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Fresssucht als Folge von Magersucht

Lisa_K

Neues Mitglied
Hilfe...ich fühle mich so verloren....

Letztes Frühjahr habe ich damit angefangen. Ich habe abgenommen. Bis zum frühen Sommer hatte ich mich mit einer Größe von 1.62 m auf 42 kg runtergehungert und mich in Lebensgefahr gebracht. Ich lag im Krankenhaus und musste um meinen Darm bangen...ich habe es geschafft.

Im September habe ich angefangen, bie einer großen Firma zu arbeiten. Seitdem musste ich, auch aufgrund des Winters, mit meinem extremen Sportdrang zurückstufen. Nun verzichte ich freiwillig auf meine Radltouren und warte auf den Anfang des Sommers.
Aber mein Problem ist ein anderes. Ich kann mich mit dem Essen nicht beherrschen. Nun habe ich wieder Busen, Po und von allem einfach zu viel. Ich hasse mich, wenn ich in den Spiegel blicke und könnte nur noch schreien. Jede Woche versuche ich es. Da gibt es Tage, da esse ich nichts, dann gibt es Tage, da esse ich nur sehr wenig...und dann schaffe ich auf ein paar Tage vier Kilo weg. Die ich dann in den nachfolgenden Tagen wieder draufhabe, weil ich wieder fresse. Ich bin am verzweifeln. Ich will meinen Körper wieder spüren, das Leben...ich selbst sein. In meinem Körper, an dem von mir aus auch die Knochen sehr gut zu sehen sind. Aber so habe ich ihn geliebt. Nicht nur körperlich...ich werde auch seelisch nicht mehr damit fertig, kann mich absolut nicht kontrollieren. Für eine Therapie habe ich keine Zeit. Ich weiß, dass ich eine Essstörung habe und diese höchstwahrscheinlich die Folge meiner Aneroxie ist.
Aber das macht mich nun auch nicht glücklicher.
Das Wissen, wie viel etwas Kalorien hat und wie viel ich davon essen muss/kann, um zuzunehmen oder nicht zuzunehmen, macht mich wahnsinnig. Ich kann nicht mehr. Das bin nicht ich. Das ist nicht mein Körper. Manchmal spreche ich insgeheim andere dafür schuldig, dass sie mir nicht helfen. Obwohl ich doch weiß, dass nur ich mir helfen kann...

Bitte äußert euch dazu. Besonders über Ratschläge von Betroffenen oder ehemaligen Betroffenen würde ich mich freuen.
Aber jeder Kommentar hilft mir!!!!
 

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D

desira drake

Gast
hallo lisa,

also ich bin selbst magersüchtig und mein "rekord" waren 38 kilogramm bei 1,74 m..............ich denke nicht, dass du fresssüchtig bist (ich denke binge-eater oder adipositas-menschen können dir dazu mehr sagen) du isst einfach normal und gibst diesem wahnhaften bewegungsdrang nicht nach den wir so gerne haben.

bist du in therapie? wenn nicht, solltest du dir überlegen ob du so etwas machst, ich kann dir dazu nur raten. deine argumentation, dass du keine zeit hast, ist eine absolute selbstlüge, ich habe ganz normal vollzeit gearbeitet und trotzdem über 5 jahre eine psychoanalyse mit mindestens 3 terminen die woche gemacht.

wenn du dir selbst wichtig bist und du heilung willst, hast du die zeit. die andere konsequenz ist, dass du irgendwann in so einem desolaten körperlichen und seelischen zustand bist, dass du monatelang stationär in einer fachklinik bist, dann hast du auch zeit !!!

also sei ehrlich zu dir selbst. du hast zeit für therapie, aber vielleicht hast du angst davor da hinschauen zu müssen, wo es wehtut, und woher die symptome kommen.


deine essstörung ist keine folge der anorexie, sie ist die anorexie - ganz einfach.

wenn esstörungen lange bestehen - wechseln wir manchmal die seiten, ich war zwischendurch auch ess-brech-süchtig und bin dann doch wieder anorektisch geworden, der wechsel von anorexie zu adipostias ist eher unwahrscheinlich.

eventuell kann dir auch eine selbsthilfegruppe eine hilfe sein.

deine gedanken kreisen viel zu sehr um das essen und nicht-essen, als das es noch normal wäre- aber ich denke dass muss ich dir nicht sagen. such dir professionelle hilfe, diesen tanz kannst du nicht alleine tanzen.

viel kraft und lg

kitty :)




Hilfe...ich fühle mich so verloren....

