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Für was bin ich noch hier wenn das leben den Bach runter geht

Bärchen62

Mitglied
Hallo alle miteinander, ich bin der neue. Mm wo soll ich anfangen, mir fehlt die Erfahrung? Trennung vor 1,5 Jahren nach 37 Jahren Partnerschaft, Probleme im Job wo ich nix mehr auf die Reihe bekomme, die Einsamkeit, das ich langsam Verblöde, die neue Wohnung wo nicht mein zu Hause ist, nicht zu wissen wie es weiter gehen soll. Nu ja ich möchte mir es einfach von der Seele reden, meine Stimmung, mein jetziges Leben. Es geht alles immer mehr den Bach runter. Wo man auch hinschaut, es wird immer nur denen geholfen wo Drogen nehmen, Säufer sind, irgendwelche Straftaten begangen haben oder anderes, muss man erst in der Gosse landen? Hab es mit verschieden Gesprächen bei Caritas und auch sonst wo probiert, keiner kann einen so richtig helfen. Vielleicht liegt es an mir das ich nicht sagen kann um was es mir geht, oder es nicht richtig ausdrücken kann, oder es eben kein Konzept "X" dafür gibt. Vielleicht werd ich auch wirklich immer blöder. War im Leben immer oben auf und jetzt? Alles hinschmeißen aber wie, wie wird es weiter gehen wenn man an einem Punkt angekommen ist wo einem alles gleich erscheint dann fragt man sich für was das alles noch? Bei mir ist es, glaub ich zu mindest nicht mehr so die Trennung, eher das was danach gekommen ist. Ich hab immer ne Stütze von der Familie vom Partner gehabt wenn's mal nicht so gut lief. Das ist jetzt eben weg und ich weiss nicht warum aber es sieht eben so aus als ob es nur noch schlimmer wird, damit meine ich mein Leben. Möchte jetzt auch nicht darüber schreiben an was ich schon alles gedacht hab nur wenn man gar nicht mehr weiter weiss kommen solche Gedanken. Nun ja werd mich hier mal etwas umschauen, vielleicht gibt's ja andere mit ähnlichen Problemen.
Einen schönen Sonntag wünsche ich Euch alle noch
 

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Schroti

Sehr aktives Mitglied
Hallo,
es ist gar nicht so selten, dass Männern der Boden unter den Füßen wegbricht, wenn die Beziehung scheitert. Du schreibst, dein Partner habe sich getrennt. Da du männlich bist, wäre das also das Ende einer schwulen Beziehung gewesen, was NOCH trauriger ist, denn eine Homobeziehung von 37 Jahren ist recht selten. Und jenseits der 35 ist es gar nicht so leicht, wieder einen Partner zu finden in der Szene.
Aber dennoch würde ich nicht aufgeben. Es wird gewiss nicht nur "Säufern und Obdachlosen" geholfen, aber du solltest genauer formulieren, WELCHE Hilfe du suchst.
Warum läuft es bei der Arbeit nicht mehr rund?
Ich würde mit meinem Hausarzt sprechen und mich zu einem Psychologen überweisen lassen.
Und jetzt schau dich erstmal in Ruhe hier um und mach es dir gemütlich! 🍀
 

Bärchen62

Mitglied
Danke für deine Antwort, sorry wenn ich mich falsch ausgedrückt habe. Ich meinte natürlich meine Partnerin. Hab keine Erfahrungen in Forum.
eine schönen tag noch 😉
 

flower55

Aktives Mitglied
Hallo,

lernen, Dir selber eine liebevolle Stütze zu sein.

Denke positiv. Bei all dem negativen Gedankengängen, die ich so wahrgenommen
habe in Deinem Beitrag, zieht es noch mehr runter.

Kümmere Dich um Dein eigenes Leben und mache es nicht mehr von dem abhängig,
was im Außen passiert.
Mittlerweile gibt es online-Kurse bei Volkshochschulen.
Werde aktiv trotz Corona.

alles Liebe
flower55
 

Yang

Sehr aktives Mitglied
Trennung vor 1,5 Jahren nach 37 Jahren Partnerschaft, Probleme im Job wo ich nix mehr auf die Reihe bekomme, die Einsamkeit, das ich langsam Verblöde, die neue Wohnung wo nicht mein zu Hause ist, nicht zu wissen wie es weiter gehen soll. Nu ja ich möchte mir es einfach von der Seele reden, meine Stimmung, mein jetziges Leben.
Es tut mir sehr leid, dass dir eine große Stürze durch die Trennung genommen wurde.
Könntest du dir Unterstützung bei dir nahestehenden Familienmitglieder oder Freunde suchen?
Manchmal hilft es ja schon über die eigenen Gefühle zu sprechen.
Manchmal muss man erst auf den tiefsten Punkt sinken, um die Energie zu finden, mit man nach oben durchstarten kann. Welches Ziel möchtest du erreichen? Jeder von uns muss auf irgendetwas hinarbeiten, denn keiner von uns ist perfekt. Manchmal öffnet sich auch eine neue Tür, wenn sich die alte geschlossen hat.
Ich hoffe für dich dass du bald wieder genug Energie und Motivation hast um deiner Einsamkeit zu entfliehen.
 

