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Finanzielle Hilfen?! Ja oder Nein?

L

Larissaxy

Gast
Hallo...

Mein Freund bekommt knapp 300€ ALG I, ich verdiene netto 1000€.

Das mit seiner Arbeitssuche gestaltet sich auch schwierig, da er

1. keinen Führerschein mehr hat
2. sich nicht mit seinem Ausbilder (Chef) verstanden hat und mein Freund musste viel einstecken (--> die Arbeitgeber erkundigen sich ja dort)
3. hat er in seiner Ausbilung nicht sooo viel gelernt, was er eigentlich können müsste

Nun haben wir einen Wohngeldantrag gestellt, doch der wird wohl abgelehnt lt einer Mitarbeiteraussage, da ich ein zu hohes Einkommen habe.

Gibt es denn noch ne Möglichkeit irgendwelche finanziellen Hilfen zu erhalten?
Bei ihm reicht es nicht für den ganz "normalen Lebensstandart" und ich möchte eigentlich auch nicht alles für ihn bezahlen.
Ich bin 20, er 23, ich möchte gerne etwas sparen, da ich nur einen Zeitarbeitsvertrag habe.

Gruß,
Larissa
 

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Serafina

Aktives Mitglied
Hartz IV zahlt soweit ich weiss den Rest auf 750 € drauf. Aber ich hatte selber noch nie Hartz IV, deshalb weiss ich nicht wie das mit deinem Einkommen aussieht. Aber wenn man davon ausgeht, dass das minimum 750 € pro Person ist, verdienst du auch zuwenig.
 
L

Larissaxy

Gast
Danke für deine schnelle Antwort.
750€?? Ich dachte immer an etwas über 600€ mit allem drum und dran.

Für Wohngeld verdiene ich zuviel mit meinem Freund...wieso sollte mein Freund dann noch Hartz4 bekommen können?
Naja.. müsste man sich mal erkundigen...
Meistens geht es ja um die Lebenshaltungskosten...Miete, Strom & Co.
Wenn ich alleine wohnen würde, müsste ich hätte ich ungefähr die gleichen Kosten.
Daher ist es ja für den Staat toll, wenn er bei mir wohnt.
Aber es geht ja hauptsächlich um ihn...irgendwelche wichtigen Versicherungen sind da nicht mehr drinne...
Am Besten ist doch immer, man hat garnichts, spart nie und sucht sich jeder sich sich ne eigene Wohnung :(
 

Serafina

Aktives Mitglied
Also ich bin mal gekündigt worden und musste logischerweise mich sofort melden. Hab ja aber noch innerhalb der Kündigungsfrist weitergearbeitet. Dann hat man mein Arbeitslosengeld berechnet. Das war ein Witz. Weil ich erst 7 Monate ausgelernt hatte hat man mein Lehrlingsgehalt (Gehalt der letzten 12 Monate) auch teilweise als Grundlage genommen. Sie haben mir 400 € Arbeitslosengeld zugestanden (wie gnädig). Als ich sie fragt wovon ich denn dann noch leben soll, weil die 400 € grad mal meine Miete decken. Hat man mich geschickt den Rest auf 750 € Hartz IV beantragen. Dort hat man mir einen 16 seitigen Doppelbogen in die Hand gedrückt. Ich hab gedacht ich breche zusammen.

Ich hab nach Ablauf der Kündigungsfrist wieder Arbeit gehabt. Deshalb hab ist mir das erspart geblieben. Ich konnte aber über das deutsche Amt nur den Kopf schütteln und hab mir geschworden niemals von denen abhängig sein zu müssen. Und bin ausgewandert. Heute verdiene ich, lass mich rechnen, auf dem gleichen Job den ich damals auch machte netto mal drei. Über 750 € kann ich heute nur noch schmunzeln. Und über das deutsche Amt auch.

Da wird man behandelt wie ein Aussätziger. Und das, hab ich gewusst, werde ich mir nicht bieten lassen. Koste es was es wolle. Ich hab zwischendurch in der Produktion einer Fabrik gearbeitet. Es war sehr lehrreich. Heute arbeite ich wieder in einem Anwaltsbüro in der Büroleitung.
 

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