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Frühe Trennung von Mutter-Folgen???

shinchen

Mitglied
Ich wurde damals mit drei Jahren von meiner leiblichen Mutter getrennt.
Kam ins Heim, ich kann mich daran kaum noch erinnern, vielleicht weil ich es verdrängt habe, keine ahnung.
wenn ich heute in einem alten Heimbericht über mich lese steht da deutlich, das ich wohl sehr unter dieser Trennung gelitten haben muss.
Ich selbst kann mich nur sehr schwer an diese Trennung erinnern.

Aber ich habe schon sehr früh unter der Trennung gelitten, richtig raus kam es mit Beginn der Pupertät.
Schlechte Verhaltensweisen, Schule geschwänzt, früh Drogen, in Arme geritzt, auf der Strasse gelebt, Selbstmordversuche,Umgang mit schlechten Menschen und und und......

ich habe schon immer ein sehr großes Problem damit allein sein zu müssen. Oft habe ich dies vermieden, indem ich Beziehungen einging, die schlecht für mich waren, aber ich wollte nicht alleine sein!
Wenn ich dann verlassen wurden bin, dann kam immer ein Gefühl in mir hoch der ohnmacht. Dieses Gefühl war immer so überwältigend, das ich mir dann öfter was antat, vorletztes Jahr brachte mich dieses verlassen werden von einem geliebten Menschen auf die Intensivstation!

Nun will ich ja gesund werden und frage mich viele Dinge und mache mir viele Gedanken über meine kindheit, mein Leben und all das.

Wieso nur habe ich so eine große Angst vor dem alleine sein?? Wieso kann ich das nur schwer aushalten??

Und wieso gerate ich immer in Todesnot, wenn mich ein geliebter Mensch verlässt??

sind das die Folgen der frühen Trennung von meiner leiblichen Mutter???

Habe ja dann auch die Diganose Emotional instable Persönlichkeitsstörung bekommen letztes Jahr, diese Störung soll ich aber wohl schon länger haben.
Ist diese Persönlichkeitsstöung durch die frühe Trennung meiner leiblichen Mutter entstanden???

Ich habe im Internet geschaut unter Folgen bei früher Trennung von Mutter, aber nicht wirklich was gefunden, was ausschlaggebend ist.

Und wie kann ich es schaffen die angst zu besiegen vor dem alleine sein??

Wie kann ich bei einer Trennung von einem geliebten Mensch besser damit umgehen ohne dabei in Gefahr zu kommen??

Welche Therapieform sezt genau an dem Punkt an, wenn man früh von seiner Mutter getrennt worden ist??

Über Tipps, Hilfe und einen Austausch würde ich mich sehr freuen!!!

lg nina
 

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Sigi

Sehr aktives Mitglied
Hallo Nina (ja, so nanntest du dich am Schluss),

vielleicht hast du anfangs an deiner Mutter gehangen, dann kam die Trennung, das Trauma. Und jetzt, wenn du dich von jemand trennst, machst du das immer wieder durch, dieselbe Hilflosigkeit, dieselbe traumatische Situation.

Es wird wohl sehr schwer sein, zu lernen, was Menschen, die schon von Anfang an nie die Wärme erlebten, lernen mussten, dass nämlich nicht die Mutter, der Partner usw. die Lebensstützen sein müssen, sondern dass man auch selbst mit eigenen Werkzeugen durch den Ozean schwimmen kann, sich Platz verschaffen, Freude usw. statt immer da einzuklinken, wo es weh tut.

O.k. diese Art von Menschen haben auch ihre Probleme, nimmst du ihnen ihre "Werkzeuge" weg, mit denen sie lernten, ohne "Mutter" zu sein, brechen sie genauso zusammen, wie du zusammenbrichst.

Ich sag dir gern ein gutes Buch dazu, wenn du darüber lesen willst. Du wirst durch dieses Lesen nicht gesund, kannst dich aber besser einordnen und auch aus einer gewissen Entfernung kennenlernen, was erleichtert.

Ich wünsche dir viel Gutes.

Sigi
 
D

Dr. Rock

Gast
Hallo Shinchen,

ich denke ich kann mich ein wenig in dich hineinversetzen...ich bin selbst in Therapie und habe letztens mit meiner Therapeutin genau dieses "Thema" besprochen.

