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Manuel+
Gast
Vor kurzem hat Familienministerin Kristina Schröder (CDU, 34) ihr neues Buch "Danke, emanzipiert sind wir selbst" vorgestellt.
Nach meinen Recherchen (eine Lektüre des Buches werde ich mir bestimmt nicht antun) lautet die Hauptschlussfolgerung des Buches, die Frau Schröder so nicht ausspricht: Emanzipation ist Privatsache. Die Politik hat sich hier nicht einzumischen.
Bascha MIka kommentiert im Hinblick auf das SchröderBuch diesen Gedanken so:
Eine FamilienMinisterien, die die Politk im Hinblick auf die Emanzipation der Frauen aus ihrer Verantwortung befreien will? Andere Rezensenten fühlen sich an Eva Herrmann erinnert, die die Frau angeblich wieder an den Herd bringen wollte und die deswegen ihren Job verlor. Dabei soll Frau Schröder durchaus korrekt die aktuelle unemanzipierte Situation der Frau in der Bundesrepublik richtig beschrieben haben.
Welche Motivation steckt hinter diesem meines Erachtens überflüssigen Buch? Will Frau Schröder das Däumchendrehen der Familienpolitik der Regierung legitimieren? Will sie ihr eigenes Versagen im Hinblick auf unterlassene politische Massnahmen gegen die Diskriminierung der Frauen erklären oder begründen? Möchte die in meinen Augen konturlose Ministerin Profil gewinnen? Will sie ein Buch verkaufen und damit verdienen?
Oder wird sie gar mit ihrem Buch missverstanden? Hat sie da was sinnvolles geschrieben? Zieht sie die richtigen Schlussfolgerungen aus ihrer Analyse der (nicht gelungenen) Emanzipation?
Nicht wenige fordern aufgrund dieses Buches nun den Rücktritt der Ministerin (wieder mag man sich an Eva Herrmann erinnern, die auch ihren Job verlor). Könnte eine Familienministerin sinnvoll diesen Job weiter ausführen, wenn sie gleichzeitig die Politik nicht für verantwortlich im Umgang mit einer nicht gelungenen Emanzipation betrachtet? Welche Aufgaben hätte dann noch eine Familenministerin?
Nach meinen Recherchen (eine Lektüre des Buches werde ich mir bestimmt nicht antun) lautet die Hauptschlussfolgerung des Buches, die Frau Schröder so nicht ausspricht: Emanzipation ist Privatsache. Die Politik hat sich hier nicht einzumischen.
Bascha MIka kommentiert im Hinblick auf das SchröderBuch diesen Gedanken so:
http://www.fr-online.de/meinung/sch...-der-kristina-schroeder,1472602,14942574.htmlEltern ohne Kitaplatz? Deren Problem! Mütter, die auf Minijobs verkümmern? Sollen sie’s doch mit dem Chef ausmachen! Alleinerziehende, die in Altersarmut landen? Wen stört’s? Ehegattensplitting, Lohnungleichheit, Ausschluss von Spitzenjobs? Kann doch jede einzelne Frau sehen, wie sie dagegen anrennt. Was kümmert’s die Politik? Jedenfalls nicht die zuständige Ministerin.
Eine FamilienMinisterien, die die Politk im Hinblick auf die Emanzipation der Frauen aus ihrer Verantwortung befreien will? Andere Rezensenten fühlen sich an Eva Herrmann erinnert, die die Frau angeblich wieder an den Herd bringen wollte und die deswegen ihren Job verlor. Dabei soll Frau Schröder durchaus korrekt die aktuelle unemanzipierte Situation der Frau in der Bundesrepublik richtig beschrieben haben.
Welche Motivation steckt hinter diesem meines Erachtens überflüssigen Buch? Will Frau Schröder das Däumchendrehen der Familienpolitik der Regierung legitimieren? Will sie ihr eigenes Versagen im Hinblick auf unterlassene politische Massnahmen gegen die Diskriminierung der Frauen erklären oder begründen? Möchte die in meinen Augen konturlose Ministerin Profil gewinnen? Will sie ein Buch verkaufen und damit verdienen?
Oder wird sie gar mit ihrem Buch missverstanden? Hat sie da was sinnvolles geschrieben? Zieht sie die richtigen Schlussfolgerungen aus ihrer Analyse der (nicht gelungenen) Emanzipation?
Nicht wenige fordern aufgrund dieses Buches nun den Rücktritt der Ministerin (wieder mag man sich an Eva Herrmann erinnern, die auch ihren Job verlor). Könnte eine Familienministerin sinnvoll diesen Job weiter ausführen, wenn sie gleichzeitig die Politik nicht für verantwortlich im Umgang mit einer nicht gelungenen Emanzipation betrachtet? Welche Aufgaben hätte dann noch eine Familenministerin?
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