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Freiberuflich arbeiten? Nur wie?

Soulgirl

Mitglied
Hallo,

ich hätte eventuell eine Stelle bei der ich aber "auf Rechnung" arbeiten müsste. Es ist eine Rechtsanwaltskanzlei.

Was bedeutet das im Klartext? Ich weiss dass ich meine Stundenzahl aufschreiben muss und diese dann in der Firma einreichen soll. Nur wie geht das allex von Statten?

Brauche ich einen Gewerbeschein? Wie setzt man das mit der Steuer ab?

Kennt sich jemand aus?

VLG
Souli
 

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M

malin

Gast
ich hätte eventuell eine Stelle bei der ich aber "auf Rechnung" arbeiten müsste. Es ist eine Rechtsanwaltskanzlei.
Als "Selbständiger" nur für einen Auftraggeber zu arbeiten, nennt man Scheinselbständigkeit und ist unzulässig.

Du solltest in deinem eigenen Interesse die Finger davon lassen, denn das gesamte unternehmerische Risiko läge bei dir. Du müsstest selbst für deine Kranken- und Rentenversicherung aufkommen. Krank? Urlaub? Du wirst nur für das bezahlt, wenn du was leistest ( selbständig = selbst und ständig ). Will der Auftraggeber dich los werden, braucht er sich an keine Kündigungsfristen oder Kündigungsgründe halten. Er gibt dir einfach keine Aufträge mehr.

Aber wenn du einen Gewerbeschein beantragen möchtest: Geh zum Gewerbeamt, füll einen Zettel aus, in welchem Sektor du gewerblich tätig sein möchtest, bezahl ca. 10 oder 20,-- (?) €. Das war`s.

Wenn du dich wirklich richtig selbständig machen möchtest, erkundige dich vorab bei der IHK genau , was man beachten muss, wie man kalkulieren muss, welche Gesamtkosten auf dich zukommen, sonst fällst du auf die Nase.
 

Gast X

Aktives Mitglied
Im Grunde hat "malin" ja schon das Wesentliche genannt.

Soulgirl meinte:
Was bedeutet das im Klartext? Ich weiss dass ich meine Stundenzahl aufschreiben muss und diese dann in der Firma einreichen soll. Nur wie geht das allex von Statten?
Brauche ich einen Gewerbeschein? Wie setzt man das mit der Steuer ab?
Zunächst mal. Man ist Freier Mitarbeiter der Firma und nicht freiberuflich für die Firma tätig. Man muss mehre Auftraggeber bzw. Kunden haben, sich selber KV u. RV-Versichern (arbeitslosenvers. ist freiwillig möglich) und ein Gewerbe anmelden.

Den Auftraggebern bzw. Kunden erstellt man eine Rechnung. Dabei berechnet man einen Stundensatz der aufgrund der Betriebskosten (Werbung, Materialien, Strom, Urlaub mit einkalkulieren etc), höher ist wie ein Stundenlohn.

Umsatzsteuer muss man nicht berechnen, sofern man sich für die Kleinunternehmerregelung im Sinne des 19 UStG. entscheidet.

Wenn aber grundsätlich keine Selbständigkeit geplant ist, würde ich mich lieber für eine Minijobbasis oder eine sonstige korrekte Voll/Teilzeit-basis entscheiden. Lässt sich der "AG" darauf nicht ein, soll er sich jemand anders suchen.
 
M

malin

Gast
Freiberufe sind sehr genau definiert. Ich denke, die TE fällt nicht darunter. Ich gehe mal nicht davon aus, dass sie als Rechtsänwältin (Freiberuf) in der Kanzlei arbeiten möchte, denn dann hätte sie sich ihre Frage selbst beantworten können. Die TE meint wohl eher „freie Mitarbeit“ . Als Fachgehilfin oder Schreibkraft müsste sie ein Gewerbe anmelden.

P.S.:
In einem früheren Thread fragt sie nach der Eröffnung eines Schreibbüros. Also nix Freiberufler, sondern Tippse = Gewerbe.
 
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