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Familienministerin Kristina Schröder: "Emanzipiert sind wir selbst"

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Vor kurzem hat Familienministerin Kristina Schröder (CDU, 34) ihr neues Buch "Danke, emanzipiert sind wir selbst" vorgestellt.

Nach meinen Recherchen (eine Lektüre des Buches werde ich mir bestimmt nicht antun) lautet die Hauptschlussfolgerung des Buches, die Frau Schröder so nicht ausspricht: Emanzipation ist Privatsache. Die Politik hat sich hier nicht einzumischen.

Bascha MIka kommentiert im Hinblick auf das SchröderBuch diesen Gedanken so:
Eltern ohne Kitaplatz? Deren Problem! Mütter, die auf Minijobs verkümmern? Sollen sie’s doch mit dem Chef ausmachen! Alleinerziehende, die in Altersarmut landen? Wen stört’s? Ehegattensplitting, Lohnungleichheit, Ausschluss von Spitzenjobs? Kann doch jede einzelne Frau sehen, wie sie dagegen anrennt. Was kümmert’s die Politik? Jedenfalls nicht die zuständige Ministerin.
http://www.fr-online.de/meinung/sch...-der-kristina-schroeder,1472602,14942574.html

Eine FamilienMinisterien, die die Politk im Hinblick auf die Emanzipation der Frauen aus ihrer Verantwortung befreien will? Andere Rezensenten fühlen sich an Eva Herrmann erinnert, die die Frau angeblich wieder an den Herd bringen wollte und die deswegen ihren Job verlor. Dabei soll Frau Schröder durchaus korrekt die aktuelle unemanzipierte Situation der Frau in der Bundesrepublik richtig beschrieben haben.


Welche Motivation steckt hinter diesem meines Erachtens überflüssigen Buch? Will Frau Schröder das Däumchendrehen der Familienpolitik der Regierung legitimieren? Will sie ihr eigenes Versagen im Hinblick auf unterlassene politische Massnahmen gegen die Diskriminierung der Frauen erklären oder begründen? Möchte die in meinen Augen konturlose Ministerin Profil gewinnen? Will sie ein Buch verkaufen und damit verdienen?

Oder wird sie gar mit ihrem Buch missverstanden? Hat sie da was sinnvolles geschrieben? Zieht sie die richtigen Schlussfolgerungen aus ihrer Analyse der (nicht gelungenen) Emanzipation?

Nicht wenige fordern aufgrund dieses Buches nun den Rücktritt der Ministerin (wieder mag man sich an Eva Herrmann erinnern, die auch ihren Job verlor). Könnte eine Familienministerin sinnvoll diesen Job weiter ausführen, wenn sie gleichzeitig die Politik nicht für verantwortlich im Umgang mit einer nicht gelungenen Emanzipation betrachtet? Welche Aufgaben hätte dann noch eine Familenministerin?
 
Zuletzt bearbeitet:
Welche Motivation steckt hinter diesem meines Erachtens überflüssigen Buch?


Ich finde auch, dass dieses Buch ziemlich überflüssig ist. Und ohne diesen Thread hätte ich auch nicht gewusst, dass es dieses Buch gibt.
Auf der anderen Seite urteilst du über ein Buch, dass du nicht gelesen hast und willst ohne Grundlage oder von reinem Hörensagen her eine Diskussion lostreten (die auch nur auf Spekulationen aufbaut). Somit frage ich mich, ob das Thema selbst vom Inhalt her sinnvoller sein kann als das Buch.

Ich hätte Frau S. übrigens auf mitte 40 geschätzt 😱 so kann man sich irren.
 
Man sieht mal wieder du plapperst alles nach was berichtet wird und noch nichtmal das Buch gelesen. Eine Bascha Mika, deren Ansicht es ist das die Frauen nicht radikal genug sind was Emanzipation betrifft, ist nicht ernst zunehmen. Besonders Familienpolitik und Emanzipation gleichzusetzen und dann daraus politisches Versagen und Zurücklehnen abzuleiten, ist ein absoluter Griff in die Tonne.

Auch die Behauptung die Emanzipation wäre nicht gelungen ist absoluter Schwachsinn. Die Familienministerin ist für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zuständig. Für ein Versagen auf diesem Gebiet was beispielsweise Kitaplätze betrifft kann man die Ministerin verantwortlich machen. Das hat aber nichts mit Emanzipation zutun und dafür ist auch die Ministerin nicht zuständig. Alles andere ist das wehleidige Rumgeheule der Radikalfeministinnen die ihre Unfähigkeitsquote nicht durchgesetzt bekommen.
 
Das Buch liest doch eh niemand. Aber warum soll sie nicht alles dafür tun, daß es sich verkauft?
Jeder schreibt heutzutage ein Buch......
 
Nach meinen Recherchen (eine Lektüre des Buches werde ich mir bestimmt nicht antun) lautet die Hauptschlussfolgerung des Buches, die Frau Schröder so nicht ausspricht: Emanzipation ist Privatsache. Die Politik hat sich hier nicht einzumischen.

in verbindung mit:

Oder wird sie gar mit ihrem Buch missverstanden? Hat sie da was sinnvolles geschrieben? Zieht sie die richtigen Schlussfolgerungen aus ihrer Analyse der (nicht gelungenen) Emanzipation?

ich weiß nicht, ob sie wirklich impliziert hat oder implizieren wollte, dass emanzipation privatsache sei.
aber ganz ohne eigeninitiative kann gleichberechtigung (egal, in welchem bereich) nicht funktionieren.
nur von 'außen' mit dem brecheisen *ähm* der quote etwas durchsetzen zu wollen - nun, das kann es doch auch nicht sein....
 
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