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Fühle mich zu der Beziehung gezwungen..

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Gast

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Hallöchen erstmal an euch!

Ich bin 18 Jahre alt und seit ungefähr zwei Monaten mit meinem Freund zusammen. Wir haben eine ziemlich lange Hintergrundgeschichte: Wir waren vor der Beziehung fast neun Jahre gute Freunde mit einigen Konflikten zwischendurch.
Das Problem ist, dass er mich scheinbar wirklich liebt und das schon seit dem wir befreundet sind. Er hat es aber nie wirklich gezeigt oder angesprochen, ich musste ihn ständig in die richtige Richtung lenken und es letztlich auch ansprechen.
Er hat aber bis heute noch kein einziges Mal "Ich liebe dich", "Du bist mir wichtig" oder sonst irgendwas gesagt. Er küsst mich auch nicht von sich aus, umarmt mich nicht, nichts. Sogar anderen Leuten fällt auf, dass wir uns nicht wie ein typisches Paar benehmen. Manchmal frage ich mich eben, ob er mich überhaupt noch mag oder begehrt (mit ihm kann ich über sowas absolut nicht offen reden, was aber nur teils an ihm liegt!).

Das eigentliche Probleme ist nun aber, dass ich anfangs (bevor wir zusammen gekommen sind) Gefühle für ihn hatte, die inzwischen aber komplett abgeklungen sind. Ich sehe ihn nur noch als guten Freund und will ihn eigentlich gar nicht mehr küssen oder mit ihm kuscheln. Ich kann aber nicht mit ihm Schluss machen, weil ich ihm garantiert das Herz brechen würde, weil wir ja auch schon ewig Freunde sind. Außerdem verstehe ich mich super mit seinen Eltern und wir arbeiten auch im gleichen Imbiss und ich will nicht diejenige sein, die quasi sein Herz gebrochen hat.

Ich könnte im Moment nur noch heulen, weil er mich ständig sehen will, aber ich immer wieder absage, weil ich nicht weiß wie ich mich verhalten soll. Ich kann ja nicht ewig so tun als würde ich ihn lieben, aber ich weiß einfach keinen Ausweg aus der Sitution. :-((

Ich hoffe jemand hat diesen wirren Text gelesen und verstanden und kann mir (vielleicht sogar aus eigener Erfahrung) Rat geben!
 

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G

Gast

Gast
Es nutzt alles nichts...
Schluss machen ist immer schwierig, aber Gefühle vorgaukeln , das ist unfair.
Natürlich wird er traurig sein, aber er hat dann wieder die Chance jemanden zu finden, wer ihn liebt.
Nimm Dir ein Herz und sags ihm.
 
G

Gast

Gast
Hallo,

wenn du nur Freundschaft für ihn empfindest, dann musst du ihm die Wahrheit sagen.

Vielleicht ist es bei ihm genauso und er ist nur noch aus Gewohnheit mit dir zusammen.

Wenn ihr euch nicht wie ein verliebtes Paar benehmt, dann können seine Gefühle auch nicht so groß sein.
Du musst an dich denken und nicht an seine Eltern. Sie werden es akzeptieren müssen, wenn du eure Beziehung beendest.
Wenn du dir noch unsicher bist, dann verlange eine Auszeit. So kannst du in Ruhe nachddenken.
Alles Gute
 

mikado92

Aktives Mitglied
Hmm, woher weist du dann, daß er dich liebt wenn er es doch nie sagt oder zeigt?

Ein eventuelles Beziehungsende muß nicht auch zwangsläufig das ende der freundschaft bedeuten.
Es ist sicher schwer nach einer mißglückten beziehung Freunde zu bleiben aber ich kenne Leute, die das geschafft haben. Es geht also.

Wenn er dir seine (angebliche) Liebe denn mal zeigen würde, könntest du dann wieder etwas für ihn empfinden?

Tja, welchen Rat kann man dir geben? Rede mit ihm klartext. Ohne Kommunikation kann eine Beziehung auf Dauer nicht funktionieren. Und wenn er über sowas nicht reden kann muß er es eben lernen.
Und wenn ihm wirklich soviel an dir liegt muß er das einsehen und sich ändern.
 
