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Gender Disappointment - die Enttäuschung über das Geschlecht

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Ich bin jetzt in der 27. Schwangerschaftswoche mit unserem 2. Wunschkind. Wir haben bereits eine 3 jährige Tochter und erwarten unseren Sohn.
Ich freue mich auf ein 2. gesundes Kind - allerdings war ich und bin es immer noch total enttäuscht über die 'Diagnose' Junge.
Ich hab mir so sehr ein zweites Mädchen gewünscht. Einfach, weil ich mich selbst eher als Mädchen-Mama sehe. Ich schau mir die Jungs im Kindergarten bzw. die Söhne von Freundinnen an und war zumindest, bis ich erfahren habe, dass auch ich einen Sohn bekommen werde, immer heilfroh, dass die nicht zu mir gehören. Ich kann mir das Leben mit Sohn, mit Jungsspielzeug, mit Jungenkram und so weiter einfach nicht vorstellen. Ich weiß, es ist schrecklich... Es gibt so viele Frauen, die alles für ein Baby tun würden und denen das Geschlecht egal ist... Und ich habe das Glück ein zweites Kind zu bekommen und freue mich nicht über das Geschlecht... Meine Familie kann mich überhaupt nicht verstehen und weist mich zurecht.. "Ich würde mich an dem Kind versündigen".... Ich kann aber doch auch nichts für meine Gefühle... Ich finde es ja selbst schrecklich, dass ich so fühle... Hört das denn irgendwann auf oder muss ich angst haben, dass ich meinen Sohn ansehe und denke 'ach, wärst du doch nur ein Mädchen'?
 
Warum meinst du, einen Jungen anders erziehen zu müssen als ein Mädchen? Was meinst du mit Jugendkram und Jungsspielzeug?
Dein Kind wird seine ganz eigene Persönlichkeit mit eigenen Spielzeugvorlieben entwickeln. Du kannst für deinen Sohn die gleiche Mutter sein, die du auch für deine Tochter bist.
 
Ein Vorteil ist, dass dein Sohn heutzutage nicht sehr viel einfacher vergewaltigt werden wird, als es bei einem Mädchen der Fall wäre.
Wobei.... In Schwimmbädern machen Kriminelle ja keinen Unterschied zwischen Jungen und Mädchen. Andererseits wird er kein Kopftuch tragen müssen. Vielleicht doch noch ein Plus.
 
Also, liebe werdende Mutter, das haut mich um und zieht mir die Schuhe aus. Damit legst Du aber den Grund für ein andauerndes Missverhältnis zwischen Dir und dem Jungen, der da auf das Leben wartet.
Im Übrigen sage ich Dir als vierfacher Vater (zwei Mädchen und zwei Jungen), dass Mädchen tendenziell schwerer zu handeln sind als Jungen.
Schlussendlich, wir beide, Du und ich sind auch nicht gefragt worden, als was wir ins Leben treten wollten. Und ich für meinen Teil denke schon, dass ich trotz meines Geschlechts mein Leben halbwegs auf die Reihe bekommen habe.
Das wird Deinem Sohn auch gelingen, wenn Du ihn dann annimmst.

Burbacher
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist ein Irrtum, da sexueller Missbrauch von Kindern meist in der Familie geschieht, und da sind Jungen genauso sehr betroffen wie Mädchen. Jungen tauchen nur weniger in der Statistik auf, da man einfach bei diesem´Thema weniger achtsam ist und weniger hinschaut, wenn das Opfer "nur" männlich ist.
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was hat das denn mit dem thema zu tun.

soll jetzt in jeder mutter eine potentielle vergewaltigerin gesehen werden?
 
Du schreibst immer nur von Dir, daß Du Dir eine Tochter gewünscht hast und so weiter. Was sagt denn der Vater zu einem Sohnemann? Den typischen "Männerkram" übernehmen die meisten Väter nämlich gern, so sie echtes Interesse an ihrem Nachwuchs haben, darum brauchst Du Dir - bei einem tauglichen Vater - keine Sorgen machen. Eher darum, daß Du dann zwei männliche Kinder an der Backe hast, ein großes und ein kleines 😀
Behandle Deinen Sohn nicht anders als Deine Tochter auch. Sie brauchen beide gleichermaßen Liebe, Zuwendung, Fürsorge und alles andere. In den ersten Jahren sind die Unterschiede eh nicht so groß, und später ergibt sich alles andere irgendwann von selber.
 

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