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Freundin geht schlecht mit Kindern um

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Gast

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Hallo zusammen,

eine langjährige beste Freundin hat schon seit Jahren familiäre Krisen, sie ist in ihrer Ehe und mit ihrer zweifachen Mutterschafft plus Karriere unglücklich, sagt von sich selbst, dass sie sich asozial verhalten, sie sich trennen will, aber wegen der Kinder (und den Finanzen) dann doch nicht... eine gemeinsame Freundin und ich sind mit unserem Latein am Ende, wir haben ihr schon so oft gesagt, dass sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen soll, da sie offensichtlich allein da nicht rauskommt. Sie hangeln sich immer von Eskalation zu Eskalation, wollen das eine Kind zum Coaching schicken, gehen aber selbst nicht zu einer Beratung, die wir konkret vorgeschlagen haben. Es ist beängstigend immer wieder mitzubekommen und von ihr selbst erzählt zu bekommen, wie die Kinder beleidigt und mit welchen Methoden sie "erzogen" werden. Alles in allem psychische und auch physische Gewalt. Unsere Freundschaft hat mittlerweile einen kritischen Punkt erreicht, wir wissen nicht mehr wie wir damit umgehen sollen außer uns mehr und mehr zurückzuziehen. Wir fühlen uns feige und schon mittäterisch, weil wir es nicht schaffen ihr zu helfen bzw. sie richtig auf den Pott zu setzen. Hat vielleicht jemand Erfahrung, Ähnliches erlebt? Wir anderen beiden Freundinnen haben allerdings keine Kinder, was es auch schwierig macht. Sie sagt halt irgendwann, dass wir das nicht beurteilen können. Das stimmt ja auch zum Teil, aber man braucht doch keine eigenen Kinder, um Offensichtliches sehen zu können. Sie sagt es ja selbst!!
Schon mal danke für das lesen!
 

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Gastin100

Gast
Hallo,

man braucht keine Kinder um richtig und falsch unterscheiden zu können.

Ihr habt es oft genug versucht ihr zu helfen, sie will sie nicht-sonst hätte sie irgendwas davon längst umgesetzt.

Schade um die Kinder, man könnte da JA informieren. Aber ob ihr das willt müsst ihr selbst entscheiden. Im Endeffekt seit ihr
nicht verantwortlich für Kinder anderer.

Die Freundschaft wäre für mich spätestens jetzt vorbei.
Und formulieren kann man es ganz offen und ehrlich. Sie verhält sich nicht Verantwortungsbewusst und assozial, Hilfe nimmt sie nicht an. Ihr seht wie die Kinder mit der Zeit zu grunde gehen und wollt nicht mit Schuld sein. Also brecht den Kontakt ab.

Damit kann sie dann vielleicht arbeiten. Wobei ich nicht glaube das solche Personen sich jemals ändern werden ...

Alles gut und lasst Euch nicht mit reinziehen in den Dreck.
 
G

Gast

Gast
Da könnt Ihr als Außenstehende wenig tun.
Siehst du das die Kinder geschlagen werden, dann solltest du handeln.
Ich würde sie direkt drauf ansprechen.
Rede mit ihr und Schilder ihr mal unverblümt deinen Eindruck.
Vielleicht ist sie ja echt überfordert...
Habt Ihr schon eure Hilfe angeboten?
Ansonsten kannst wohl wirklich nur das Jugendamt anrufen und dich mal erkundigen wie die weiteren Schritte sind.
Vielleicht kann sie ja erstemal Unterstützung bekommen?
Gewalt gegen Kinder NRW
 
G

GirlOnFire

Gast
Nun, würde ich das in meiner unmittelbaren Umgebung mitbekommen, dann würde ich das Jugendamt einschalten, da hier scheinbar eine Kindeswohlgefährdung vorliegt. Vllt. sollte deine Freundin auch eine Familienhilfe in Erwägung ziehen. Die könnte sie beantragen. Denn so gehts ja nicht weiter...
 