Letztes Frühjahr habe ich damit angefangen. Ich habe abgenommen. Bis zum frühen Sommer hatte ich mich mit einer Größe von 1.62 m auf 42 kg runtergehungert und mich in Lebensgefahr gebracht. Ich lag im Krankenhaus und musste um meinen Darm bangen...ich habe es geschafft.

Im September habe ich angefangen, bie einer großen Firma zu arbeiten. Seitdem musste ich, auch aufgrund des Winters, mit meinem extremen Sportdrang zurückstufen. Nun verzichte ich freiwillig auf meine Radltouren und warte auf den Anfang des Sommers.
Aber mein Problem ist ein anderes. Ich kann mich mit dem Essen nicht beherrschen. Nun habe ich wieder Busen, Po und von allem einfach zu viel. Ich hasse mich, wenn ich in den Spiegel blicke und könnte nur noch schreien. Jede Woche versuche ich es. Da gibt es Tage, da esse ich nichts, dann gibt es Tage, da esse ich nur sehr wenig...und dann schaffe ich auf ein paar Tage vier Kilo weg. Die ich dann in den nachfolgenden Tagen wieder draufhabe, weil ich wieder fresse. Ich bin am verzweifeln. Ich will meinen Körper wieder spüren, das Leben...ich selbst sein. In meinem Körper, an dem von mir aus auch die Knochen sehr gut zu sehen sind. Aber so habe ich ihn geliebt. Nicht nur körperlich...ich werde auch seelisch nicht mehr damit fertig, kann mich absolut nicht kontrollieren. Für eine Therapie habe ich keine Zeit. Ich weiß, dass ich eine Essstörung habe und diese höchstwahrscheinlich die Folge meiner Aneroxie ist.
Aber das macht mich nun auch nicht glücklicher.
Das Wissen, wie viel etwas Kalorien hat und wie viel ich davon essen muss/kann, um zuzunehmen oder nicht zuzunehmen, macht mich wahnsinnig. Ich kann nicht mehr. Das bin nicht ich. Das ist nicht mein Körper. Manchmal spreche ich insgeheim andere dafür schuldig, dass sie mir nicht helfen. Obwohl ich doch weiß, dass nur ich mir helfen kann...

Bitte äußert euch dazu. Besonders über Ratschläge von Betroffenen oder ehemaligen Betroffenen würde ich mich freuen.
Aber jeder Kommentar hilft mir!!!!
 

Lisa_K

Neues Mitglied
Aneroxie?
Herzlichen Dank erstmal...Du sprichst mir aus dem Herzen.
Ja, zu viele Gedanken ums Essen.
Aber ist es normal, dass ich in einer Mittagspause in drei verschiedene Bäckereien gehe und dort überall einkaufe??? Und dann Abends an das Nutella-Glas gehe?? Und mir dann abends im Bett, und schon viel früher nach der Fressattacke, denke, dass es erlösend wäre, nun von einer Klippe springen zu können? Dass ich meinem Freund nicht genug sein werde? Dass ich niemandem genug sein werde...?
Bin ich normal? Nein. Das war ich noch nie.
Therapie...einmal war ich bereits stationär. Das waren die schlimmsten 14 Tage meines Lebens, mal abgesehen von den anderen Zeiten Daheim.
Aber nein...da will ich nicht mehr hin. Und von Psychologen habe ich auch genug. Sie werden mich da wieder hineinstecken wollen.
 