W

Windlicht

Gast
Hallo TE,
ist es denn so, wie hier von jemandem, der dich "M." nennt, geschrieben wurde, dass Ihr beide zwar eine Beziehung habt, jedoch noch nie um Bett miteinander wart?
Falls es so ist, dann sieht dein Freund sich vielleicht garnicht als Partner - oder wie darf ich das verstehen?
Mit leicht verwirrtem Gruss,
 
G

Gast

Gast
Danke für eure Antworten, ihr Lieben!

Rainerjg, wie kommst du denn auf M.? Ist nur nebensächlich, verstehe ich aber nicht so ganz.

Wir waren nie im Bett miteinander, genau gekommen, haben wir uns noch nicht einmal richtig geküsst (abgesehen von diesen Abschiedsküssen, weißt du?). Liegt halt daran, dass ich sehr schüchtern bin, was sowas angeht, und er solche Dinge weder anspricht noch initiiert. Er hat sich schon als mein Partner gesehen, ich konnte mir auch nie erklären, warum er sich nicht so benommen hat. Er ist zwar eine kühle Persönlichkeit, aber so wie er sich mir gegenüber benommen hat, das ist einfach kein "pärchenhaftes" Verhalten, vielleicht habe ich deshalb auch meine Gefühle für ihn verloren bzw. ihn nicht mehr als meinen festen Freund sehen können.

Jedenfalls habe ich heute Klartext mit ihm geredet und ihm gesagt, dass ich ihn eher als Kumpel sehe und es nicht fair wäre ihm weiter etwas vorzumachen. Er meinte "Ich habs mir schon gedacht" und meinte auch, dass es unmöglich sei jetzt noch eine normale Freundschaft zu führen. Als hätten wir uns vorher wie ein Paar benommen, HA HA.
Aber gut, ich denke mit den Konsequenzen muss ich jetzt leben? Ich weiß nicht ob das ein Fehler war sich zu trennen, weil wir uns jeden Tag in der Schule sehen werden und den gleichen Freundeskreis haben. Aber besser so als sich gegenseitig anzulügen bzw. weiß ich immer noch nicht ob er noch Gefühle für mich hat. Diese Frage zu stellen schien wirklich unpassend, während ich gerade mit ihm Schluss mache.

Naja, ich danke euch für die Kommentare, ihr habt mir einen Schubs in die richtige Richtung gegeben. Ich bin zwar traurig und fühle mich schuldig, aber gleichzeitig fühle ich mich auch erleichtert und irgendwie frei.

Liebe Grüße
 
G

Gast

Gast
AW: Warum sprichst Du mit ihm nicht darüber?


(...)zu taktvoll, feinfühlich und rücksichtsvoll ist, um Dir die Unschuld bzw. die Jungfräulichkeit rauben zu wollen.
Woher weißt Du denn, wie es um die Jungfräulichkeit der TE bestellt ist?


Liebe TE, sprich mit ihm. Sag, was Dir fehlt, was Du Dir wünscht, und was Deine Bedürfnisse in einer Beziehung sind. Kein Mensch kann Gedanken lesen, in einer Beziehung muss man miteinander reden.

Und wenn das nichts bringt, dann trenne Dich. Gib ihn frei, dass er irgendwann eine Partnerin finden kann, die besser zu ihm passt. Nur aus Mitleid mit einem Menschen zusammen zu bleiben ist doch grausam, für beide.
 

mikado92

Aktives Mitglied
Das würd ich jetzt nicht sagen das es nicht mehr möglich ist, befreundet zu sein.
Ich kenne persönlich leute, die eine gescheiterte Beziehung hinter sich haben und trotzdem gute freunde geblieben sind. Ich denke wenn man taktvoll ist und Rücksicht auf die gefühle des jeweils anderen nimmt ist das möglich.
Aber die Meinungen gehen da weit auseinander, mancher kann es und andere eben nicht.
Vorraussetzung dürfte aber ein offenes Gespräch sein damit man die gefühle des anderen kennt.
Natürlich schlecht, wenn er dazu nicht bereit ist.

Ich denke schuldig musst du dich nicht fühlen, denn er ist ja am scheitern der Beziehung wirklich nicht unschuldig mit seinem Verhalten.
Manchmal ist es auch so im leben, daß Beziehungen irgendwann nicht mehr funktionieren. Das ist denn traurig aber nicht zu ändern.
Aber ewig an der Beziehung festzuhalten und dauerhaft unglücklich zu sein kann ja denn auch nicht das wahre sein.
 

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