Bärchen62

Mitglied
Also ob wir in guten auseinander gegangen sind wenn man das überhaupt gut nennen kann? Nun wir haben uns in 37 Jahren Beziehung nicht wirklich richtig gestritten. Die Trennung nö auch kein Streit hab es einfach akzeptiert. Ist auch sehr kompliziert denn wir haben das so genannte Trennungsjahr in der gemeinsamen Wohnung vollzogen. Kein gemeinsames Bett, den Rest bis auf Urlaub und Freizeitgestaltung haben wir noch gemeinsam gemacht, so ne Art WG und das wollten wir ja auch eigentlich weiter führen. Dann war ich im Urlaub 4 Wochen letztes Jahr als ich wieder kam hat sie die Scheidung eingereicht und ist ausgezogen. Aber das ist Vergangenheit. Kontakt zu Ihrer Verwandtschaft hab ich keinen mehr. Ab und an schreibt meine Ex mir noch und ich auch. Aber alles belanglose Dinge. Die Trennung ist sicherlich ein Tief was ich aber nicht kapiere das der Rest auch den Bach runter geht. Mein Job, ja ich bin unkündbar das ist in meinem Alter und in der Heutigen Zeit vielleicht ein Vorteil. Aber was nützt es alles wenn ich nur noch Scheisse baue, was die anderen dann ausbügeln müssen. Bin Irgendwie richtig neben der Kappe, auch im Privatleben, vergesse Dinge, bring es nicht auf die Reihe was den Lebensunterhalt, also Einkaufen, Behörden, Verpflichtungen die jeder im Leben hat richtig zu koordinieren. Alles diese Dinge die im Leben eben wichtig sind. das war vor der Trennung anders, hab immer auf dem obersten Level mitgemischt. Und immer nur das Geld nach Hause gebracht, sie natürlich unterstützt und die Dinge gemacht wo meine Ex nicht konnte oder weil es zu schwer für sie war. Um das Bürokratische hat sie sich gekümmert, war ja auch nicht Arbeiten.
Wenn man noch nie als Single gelebt hat dann hat man es schwer damit zurecht zu kommen. Kannte meine Ex seit der Ausbildung.
Vielleicht beantwortet es auch die Frage von mir wie ich mir selbst eine Stütze sein soll. Um mein eigenes Leben kümmern wenn man niemanden mehr hat dann ist es schwer. Die Kontakte sind alle mit der Beziehung verschwunden. Ich bin hier seit 35 Jahren und hab nie eigene Freunde gefunden da ich sehr viele Jahre auf Montage war und die Wochenenden galten der Familie.
Alles Liebe Bärchen62
 

Bärchen62

Mitglied
Es tut mir sehr leid, dass dir eine große Stürze durch die Trennung genommen wurde.
Könntest du dir Unterstützung bei dir nahestehenden Familienmitglieder oder Freunde suchen?
Manchmal hilft es ja schon über die eigenen Gefühle zu sprechen.
Manchmal muss man erst auf den tiefsten Punkt sinken, um die Energie zu finden, mit man nach oben durchstarten kann. Welches Ziel möchtest du erreichen? Jeder von uns muss auf irgendetwas hinarbeiten, denn keiner von uns ist perfekt. Manchmal öffnet sich auch eine neue Tür, wenn sich die alte geschlossen hat.
Ich hoffe für dich dass du bald wieder genug Energie und Motivation hast um deiner Einsamkeit zu entfliehen.
Danke für deine Antwort, ich hab keine Familienmitglieder oder Freunde wo ich Unterstützung holen kann. das ist eben nicht zu ändern. Ein Ziel was ich noch erreichen möchte hab ich nicht mehr. Alles was ich im Leben erreichen wollte und auch erreicht habe war die Sicherheit für den Partner und mich im Alter, darauf hab ich mein ganzes Leben hingearbeitet. Das ist jetzt alles nicht mehr vorhanden.
Engie und Motivation hätte ich nur wenn ich einen Menschen hab für den es sich lohnt, für mich? ich brauche nicht's mehr denn Sicherheit und Geborgenheit sind weg und kommen nicht wieder. Wünsche hab ich keine mehr ausser vielleicht das man das Leben noch einmal zurück drehen könnte. Aber ich glaub das wünschen sich viele.
 

Bärchen62

Mitglied
Gehe doch eines nach dem anderen an und begreife es als Chance anstatt als Strafe und Unglück.
Die Wohnung ist jetzt Deine und die kannst Du Dir gestalten und schön herrichten, wie Du willst.
Im Job kannst Du Dich verändern, wenn Du willst.
Dein Leben kannst Du komplett neu ordnen, so wie es Dir beliebt.
Eigentlich ist es doch ein guter Ausgangspunkt, oder nicht?
Eine Chance, den Job ändern? Der Job ist meine Sicherheit das ich Leben kann und in meinem Alter den Job wechseln, einen Job wo ich unkündbar bin? Das ist es auch nicht. Familie war mein Lebensinhalt den es jetzt nicht mehr gibt. Und noch ist alles im Ungewissen, bin noch nicht geschieden wann das sein wird steht in den Sternen. wie es dann weiter gehen wird steht auch in den Sternen. Bitte nicht böse sein wenn ich jetzt sage das ich erstaunt bin wie viele hier es als einen Neuanfang, einen Ausgangspunk für das neue Leben sehen. Ich kann den nicht's abgewinnen. Ich war glücklich wie es war und kann mich einfach nicht abfinden mit dieser Situation.
 

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