K

kriemhild

Gast
Hallo Lisa, ich bin Mutter einer magersüchtigen Tochter (über 20 Jahre). Ich möchte dir nur raten, versuche es erneut mit einer Therapie.Wenn die eine Mist war...das ist auch gut möglich...dann versuche eine andere.Wichtig ist, einen Therapeuten, eine Therapeutin zu finden ganz für deine Bedürfnisse. Du kannst nicht zu jedem Vertrauen aufbauen, nur weil er, sie eine therapeutsche Ausbildung hat. Es muss stimmig sein. Unsere Tochter hat mir oft erzählt, dass auch sie Angst vor unkontrolliertem Essen hat und folglich z.B. tagsüber so gut wie gar nichts isst. Sie ist auch nicht in der Lage, sich richtig gutes Essen zu gönnen, also zu genießen aus Angst vor Fressanfällen. Will damit nur sagen, dass Ess-und Fresssucht so unterschiedlich ausgeprägt sein können und bei jedem esssgestörten Menschen anders ist, man also auch nicht von DER Therapie sprechen kann.Eines ist aber sicher:eure Essstörung ist Ausdruck eines unerträglichen Leids. Das Essen oder auch Nichtessen hilft euch irgendwie, den Schmerz nicht zu spüren oder?Ich wünschte, ich könnte in eure Seele schauen, um mehr zu verstehen!
Dir wünsche ich einen Weg heraus aus diesem Elend!
Kriemhild
 
D

desira drake

Gast
Aneroxie?
Herzlichen Dank erstmal...Du sprichst mir aus dem Herzen.
Ja, zu viele Gedanken ums Essen.
Aber ist es normal, dass ich in einer Mittagspause in drei verschiedene Bäckereien gehe und dort überall einkaufe???

ja, für essgestörte schon - ich habe das auch gemacht und dann alles weggeworfen.......


Und dann Abends an das Nutella-Glas gehe?? Und mir dann abends im Bett, und schon viel früher nach der Fressattacke, denke, dass es erlösend wäre, nun von einer Klippe springen zu können? Dass ich meinem Freund nicht genug sein werde? Dass ich niemandem genug sein werde...?
Bin ich normal? Nein. Das war ich noch nie.
Therapie...einmal war ich bereits stationär. Das waren die schlimmsten 14 Tage meines Lebens


ok, du hast abgebrochen, nicht wahr? ich war 11 monate stationär, die ersten 6 wochen waren die hölle, aber dann kam die beste zeit meines lebens !


, mal abgesehen von den anderen Zeiten Daheim.
Aber nein...da will ich nicht mehr hin. Und von Psychologen habe ich auch genug. Sie werden mich da wieder hineinstecken wollen.

gegen deinen willen steckt dich niemand irgendwo rein, ausser du versuchst einen suizid und landest in der psychiatrie

ohne hilfe schaffst du es nicht, glaub mir! 1/3 von uns stirbt !

ansonsten schließe ich mich der lieben kriemhild an !

lg

kitty :)
 

karola

Mitglied
Hilfe...ich fühle mich so verloren....

Letztes Frühjahr habe ich damit angefangen. Ich habe abgenommen. Bis zum frühen Sommer hatte ich mich mit einer Größe von 1.62 m auf 42 kg runtergehungert und mich in Lebensgefahr gebracht. Ich lag im Krankenhaus und musste um meinen Darm bangen...ich habe es geschafft.

