ich denke dass es schwach wäre, mehr zu essen.
Hat einer von euch Erfahrungen mit solchen Gedanken während man versucht, daraus zu kommen? Ich wäre dankbar für Tipps :)
Liebe Grüße
 

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Bodenschatz

Aktives Mitglied
Dein einziges Problem ist, dass Du das Leben nur vorwärts planen aber rückwärts verstehen kannst.
Leichtes "Übergewicht", bezogen auf den Fettanteil ist Voraussetzung, dass Du Muskeln entwickeln kannst. Sagt man.
Als Sportlerin kannst Du Deine aktuelle Leistungsfähigkeit einschätzen und solange zunehmen, wie Du die Leistung beibehalten kannst. Wärst Du zu fett, würde sie abnehmen.
Bist Du zu dünn, nimmt sie ebenfalls ab, da keine Reserven vorhanden sind und bereits Muskeln abgebaut werden.

Beachte, dass "weiblichkeitsbedingt" zB später Deine Brust größer wird. De facto hast Du dann zugenommen, allerdings nur an einer "weiblichen" Stelle.
Daher musst Du diese Zunahme fiktiv abziehen und hättest ansonsten die gleiche Statur wie zuvor.
 
B

Bioniker

Gast
Hey,

Ich habe oft den Gedanken, ich muss was ändern und ich weiß das eigentlich auch, aber dann denke ich immer, ich bin ja nichtmal zu dünn oder noch zu dick (was eigentlich auch nicht stimmt) um damit aufzuhören oder ich denke dass es schwach wäre, mehr zu essen.
Hat einer von euch Erfahrungen mit solchen Gedanken während man versucht, daraus zu kommen? Ich wäre dankbar für Tipps :)
Liebe Grüße
Was du tust dient ja dazu etwas zu kompensieren oder zu erreichen.
Was ist das was du damit bezweckst?
Wer hat dir das eingeredet das es Schwäche ist >normal zu essen...
Das Gefühl von Gesundheit erwirbt man sich nur durch Krankheit?
Es gehört Mut dazu, sich seiner Angst zu stellen und sie auszuhalten. Hoimar von Ditfurth
 
B

Bienchen88...

Gast
Hi liebe Exxii!
Ich bin zwar erst 14, aber mit Essproblemen hatte auch ich leider schon zu kämpfen. Bestimmt hast du schon mal von dem Phänomen des verzerrten Körperbildes gehört, nicht wahr? Falls nicht, das heisst, dass du dich im Spiegel und auf Fotos anders siehst, als du tatsächlich in den Augen anderer ausschaust. Oftmals stechen einem dabei kleine Makel überdeutlich ins Auge. In dieser Zeit der Social Networks, perfekten Models und generell einem übertriebenem Beautystandard fällt es immer schwer das Wesentliche im Auge zu behalten. Und zwar dass du egal welche Körperfigur du hast, wunderschön bist. Und zwar einfach weil viel mehr als nur dein Aussehen in dir steckt! Ich weiss, das sagen alle, aber irgendwann wirst du verstehen, dass es die Wahrheit ist. Tatsächlich bin ich überzeugt, dass du es jetzt schon weisst, wenn du ganz ehrlich bist. Bitte gib deinem Körper, was er verdient. Und das ist genügend Nahrung um gesund zu sein. Tausch dich wenn möglich mit Leuten aus, denen es ebenso geht oder vertrau dich jemandem an. Das Problem, und das Gefährliche an Essstörungen ist, dass sie einem sehr lange begleiten. Meistens auch noch in der Zeit, in der man wieder "normal" isst, lassen einem diese giftigen Gedanken nicht los. Tu das deinem zukünftigen Ich nicht an und versuche dich so schnell wie möglich von solchen Gedanken abzugrenzen. Ich weiss das alles hört sich herausfordernd an, aber du schaffst das. Du tust das für dich. <3
Ich hoffe das hilft dir! Denk daran, dass dich so viele Menschen lieben, für das was du bist, ganz ohne dass du dich dafür zu verändern brauchst! Ich wünsche dir nur das Beste! 🧡
P.S. schau dir mal "Gracie k" auf Youtube an, mir hat sie sehr geholfen!
 

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