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Ferienjob + Minijob in einem Jahr - Abzüge?!

Glacio

Mitglied
Hi Leute,

ich bin Student und mache gerade einen Ferienjob für 6 Wochen am Stück (37,5 Stunden pro Woche Arbeitszeit). Im Oktober ziehe ich zum Studieren nach München, und wollte dort ab Januar dann einen Minijob (auf 450-Euro-Basis) anfangen, um mir das Studium zu finanzieren. Erst ab Januar, um steuerlichen Abzügen zu entgehen. Jetzt hat mir jedoch ein Kollege von meinem aktuellen Ferienjob gesagt, dass er neben diesem Ferienjob noch einen Minijob ausübt, und dass er trotzdem keine steuerlichen Abzüge hat. Ich habe mich dann mal im Internet schlau gemacht und musste erkennen, dass man scheinbar durch Ferien- und Minijobs bis zu 11.000 Euro brutto wie netto verdienen darf, ohne dass es Abzüge gibt (ich dachte irgendwie immer, die Obergrenze würde bei 4.500 brutto im Jahr liegen...). Um keine Sozialversicherungsabgaben zu haben, darf man 50 Arbeitstage nicht überschreiten, und um weiterhin Kindergeld zu bekommen, darf man im Durchschnitt nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten (auf's Jahr hochgerechnet also nicht mehr als 1.040 Stunden).

Jetzt bin ich mir aber nicht so ganz sicher, wie das nun aussehen würde, wenn ich bereits im Oktober mit einem Minijob anfangen würde. Finanziell wäre das eine extreme Erleichterung für mich (wären knapp 1.000 Euro mehr Luft für mich), jedoch bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht was übersehen habe. Laut meiner Rechnung dürfte man mir in der Sozialversicherung eigentlich nichts abziehen, wenn ich im Minijob pro Woche 1x arbeite - was ab Oktober bis Jahresende 12 Arbeitstage wären (zusammen mit den 30 Arbeitstagen in meinem momentan laufenden Ferienjob wären das unter 50 Arbeitstage). Wenn ich 12x8 Stunden im Minijob arbeite und dazu 30x7,5 Stunden von meinem aktuellen Ferienjob dazurechne, komme ich auf 321 Stunden (was weit unter der Kindergeldgrenze von 1.040 wäre). Und auch, was das Bruttoeinkommen angeht, bleibe ich WEIT unter 11.000 (im Ferienjob verdiene ich etwa 4.000 brutto in den sechs Wochen, wenn ich im Oktober dann einen Minijob anfange, wäre ich bei 3x450 = 1.350 Euro, was zusammengerechnet 5.350 Euro brutto wären).

Jetzt will ich aber sicher gehen, dass ich mich nicht vertan oder irgendwas Wichtiges übersehen habe. Gibt es hier Leute, die sich da auskennen, und mir sagen können, ob ich bereits im Oktober guten Gewissens einen Minijob anfangen kann, ohne dass es finanzielle Nachteile für mich hat? Ich persönlich kann mir nämlich sehr gut vorstellen, dass man dann zumindest eines von beidem dann trotzdem versteuern muss (oder man zumindest sozialversicherungspflichtig wird).

Wäre über Ratschläge dankbar :)

Gruß, Glacio
 
Zuletzt bearbeitet:

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Werner

Sehr aktives Mitglied
Hallo nochmal, Glacio,
ich bin immer gut gefahren damit, wenn ich
bei solchen Sachen mit ausgewiesenen Experten
gesprochen habe, also Steuerberater oder jemand
vom Finanzamt. Selbst wenn das was kostet - das
Geld ist gut angelegt ;)

Gruß, Werner
 

weltenwanderin

Aktives Mitglied
Wende dich mit dieser Frage an deine Krankenkasse, die gibt dir darüber Auskunft. Oder die Rentenversicherung. Tendenziell würde ich sagen, dass du dich in deinem künftigen Minijob zur Not als Werkstudent versichern lassen kannst. Dann hast du alles in allem keine Sozialversicherungsabgaben, zahlst aber wohl in die Rentenkasse ein. Aber wende dich auf jeden Fall lieber noch mal an deine Krankenkasse.
 

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