Im September habe ich angefangen, bie einer großen Firma zu arbeiten. Seitdem musste ich, auch aufgrund des Winters, mit meinem extremen Sportdrang zurückstufen. Nun verzichte ich freiwillig auf meine Radltouren und warte auf den Anfang des Sommers.
Aber mein Problem ist ein anderes. Ich kann mich mit dem Essen nicht beherrschen. Nun habe ich wieder Busen, Po und von allem einfach zu viel. Ich hasse mich, wenn ich in den Spiegel blicke und könnte nur noch schreien. Jede Woche versuche ich es. Da gibt es Tage, da esse ich nichts, dann gibt es Tage, da esse ich nur sehr wenig...und dann schaffe ich auf ein paar Tage vier Kilo weg. Die ich dann in den nachfolgenden Tagen wieder draufhabe, weil ich wieder fresse. Ich bin am verzweifeln. Ich will meinen Körper wieder spüren, das Leben...ich selbst sein. In meinem Körper, an dem von mir aus auch die Knochen sehr gut zu sehen sind. Aber so habe ich ihn geliebt. Nicht nur körperlich...ich werde auch seelisch nicht mehr damit fertig, kann mich absolut nicht kontrollieren. Für eine Therapie habe ich keine Zeit. Ich weiß, dass ich eine Essstörung habe und diese höchstwahrscheinlich die Folge meiner Aneroxie ist.
Aber das macht mich nun auch nicht glücklicher.
Das Wissen, wie viel etwas Kalorien hat und wie viel ich davon essen muss/kann, um zuzunehmen oder nicht zuzunehmen, macht mich wahnsinnig. Ich kann nicht mehr. Das bin nicht ich. Das ist nicht mein Körper. Manchmal spreche ich insgeheim andere dafür schuldig, dass sie mir nicht helfen. Obwohl ich doch weiß, dass nur ich mir helfen kann...

Bitte äußert euch dazu. Besonders über Ratschläge von Betroffenen oder ehemaligen Betroffenen würde ich mich freuen.
Aber jeder Kommentar hilft mir!!!!
Guten morgen Lisa K
Ich bin 41 Jahre alt. und Kenne das Gefühl. Ich bin vor 23 Jahren mit 38 kg ins Krankenhaus gekommen, war anschließend in eine Reha hab da 10 kg zugenommen, ich war happy. Mein Gewicht schwankte immer bis 2001, da kam meine Magersucht wieder durch, ich bin dann mit 45kg in einer Klinik gekommen, dort war ich 13 Wochen, es war harte Arbeit.Mit 55kg bin ich entlassen worden. Hab dann zuhause auch noch mal 10kg zugenommen. Ich wollte nie wieder in die Magersucht Fallen. Ich hab seit dem auch nur Freßattacken,ich wieg jetzt 75 kg bei einer Größe von 163 cm. Ich Hab jetzt seit einem halben Jahr einen guten Therapeuten. Ich Denke mal ohne Professionelle Hilfe wirst du da nicht raus Kommen. Die Zeit wirst du dir wohl nehmen müssen, wenn du da raus kommen willst. Gruß Karola
 

Lisa_K

Neues Mitglied
....Und abermals Danke! Obwohl ich es doch weiß, erkenne ich trotzdem, dass ich scheinbar nicht alleine bin mit diesem Problem. Ich verdamme oft meine extreme Handlung vom letzten Frühjahr. Normal gegessen habe ich nie - aber letztes Frühjahr eskalierte die ganze Sache. Seitdem weiß ich zu viel übers Essen, und vor den eigenen Gedanken kann man nicht davonlaufen.
Zum allgemeinen Verständnis: Meine erste stationäre Behandlung brach ich wegen eines anderen Grundes an. Damals entwickelte ich in meiner ehemaligen Schule einen Waschzwang. Ich habe gelernt, mich automatisch vor allem, was von dieser Schule und von der Stadt, in der die Schule war, reinzuwaschen. Habe quasie immer geduscht und mich frisch gekleidet, wenn ich von der Schule heimkam. Da hatte ich so meine Probleme, in der Schule. Von daher kenne ich auch mein damaliges Motiv. Aber ich habe mich verändert...und ich weiß nur, dass ich damals falsch am Platz war. Das Problem konnte ich nach meinem Aufenthalt in der Psychiatrie ganz alleine lösen. Weil ich eben auch musste...
 

florentina*

Mitglied
Hey Lisa!

(auch, wenn das Gewicht bei einer Esstörung nicht aussagekräftig ist, würde mich interessieren, was du momentan wiegst, bzw was du durch das essen zugenommen hast.)

