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Finanzierung für Haushaltshilfe? Welche Möglichkeiten gibt es noch?

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Gast

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Hallo,

meine Mutter ist nun 86 Jahre alt. Sie kann nicht mehr laufen oder sich waschen. Und auch den Haushalt schafft sie nicht mehr. Sie sitzt im Rollstuhl. (Mit dem Rollstuhl kann sie sich sehr gut eigenständig bewegen). Auch ist sie geistig sehr fit. Sie kann sich ihr Essen gut zubereiten/kochen, aber mit dem Spülen kommt sie nicht zurecht. Sie zerbricht dabei ständig die Teller.

Gibt es irgendjemanden, der ihr beim Haushalt (Spülen, Waschen (sie), Wäsche Waschen, Bügeln) helfen kann?
Bei den Pflegediensten gibt es nur welche, die gerade mal Zeit fürs Waschen haben, aber für die restlichen Dinge nicht.

Ihr Arzt hat ihr ein empfohlen, in ein Seniorenheim zu ziehen.

Aber ein seniorenheim ist zu teuer, da sie mit den knapp 100 Euro Taschengeld, die Sie erhalten würde, ihren Hobbys nicht mehr nachgehen kann, außerdem sind ihr folgende Punkte wichtig.

- Kontakt halten zu ihren internationalen Freunden (per Skype), d.h. nicht zu langsame Internetverbindung, damit auch Videos gut übertragen werden können.
- Keine Vorg
- Geld für VHS-Kurse (Sie lernt derzeit Französisch + Spanisch) und hat noch 1 weiteren Kurs belegt.
- Ebenfalls ist wichtig, dass mind. alle 2 Tage (besser jeden Tag) staub geputzt und gewischt wird.
- Hin & wieder mal in die Nachbarstadt fahren, Geld für Bahnkosten.

Man bräuchte jemanden, der ihr beim Waschen (d.h. Duschen und Baden) sowie im Haushalt (Wäsche waschen, Geschirr spülen, Bügeln, Staubsaugen/-wischen) hilft. Von Sozialamt würde ihr lediglich für ersteres (Waschen) ein Pflegedienst bewilligt. Haushaltshilfe wurde dort und anderen Institutionen abgelehnt.
(Lebensmittel/Pflegemittel bestellt sie online und lässt es sich liefern - das geht heutzutage ja, so dass Sie nicht unbedingt schwere Sachen schleppen muss. Bzw. nötige kleine Sachen kann sie sich auch mal selbst besorgen, wenn es umsowas wie Duschgel, etc. geht)

Was könntet ihr uns noch raten? Wo kann man noch Unterstützung für eine Haushaltshilfe bekommen? (Sie bezieht Grundsicherung und davon lässt sich so eine wohl kaum bezahlen)

[Ach ja, ich arbeitete auf der "anderen" Seite unseres Staates (also sogesagt ungefähr an der gegenüberliegenden Grenze, so dass ich sie lediglich mal im Urlaub vor Ort unterstützen kann und habe auch eher nur recht geringes Einkommen trotz Vollzeit).
 

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Gast

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Hat sie keine Pflegestufe? Ich kenne mich da nicht so aus, aber sollte nicht jemand der im Rollstuhl sitzt und nicht Laufen kann, eine Hilfe im Haushalt und bei der Körperpflege bekommen?
Gibt es nicht vielleicht ein betreutes Wohnen, wo man freie Kapazitäten hat und sie hinziehen kann? Das ist ja nicht so wie Heim.
 
G

Gast

Gast
wenn deine mutter im rollstuhl sitzt, müsste sie eine pflegestufe bekomen und dementsprechend pflegegeld.
darüber müsste der pflegedienst, der deine mutter versorgt, am besten bescheid wissen.
 

kraeiouss

Aktives Mitglied
Deine Mutter ist aber wirklich noch fit für ihr Alter. Hut ab.:)

Pflegestufe prüfen durch einen Hausarzt oder über eine Inseratsuche eine private Haushaltshilfe engagieren. Die kostet nicht die Welt, denke ich. Jeden zweiten oder dritten Tag für ein paar Stunden Haushalt lässt sich leicht rechnen, sind ca. 10 bis 15 Stunden im Monat mal den ortsüblichen Stundenlohn.
 
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Gast (Fragesteller)

Gast
Ja, eine Pflegestufe hat sie wohl. Ich kenn mich mit dem Pflegekram/Papierkram aber nicht so aus und blicke da nicht so gut durch, aber wohl noch recht niedrig, da sie ja alleine einkaufen gehen kann für leichte Sachen und somit noch recht mobil ist.

Im Schreiben der Behörde wurde ungefähr folgendes geschrieben:

"Für Pflege- und Haushaltsdienstleistungen wird ein Umfang von 65 Minuten/Tag bewilligt." (Aber das reicht ja gerade mal für das Waschen, dafür muss man ja schon fast 50 Minuten rechnen.
(Ein Widerspruch wurde abgelehnt. Auf Nachfrage hieß es dann mündlich: 20 Minuten fürs waschen sollten ja reichen, dann wär auch noch Zeit fürs Putzen da. Wenden Sie sich an andere soziale Hilfsorganisationen. Aber auch von dort kamen absagen. Bzw. nur auf ein Seniorenheim verwiesen.)

- Spülen muss ja täglich erfolgen, sonst ist das ja sehr unhygienisch (und sie muss sehr aus gesundheitlichen Gründen sehr auf Sauberkeit achten)
- Wäsche muss gewaschen werden, sie muss gebügelt werden.
- Die ca. 58 m² sollten laut Hausarzt aufgrund ihrer Allergie alle 2 Tage gründlich gewischt werden.
 
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Gast

Gast
- Die ca. 58 m² sollten laut Hausarzt aufgrund ihrer Allergie alle 2 Tage gründlich gewischt werden.-
--------------------------------

dann soll der hausarzt dafür eine bescheinigug ausstellen, die ihr der krankenkasse vorlegt.

wenn deine mutter noch so mobil ist, wird sie teile des körpers alleine waschen könen. daher ist nicht täglich eine ganzwaschung erforderlich. würde es nicht reichen, wenn der pflegedienst, z.b. 3x wöchentlich zum duschen kommt? das so übriggebliebene pfleggeld könnte dann für die haushaltshilfe eingesetzt werden. ich verstehe nicht, dass der pflegedienst nicht solche vorschläge von alleine macht. die meisten pflegdienste haben eigene haushaltshilfen.
 

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