Bei mir ist es so, dass ich mich ZU schnell in eine Frau verliebe und sie dann auch ziemlich "klammere"...werde ich dann abgelehnt oder enttäuscht (das Wort "verarscht" setzte ich hier mal in Klammern...), falle ich in ein tiefes Loch und leide wie ein Hund...:eek:

Lt. meiner Therapeutin hat das mit der bei Kleinkindern notwendigen "Abnabelungsphase" von der Mutter zu tun, die ich nie durchgemacht habe, da ich meine Mom überhaupt noch nie gesehen habe.

Demnach ist es als heranwachsendes Kind wichtig, sich allmählich von der Mutter emotional zu lösen...ein Prozess, den wir beide wohl nie durchgemacht haben...und an dem ich, heute mit 31, immer noch knabbere...auch wenn das für Außenstehende peinlich klingen mag.

So kome ich halt schnell in Situationen dass, wenn eine Frau mal nett zu mir ist, ich ziemlich schnell mehr will...viel zu schnell...um vielleicht das nachzuholen, was ich nie hatte.

Kannst du mit dieser Info etwas anfangen?

Wie man nun die Angst vor dem Alleinsein oder dem Verlassenwerden besiegt, kann ich dir nicht sagen, ich denke, man muss lernen, damit zu leben. Menschen kommen und gehen und so ist leider der Lauf der Dinge.

Ich hab schon einige Male schmerzhaft loslassen müssen, zuletzt erst vor einigen Tagen, aber je öfters ich das tun muss, desto bessser komme ich damit klar. Mit dem Alleinsein habe ich seltsamerweise ohnehin kein Problem.

Wenn du magst, kannst du mir auch eine PN schicken.

Alles Liebe & viel Kraft !!!
Loner
 
T

Truth

Gast
Bei mir ist es so, dass ich mich ZU schnell in eine Frau verliebe :eek:
Liebe Loner, es gibt Frauen, die wünschen sich Männer wie dich!:) Männer, die sich einfach diesem reinen Gefühl hingeben können. Es gibt doch nichts schöneres als sich verlieben zu können. Ich beneide dich dafür! Du hast da noch Potential für. Sieh es doch auch mal so:);).

Liebe Grüße und einen schönen Tag!

Truthi
 
D

Dr. Rock

Gast
Mhmmm, vielen Dank liebe Truth...leider hab ich so eine Frau (fast) noch nie getroffen...vielleicht bin ich 50 jahre zu spät geboren...:eek:

Zumindest hab ich mir vorgenommen, mir darüber keinen Kopp mehr zu machen. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
T

Truth

Gast
Welche Therapieform sezt genau an dem Punkt an, wenn man früh von seiner Mutter getrennt worden ist??
Ein liebende Umarmung von einem Menschen, dem man vertraut und bei dem man sich geborgen fühlt ist wohl die Life-Therapie. Der Angst verlassen zu werden geht meistens die Hemmung voraus, Nähe wirklich zuzulassen. Hast du einen lieben Freund, dem du dich ganz anvertrauen kannst und vor dem du keine Angst hast, dich zu öffnen? Wenn nicht, dann kannst du das in einer Therapie auf jeden Fall machen. Es ist wichtig mindestens einen Menschen zu haben, der einem die Angst nimmt.

Liebe Grüße
Truth
 
C

celeste

Gast
Zumindest hab ich mir vorgenommen, mir darüber keinen Kopp mehr zu machen. ;)
das ist gut so lohner . " denn unverhofft kommt oft " .
auch ich habe meinen mann in allerletzter sekunde kennengelernt + es war mir so was von egal das leben ,das ich ihn in der klinik kennenlernte in ich mich als letzte rettung noch mal begab .
das alleinsein gefühl habe ich wie ein roter faden durch mein leben .wurde nach der geburt weggegeben .waisenhaus heime pflegeeltern +++

nina nichts ist zu erzwingen,sei so wie du bist + laß es vorurteilsfrei auf dich zukommen .es ist schlimm mit 3 jahren weggegeben zu werden ,denn du hattest die liebe erfahren + der faden riss
ich wünsche viel mut zum leben
herzlichst .....die ......celeste
 

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