Vielleicht war es damals eine falsche Klinik in der du warst. Es ist ja ein großer unterschied, ob man in einer psychiatrie ode rin einer psychosomatischen Abteilung ist. Himmelweiter unterschied, vorallem in der therapeutischen hinsicht. Um wieder ein "normales Essverhalten" zu bekommen, würde ich dir allemale einen neuen stationären aufenthalt empfehlen. ich selbst bin seit jahren:( essgestört, habe mehrere aufenthalte hinter mir und kriegs immernoch nicht hin.............. aber ich merke, dass es besser wird, mal zu mal und das es harte arbeit ist. Aber wenn du es willst und nicht noch weiter in dieses essensraster hineinfallen willst, und du vermeiden möchtest, dass dein leben noch weiter an "Sinn" verliert, würde ich dir raten zu handeln.,......... der Sache auf den Grund zu gehen und dir Hilfe zu suchen, darauszukommen.!!!
 
D

desira drake

Gast
Liebe Lisa,

ich denke Du löst keine Probleme, ich denke Du erlebst gerade Symptomverschiebungen !

Die Krankheit ist tückisch, gewitzt und kann sich sehr gut verstecken - vergiss das nicht!

Lg

Kitty :)





....Und abermals Danke! Obwohl ich es doch weiß, erkenne ich trotzdem, dass ich scheinbar nicht alleine bin mit diesem Problem. Ich verdamme oft meine extreme Handlung vom letzten Frühjahr. Normal gegessen habe ich nie - aber letztes Frühjahr eskalierte die ganze Sache. Seitdem weiß ich zu viel übers Essen, und vor den eigenen Gedanken kann man nicht davonlaufen.
Zum allgemeinen Verständnis: Meine erste stationäre Behandlung brach ich wegen eines anderen Grundes an. Damals entwickelte ich in meiner ehemaligen Schule einen Waschzwang. Ich habe gelernt, mich automatisch vor allem, was von dieser Schule und von der Stadt, in der die Schule war, reinzuwaschen. Habe quasie immer geduscht und mich frisch gekleidet, wenn ich von der Schule heimkam. Da hatte ich so meine Probleme, in der Schule. Von daher kenne ich auch mein damaliges Motiv. Aber ich habe mich verändert...und ich weiß nur, dass ich damals falsch am Platz war. Das Problem konnte ich nach meinem Aufenthalt in der Psychiatrie ganz alleine lösen. Weil ich eben auch musste...
 

Dame

Aktives Mitglied
Hallo Lisa,

nach vielem Suchen habe ich herausgefunden, dass meine Essstörung mit dem Verhältnis zu meiner Mutter zu tun hat. Sie hat mich schon als kleines Mädchen immer zurück gewiesen. Ich konnte ihr nie etwas recht machen, auch heute noch nicht. Meine Brüder, vor allem mein jüngster, wurde mir vorgezogen. Erst wollte ich das Gegenteil von ihr sein, was ich nicht geschafft habe. Es gibt vieles in meinem Verhalten, das habe ich von ihr, auch wenn es ihr nicht passt. :D

Was mich aber dann am allermeisten erschreckt hat ist, dass ich soviel esse um ihr nahe zu sein. Dann fühle ich die Wärme, Geborgenheit und Nähe, die ich sonst so arg vermisse. Das viele Essen hilft mir darüber hinweg.

Vor kurzem habe ich in einem Buch zum Essen von Doreen Virtue geblättert. Darin stand, dass ich Kuchen so gerne esse, weil ich damit Gemütlichkeit und Geselligkeit verbinde. Endlich hat mal jemand verstanden, was ich schon jahrelang versucht habe Therapeuten zu sagen.

Anfangen hatte ich damals mit einer gemeinnützigen Institution und einer Gruppe für esssüchtige Frauen. Es war ein Anfang meines Weges. Aus heutiger Erfahrung habe ich dort vieles gelernt, was mir sehr geschadet hat. Zum Beispiel haben alle Frauen der Gruppe während der zeit der vielen Treffen enorm zugenommen. Incl. mir. Und als ich dann aufbegehrte, haben sie mich davon gejadt. als ich dann über 20 kg abgenommen hatte, haben sie mich bewundert. Aber vorher hat keiner zu mir gehalten. So ist das halt, wenn man wirkliche Lösungen will und nicht nur oberflächlich so tun als ob.

Liebe Grüße Dame
 

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