Kylar

Sehr aktives Mitglied
Beleidigungen, Psychische und physische Gewalt bei Kindererziehung geht gar nicht.
Da würde ich auch das Jugendamt drauf ansetzen. Vor so einer Mutter müssen die Kinder geschützt werden.
Ich würde es gut finden, wenn du da was tust, statt aus Solidarität zur Freundin wegzuschauen. Scheinbar hast du es so ja schon ein paar mal im Guten versucht, wenn das nichts genützt hat, müssen eben auswärtige Personen ran.

Und um zu wissen, dass man Kinder nicht mit Gewalt angeht, braucht man nicht erst eigene Kinder zu haben. Das ist ein billiger Versuch deiner Freundin euch mundtot zu machen und ihre schlechten Erziehungsmethoden zu rechtfertigen.
 
G

Gast

Gast
Erst mal lieben Dank für Eure Antworten!

Es ist nicht leicht das richtig zu formulieren... sie tun alles mögliche was man klicheehaft aus Doku-Soaps auf schlechten Sendern kennt, nur mit Geld, Karriere, Bildung und schöner Wohnung.

Sie haben sich da eine "schöne" Fassade aufgebaut. Die Eltern sind beide Gut- bzw. Besserverdiener, haben ihr Leben irgendwie am Reißbrett entworfen (jetzt muss man ein Kind kriegen, jetzt muss man heiraten, dann muss ein zweites Kind her, obwohl seit dem ersten Kind die Ehe bergab gegangen ist, WEIL es zu anstrengend geworden ist, erfolgreich im Job muss aber auch sein....) und kommen nicht damit klar, dass das alles nicht so ist wie sie sich das vorgestellt haben. Damit sind sie nicht die Ersten und werden nicht die Letzten sein, was enttäuschte Lebenspläne angeht. Die Freundin erzählt sowohl von väterlichen Handgreiflichkeiten als auch von den eigenen...ob immer, kann ich schlecht sagen. Hintern versohlen haben wir nie live erlebt, zerren und Beleidigungen schon, Einsperren bzw. Aussperren teilweise. Natürlich sind sie nicht immer so, aber die Kinder sind merklich verunsichert.
Was ich nicht verstehe ist, dass sie wohl doch offensichtlich Hilfe will, sonst würde sie es uns doch nicht erzählen. Aber sie geht eben nicht zur Beratung, sie verdrängt, kümmert sich um ihre Karriere und bei der nächsten Eskalation heult sie uns die Ohren voll. Wenn es nur um eine kaputte, kinderlose Ehe ginge, wäre das alles noch was anderes.
Wir haben ihr eindeutig gesagt, dass da Profis ran müssen, ihr Beratungen vorgeschlagen, Begleitung angeboten. Würdet ihr da wirklich das Jugendamt einschalten? Was passiert denn dann?
Ich denke, ich werde vermutlich selbst zu einer Beratung gehen und ihr dann davon erzählen. Als ich Hilfe brauchte, hat sie mir eine Beratung rausgesucht. Ich bin aber auch brav hingegangen.
 
G

GirlOnFire

Gast
Also soweit ich weiß, ist das Jugendamt bei Verdacht einer Kindeswohlgefährdung dazu verpflichtet sich einen Eindruck in das unmittelbare Umfeld zu verschaffen. Je nachdem was diese Recherche ergibt, wird entweder eine Familienhilfe gewährt oder es werden rechtliche Schritte eingeleitet, um das Kind aus der Herkunkftsfamilie herauszunehmen, das geschieht aber nur dann, wenn eine massive Kindesmisshandlung vorliegt. Das sehe ich in diesem Fall eher nicht aber ich bin nicht vom JA. Von daher möchte ich mich mit einer Einschätzung weitestgehend zurückhalten.
Natürlich ist es schwierig eine Freundin beim JA anzuzeigen, aber andersherum hast du als "Mitwisserin" schon irgendwie eine Verpflichtung das zu melden. Ich könnte es mir nicht verzeihen würde ich bei so etwas tatenlos zusehen.
 

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