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fast 30, noch nie richtig gearbeitet - was kommt beim jobcenter auf mich zu?

G

Gast

Gast
hallo,

ich bin 28, w und habe noch nie wirklich dauerhaft gearbeitet. das liegt weniger daran, dass ich nicht wollen würde, sondern vielmehr an der tatsache, dass ich mir selbst oft unwissentlich steine in den weg gelegt und sehr oft die falschen entscheidungen getroffen habe, da ich unsicher war / bin und nicht wirklich viel selbstbewusstsein besitze.

vor einigen jahren habe ich in einer werbeagentur ein jahr lang im rahmen eines einstiegsqualifizierungsjahres des berufsbildungszentrums ein vollzeitpraktikum gemacht, und letzten sommer hatte ich für 3 monate einen befristeten job in der produktion. mehr war da bisher nicht.

eine 2jährige schulische ausbildung in büromanagement mit zusatz fremdsprachen kann ich noch vorweisen, sowie diverse 450-euro-jobs. dass das nicht viel ist, weiß ich selber. da ich nie wirklich arbeit oder eine richtige ausbildung gefunden habe, habe ich, um nicht arbeitslos zu sein, immer irgendwelche vollzeitkurse belegt (z.b. pc-kurse, weitere fremdsprachen etc.) oder meine schule weitergemacht.

jetzt ist es aber so, dass ich zum jobcenter müsste, da ich mich bisher immer selber finanziert habe durch rücklagen sowie einen gekündigten bausparvertrag und sich das geld so langsam dem ende neigt. ich habe total bammel vor dem termin, weil ich nicht weiß, was ich denen erzählen soll. 28, nur eine schulische ausbildung, und der einzig richtige vollzeitjob, den ich finden konnte, ging nur 3 monate und das einjährige praktikum eben.

kann man mich da überhaupt richtig vermitteln bzw. mir überhaupt irgendwie helfen? womit muss ich rechnen?
 

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G

Gast

Gast
Bist Du denn in irgendeiner Art und Weise limitiert?
Darf man Dich überall hinvermitteln, würdest Du jeden Job annehmen?

Du hast ja wenigstens schon einmal eine schulische Ausbildung und hast die Zeit nicht vertrödelt, sondern Kurse gemacht. Das ist schonmal etwas. Man wird erstmal versuchen, Dich in dem Bereich unterzubringen, den Du gelernt hast bzw. wo Du Erfahrungen sammeln konntest. Möglich wäre aber auch, wenn Du sehr flexibel bist, dass man versucht, Dich in anderen Bereichen unterzubringen.

Wahrscheinlich wird man viele Fragen stellen, warum Du bislang keine feste Vollzeitarbeit hattest etc.
Versuche das nicht als Vorwurf zu werten und alles möglichst sachlich zu beantworten.

Du kannst vom Amt auch Hilfestellungen bekommen, wie Deine Bewerbungsmappe aussehen sollte, wie man sich bewirbt, was wichtig ist, wo Du Dich bewerben kannst etc.

Keine Angst vorm Termin! Das wird schon.
 

Der_um_den_Baum_tanzt

Aktives Mitglied
kann man mich da überhaupt richtig vermitteln bzw. mir überhaupt irgendwie helfen? womit muss ich rechnen?
Nichts Besonderes.

Du vereinbarst einen Termin, meldest Dich arbeitsuchend und sagst, dass Deine finanziellen Mittel zur Neige gehen und Du Dich genötigt siehst vorsichtshalber einen Antrag auf ALG II zu stellen, falls man Dir nicht kurzfristig einen Arbeitsplatz vermitteln kann.

Wenn Du Glück hast bekommst Du ein paar Vorschläge bei denen Du Dich bewerben kannst.
Wenn es normal läuft hat jedoch Niemand kurzfristig einen Vorschlag für Dich und Du wirst nicht darum herum kommen einen Antrag auf ALG II zu stellen.
Wenn Du die Angelegenheit etwas beschleunigen möchtest, dann schaue Dir im Internet an welche Unterlagen Du benötigst, sammle diese schon mal und mache Kopien davon.
Dort findest Du auch Vordrucke und Ausfüllhilfen, die Du daheim schon mal so weit ausfüllen könntest wie Du ohne Probleme kommst.

Grundsätzlich gilt:

Dein Anspruch auf Leistung beginnt mit dem Termin Deiner Antragstellung.
Für Alles was Du an Unterlagen einreichst solltest Du Dir eine Empfangsbestätigung geben lassen und jede Kommunikation solltest Du dokumentieren.

Warte nicht zu lange, denn die Bearbeitung kann ein Weilchen Dauern und bedenke auch, dass Du nicht erst auf dem Zahnfleisch gehen musst um einen Antrag zu stellen, sondern dass Du durchaus über ein gewisses Vermögen verfügen darfst, das nicht angerechnet wird ( Freibeträge )

Der Grundsatz des Fördern und Forderns gilt auch für das Jobcenter ..... also fordere ruhig auch Weiterbildungsmaßnahmen oder Beratungen ein von denen Du denkst, dass sie Dich beruflich besser qualifizieren und Deine Chancen am Arbeitsmarkt verbessern
 

Arragorn

Aktives Mitglied
Was ich mich hier nur frage: warum hast Du bisher noch keinen festen Job gemacht? Hast Du nichts gefunden oder nichts bekommen - woran liegts denn, dass Du bis jetzt noch nie so richtig gearbeitet hast?
 

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