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Gegen was lasst ihr eure Hunde impfen - und wie oft oder überhaupt?

C

Chrislu

Gast
Ich habe meinen Hund (2 1/2) grundimmunisieren lassen und nun steht - stände - eigentlich die jährliche Auffrischimpfung gegen alles (Un)mögliche an, aber ich betrachte diese Impfhäufigkeit bei Tieren mit einigem Magengrummeln.

Bei meinem Kater habe ich bis auf die Tollwutimpfung (er ist Freigänger) die Impfabstände immer mehr ausgedehnt und letztlich - er ist 14 - nun ganz gelassen (er war nie krank bei dieser Regelung) und ich bin unsicher, wie ich bei meinem Hund vorgehen soll und werde.

Ich finds echt heftig, in den kleinen Kerl 5 Impfstoffe Jahr für Jahr zu packen und frage mich - zumal sich da auch die Medizinergeister ja scheiden inzwischen - , ob das echt so krass sein muss.

Und höre mich einfach mal hier um, wie ihr das bei euren Hunden handhabt.

LG

Christa
 

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Schneeflöckchen

Aktives Mitglied
Du hast schon recht...aber auf der anderen Seite: Muss man die Gefahr, dass längst "ausgestorbene" Krankheiten bei Haustierne wieder aufkommen, nur, weil man seinen eigenen Hund nicht impfen lässt?!
Natürlich, das ist viel Chemie, aber die hat sich bewährt.

Ich lasse meinen Hund die jährliche Auffrischimpfung geben.
 
N

Nickel

Gast
Ich würde bei jedem Impfstoff mal nachgucken, ob es eine Lebend- oder ein Totimpfstoff ist.
Lebendimpfstoffe immunisieren locker 5, manche bis zu 10 Jahre. Hab da mal irgendwann irgendwas gelesen, daß Tests das auch für Haustiere bestätigt haben... Mußt du vielleicht mal suchen.
Ist ja nicht nur eine Geldfrage, sondern auch immer ein Risiko. Impfschäden sind nicht zu vernachlässigen in meinen Augen.

Gegen Tollwut und Staupe würd ich schon mindestens impfen lassen. Hast du keinen Tierarzt, dem du vertrauen kannst?
 
C

Chrislu

Gast
Noch nicht, da ich umgezogen bin. Aber der Tipp mit der Impfstoffart ist nachdenkenswert - ich werd mal googlen, danke.

Gegen Tollwut wird beim Hund ja eh nur alle 3 Jahre geimpft - schaut, da gehts schon weiter mit der Irritation: Warum impft man einen Hund in diesem Zeitrahmen dagegen und eine Katze jedes Jahr???


Nachtrag: Ich hab eine sehr interessante und infomative Seite zu diesem Thema gefunden:

http://www.welpen.de/service/bodein/impfungen.htm

Und werd mich danach nochmal mit meinem neuen TA unterhalten; ich denke, dass ich etliche Impfungen wie auch schon beim Kater über Bord schmeiße.
 
Zuletzt bearbeitet:

WolfsSong

Aktives Mitglied
Also ich hatte dieses Jahr (wie jedes andere auch) wieder ein Erinnerungsschreiben von meinem TA bekommen, dass die jährliche Impfung ansteht allerdings: Wurden manche Impfabstände jetzt verändert bzw. in die Länge gezogen...
Somit wurde mein Rüde zwar trotzdem geimpft...aber es wurden ein paar Impfungen ausgelassen (müsste jetzt nachschauen welche...Tollwut ist ja aufjedenfall nur alle 3 Jahre fällig...).

Impfen finde ich generell wichtig und achte auch immer darauf. Ich renne wirklich nicht wegen jeden "Pieps" zum Tierarzt, aber solche Grundimpfungen finde ich wirklich angebracht. Ich möchte mir nicht eines Tages sagen müssen: Hättest du ihn doch geimpft dann...:(

Was aber für mich genauso ein Streitpunkt sein könnte ist: Entwurmen. Manche Hundehaler machen es alle 3 Monate, dann gibt es welche, die machen es 2x im Jahr...ich persönlich lasse 1x im Jahr entwurmen...und wieder Andere...machen es gar nicht :eek:
Gut, natürlich kommt dieser Faktor auch auf den Hund und seine Umgebung an...aber dennoch :cool:
 

Salida

Aktives Mitglied
Ich lasse meine Hunde nur noch gegen Tollwut grundsätzlich impfen.
Bei allem anderen lasse ich durch eine Blutuntersuchung testen, wie hoch der Impfschutz noch ist. Mein kleinster ist gerade 3 geworden und hat seit der Grundimmunisierung im Welpenalter außer der Tollwut nie wieder eine Impfung bekommen. Der Impfschutz ist noch gegeben.

Gegen Borreliose lasse ich generell nicht impfen, da dies eine sehr aggressive Impfung ist und einer meiner Hunde, der die Impfung einmal bekommen hat, danach schwer krank geworden ist. Dank der Impfung. Hat eine meiner Mäuse eine Zecke, tüte ich die ein und bring sie zum TA um sie auf Borreliose zu untersuchen. Bisher nie was gewesen...

Ich finde es schon wichtig, darauf zu achten, dass der Impfschutz gegeben ist, aber gegen diese pauschalisierte Impfung wehre ich mich und schütze meine Tiere.

Und Würmer: Alle 3 Monate eine Kotprobe zum Tierarzt bringen und auf Würmer untersuchen lassen. Kostet bei meinem TA 7 Euro. Nach einer Wurmkur braucht der Darm des Hundes 6 Monate um sich wieder zu sanieren. Da pfeifen die meisten Hundebesitzer aber schon wieder die nächste Wurmkur rein.
Meine Hunde haben seit dem Welpenalter nie wieder eine Wurmkur gesehen...
Ihr seht also, weder Impfung noch Wurmkur muss man pauschalisieren... nur drauf achten.
 
C

Chrislu

Gast
Entspricht ja auch in etwa dem, was unter dem link zu finden ist und bestätigt auch meinen Verdacht, dass der Impfschutz wesentlich länger anhält bzw. teilweise nicht einmal sinnvoll ist.

Danke im übrigen, dass du auch das Thema Wurmkur ins Rennen gebracht hast - ich entwurme jetzt auch nur noch 1-2 x pro Jahr, seit mein Kater kein Freigänger mehr ist und sich nicht mehr ständig durch gefangene Mäuse und Ratten infinziert und den Hund gleich mit.
Unter den gegeben Umständen reicht das sicherlich aus - man unterschätzt auch hier die Gefahr dieser Maßnahme (wobei - hätte ich kleine Kinder, würde ich dies regelmäßiger durchführen).
 

Salida

Aktives Mitglied
Bei kleinen Kindern im Haushalt sehe ich das ganze auch anders. Da muss regelmäßig entwurmt werden. Es nützt nichts, die Gesundheit der Kinder geht vor, ganz klar.
 

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